Die drei Buchstaben "BMW" stehen für Bayerische Motorenwerke AG. BMW ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Das Unternehmen gehört zu einer Wirtschaftsbranche, die für Deutschland sehr wichtig ist. Viele große Unternehmen aus der Automobilindustrie verkaufen ihre Modelle in Deutschland und weltweit erfolgreich, was sehr viele Arbeitsplätze in der Bundesrepublik sichert.
Kurze Unternehmensgeschichte
Die Geschichte der Bayerischen Motorenwerke begann Anfang des 20. Jahrhunderts. Das heutige Unternehmen entstand aus mehreren eigenständigen Firmen. Die Vorgängerin von BMW war die 1913 gegründete Rapp Motorenwerke GmbH, welche ihren Namen und ihre Rechtsform 1917 in BMW GmbH und später in BMW AG änderte. Die ersten hergestellten Produkte waren Flugzeugmotoren. Durch den 1. Weltkrieg herrschte eine starke Nachfrage nach den Motoren von BMW.
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges galt in Deutschland ein Produktionsverbot für Flugzeugteile. Deshalb musste die BMW AG sich von ihrem einzigen Produkt trennen und stellte fortan Teile für die Eisenbahn her. 1922 verkaufte die Firma den Motorenbau und die Namensrechte von BMW an die Bayerischen Flugzeug-Werke (BFW). Infolgedessen stand der Umzug auf das Gelände des neuen Besitzers an. Deshalb gilt heute der 07. März 1916 als offizieller Gründungszeitpunkt, der Gründungstag von BFW.
Im Jahr 1923 wurde das erste BMW-Motorrad entwickelt. Ein Jahr später wurden wieder Flugzeugmotoren produziert. Erst Ende der 1920er Jahre stieg BMW in das boomende Automobilgeschäft ein. So übernahm BMW 1928 das thüringische Unternehmen "Fahrzeugfabrik Eisenach A.G.", welches seinerseits den Kleinwagen "Dixi" produzierte. Das Modell wurde weiterentwickelt und unter dem Namen von BMW erfolgreich verkauft. Der erste selbst konstruierte BMW entstand zwischen 1932 und 1934 am Standort Eisenach.
In dieser Zeit erzielte BMW bei zahlreichen Motorsportrennen Erfolge und begründete damit seinen Ruf als Hersteller sportlicher Automobile. Mit Kauf der Brandenburgischen Motorenwerke GmbH (Bramo) in Berlin-Spandau wurde ein weiterer Betriebsteil in das wachsende Unternehmen BMW eingegliedert. Während der Nazidiktatur geriet die Motorrad- und Automobilproduktion zum Nebenerwerb, weil sich BMW hauptsächlich auf die Herstellung von Flugzeugmotoren konzentrierte.
Nach dem 2. Weltkrieg hatte BMW beinahe aufgehört zu existieren. Das Münchner BMW-Werk war nahezu völlig zerstört. Der Standort Eisenach lag in der damaligen Sowjetischen Besatzungszone. Das dortige Werk war in Besitz der wichtigsten Produktionswerkzeuge und wurde umgehend durch die Sowjets enteignet. Später wurden unter einem neuen Namen wieder Fahrzeuge (z. B. Wartburg) hergestellt. Der Berliner Standort wurde vollständig durch die Sowjets als Reparationsleistung abgebaut.
Während andere deutsche Fahrzeughersteller kurz nach dem 2. Weltkrieg zügig ihre Produktion wieder aufnahmen, verspätete sich der Neubeginn bei BMW. Der Neustart erfolgte auf zwei Rädern: Das erste Nachkriegsmotorrad fand Ende der 1940er Jahre sofort Käufer. Der reißende Absatz bescherte dem Münchner BMW-Werk einen kurzen Aufschwung. Allerdings kam es bereits wenige Jahre später zu einer erneuten Krise, da der Motorradabsatz einbrach.
Bei der Bevölkerung standen spätestens ab Mitte der 1950er Jahre vierrädrige Automobile in der Gunst. Die ersten BMW-PKW-Modelle kamen bei den Konsumenten aber nicht an. So schlitterte BMW noch tiefer in die Krise. Dennoch wurde das Sanierungsangebot eines Konkurrenten abgelehnt. Die Belegschaft von BMW und ein Großaktionär retteten schließlich das Unternehmen. Außerdem konzentrierte sich BMW auf eine Produktnische. So wurden neue PKW-Modelle in der Mittel- und Oberklasse mit sportlichem und kompaktem Design entwickelt und produziert. Die neue Strategie ermöglichte ein enormes Wachstum von BMW in den 1960er Jahren. In dieser Zeit erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter von 7.000 auf 21.000.
Pünktlich zu den Olympischen Spielen 1972 entstand in München das moderne BMW-Hochhaus als Verwaltungsgebäude. Bereits ein Jahr später, beim Bezug des "Vierzylinders", war das Gebäude zu klein für das rasant wachsende Unternehmen.
Aufstieg zum Global Player in den 1980ern
In Deutschland entstand über die Jahre ein Produktionsnetzwerk aus mehreren neuen Standorten wie Dingolfing, Landshut und Berlin-Spandau. Die Modelle von BMW waren nun auch international gefragt. So wurden nicht nur Erweiterungen der Produktionskapazitäten in Deutschland, sondern auch im Ausland erforderlich. In Frankreich, Italien und Belgien wurde das eigene Vertriebsnetz deutlich erweitert. Dieser Schritt wurde durch die sich abzeichnende europäische Einigung vereinfacht. In Südafrika wurde der bisherige Montagebetrieb des Importeurs zu einer eigenen Fertigungsstätte ausgebaut. Außerdem entstanden weitere Produktionsstandorte in Österreich (Steyr) und den USA. In den 1980er Jahren begab sich BMW mit einer eigenen Tochtergesellschaft auf den japanischen Automobilmarkt. Erstmalig wagte ein europäischer Automobilhersteller diesen Schritt.
Das Rover-Debakel
In den 1980ern setzte weltweit ein Konzentrationsprozess in der Automobilbranche ein. Kleine Hersteller gingen Allianzen ein oder wurden übernommen. BMW entschloss sich für die zweite Strategie und übernahm 1994 die britische Rover Gruppe. Mit diesem Schritt glaubte BMW, auf dem Weltmarkt schneller wachsen und damit bestehen zu können. Allerdings funktionierte die Zusammenarbeit von Anfang an nicht reibungslos. Die erhofften Ergänzungen bei Produktionskapazitäten und Ausweitung der Modellpalette brachten nicht den erhofften Erfolg. Die Roverwerke mussten aufwendig modernisiert werden, außerdem waren deren Modelle veraltet und die Verarbeitungsqualität ließ zu wünschen übrig.
Im März 2000 entschloss sich BMW zu einer Neuausrichtung des Unternehmens. Dabei wurde die Fertigung und Vermarktung von Rover für symbolische zehn Pfund verkauft. Die Marke MINI verblieb bei BMW. Durch die Neuausrichtung von BMW kehrte das bayerische Unternehmen schnell wieder auf die Erfolgsspur zurück. Im Jahr 2003 übernahm BMW die britische Marke Rolls Royce mit allen Rechten und Konsequenzen.
Die BMW Group heute: Kennzahlen & Standorte
Mit der neuen Strategie konzentriert sich die BMW Gruppe auf ausgewählte Premium-Segmente der internationalen Automobilmärkte. Die breite Produktpalette beinhaltet die drei Marken MINI, BMW und Rolls Royce. Damit reicht die Spannweite vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine. Die Unternehmenszentrale von BMW befindet sich nach wie vor in München. Von hier aus werden die Aktivitäten der BMW Gruppe für 150 Länder koordiniert. Forschung- und Entwicklungsbüros unterhält BMW in vielen Ländern, um in den verschiedensten Märkten vor Ort zu sein.
Zu BMW gehören deutschland- und weltweit insgesamt 17 Produktionsstätten. In München befindet sich das Stammwerk. Weitere deutsche Produktionsstätten sind in Dingolfing (größtes Werk), Regensburg, Landshut, Eisenach, Wackersdorf und Berlin-Spandau (Motorräder). In Leipzig war 2005 Produktionsstart. Weltweite Produktionsstandorte befinden sich in Spartanburg (USA), Rosslyn (Südafrika), Oxford (Mini), Hamshall, Goodwood (Rolls-Royce), Swindon (alle Großbritannien), Steyr (Österreich) und Shenyang (China). Des Weiteren kooperiert BMW mit externen Partnern, bei denen z. T. komplette Bausätze für Fahrzeuge hergestellt werden.
Vor der Ausgliederung von Rover hatte die BMW Group ca. 115.000 Mitarbeiter (1999). Im Jahr 2000 reduzierte sich diese Zahl auf 93.700. Seit der Neuorientierung der BMW Group erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten kontinuierlich bis auf ca. 106.600 (Stand 2006). Seit 2001 wurden jedes Jahr mehr Autos von der BMW Group verkauft. Während im Jahr 2001 noch ca. 1.027.000 Fahrzeuge einen neuen Besitzer fanden, waren es im Jahr 2006 ungefähr 1.370.000 Kraftfahrzeuge. Zu den Automobilen gesellte sich noch eine ständig steigende Zahl von verkauften Motorrädern. Im Jahr 2006 wurden fast 104.000 BMW-Motorräder verkauft.
Der Umsatz stieg von 42,411 Mrd. Euro (2002) auf 48,999 Mrd. Euro im Jahr 2006. 2010 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf 60.477 (Vorjahr 50.681/+19,3 %) Mio Euro. Im Automobilsegment lag der Umsatz bei 54.137 (Vorjahr 43.737/+23,8 %) Mio Euro. Der Umsatz im Motorradgeschäft stieg auf 1.304 (Vorjahr 1.069/+22 %) Mio. Euro, während die Erlöse in der Sparte Finanzdienstleistungen um 5,2 % auf 16.617 (Vorjahr 15.798) Mio. Euro zulegten. Weltweit wurden 1.461.166 (Vorjahr 1.286310/+13,6%) Automobile der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert, davon 1.224.280 (1.068.770/+14,6 %) BMWs, 234.175 (Vorjahr 216.536 /+8,1 %) Minis und 2711 (Vorjahr 1002 /+170,6 %) Rolls-Royce.
Die Märkte in Lateinamerika und Asien wuchsen 2010 deutlich. Die europäischen Märkte tendierten uneinheitlich, wuchsen aber insgesamt (791.220 Fahrzeuge, +3,9%). In Deutschland, dem derzeit größten Einzelmarkt der BMW Group, wurden insgesamt 267.160 Fahrzeuge abgesetzt und damit das Vorjahresniveau erreicht. In den USA stieg der Absatz im Berichtsjahr auf 266.580 Fahrzeuge (+10,1%). In Asien stieg der Absatz deutlich auf 286.297 Fahrzeuge (+56,3%), dabei entfiel der Löwenanteil auf die chinesischen Märkte (183.328 Fahrzeuge, +85,3%). Die Zahl der Mitarbeiter ist im abgelaufenen Geschäftsjahr angesichts natürlicher Fluktuation, Altersteilzeit sowie freiwilliger Aufhebungsverträge gesunken.
BMW Clubs Slalom-Cup Deutschland
Die ersten Gespräche zur Durchführung von sportlich attraktiveren Wettbewerben als Alternative zu den Geschicklichkeitsturnieren von BMW Club Europa erfolgten anläßlich der Jahreshauptversammlung von BMW Club Europa am 7. November 1987 in Hannover. Der Initiator des Gedankens, Wigbert Hill vom BMW Club Alsfeld e.V., hat seine Idee einigen Vorständen von BMW Clubs aus Hessen vorgestellt. Die Idee stieß auf Interesse und so hat Wigbert Hill zu einer Gründungsversammlung eingeladen. Diese Versammlung fand dann bereits am 29. November 1987 in Alsfeld statt.
Anwesend zu dieser Gründungsversammlung waren:
- BMW Club Alsfeld e.V.vertreten durch Wigbert Hill, Werner Sieben, Peter Mück, Sven Michelsons
- BMW Club Limburg/Diezvertreten durch Horst Scheffler und Reinhard Voll
- BMW Club Vogelsbergvertreten durch Winfried Adams und Gernot Meinert
- BMW Motorradclub Landkreis Kassel e.V.vertreten durch Lothar Seliger und Frank Humburg
- BMW Motorradclub Taunus/Westerwaldvertreten durch Eberhard und Gabriele Milde, Günter Schmidt, Carmen Harris
Hans-Joachim Rexroth vom BMW Club Bergstraße konnte an der Sitzung nicht teilnehmen, hat aber die Zusage gegeben in der neuen Cup-Gemeinschaft Mitglied zu werden und sich um die Veranstaltung eines Wettbewerbs beworben. Der Name für die neue Veranstaltungsreihe wurde auf Hessen-Cup festgelegt. Es sollte aber eine offene Veranstaltung für alle BMW Automobil- und Motorradfahrer, auch aus allen anderen Bundesländern sein.
Als Wettbewerb wurde ein Slalom festgelegt, wo Automobile und Motorräder auf demselben Parcours fahren werden, der gegebenenfalls für die Motorradfahrer in Teilbereichen umgestellt wird, um auch beim Motorrad einen schwungvollen Slalom zu gewährleisten. Zu Jahresbeginn 1988 wurde auch der BMW Club Holzhausen Mitglied der Gemeinschaft des Hessen-Cup.
Im Jahr 1988 wurden vier Wettbewerbe durch die BMW Clubs Alsfeld, Limburg/Diez, MC Kassel und MC Taunus/Westerwald veranstaltet. Das Interesse war vom Start weg recht groß und die Teilnehmer kamen schon im ersten Jahr aus einigen anderen Bundesländern. Das gab den Clubs in Hessen die Bestätigung für die Fortsetzung. 1989 wurde der Hessen-Cup auch mit vier Wettbewerben fortgesetzt. Die Zahl der Teilnehmer wuchs weiter an, und jetzt meldeten auch Clubs außerhalb von Hessen ihr Interesse an der Mitgliedschaft in der Veranstaltergemeinschaft an.
Im Jahr 1990 wird der 1. Lauf zum Hessen-Cup vom BMW Club Hilpoltstein durchgeführt. Es folgen drei weitere Veranstaltungen vom „ BMW Club Holzhausen“ in Haiger, vom „BMW Club Bergstraße“ in Darmstadt, und vom „BMW MC Landkreis Kassel“ in Baunatal. 1991 kann die Cup-Gemeinschaft 4 neue Mitglieder außerhalb von Hessen verzeichnen. Die Clubs: BMW Club Bad Windsheim, BMW Club Bochum, BMW Club Hilpoltstein und den BMW Club Rothenburg ob der Tauber.
Der Name für die Cup-Gemeinschaft wird ab 1991 in „Hessen-Franken-Cup“ geändert. Zum Jahr 1992 treten die Clubs Bremerhaven, Baar-Heuberg, Hamburg-Süd und der BMW Club Kornwestheim der Veranstaltergemeinschaft bei. Der Name der Cup-Gemeinschaft wird ab 1992 in die Bezeichnung „Slalom-Cup Deutschland der BMW Clubs“ geändert und die Anzahl der Veranstaltungen wird auf 5 Läufe pro Jahr erhöht.
Die Schirmherrschaft für die 5 Läufe des Jahres 1992 wird vom Vorsitzenden der Geschäftsführung der BMW Motorsport GmbH, Herrn Karl-Heinz Kalbfell übernommen. In den folgenden Jahren entwickelt sich dieser Slalom-Wettbewerb stetig weiter und es sind Jahr für Jahr steigende Teilnehmerzahlen zu verzeichnen. Jedoch mit einen Wermutstropfen. Der Anteil der Motorradfahrer im Wettbewerb ist rückläufig. Im Durchschnitt sind pro Veranstaltung ca. 100 Starter in 8 Fahrzeugklassen im Wettbewerb. Die Spitze liegt bei annähernd 130 Startern, und das ist auch das Maximum was an einen Tag zu bewältigen ist.
Im Jahr 2002 wird der Name der Cup-Gemeinschaft in die Bezeichnung „BMW Slalom-Cup Deutschland“ geändert. Im Jahr 2016 wird das Clublogo dem neuen Club CI angepasst und der Name der Cup-Gemeinschaft in seine heutige Bezeichnung „BMW Clubs Slalom-Cup Deutschland“ geändert.
Vorsitzende des BMW Clubs Slalom-Cup Deutschland
Hier ist eine Tabelle mit den Vorsitzenden des BMW Clubs Slalom-Cup Deutschland im Laufe der Jahre:
| Zeitraum | Name | BMW Club |
|---|---|---|
| 1988 bis 1990 | Wigbert Hill | BMW Club Alsfeld e.V. (Gründer) |
| 1991 bis 1993 | Egon Skalitzki | BMW Club Alsfeld e.V. |
| 1994 bis 1995 | Lothar Seliger | BMW MC Landkreis Kassel e.V. |
| 1996 bis 2000 | Karl-Heinz Jedicke | BMW Club Kornwestheim e.V. |
| 2001 | Uwe Rehfisch | BMW Club Dreiländereck Aachen e.V. |
| 2002 bis 2008 | Helmut Schmid | BMW Club Eichstätt e.V. |
| 2009 bis 2023 | Dr. Jürgen Eymann | BMW Club Bad Windsheim e.V. |
| seit 2024 | Armin Scharnagl | BMW Club Hilpoltstein e.V. |
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