BMW Motorrad Hochberg Erfahrungen

Die ersten Stationen der Tour sind Schweinfurt und Hochberg/Traunstein, beide Ziele sind mit einem Mini-Forentreffen verbunden.

Tourenberichte und Reiseerfahrungen

Ein Fahrer berichtet von einer 320-Kilometer-Tour entlang des Inns bis Schärding in Oberösterreich, auf Nebenstraßen nach Engelhartszell an der Donau, bei frischen 11 bis 13 Grad und wenig Verkehr. Dann weiter in Richtung Passau der Donau entlang, mit der Fähre habe ich nach Obernzell übergesetzt und bin in den Bayerwald gefahren.

Eine weitere Tour führte ins Salzkammergut, speziell nach Hallstatt. Man kann und darf jedoch leider nicht in den Ort fahren, selbst jetzt ausserhalb der Saison. Es war für die Jahreszeit viel zu warm, bis 28 Grad zeigte das Thermometer in der Armatur des Rollers, es herrschte Föhn, normalerweise bringt das auch klare Sicht ins Gebirge mit sich. Nicht jedoch zurzeit, es war trüb wegen der Belastung durch den Saharastaub. Ein seltsames Phänomen.

Ein Fahrer unternahm eine 168 Kilometer lange Tour nach Niederbayern, durch schöne Dörfer und Städtchen, bis Dingolfing, um zu sehen, ob es die Bayerischen Motoren Werke dort noch gibt und wie sich Dingolfing und die Umgebung so entwickelt hat. Das Wetter hat gepasst, bei 10 Grad wird man nicht von Insekten beschossen, man sieht überall gut hin weil die Felder der Bauern noch leer sind.

Ein kurzes Stück bin ich bei Dingolfing auf der Autobahn gefahren, mal gute 130 km/h. Da dreht der HPE 400 Motor 7000/min.... Das ist ganz schön viel, aber es ist halt nicht zu ändern.

Ein weiterer Fahrer berichtet von einer Runde nach Traunstein, Ruhpolding, zurück über den Hochberg bei Traunstein mit herrlicher Sicht über den Chiemsee und das Voralpenland.

Bilder der Tour

Die Straße zur Kaiserbuche, im Hintergrund wäre ein prächtiges Bergpanorama, es ist aber alles nur gelb vom Saharastaub.

Der Gosausee, er hat viel zu wenig Wasser.

Vorbereitungen und Routenplanung

In zwei Tagen starten wir mit 2 Motorrädern zu einer Tour mit Endziel in Griechenland. Ich werde mit meiner BMW F 650 fahren und Friedrich nimmt die Kawasaki ZL 600 (Eliminator). Da ich die Eliminator auch fahren kann, können wir zur Not auch mal wechseln.

Unsere Route und Vorbereitungen hatte ich ja schon hier in diesem Thread vorgestellt.

Von Traunstein aus geht es schnurstracks durch Österreich nach Bozen - Bologna - Ancona. Zurück nehmen wir die Fähre von Patras nach Venedig, und dann geht es ganz langsam wieder in Richtung Heimat. Szops möchten wir in Venedig, Reschen und Ulm machen.

Die Motorräder sind schon so gut wie gepackt, eigentlich könnte es morgen schon losgehen.

Erste Etappe: Nienstädt nach Schweinfurt

Heute Morgen sind wir bei relativ gutem Wetter losgefahren. Michael macht noch schnell ein Foto von uns, dann geht die Fahrt los.

Wie immer, wenn wir in Richtung Süden fahren, fahren wir bis Warburg nur über die Dörfer. Das sind ungefähr 50 Kilometer weniger und es ist nicht so stressig.

Die Route führt uns über Rinteln und Barntrup. Dort wollten wir unsere erste Cappuccino-Pause einlegen, aber wir fanden nichts, was auf dem Wege lag.

Ich habe die GoPro eingeschaltet, sie wird über dem linken Blinker festgemacht. Alle 60 Sekunden wird ein Bild aufgenommen.

In Blomberg fanden wir dann eine Tankstelle mit einem Petit Café, wunderbar, die erste Pause nach nur 50 Kilometern. Wir hatten aber Kaffeedurst und einen kleinen Hunger.

Angekommen in Warburg war die Autobahnauffahrt gesperrt, so dass wir eine lange Umleitung bis nach Breuna fahren mussten.

Dennoch kamen wir gut voran. Nun bleiben wir bis Schweinfurt auf der Autobahn.

Irgendwann vor Fulda fing es dann an zu regnen. Prima nach wenigen Kilometern erreichten wir eine Raststätte. Dort legten wir kurzerhand unsere 2. Pause ein.

Peter ist auch in den Süden unterwegs, sie klappern ein paar Mopedtreffen ab. Auch er suchte Schutz vor dem Regen.

Wir tankten die Maschinen voll und hielten einen kleinen Plausch.

Dann kamen noch 2 Norweger, sie waren auf dem Weg in die Dolomiten und wussten nicht, was sie tanken sollten.

An den Raststätten trifft man meist Motorradfahrer, das ist immer ganz nett.

Da der Regen nicht aufhörte, zogen wir unsere Regenklamotten an und dann ging die Fahrt weiter. Wir hatten noch ungefähr 100 km vor uns, eine angenehme Distanz.

Da wir schon ein paar Mal in Schweinfurt übernachtet haben, fanden wir den Weg zum Hotel auch gut. Wir haben nur einmal auf die Karte geschaut und einmal gefragt.

Untergebracht sind wir im Kolping Hotel, jetzt wird sich etwas erholt und um 19 Uhr werden wir abgeholt. Wir hatten einen sehr netten Abend mit Freunden, wurden mit schmackhaften Speisen verwöhnt und es gab auch sehr leckere Tropfen.

Wir schauten uns Bilder von Uganda an, traumhaft, das wäre auch ein Reiseziel für uns!

Zweite Etappe: Schweinfurt nach Traunstein

Der Tag fing gut an. Nach dem ausgiebigen Frühstück packten wir unsere Sachen auf die Motorräder und gegen 10 Uhr fuhren wir los.

Man warnte uns, dass es um München herum regnete. Ich zog mir vorsichtshalber meine Regenklamotten über.

Bis 60 Kilometer vor München hatten wir Glück, das Wetter hielt sich und die Strecke war einigermaßen flott zu fahren.

Alle 100 Kilometer machten wir eine kurze Pause.

Hier in dieser Ecke muss man sich daran gewöhnen, dass man meist auf Autohöfe fahren muss.

Friedrich hatte Probleme mit dem Benzin, auf den letzten Drücker fanden wir eine Tankstelle.

Irgendwann fing es mit dem Regen und den Baustellen an. Ich fahre gerne Motorrad aber nicht bei so einem Mistwetter und wenn man dann auch noch nur Stop & Go fahren kann, dann geht es fast auf´s Gemüt.

Das zog sich nun bis zum Endziel hin.

Bei München Haar verließen wir die Autobahn. Kurz vorher gibt es eine Raststätte.

Friedrich brauste in die Baustelle hinein und hatte Mühe durch die Absperrung zu kommen. Die Tankstelle war nämlich eine risige Baustelle. Es war wirklich etwas schlecht ausgeschildert.

Es gab eine Behelfsbude, wo man Pommes, Bockwurst, Cola und Ähnliches bekam. Ein kleiner Unterstand schütze etwas vor dem Regen. So konnten wir uns wenigstens die Beine vertreten.

Ein Kleinbus hielt an, bestimmt 10 junge Männer stiegen aus, stellten sich an die Büsche, alle in einer Reihe und zeigten uns den Rücken.

Wir verließen die Autobahn und kamen vom Regen in die Traufe, wieder Stau und weiterhin Regen.

Hinter Ebersberg wurde es etwas besser, wir kamen im Regen nun gut voran.

In Traunstein verfuhren wir uns einmal. Wir wussten nicht mehr wo Hochberg liegt, wir fahren nämlich nicht mit Navi, obwohl wir eins mitgenommen haben.

Im Nachhinein fiel uns ein, wir sind vor 2 Jahren ja von Slowenien aus nach Hochberg gefahren, daher war die Anfahrt etwas anders.

Nun sind wir angekommen und hoffen, dass morgen das Wetter besser wird. Meine Motorradstiefel sind nicht mehr regendicht, ich habe pitschnasse Strümpfe gehabt. Im Übrigen, es war ganz schön kalt unterwegs.

Wir haben und mitlerweile erholt, das bier schmeckt und der Salat war vorzüglich. Friedrich hat Matjes mit Bratkartoffeln gegessen.

Rund um den Chiemsee

Man hatte uns nicht zu viel versprochen, das Wetter war um Längen besser als am Vortage. Heute trafen wir uns mit Freunden, die hier in der Gegend wohnen.

Wir haben einen schönen Tag am Chiemsee verbracht. Der Chiemsee ist mit seinen knapp 80 km² Deutschlands drittgrößtes Gewässer.

Drei Inseln liegen im See, zwei davon haben wir besucht, die Herreninsel mit dem Schloss, welches König Ludwig II. erbauen ließ, eine Kopie des Versailler Schlosses und die kleine Fraueninsel mit dem Kloster, kleinen Häuschen und schönen Bootsliegeplätzen.

Dritte Etappe: Hochberg nach Steinmannwald

Nach einem ausgiebigen Frühstück zu sechst, packten wir wieder unsere sieben Sachen zusammen. Die meiste Arbeit hat Friedrich, denn er muss fast immer alles schleppen. Wir machten noch ein Abschiedsfoto und dann fuhren wir von dannen. (schee war´s )

Die Route führte uns zunächst auf der Autobahn in Richtung München. Bei Rosenheim bogen wir ab und nahmen nun die 93 in Richtung Innsbruck.

Wir kauften unsere Vignette für Österreich (0,20 €). An der Grenze Deutschland/Österreich staute sich der Verkehr und zwar kilometerweit. Gott sei Dank auf der Gegenspur.

Wir kamen gut voran, es wurde wärmer und wärmer. Nach Innsbruck kam der Brenner, diesen befuhr ich zum ersten Mal, ich hatte ihn mir spektakulärer vorgestellt, aber nö, man fährt in die Röhre und schwupps ist man auch schon auf der anderen Seite. Wir hatten viel Glück mit dem Verkehr. Für den Brenner mussten wir 9 €uro pro Motorrad löhnen.

Hinter dem Brenner fuhren wir ab, denn Claudi hatte uns den Tipp gegeben in Sterzing einen Stop einzulegen. Da waren wir schon in Italien.

Nach dem Essen machte ich einen kleinen Rundgang durch die Altstadt.

Von Sterzing fuhren wir die SS12, kamen nach Brixen, mussten durch Bozen und versäumten einmal den Abzweig. Wir waren aber nicht die einzigen, die sich an dieser Stelle verfuhren.

In Steinmannwald haben wir ein schönes Zimmer im Hotel Steinmannwald bekommen.

Vierte Etappe: Steinmannwald nach Villanova bei Bologna

Diese Etappe hatte es in sich, wir hatten super Wetter, morgens schien zwar schon die Sonne, aber sie wärmte noch nicht. Daher zog ich mich erst noch etwas wärmer an.

Wir entschieden, dass wir keine Autobahn fahren und bis Verona die SS12 nehmen. Ab Verona wollten wir dann erst dort überlegen, wie wir weiterfahren. Es ist alles kein Problem, der Weg ist das Ziel.

Wieder gab es einige Tunnel, die wir durchfahren mussten. Die Landschaften wechselten sich ab mit Apfelplantagen und größe Weinfelder, ab und zu gab es Ortschaften, die wir passierten.

Trento war nicht ganz so übersichtlich, aber wir schafften es mit Bravour, ohne uns a) zu verlieren und b) ohne uns zu verfahren.

Mein Handy hatte am Morgen den Geist aufgegeben, ich konnte es nicht abstellen, es wurde immer heißer. Ich nahm alle SIM- und SD-Karten raus, dennoch war es noch an. Nun ja, irgendwann wäre das Akku leer gewesen, so dachten wir uns. Ich klemmte es an die Windschutzscheibe, damit es nicht im Tankrucksack an zu schmoren fängt.

Ab und an mussten wir tanken, ab und an machten wir auch eine kleine Pause und ab und an schauten wir auf unsere Karten.

Kurz vor Verona gab es eine Umleitung... irgendwie haben wir diese Umleitung dann falsch verstanden, jedenfalls lernten wir fast jeder Sztraße in Verona kennen und kamen dort aus, wo wir nicht mehr so genau wussten, wo wir waren. Die Richtung stimmte aber, wir sind gen Süden gefahren.

Bovolone war zwar nicht unser Wunschziel, aber von dort fanden wir dann wieder zur SS12 zurück.

Die Strecke war nun bis auf wenige Ausnahmen wie Ferrara ziemlich leer und wenig befahren.

Da wir nicht so genau wussten, wie wir zu unserem gebuchten Hotel kommen, habe ich mein Handy an die Powerbank angeschlossen und konnte so das Naviprogramm starten.

Man stelle es sich so vor: Man gibt die Route ein, schaut nach, aha wieder drehen, nächste rechts, dann links und so weiter und so fort. Nur wir befanden uns in einer größeren Stadt, da war es vorprogrammiert, dass wir uns auch mit Navi noch dreimal verfuhren.

Das Handy habe ich in den Tankrucksack gesteckt, ich konnte es ja schlecht in der Hand halten und gleichzeitig fahren. Aber unter dem durchsichtigen Plastik kann man kaum etwas erkennen.

Die Stimmung wurde nervöser und klar, es kam wie es kommen musste, wir verloren uns - mitten in Bologna.

Ich sah Friedrich wieder zurückkommen, hupte und versuchte mich bermerkbar zu machen, aber er sah mich nicht. Ich also hinterher, aber ich musste erst drehen und einen großen Bogen fahren und nahm prompt erst einen falschen Abzweig und musste wieder erst 500 m weiterfahren, ehe ich drehen konnte.

Was tun? Ich drehte noch zweimal die Runde im Kreisverkehr, aber kein Friedrich in Sicht.

Irgendwann klingelte mein Handy, ich erklärte Friedrich, wie er zum Hotel kommt und nach einer weiteren halben Stunde, fanden wir wieder zusammen. Im Hotel bekamen wir ein Upgrade, das haben wir uns aber auch verdient!

Fünfte Etappe: Villanova nach Senigallia

Welch ein Wunder, wir fanden recht schnell die SS9, die uns in Richtung Rimini führte, wir hatten ja unser Mittagessen in Riccione geplant.

Schon früh am Morgen war es heiß, zu heiß. Man hätte lieber im Pool schwimmen sollen. Es war sehr viel Verkehr auf den Straßen und ein Kreisel jagt den nächsten. Ich hätte sie mal zählen sollen, ebenso wie die Tunnel.

An Geschwindigkeiten hält sich hier kein Mensch, aber Lust auf ein Ticket hatte ich auch nicht so richtig. Immer mal wieder standen "sie" an den Straßenrändern und warteten auf die Verkehrssünder.

Bei Roby & Roy machten wir eine kleine Cappuccino-Pause, mittlerweile waren es schon 32 Grad. An meiner Maschine habe ich die GoPro befestigt und auch heute schaltete ich sie ein, so dass sie jede Minute ein Bild machte.

Da kommen zwar eine Menge Bilder zusammen, aber ich behalte nicht alle.

Imola, Faenza, Forli, Rimini, in den Städten war allerlei los, vor allem gibt es viele Kreisel. Wir kommen nur mühsam voran, aber wir haben keine Eile.

In Riccione machen wir einen Stop. Hier waren wir schon einige Male gewesen. Es war das Lieblingsziel meiner Mutter und wir haben sie oft besucht. Auch Jenni war schon etliche Male hier gewesen. Das letzte Mal waren wir 2009 in Riccione, ich hatte hier darüber berichtet.

Und wieder hat sich so einiges verändert. Bagno 108 heißt jetzt Playa del Sol 108, nach den Liegstuhlpreisen habe ich einfach nicht gefragt.

Wahnsinn, wie viele Liegestühle auf engstem Raum stehen. Bis zum Wasser ist alles pickepacke voll.

Allgemeine Erfahrungen

279 Km gefahren und 8.4 Liter getankt so in dem dreh ist es immer !Da ist für mich alles in Ordnung und der Spaß geht weiter,auch ohne Bürokratie. Das wären 3 Liter auf 100 Kilometer.

Ich habe die Versorgungsbatterien ( 2x 100 Ah Blei/Säure) in meinem Wohnmobil vor einem Jahr durch eine LiFePo4 Batterie mit 100 Ah ersetzt, im Wohnmobil treten die Vorteile besonders zutage. Man kann sie wesentlich tiefer entladen, es genügen also 100 Ah, sie liefern eine konstantere Spannung, sie wiegen wesentlich weniger, konkret 11 Kilo gegenüber mehr als 50 Kilo der B/S Batterien. Habe allerdings € 707,-für das Dingens bezahlt.

Ich bin ziemlich schwerhörig und trage deswegen ein Hörgerät. Beim Rollerfahren nehme ich es raus und schon habe ich einen natürlichen Gehörschutz.Obwohl: Ich wundere mich immer wieder warum die Schwerhörigkeit beim Rollern nicht stärker zutage tritt ?

Zum Bild meines Garmin Zumo: Selbst mit nur 35 PS kommt man ganz gut vom Fleck, es fehlt zumindest mir nichts an Leistung, belohnt wurde das Ganze mit einem Durchschnittsverbrauch von 3,2 Litern auf 100 Kilometer.

Der Roller ist für seine 35 PS eigentlich ganz schön flott, weil die Motordrehzahl bei mittleren Geschwindigkeiten sich immer in der Nähe des maximalen Drehmoments bewegt.

Ich habe gestern die erste Runde in diesem Jahr gedreht, schön gemütlich, alles funktioniert. Dabei habe ich festgestellt dass die ganze Rollerfront mit Insektenleichen bepflastert ist. Kaum zu glauben wie zäh diese Viecher sind. Ich hatte gehofft dass sie während der Winterruhe von selber abfallen. Nichts dergleichen, einige sind noch ganz klebrig. Pappen tun sie wie Hundedreck.

Ich habe ausser dem Roller noch 3 Fahrzeuge, einen Mercedes B 180 CDi, einen Suzuki Jimny und ein Wohnmobil auf Basis des Fiat Ducato mit 130 PS. Ich habe bisher noch keines dieser Fahrzeug bis zur Höchstgeschwindigkeit ausgefahren. Nur den Roller, und das nur einmal. Es interessiert mich nicht wie schnell diese Fahrzeuge fahren könnten. Nur beim Roller hats mich interessiert.

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