Viele Motorradinteressenten suchen nach Wegen, beim Kauf einer neuen BMW Maschine zu sparen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, von Rabatten für Werksangehörige bis hin zu Verhandlungstipps für den Endkunden.
Rabatte für Werksangehörige
Werksangehörige von BMW erhalten in der Regel eine Ermäßigung auf den Fahrzeugpreis. Es gibt auch eine Werkszeitung für gebrauchte Fahrzeuge. Als ehemaliger BMW´ler glaube ich mich erinnern zu können , dass so um die 20% rabatt drin waren.
Die Ersparnis muss jedoch als geldwerter Vorteil versteuert werden. Ob es Freibeträge gibt und wie hoch diese sind, ist individuell zu prüfen.
Preisverhandlung beim Motorradkauf
Beim Motorradkauf geht es nicht nur um den reinen Preis, sondern auch um den Service und die Zufriedenheit beider Parteien. Nur wenn beide Seiten zufrieden sind, Käufer wie Verkäufer, werden Sie richtig Spaß mit Ihrer neuen Maschine haben.
Ein guter Händler wird Ihnen eine Probefahrt nicht verweigern. Allerdings schaut er sich seine Kunden vorher genau an. Wer die Maschine gleich das ganze Wochenende testen möchte, könnte zu den Nassauern gehören, die jeden Samstag bis Montag ein neues Modell ausprobieren.
Kunden, die nicht sofort nach Rabatten fragen, sondern sich im Verlauf des Verkaufsgesprächs höflich nach dem »Hauspreis« erkundigen, sind gern gesehen. Zu solchen Deals ist der Händler in der Regel sofort bereit. Was er ebenfalls gerne sieht, das ist, wenn ein Motorrad, das er seinem Importeur bereits bezahlt hat und ihn nur noch Zinsen und Platz kostet, endlich den Hof verlässt.
Tipps für die Preisverhandlung:
- Überlegen Sie sich, was Sie sonst noch dringend brauchen könnten Kombi, Helm, Gepäcksystem et cetera.
- Entscheiden Sie sich für eine der Farben, die Ihr Händler auf Lager hat.
- Versuchen Sie, einen möglichst guten Preis für Ihr altes Motorrad herauszuschlagen.
Finanzierungsmglichkeiten
Die Zeit der supergünstigen Finanzierungen mit einer Null vor dem Komma scheint vorerst vorbei. Damit werden andere Zahlungsvarianten immer interessanter, denn bei Barzahlung lässt jeder Händler mit sich reden.
Yamaha, Honda, Triumph und BMW machens Ihnen besonders bequem. Auf deren Homepages können Sie sich für jedes Modell einen Finanzierungsplan anzeigen lassen.
Falls Sie ein Motorrad holen wollen das stark nachgefragt wird, kommen Sie dagegen mit dem Kreditangebot des Händlers am besten weg. Denn der wäre ja blöd, wenn er Ihnen nennenswert Rabatt gäbe auf eine Maschine, die ein anderer voll bezahlt.
Der Einfluss von Rabatten auf den Handel
Machen Rabatte nicht den Handel kaputt? Bei 15 Prozent dürfte die Marge des Händlers liegen. Davon ziehen Sie ihm schon mal 50 Prozent aus der Tasche, einfach so. Außerdem gehen ab die Kosten für Geschäfts- und Werkstatträume, fürs Personal, für Zinsen, fürs Marketing und was sonst noch so anfällt.
Es gibt, meint der ZdK, zu viele Händler, zu viele jedenfalls, als dass sie alle überleben könnten. So verkaufen 391 Yamaha-Partner weniger Motorräder als 193 BMW-Betriebe.
Vertrags- vs. Grauhändler
90 Prozent aller Neumaschinenkäufe laufen über Vertragshändler. Die bekommen ihre Motorräder vom Importeur oder Hersteller, der seine Leute schult, sie mit neuer Technik vertraut macht, mit Spezialwerkzeugen und Ersatzteilen versorgt, das zentrale Marketing erledigt und bei der Finanzierung die Eckdaten setzt.
Grauhändler dagegen holen sich ihre Fahrzeuge auf einem inoffiziellen Markt. Warum können Graue bestimmte Modelle so günstig anbieten? Weil das in der Regel Motorräder sind, die es schwer haben auf dem Markt.
Garantie und Service bei Graumotorrädern
Garantie, das Versprechen eines reibungslosen Funktionierens, gibt es im Grunde genommen nicht mehr, seit das EU-Gewährleistungsrecht gilt. Das bezieht sich lediglich auf Mängel, deren Ursachen bereits bei der Auslieferung vorgelegen haben müssen, und bestimmt, dass jeder Händler, der dazu befähigt ist in Deutschland bedeutet das, einen Meisterbrief besitzt die entsprechenden Arbeiten ausführen darf.
Interview mit Antje Woltermann vom Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes
Antje Woltermann vom Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZdK) äußert sich zur Situation der Händler:
Rein betriebswirtschaftlich betrachtet, befindet sich der Importeur in einer komfortablen Lage. Er muss zwar Fahrzeuge vom Hersteller abnehmen, hat aber seinerseits feste Abnehmer, nämlich die Händler. Sein unternehmerisches Risiko ist minimiert.
Gerade Motorradhändler haben oft eine starke Kundenbindung, nehmen an Aufträgen an, was sie annehmen können. Dabei steht die unternehmerische Seite zu selten im Vordergrund. Viele beschäftigen sich zu wenig mit den Kennzahlen ihres Unternehmens. Sie arbeiten von früh bis spät, aber das Unternehmensergebnis ist negativ.
Wie erkennt man einen guten Händler?
- Ein guter Händler hat eine saubere und aufgeräumte Werkstatt.
- Vorsicht ist geboten, wenn Gebrauchtmaschinen verschmutzt und verkratzt präsentiert werden.
- Ein Händler, der fast jedes Ersatzteil, auch Standardartikel, bestellen muss, kann nicht den notwendigen schnellen Service bieten.
- Ein guter Händler hat auch einen guten Ruf.
- Allzu häufige Markenwechsel deuten darauf hin, dass nicht der Händler die Marke wechselt, sondern die Marke den Händler.
- Aufdringlich aggressive »Megaseller«-Angebote können ein Hinweis darauf sein, dass der Händler seinen Laden kaufmännisch nicht im Griff hat.
- Offizielle Werbemittel des Herstellers kosten Geld. Fehlen sie, spart der Händler vermutlich auch in anderen Bereichen.
BMW Financial Services: Versicherung
BMW Kunden profitieren auch 2009 von der eigenen Versicherungsklasse für Motorräder zwischen 73 und 90 kW (99 PS bis 122 PS). BMW Financial Services brachte den Sondertarif in Kooperation mit der Victoria Versicherung erstmalig im Frühjahr 2008 auf den Markt. Fahrer von leistungsstarken Motorrädern können so bis zu 50 Prozent sparen.
Kunden können zwischen den beiden BMW Motorradversicherungen Top Cover und Basic Cover wählen. Bei beiden Tarifen umfasst die Haftpflicht eine Deckungssumme von 100 Millionen Euro.
Sonderaktion BMW F 900 R
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