BMW Motorrad Rucksack Function 4 im Test: Der ideale Begleiter für Motorradtouren

Der BMW Motorrad Rucksack Function 4 ist ein funktionaler Motorrad-Rucksack für Tourenfahrer. Mit durchdachter Aufteilung und üppiger Ausstattung bietet er viel Platz und ist extrem praxisgerecht. Im Folgenden werden die Eigenschaften, Vor- und Nachteile dieses Rucksacks detailliert betrachtet.

Material und Design

Das strapazierfähige Obermaterial besteht aus Tarpaulin (Polyester mit TPU-Beschichtung) und Nylon, während das Innenfutter aus 100 % Polyester gefertigt ist. Dank dem ergonomisch geformten Rückenteil und den einstellbaren, gepolsterten und luftdurchlässigen Schultergurten ist ein hoher Tragekomfort garantiert.

Volumen und Erweiterbarkeit

Der Rucksack hat ein Fassungsvermögen von 30 Litern. Das Volumen ist mit einem Zip auf 35 Liter erweiterbar. Ein Extrafach bietet genügend Raum, um etwa einen Helm zu verstauen. Das Hauptfach ist dank eines Innenbeutels mit Rollverschluss und den getapten Nähten wasserdicht. Darüber hinaus ist es durch einen Zwischenboden unterteilbar und der untere Bereich auch separat zugänglich. Zusätzlich verfügt der Rucksack über vier Außentaschen und einem Netz-Innenfach im Deckel.

Vor- und Nachteile im Überblick

Pluspunkte:

  • Sehr einfache Anpassung des Tragesystems
  • Perfekt angelenkte und sehr gut gepolsterte Schultergurte
  • Sehr gut gepolstertes Rückenteil
  • Sehr durchdachte Aufteilung und extrem praxisgerecht
  • Üppige Ausstattung
  • Sehr einfaches Beladen
  • Viel Platz (mit Normgepäck halb voll)

Minuspunkte:

  • Sehr schwer (liegt aber ggf. auf der Sitzbank auf)

Um alle Features nutzen zu können, braucht man etwas Eingewöhnungszeit.

Testergebnisse und Vergleiche

Im Nässetest kann das Hauptfach überzeugen, die Außentaschen sind jedoch undicht. Besonders punkten die variabel verstellbaren Brustgurte sowie die einfache Handhabung.

Ein Vergleich mit anderen Rucksäcken zeigt, dass der BMW Function 4 einige Besonderheiten aufweist:

  • Alpinestars: Weniger Stauraum, ambitionierter Preis.
  • Büse: Sehr magere Ausstattung, aber attraktiver Preis.
  • Dainese: Durchdachte Aufteilung, aber Bauchgurt etwas zu schmal.
  • Givi: Extrem leicht, aber magere Ausstattung und hoher Preis.
  • Held: Komfort-Schwächen im Alltagsbetrieb.
  • SW-Motech: Üppiges Platzangebot, aber magere Ausstattung und relativ schwer.
  • Touratech: Ungewöhnlicher Beladeweg, eher unpraktisch.
  • Vanucci: Sehr üppige Ausstattung, aber etwas zu verspielt und schwer.

Alternativen und Ergänzungen

Neben dem Rucksack bietet BMW Motorrad auch andere nützliche Zubehörartikel an:

  • Messenger Bag: Eine hochwertige Umhängetasche mit wasserabweisendem Obermaterial und Rollverschluss.
  • Giant Bag: Eine stabile Reisetasche mit 90 Litern Volumen und praktischer Innenaufteilung.
  • Gepäckrolle: Eine wasserdichte und universell einsetzbare Tasche mit 50 Litern Volumen.

Alltagsrucksäcke im Test: Worauf kommt es an?

Der Markt für Motorradrucksäcke hat sich gewandelt. Motorradfahrer sind bereit, mehr Geld für Qualität zu investieren. Solide Klickverschlüsse, gut zu greifende Reißverschluss-Zipper, sauber abgedichtete Nähte, flatterfreie Gurte, gesicherte Gurtenden und stabile Oberstoffe sind in dieser Klasse selbstverständlich.

Wasserdicht oder wasserabweisend?

Ob ein Rucksack wasserdicht oder nur wasserabweisend sein soll, ist eine Grundsatzfrage. Wer die Anmutung der wasserdichten Säcke nicht mag, kann eine Regenhaube verwenden. Auch die Frage nach dem Verschluss des Hauptfachs (Roll- oder Reißverschluss) ist Geschmackssache.

Empfehlungen für den Kauf

Beim Kauf eines Motorradrucksacks sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Volumen: Passend für den Alltagsgebrauch (ca. 20 bis 35 Liter).
  • Motorradeignung: Wasserdicht oder zumindest wasserabweisend.
  • Autobahntauglichkeit: Stabil bis ca. 150 km/h.
  • Tragekomfort: Ergonomische Form und gute Polsterung.
  • Ausstattung: Durchdachte Fächer und praktische Details.

Gepäcklösungen für Naked Bikes und Supersportler

Für Fahrer von Naked Bikes oder Supersportlern gibt es spezielle Gepäcklösungen, die sich an die Motorräder anpassen lassen. Dazu gehören Tankrucksäcke, Seitentaschen und Hecktaschen mit Schnellverschlüssen.

Packen für hohe Geschwindigkeiten

Beim Packen sollte man schwere Gegenstände tief und nach unten in den Satteltaschen verteilen. Leichte Gegenstände können oben in die Hecktasche gestopft werden. Transparente Klebefolien schützen den Lack vor Scheuerstellen.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0