BMW Motorrad TFT Display Reinigen: Tipps für eine klare Sicht

Eigentlich kennt jeder Fahrer einer R1200GS oder R1250GS mit dem TFT Display das Problem, dass nach einer Fahrt das Display verschmutzt ist. Wenn man nun einfach mit dem Handschuh oder einem Lappen versucht das Display zu reinigen, bilden sich ärgerlicherweise unschöne Kratzer. Um diesem Umstand vorzubeugen, gibt es Schutzfolien für das Display.

Die Problematik der Displayreinigung

Viele BMW Fahrer kennen das Problem: Nach einer Ausfahrt ist das TFT Display verschmutzt und neigt bei unsachgemäßer Reinigung zu Kratzern. Die Displayoberfläche ist empfindlich, und herkömmliche Reinigungsmethoden können schnell zu Schlieren und Kratzern führen.

Schutzfolien als Lösung

Um Kratzern vorzubeugen, empfiehlt sich die Verwendung von Schutzfolien. Ich habe mich hier für eine besonders stabile Version aus Glas von BROTECT entschieden. Das Aufbringen war relativ einfach möglich. Das Ergebnis lässt sich sehen und wirkt sehr solide, allerdings nehmen die Spiegelungen zu.

Alternativen und Kompatibilität

Leider ist die Blende und der BROTECT Glasschutz nicht kompatibel miteinander und der sehr passgenaue Blendschutz liegt an einigen Stellen auf dem Glaschutz auf. Dadurch löst sich leider die Schutzfolie. Es gibt eine etwas kleiner Glasfolie von Speedo Angel, die in Verbindung mit dem Wunderlich Blendschutz perfekt passt.

BMW Original Displayschutzglas

Beim Stand von knapp 10.000km habe ich mir ein Original-Zubehörteil von BMW geleistet, das nicht ganz billig ist: das Displayschutzglas für das BMW 10,25″ TFT, welches bei mehreren Motorradtypen des Herstellers verbaut wird. Diese Schutzfolie oder besser dieses Schutzglas habe ich dann am Display des CE 04 Rollers angebracht, wozu ich ein paar Zeilen schreiben möchte. Das Set kostet etwa 44 Euro. Man hat im wesentlichen nur einen Montageversuch und sollte dabei nicht scheitern. Zudem hat mein Roller schon einiges an Kilometern drauf. Also die Nachrüstung ist vielleicht schon ganz interessant. Für mich war es das jedenfalls.Ich beschreibe unten kurz meine Arbeitsschritte sowie meinen Eindruck vom Display mit dem Schutzglas.

Hochwertige Verarbeitung und einfache Montage

Bereits beim Auspacken erahnt man, daß dieses Set hochwertig ist, also kein Vergleich mit irgendwelchen typischen billigen Schutzfolien. Das bestätigt sich beim Aufbringen des präzise passgenauen Displayschutzes.

Lieferumfang und Vorbereitung

Wenn man dieses Set bestellt und vom Händler abholt, nehme man einen etwas größeren Rucksack mit. Die Verpackung ist etwa so groß wie ein Notebook. Das Schutzglas darf man nicht biegen oder knicken.

Reinigung des Displays

Feinreinigung: Mit gutem Mikrofasertuch und warmem Wasser mit einem Tropfen Spülmittel wurde das Display dann feucht feingereinigt, so daß kaum mehr Schlieren und Staub sichtbar waren.

Vorbereitung: Mit den im Schutzglasset mitgelieferten Reinigungsmaterialien, also Feuchttuch, Trockentuch und Staubentferner wurde das Display dann nach beiliegender Anleitung penibel in einen Quasi-Neuzustand gebracht.

Anbringen des Schutzglases

Schutzglasfolie: Nach Anleitung die Folie an der Rückseite abziehen. Man erkennt die Vorderseite am „BMW Motorrad“ Schriftzug im unteren schwarzen Querbalken. Die vordere Folie bleibt noch drauf.

Anbringen: Jetzt wirds heikel. Ohne die Schutzglas-Klebefläche oder das saubere Display zu berühren wird das Schutzglas nun deckungsgleich am Display aufgelegt. Ich habe mit den Fingern vom oberen Rand sowie von beiden Seiten her präzise ausgerichtet und die untere Seite frei gelassen. Eine ganz leichte Berührung zwischen Display und Schutzfolie konnte ich problemlos nochmal ablösen zur Korrektur der Lage. Sind die Kanten oben und seitlich sauber ausgerichtet mit dem Glasrand im Display, so lässt man das Schutzglas sich erstmal selbsttätig mit dem TFT verbinden. Man kann zusehen, wie die hellen Bereiche beim Kontakt dunkel werden bis das gesamte Schutzglas flächig aufliegt. Das Schutzglas saugt sich regelrecht am Display fest. Die Lage des Schutzglases sollte bereits perfekt sein.

Abschlussarbeiten

Finish: nach einer kurzen Weile habe ich dann begonnen, auf der noch vorhandenen vorderen Abziehfolie des Schutzglases mit dem beiliegenden Tuch sanft radial von der Mitte nach außen zu streichen, um eventuelle Lufteinschlüsse zu entfernen. Damit sollte sich das Schutzglas überall gleichmässig fest mit dem Display verbinden. Dann wurde die vordere Folie abgezogen und verbliebene Lufteinschlüsse gezielt mit dem Tuch entfernt. Dies war nurmehr beim Übergang in den schwarzen Querbalken der Fall, wo das Display anscheinend nicht 100% glatt ist. Man sieht sofort, wie sauber sich dieses Displayschutzglas anbringen liess. Das ganze macht einen äußerst hochwertigen Eindruck.

Erfahrungen im Betrieb

Bei der ersten Fahrt mit dem Displayschutz kam es zu keinerlei Verunreinigungen wie man an den Fotos sieht, die während dieser Fahrt aufgenommen wurden. Bedenkt man, wie empfindlich die ungeschützte Displayoberfläche ist, wie oft man da mit besonderer Vorsicht zu reinigen versucht und trotzdem häufig noch Schlieren hatte, dann ist dieser Displayschutz eine gute Empfehlung. Trotz des bereits viermonatigen Betriebs meines Fahrzeugs liess sich das Schutzglas nach der Reinigung problemlos anbringen.

Weitere Tipps und Tricks

  • Verwenden Sie spezielle Displayreiniger: Diese sind schonend und hinterlassen keine Schlieren.
  • Mikrofasertücher: Verwenden Sie saubere Mikrofasertücher, um Kratzer zu vermeiden.
  • Vermeiden Sie aggressive Reinigungsmittel: Diese können die Displaybeschichtung beschädigen.
  • Regelmäßige Reinigung: Entfernen Sie Staub und Schmutz regelmäßig, um hartnäckige Verschmutzungen zu vermeiden.

Hausmittel zur Reinigung

Einige Fahrer empfehlen die Verwendung von verdünntem Essig oder Glasreiniger. Es ist jedoch ratsam, diese Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle zu testen.

Das sind bestimmt Kalkreste. Ich würde es mal mit "Pril" Wasser einweichen und dann vorsichtig mit kreisenden Bewegungen versuchen zu lösen. Mit anderen Mitteln würde ich mich damit nicht ran trauen. Eventuell geht auch Sidolin mit einweichen. Damit habe ich bisher immer das Display gereinigt und alles mit einem sauberen Microfasertuch!

Microfasertücher: Vorsicht ist geboten

Microfaser : jein .. die tücher sind oft mehrfach verwendet und müssten absolut "rein" am objekt ankommen, das ist aber oft nicht der fall - also nicht mit dem einen tuch vorher das ganze motorrad putze und "danach" das windschild.. weiterhin nimmt microfaser auch gerne schmutz oder sand auf , soll ja auch, der verbleibt aber im tuch, und bei weiterem reiben / wischen können deshalb wieder kratzer entstehen - sicherlich lässt sich so ein tuch auch waschen, aber selbst dann müsste man es kontrollieren ob keine reste dreck daran haften ..

Was tun bei vorhandenen Kratzern?

Gerade wenn Sonne drauf scheint sieht man viele Kratzer. Habt ihr eine Empfehlung wie man die weg bekommt?

Diese Kratzer am Navidisplay wurden bei meinem Fahrzeug durch eine Aufbereitung (direkt nach dem Kauf) von dem "professionellen Aufbereitungsteam" der verkaufenden Niederlassung gratis hinzugefügt.

Ich habe es noch nicht gemacht, aber dagegen hilft wohl, den Bildschirm mit einem speziellen Reinigungstuchnordentlich sauber zu machen, und dann eine Displayschutzfolie aufzubringen. Dann sollte er besser gegen Kratzer geschützt sein. Wobei ich mich auch schon gefragt habe, warum keine Schutzscheibe davor verbaut ist.

Entfernung der Beschichtung und Anbringen einer Antireflexfolie

Ich gebe Chris recht so habe ich es auch gemacht jedoch ohne ausbauen. Mit Alkohol im eingebauten Zustand die ganze Beschichtung weggemacht und eine Anti Reflex Folie angebracht und fertig.

Sobald du mit Alkohol dran gehst und wischst geht die Beschichtung weg (s. Foto das hatte ich gemacht während ich die Beschichtung entfernt hatte). Beim kleben der Folie darf man nicht darauf achten die Folie Blasenfrei, sondern Staubfrei anzubringen.

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