Der Brenz Radweg: Eine Entdeckungsreise durch die Schwäbische Alb

Erleben Sie, was in der Alb steckt! Der Brenz Radweg bietet eine faszinierende Möglichkeit, die Schwäbische Alb mit dem Fahrrad zu erkunden. Auf dieser Route reisen Sie durch eine bewegende Erdgeschichte, vorbei an geologischen, architektonischen und kulinarischen Höhepunkten. Von der "blauen Mauer" des Albtraufs bis zu den mediterran anmutenden Ebenen rund um den Bodensee bietet der Brenz Radweg ein vielschichtiges Erlebnis.

Ein vielschichtiges Land

Die Schwäbische Alb zeigt sich auf vielschichtige Weise: spektakuläre Funde aus der Eiszeit in Boden, Schiefergestein und Höhlen, Spuren von Fürsten und Kaisern auf Bergkuppen, in Prunksälen und Sammlungen, köstliche Kreationen aus Korn, Fleisch, Beeren oder Molke im UNESCO Biosphärenreservat. Extrahiert aus einer Landschaft, die über Jahrtausende von Naturgewalten und menschlichen Erfindungen geschaffen und geprägt wurde.

Erlebnis-Radweg von Naturwundern bis Alb-Genuss

Der Schwäbische Alb Radweg ist nicht nur ein Fernradweg, sondern eine Erlebnisroute quer durch alles, was die Schwäbische Alb ausmacht. Beginnen Sie den Morgen in gemütlichen Fachwerkstädtchen und radeln Sie von dort in die Natur. Mal entlang von mäandernden Flüsschen, mal durch tief eingeschnittene Schluchten. Vorbei an türkisen Karstquellen, Jura-Gestein und Wacholderheiden. Mit einem reichen Angebot an urigen Gasthäusern, modernen Bistros, Weinkellern und Sonnenterrassen, die zur Rast, aber auch zur Geschmacksprobe einladen.

Highlights entlang der Strecke

Auf jeder Etappe erwartet die Fernradfahrer ein ganz besonderes Highlight: ein auffälliger Berg mit geheimnisvoller Geschichte, eine Weinprobe in einer erlesenen Manufaktur, einer der schönsten Marktplätze Süddeutschlands oder das SchieferErlebnis Dormettingen, wo Besucher selbst noch uralten Fossilien klopfen können.

Der Schwäbische Alb Radweg ist seit 2022 eine mit 4 Sternen ausgezeichnete ADFC-Qualitätsradroute und wurde zum neuen Landesradfernweg Baden-Württembergs gekürt. Mit unserer 10-tägigen Radreise entlang des Schwäbische Alb Radwegs können Sie alle Highlights der Tour unbeschwert genießen.

Sehenswürdigkeiten & Freizeittipps:

  • Burgruine Reußenstein
  • MineralTherme Bad Boll & AlbThermen Bad Urach
  • Schloss Lichtenstein
  • Donauversickerung

Reiseprogramm: Eine 10-tägige Radreise

Tag 1: Individuelle Anreise und Übernachtung in Donauwörth (optional)

Bayerisch-schwäbische Donauperle an der Romantischen Straße - Donauwörth, am Zusammenfluss von Donau und Wörnitz gelegen, ist aufgrund ihrer zentralen Lage beliebtes Domizil für Städtebummler und darüber hinaus idealer Ausgangspunkt für Ausflüge und Besichtigungstouren in die erlebenswerte Umgebung.

Tag 2: Von Donauwörth bis Bopfingen (52,2 km ↑ 158 hm ↓ 92 hm)

Ihre erste Etappe führt Sie über das Nördlinger Ries nach Bopfingen. Vom beschaulichen Donauwörth starten Sie auf die erste Etappe des Schwäbischen Alb Radwegs. Für einen ersten Zwischenstopp bietet sich Harburg an der Wörnitz an - das Tor zum Ries. An der Romantischen Straße, mitten im Herzen von Bayerisch-Schwaben, liegt Harburg zu Füßen einer beeindruckenden mittelalterlichen Burganlage. Mit ihrer historischen Altstadt am idyllischen Ufer der Wörnitz, der faszinierenden Landschaft des Geopark Ries vor den Toren.

Weiter geht die Tour nach Nördlingen, der ehemals freien Reichsstadt an der „Romantischen Straße“. Nördlingens mittelalterlicher Stadtkern ist wohl einzigartig auf der Welt. Die rundum begehbare Stadtmauer, der Kirchturm „Daniel“, von dem nach wie vor jeden Abend der Türmer seinen Wächterruf „So, G´sell, so“ ruft, und das mittelalterliche Stadtbild, wertvolle Kunstwerke und interessante Museen werden einen bleibenden Eindruck bei Ihnen hinterlassen.

Von dort geht es zu den Ofnethöhlen in Riesbürg, die nicht nur für ihre Ausgrabungsfunde bekannt sind, sondern auch geologisches Test-Feld für Raumfahrer der Apollo 14 und 17 waren. Apropos Weltraum: Von dort kam vor 15 Millionen Jahren ein Meteorit, der einen europaweit einzigartig erhaltenen Einschlagskrater hinterließ und heute als ,,Riesereignis“ das Herzstück des UNESCO Global Geopark Ries bildet.

Ein weiteres Highlight der Strecke ist der kegelförmige, 668 Meter hohe Berg lpf, der vermutlich frühkeltischer Fürstensitz war. Daneben wartet ein Abstecher zur mittelalterlichen Burg Horburg oder zum malerisch im Wald gelegenen Schloss Baldern. Am heutigen Etappenziel Bopfingen erwartet Sie eine spannende Reise durch Geschichte und Epochen - von der Urzeit bis in die Gegenwart. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten lohnen einen Besuch. Sie interessieren sich für die Stein- und Eisenzeit? Oder das Jura? Die Kelten vielleicht? Oder für die Antike und das Mittelalter und die Neuzeit? Sie werden ganz viel finden für die Augen und Sinne, denn die lange Geschichte der alten Freien Reichsstadt ist wahrlich reich. Schlendern Sie durch die idyllische Altstadt mit dem Rathausensemble, der Stadtkirche St. Blasius und der Stadtmauer. Erkunden Sie auf Ihrem historischen Rundgang die vielen schönen Gebäude, die das Bopfinger Ambiente prägen.

Tag 3: Von Bopfingen bis Heidenheim an der Brenz (44,6 km ↑ 393 hm ↓ 380 hm)

Heute geht es auf der zweiten Etappe in südlicher Richtung weiter über Neresheim nach Heidenheim an der Brenz. Höhlen, Eiszeitfunde, Fossilien, Vulkane und Meteore haben ihre Spuren auf der Schwäbischen Alb hinterlassen. Erlebbar wird das besonders im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb, durch den ein Teil des Radwegs führt. Die Geopark-lnfostelle Burg Katzenstein befindet sich in Süddeutschlands wohl ältester Burg, wo eine Ausstellung die enge Verbindung von Kultur- und Erdgeschichte erklärt.

Ein besonderes Erlebnis ist der Besuch der Abtei Neresheim mit ihrer prachtvollen Kirche. Ein Moment zum Innehalten - ob aus spirituellen Gründen oder aus Begeisterung über die Architektur. Rund um Neresheim erstreckt sich das Gebiet der Touristikgemeinschaft „Gastliches Härtsfeld“. Die reizvolle herbe Härtsfeldlandschaft ist eine eher karge, gering besiedelte Karsthochfläche des weißen Juras. Natur pur, imposante Ausblicke und eine seltene Pflanzenwelt - von Orchideen bis hin zum Wahrzeichen der Schwäbischen Alb, der Silberdistel - hinterlassen unvergessliche Eindrücke.

Die gesamte Schwäbische Alb und somit auch das Härtsfeld, als östlichster Zipfel, ist seit 2002 Nationaler GeoPark und seit 2004 auch Europäischer und UNESCO-GeoPark. Ebenso ist das angrenzende Nördlinger Ries - der am besten erhaltene Meteoritenkrater Europas mit seinen 25 km Durchmesser - und auch einige Härtsfeld Dörfern - nationaler Geopark. Nach 45 km erreichen Sie Ihr heutiges Etappenziel Heidenheim. Highlights sind das Schloss Hellenstein und die pittoreske Altstadt direkt unter dem Schlossberg.

In der Heidenheimer Brenzregion erwartet Sie eine der bezauberndsten Regionen im UNESCO Global Geopark Schwäbische Alb. Die Landschaft wurde über Jahrmillionen geformt und nirgendwo sonst auf der Alb sind die Spuren der Erdgeschichte noch so imposant zu bestaunen. Phänomene der Karstlandschaft gehören ebenso wie lebhafte Flussläufe, Wälder oder auch Heideflächen, auf denen man häufig Schäferinnen und Schäfern mit ihren Herden begegnet, zum Landschaftsbild der Heidenheimer Brenzregion.

Tag 4: Von Heidenheim bis Bad Boll (54,2 km ↑ 563 hm ↓ 610 hm)

Heute führt der Radweg auf der dritten Etappe durch das Wental über Steinheim am Albuch, Lauterstein, Donzdorf und Süßen nach Bad Boll. Einmal am Rand eines Meteorkraters stehen? Das geht am Steinheimer Becken, das Teil der dritten Etappe ist. Wer Zeit hat und das Rad mal stehen lassen möchte, kann den 20 Kilometer langen Krater-Rundwanderweg gehen. Doch das ist nicht die einzige geologische Sensation an diesem Tag. Die Fahrt führt durch das Brenztal am Albtrauf entlang und endet an den Mineralthermen von Bad Boll.

Tipp für Feinschmecker: Unterwegs bei der Manufaktur Jörg Geiger in Schlat anhalten und die einzigartigen, aus uralten Obstsorten gewonnenen Schaumweine und Cider kosten.

Abstecher ins Wental & Felsenmeer

Im 8 km von Heidenheim entfernten Steinheim wandert man am besten gleich vom westlichen Ortsrand aus ins Wental hinein. Felsenmeer - Die bizarren Dolomitfelsen, von einem einstigen Flusslauf geformt, machten ein Trockental im Laufe der Jahrhunderte zum sagenumwobenen Wental. Aus der Wacholderheide ragen bis zu 10 m hohe Dolomitblöcke empor, einer bizarrer geformt als der andere, auf Namen wie Nilpferd, Sphinx und Seelöwe getauft.

Nach 54 Kilometern erreichen Sie das heutige Etappenziel Bad Boll. Bad Boll als Schmelztiegel vieler geistiger Strömungen ist ein Ort mit einer ganz besonderen Geschichte: Hier treffen Sie auf große Namen und historische Bauwerke, wie beispielsweise die Evangelische Stiftskirche, die bis in die Stauferzeit zurückreichen. Besonders als Gesundheitsstandort ist Bad Boll dank der drei ortsgebundenen Heilmittel Thermalmineralwasser, Jurafango und das Schwefelwasser einzigartig. Diese drei „Säulen der Gesundheit“ sind Grundlage für die bewährten Therapien im Kurhaus. Im WALA Heilpflanzengarten entspannen Sie von der heutigen Etappe.

Tag 5: Von Bad Boll bis Bad Urach (56,1 km ↑ 655 hm ↓ 615 hm)

Die vierte Etappe führt über Neidlingen und Römerstein in die nächste Bäderstadt Bad Urach. Nach der Obst-Probe am Vortag geht es nun mit allen Sinnen durch die herrlich duftenden und bunt blühenden Streuobstwiesen rund um die Limburg bei Weilheim/Teck. Summende Bienen und Blumen auf den Feldern sowie regionale Köstlichkeiten finden sich im von der UNESCO anerkannten Biosphärengebiet Schwäbische Alb bei Münsingen. Eingerahmt wird die Tagesetappe von den beeindruckenden Hang- und Schluchtenwälder des Albtraufs.

Besonders sehenswert ist die Kugelmühle in Neidlingen, wo an manchen Tagen noch Kugeln aus Jura-Marmor geschliffen werden. Auch die Altstadt im Zielort Bad Urach ist ein Highlight. Der mit Fachwerkhäuschen gesäumte Marktplatz gilt als einer der schönsten in Süddeutschland. Voraussichtlich ab 2024. wird die Etappe einen weiteren Top-Tipp bereithalten: das neue Heidengraben-Zentrum bei Hülben - an der Stelle, wo vor 1.200 Jahren die Metropole der Kelten lag.

Nach 56 flachen Kilometern erreichen Sie den heutigen Etappenort, die Fachwerkstadt Bad Urach. Highlights sind die Uracher Wasserfälle, die mit 40 m Höhe als eine der schönsten und beeindruckendsten Wasserfälle der Schwäbischen Alb gelten. Was den Uracher Wasserfall so einzigartig macht, sind die unterschiedlichen Perspektiven, aus denen man das Naturschauspiel beobachten kann.

Wer noch Zeit für eine kleine Wandertour hat, kann die Burgruine Hohenurach aus dem 11. Jahrhundert, das Wahrzeichen von Bad Urach mit atemberaubendem Panoramablick erklimmen.

Tag 6: Von Bad Urach bis Sonnenbühl (56,2 km ↑ 732 hm ↓ 423 hm)

Die heutige Etappe führt Sie von Bad Urach über Münsingen im Zentrum des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und Engstingen nach Sonnenbühl. Auf der fünften Etappe erleben Radler das verzweigte Ermstal, das an der Traufseite der Schwäbischen Alb liegt. Besonders schön sind der Ursprung der Erms als türkise Karstquelle und die felsige Trailfinger Schlucht. Pittoresk entspringt unterwegs die Lauterquelle. Das Wasser des grünen Quelltopfs mündet in ein Wiesental mit Wacholderheiden und bewaldeten Hängen. Einen Wald gibt es auch in der Nebelhöhle am Tagesziel Sonnenbühl - und zwar einen Tropfsteinwald. Die Höhle im Gestein des weißen Jurakalks ist eine der ältesten Schauhöhlen der Alb.

Top-Tipp der Strecke ist Schloss Lichtenstein in Honau, das als Märchenschloss Baden-Württembergs gilt. Die Kleinstadtperle Münsingen ist nicht nur als E-Bike Mekka bekannt sondern hat sich auch zu einer Top-Wanderregion entwickelt. Münsingen selbst wartet mit insgesamt vier von 21 Premiumwanderwegen auf, die Teil der einmaligen und nachhaltigen Wanderregion „hochgehberge - Ausgezeichnetes Wandern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ sind. Weitere Highlights sind der ehemalige Truppenübungsplatz und Albgut wo Sie in eine vor mehr als 100 Jahren geschaffene und bis heute fast unveränderte bestehende Welt eintauchen können.

Am Nordrand der Schwäbischen Alb entlang geht die Tour weiter über Gomadingen und Engstingen bevor Sie nach 56 hügeligen Kilometern das heutige Etappenziel Sonnenbühl erreichen. Die Gemeinde Sonnenbühl kennt man vor allem dank ihrer unterirdischen Schönheiten. Sowohl die Nebelhöhle als auch die Bärenhöhle, mit der mit ihr verbundenen Karlshöhle, sind Tropfsteinhöhlen mit faszinierenden Stalagmiten und Stalagtiten.

Tag 7: Von Sonnenbühl bis Balingen (51,8 km ↑ 685 hm ↓ 919 hm)

Rauschend begrüßt der Zillhauser Wasserfall die Tourenfahrer am nächsten Tag. 26 Meter hoch ist das Naturwunder. Doch aufgepasst: Der Wasserfluss ist saisonal! Nach Gewittern und Schneeschmelze ist er besonders imposant, bei Trockenheit versiegt er fast. Wer sich für Adelsgeschichte interessiert, macht einen Abstecher zum Zollernschloss Balingen. Besonders schön gelegen ist die Wallfahrtskirche Salmendinger Kapelle auf dem Kornbühl mit herrlichen Ausblicken zu allen Seiten. Doch das ist nicht der einzige Weitblick: Auf dem im Streckenverlauf folgenden Kohlberg findet sich einer der schönsten Aussichtspunkte des gesamten Fernradwegs mit Blick auf das Killertal, den Trauf und das Highlight Burg Hohenzollern.

Nach 52 km erreichen Sie Balingen, das Tagesziel der sechsten Etappe. Die Stadt Balingen besitzt einen besonderen Schatz: ein natürliches Vorkommen von Schwefelwasser, zu entdecken am Geopoint Schwefelbrunnen.

Tag 8: Von Balingen bis Tuttlingen (52,4 km ↑ 592 hm ↓ 470 hm)

Fossilien aufspüren und mit nach Hause nehmen? Das ist nur eine von vielen Attraktionen im SchieferErlebnis Dormettingen. Hier verbergen sich große Mengen von 180 Millionen Jahre alten Ammoniten für kleine und große Sucher. Wer noch nicht genug von Ausgrabungen hat, besucht das Fossilienmuseum Dotternhausen. Das "Stauseestädtle" Schömberg ist der Mittelpunkt des Oberen Schlichemtals und liegt in landschaftlich reizvoller Lage an der Traufe der höchsten Albberge.

Hoch hinaus geht es in der Region der 10 Tausender. lm oberen Donautal finden sich fast alle großen Erhebungen der Schwäbischen Alb an einem Ort. Auch der höchste Berg - der Lemberg mit 1.o15 Metern. Vom Lembergturm sind bei gutem Wetter die Alpen, der Schwarzwald und der Stuttgarter Fernsehturm zu erspähen. Noch so viel Action tut ein Abschnitt durch die stille Wacholderheide Kraftstein gut.

Nach 52 km klingt der Abend der siebten Etappe in Tuttlingen in gemütlichen Restaurants und Pubs aus.

Tag 9: Von Tuttlingen bis Bodman/Ludwigshafen (49,3 km ↑ 274 hm ↓ 522 hm)

Die letzte Etappe des Schwäbischen Alb Radwegs hat es noch einmal in sich: Mit der Donauversickerung begegnen Radler einem mysteriösen Naturphänomen, das einen der größten Flüsse Deutschlands einfach verschwinden lässt. Doch damit ist die Donau natürlich nicht weg. lm Gegenteil: lm grün-blauen Aac...

Weitere Radwege in der Region

Neben dem Brenz Radweg gibt es noch weitere interessante Radwege in der Region, die es wert sind, erkundet zu werden:

  • Albtäler-Radweg: Diese Vier-Sterne-ADFC-Qualitätsradroute führt durch das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und macht Entdeckerinnen und Entdecker glücklich.
  • Kocher-Jagst-Radweg: Dieser Radweg folgt den Flüssen Kocher und Jagst und führt vorbei an malerischen Schlössern, Burgen, Kirchen, Klöstern und historischen Städten.
  • DonauTäler Radweg: Dieser Radweg erstreckt sich über rund 300 km und ist aufgebaut wie eine „acht“. Er bietet viel Abwechslung und geschichtlichen Hintergrund.
  • Württemberger Tälerradweg: Dieser Radweg führt durch 12 Flusstäler und ist überwiegend flach bis leicht hügelig, was ihn auch für weniger erfahrene Radfahrer und Familien geeignet macht.

Die AlbCard: Ihr Schlüssel zu vielen Vorteilen

Die AlbCard ist eine Touristenkarte, die in der Schwäbischen Alb angeboten wird und zahlreiche Vergünstigungen und kostenfreie Leistungen während des Aufenthalts bietet. Ein besonders attraktives Feature der AlbCard ist die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Ein weiteres Highlight der AlbCard ist der kostenlose Eintritt zu 170 Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen. Zusätzlich können Sie mit der Karte sogar ein E-Bike kostenlos ausleihen.

Die AlbCard erhalten Sie bei Ihrer Ankunft in einem der 152 teilnehmenden Hotels, Gasthöfen, Ferienwohnungen und anderen Unterkünften in der Schwäbischen Alb. Mit der AlbCard können Sie jede Attraktion einmal pro Aufenthalt nutzen. Für jede Übernachtung steht Ihnen ein Nutzungstag zur Verfügung. Wenn Sie beispielsweise 3 Nächte gebucht haben, können Sie die Karte an 3 aufeinanderfolgenden Tagen verwenden.

Unterkünfte entlang des Württemberger Tälerradweges

Während unserer Fahrradreise auf dem Württemberger Tälerradweg haben wir in fünf verschiedenen Unterkünften übernachtet, welche wir Ihnen im Folgenden kurz vorstellen möchten:

  1. Stadthotel Giengen: Das Stadthotel Giengen befindet sich in ruhiger Lage unweit der Altstadt. Es verfügt über hell eingerichtete Zimmer mit modernen Bädern mit Dusche.
  2. Ulmer Münster Hotel: Direkt gegenüber des Ulmer Münsters befindet sich das kleine aber feine Ulmer Münster Hotel. Besonders schön fanden wir den Frühstücksraum mit kleiner Terrasse.
  3. Hotel & Restaurant Post: Das Hotel & Restaurant Post liegt ca. 5 km außerhalb von Laichingen in der Albgemeinde Feldstetten. Das Hotel verfügt über sehr viele Zimmer - einige eher altmodisch und wenig charmant eingerichtet, andere wiederum sehr modern und neu.
  4. Badhotel Restaurant Stauferland: Das Badhotel Restaurant Stauferland liegt in herrlich ruhiger Halbhöhenlage, eingebettet in die typischen Streuobstwiesen. Das Hotel verfügt über Einzel-, Doppel- und Familienzimmer.
  5. Hotel am Remspark: In Schwäbisch Gmünd waren wir im Hotel am Remspark untergebracht. Dieses moderne Stadthotel punktet vor allem mit einer tollen Dachterrasse, von wo aus man über die gesamte Stadt blicken kann.

Ausrüstung für Ihre Radreise

Für unsere Fahrradreise auf dem Württemberger Tälerradweg wollten wir natürlich bestmöglich ausgerüstet sein. Wir haben uns vorab je zwei große Gepäcktaschen für die Fahrräder bei Vaude ausgeliehen. Praktisch ist zudem eine Handyhalterung am Fahrrad für das Handy, damit man unterwegs problemlos navigieren kann. Grundlegend ist der Radweg aber auch sehr gut ausgeschildert. Praktisch sind zudem Regenhose und Regenjacke, wenn es dann doch einmal plötzlich anfängt zu regnen.

Ansonsten waren noch u.a. folgende Dinge in unserem Gepäck: Fahrradhandschuhe, Helm, Flickzeug, Luftpumpe, Funktionsshirts (aus Merinowolle), Windjacke, bequeme Hosen (lang & kurz), Badesachen, Reisehandtuch, Kulturbeutel, Sonnencreme und Sonnenbrille.

Fazit

Mit einigen Abstechern hatten wir am Ende unserer Reise sage und schreibe 199 Kilometer auf dem Tacho. Es war unsere erste mehrtägige Radreise zusammen und wir fanden es richtig cool. Natürlich auch, weil wir durch Marcos wunderschöne Heimat radeln durften. Die Reise auf dem Württemberger Tälerradweg ist entschleunigend und führt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Besonders gut gefallen haben uns die reizvollen Täler, die charmanten Städtchen und natürlich auch die kulinarischen Spezialitäten.

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