24-Zoll-Kinderfahrrad-Test: Welches ist das Beste für Ihr Kind?

Für viele Eltern beginnt die Suche nach dem richtigen Kinderfahrrad mit der Frage: Welches Modell bietet die beste Kombination aus Sicherheit, Komfort und Fahrspaß? Der Markt ist vielfältig, und die Entscheidung kann angesichts der zahlreichen Optionen schwerfallen. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene 24-Zoll-Kinderfahrräder, um Eltern bei der Auswahl des idealen Begleiters für die ersten Radfahrausflüge ihrer Kinder zu unterstützen.

Die Testkandidaten im Überblick

Im Fokus unseres Tests stehen fünf Modelle mit 24-Zoll-Reifen von bekannten Marken wie Bocas, BBF, Decathlon, Specialized und S‘cool. Die Preisspanne dieser Räder bewegt sich zwischen 329 Euro und 699 Euro. Jedes dieser Fahrräder wurde hinsichtlich verschiedener Kriterien wie Größe, Ausstattung, Sicherheit und Fahrverhalten geprüft.

  • Bocas Emily 24-7
  • BBF Outrider
  • Decathlon City Bike D4 Rock 24″
  • Specialized Jett 24 Multispeed
  • S’cool XXlite 24-7SL

Die richtige Größe finden

Die Auswahl des richtigen Fahrrads beginnt mit der Bestimmung der passenden Größe. Während Kinder oft nach ihrer Lieblingsfarbe entscheiden, sollten Eltern auf die Körpergröße achten. Die getesteten Modelle sind je nach Rahmengeometrie für Kinder ab einer Körpergröße von 112 cm (Specialized) bis 135 cm (Decathlon) geeignet. Entscheidend ist, dass die Beinlänge passt und die Bremshebel problemlos erreichbar sind. Bei allen Modellen lässt sich der Bremshebelabstand individuell an die Kinderhände anpassen. Beim D4 Rock von Decathlon kann man darüber hinaus den Vorbau im Winkel justieren.

Der Testparcours

Um die Fahrräder auf Herz und Nieren zu prüfen, haben wir einen Verkehrsübungsplatz der Verkehrswacht Hamburg besucht. Hier zeigte sich, dass Kinder mit leichten Fahrrädern wie dem von Specialized (10 kg) oder von S‘cool (12.35 kg) viel einfacher umgehen konnten. Der Fahrradparcours mit Slalom, Wippe und engen Passagen wurde mit den leichten Modellen müheloser und fehlerfreier gemeistert. Die schwereren Räder (14-16 kg) beeinträchtigten den Antritt, die Kurvenlage und das Fahrverhalten auf Kopfsteinpflaster. Zudem fiel es dem Testfahrer-Kind schwer, diese Räder eine Stufe zu tragen.

Schaltungen: Weniger ist oft mehr

Die Gangschaltung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Während die meisten Kinder mit fast allen Gangschaltungen zurechtkamen, bereitete das D4 Rock von Decathlon mit 21 Gängen und Schaltmöglichkeiten an beiden Lenkerseiten Schwierigkeiten. Hier zeigte sich, dass weniger oft mehr ist. Die Räder von Bocas, BBF und S‘cool haben nur sieben, das Specialized acht Gänge. Alle Räder bis auf das Specialized verwenden eine Grip Shift Schaltung, bei der der Fahrer durch Drehen am Griff den Gang wechselt. Das Specialized hingegen hat zwei Schalthebel für Daumen und Zeigefinger (Rapid Fire).

Checkliste für Eltern beim Fahrradkauf

Einige Tipps für Eltern beim Fahrradkauf:

  • Auf passende Größe achten: Das Kind soll mit den Füßen noch den Boden berühren können, ebenso müssen die Bremshebel gut erreichbar sein.
  • Idealerweise hat das Fahrrad drei Bremsen: Zwei am Lenker und die Rücktrittbremse.
  • StVZO-konforme Ausstattung für den Alltagsgebrauch.
  • Nabendynamo: So besteht nicht die Gefahr, dass der Nachwuchs die Anstecklichter vergisst oder der Akku leer ist.
  • Keine Hörnchen am Lenker, das birgt zusätzliche Verletzungsgefahr.
  • Auf scharfe Ecken und Kanten achten.
  • Probefahrt machen.

Sicherheit der Kinderräder

Die Sicherheit spielt bei der Wahl eines Kinderfahrrads eine zentrale Rolle. Bis auf das Jett von Specialized haben alle Modelle ab Kauf eine komplette straßenverkehrskonforme Ausstattung. Dazu zählen unter anderem zwei unabhängig voneinander wirkende Bremsen, eine Klingel, ein Großflächenrückstrahler mit dem Buchstaben „Z“, Front- und Rücklicht, zwei Rückstrahler je Pedal sowie Laufrad-Reflektoren.

Hansecontrol hat im Auftrag von IMTEST die Bremsleistung der Vorder- und Hinterbremsen unter trockenen und nassen Bedingungen gemessen und die allgemeine Beschaffenheit des Rades sowie Stabilität in mehreren Falltests überprüft. Beim Bremstest hat sich keines der Räder richtig positiv hervorgehoben. Das Rad von BBF liegt immerhin noch mit befriedigenden Werten hier klar vorne, während das Rad von Decathlon die schlechtesten Ergebnisse lieferte. Alle Kinderräder im Test sind mit einer V-Brake-Bremse ausgestattet, die direkt an der Felge bremst.

Da Kinderfahrräder im täglichen Gebrauch so einiges aushalten müssen und auch häufiger mal umfallen, hat Hansecontrol zudem geprüft, ob und wie stark die Räder durch Stürze in Mitleidenschaft gezogen werden. Keines der Testräder wurde so beschädigt, dass es funktionsuntüchtig wurde. Bis auf das Rad von BBF, das komplett unversehrt geblieben ist, haben die anderen vier Räder mehr oder weniger große Blessuren davon getragen. Dazu zählen beispielsweise ein eingedrückter Griff oder leichte Schrammen an Sattel und Pedale. Das Rad von Decathlon hat darüber hinaus beim Sturztest den Schutzblechspoiler verloren.

Ebenso hat Hansecontrol untersucht, ob die Kinderräder scharfe Ecken, Kanten oder Rohrüberstände haben, die zu potenziellen Verletzungen führen könnten. Nur bei den Modellen von Specialized und Bocas ist den Prüfern nichts aufgefallen. Die anderen Räder haben teils scharfkantige Kabelbilder (S’cool und Decathlon) oder Gewindeüberstände (BBF).

Testergebnisse im Detail

Hier eine detaillierte Auflistung der Testergebnisse der einzelnen Modelle:

1. Platz und Test- & Preis-Leistungs-Sieger: BBF Outrider

  • PRO: Robustes Rad, das auch mehrere Stürze aushalten kann.
  • KONTRA: Auf- und Abstieg durch hohen Rahmen und Gepäckträger schwer.
  • Testergebnisse im Detail:
    • Ausstattung (15%): befriedigend (2,8)
    • Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %): befriedigend (2,8)
    • Fahreindruck (20%): befriedigend (2,7)
    • Bremsen (20%): befriedigend (3,4)
    • Service (10%): gut (2,2)
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 2,8

2. Platz: S’cool XXlite 24-7SL

  • PRO: Agil und wendig. Fährt sich auf Straßen ebenso gut wie im Wald. Ohne Gepäckträger, aber StVZO-konform.
  • KONTRA: Eventuell Verletzungsgefahr durch scharfkantige Kabelbinder.
  • Testergebnisse im Detail:
    • Ausstattung (15%): befriedigend (2,8)
    • Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %): befriedigend (3,5)
    • Fahreindruck (20%): gut (1,9)
    • Bremsen (20%): ausreichend (4,4)
    • Service (10%): gut (2,2)
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 3,1

3. Platz: Decathlon City Bike D4 Rock 24″

  • PRO: Einziges Rad im Testfeld, bei dem sich der Lenker-Winkel verstellen lässt.
  • KONTRA: Mit 16,4 kg ist das D4 Rock schwerer als manches Erwachsenenrad.
  • Testergebnisse im Detail:
    • Ausstattung (15%): gut (2,3)
    • Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %): ausreichend (3,8)
    • Fahreindruck (20%): befriedigend (2,7)
    • Bremsen (20%): mangelhaft (4,7)
    • Service (10%): gut (2,0)
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 3,4

4. Platz: Specialized Jett 24 Multispeed

  • PRO: Mitwachsend: Für Kinder von 112 cm bis 156 cm Körpergröße geeignet. Das macht die Handhabung zum Kinderspiel.
  • KONTRA: Schutzbleche und Licht müssen für den Alltag nachgerüstet werden.
  • Testergebnisse im Detail:
    • Ausstattung (15%): befriedigend (2,8)
    • Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %): ausreichend (4,3)
    • Fahreindruck (20%): gut (1,7)
    • Bremsen (20%): ausreichend (4,5)
    • Service (10%): gut (2,2)
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 3,4

5. Platz: Bocas Emily 24-7

  • PRO: Tiefer Einsteig für einfaches und schnelles Auf- und Absteigen. Beim Test fielen keine scharfen Ecken oder Kanten auf.
  • KONTRA: Der Lenker lässt sich in der Höhe, aber nicht im Winkel verstellen.
  • Testergebnisse im Detail:
    • Ausstattung (15%): befriedigend (2,8)
    • Handhabung, Wartung & Sicherheit (35 %): ausreichend (4,0)
    • Fahreindruck (20%): gut (2,5)
    • Bremsen (20%): ausreichend (4,5)
    • Service (10%): befriedigend (2,6)
  • Imtest Ergebnis: befriedigend 3,5

Kinderfahrrad 24 Zoll Vergleich 2025

Die besten Kinderfahrräder 24 Zoll: Wählen Sie Ihren persönlichen Testsieger aus der Bestenliste.

Abbildung Modell Bewertung Kundenwertung bei Amazon Preisvergleich
Bergsteiger Montreal sehr gut 616 Bewertungen Preisvergleich
Bergsteiger Kodiak 24 Zoll sehr gut 1849 Bewertungen Preisvergleich
Licorne Guide sehr gut 1769 Bewertungen Preisvergleich
Licorne Bike Stella sehr gut 2030 Bewertungen Preisvergleich
Bergsteiger Sydney sehr gut 269 Bewertungen Preisvergleich
Chillaxx Falcon sehr gut 276 Bewertungen Preisvergleich
Licorne Strong gut 683 Bewertungen Preisvergleich
Bergsteiger Atlantis gut 499 Bewertungen Preisvergleich

B'TWIN Kinderfahrräder von Decathlon

B'TWIN ist als Hersteller von Kinderfahrrädern noch nicht sehr bekannt in Deutschland. Wie Quechua ist Btwin eine Eigenmarke von dem französischen Sportartikelgeschäft Decathlon. Decathlon ist international bekannt als Hersteller und Händler von allem was man für den Sport braucht. Meistens werden keine Markenprodukte angeboten sondern Eigenmarken verkauft. Quechua ist im Bergsport weit verbreitet und BTwin ist die Fahrradmarke von Decathlon.

Bekannt ist Decathlon vor allem für günstige Preise und Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ob die seit einiger Zeit bei Decathlon angebotenen Kinderfahrräder etwas taugen oder sogar richtige Preistipps sind versuchen wir herauszufinden.

Btwin Fahrräder für Kinder

Bei Decathlon gibt es ziemlich viele Kinderfahrräder in allen gängigen Größen. Weil es in jeder Größe mehrere Ausstattungsvarianten und Farben gibt ist die Auswahl nicht so leicht.

Günstig aber nicht billig ab € 199,99

Auffällig ist, dass die BTwin Fahrräder sehr günstig sind. Während bei den Premium-Rädern Preise über 400 € fast schon normal sind gibt es bei Decathlon welche für weniger als 100 €. Neureis, natürlich.

Keine Ahnung wie es Decathlon schafft solch günstigen Räder herzustellen ohne bei der Qualität zu sparen. Aber tatsächlich sind sie für diesen extrem niedrigen Preis sogar ausgesprochen gut.

Bei vielen Low-Budget Kinderfahrrädern wird am falschen Ende gespart (also an den Stellen die fundamental wichtig sind) und stattdessen in Sinnloses investiert das Kind und Eltern blenden soll. Da gibt es schlecht funktionierende Bremsen und dazu eine nicht funktionierende Federgabel. Einen total unbequemen Sattel im Frozen Design, und viele andere obskuren Fahrräder.

Im Gegensatz dazu wird bei Decathlon nicht am falschen Ende gespart. BTWin Kinderfahrräder haben eine gute kindgerechte Geometrie, funktionierende Bremsen, gute Sättel, ordentliche Lager und angemessene Reifen. Kurz, die Fahrräder sind uneingeschränkt nutzbar und die Kinder werden damit viel Spaß haben.

Natürlich gibt es einen Unterschiede zu den viel teureren Rädern:

  • günstigere und einfachere Materialien werden verwendet, z.B. Stahl statt Alu
  • dadurch haben die Fahrräder ein höheres Gewicht
  • die Rahmen sind nicht ganz so durchdacht, teilweise ist der Durchstieg recht hoch und das Tretlager weniger abgesenkt
  • weniger Spezialanfertigungen und Besonderheiten

Jedem einzelnen Teil merkt man an, dass es günstig ist. Decathlon schafft es aber, dass die Funktionsfähigkeit darunter nicht leidet.

Was muss ein gutes Kinderfahrrad kosten?

In letzter Zeit sind eigentlich überall die Preise für Kinderfahrräder gestiegen. Das kommt daher, dass die Nachfrage nach Kinderfahrrädern angestiegen ist und gleichzeitig die Lieferzeiten für viele Dinge angestiegen sind und allgemein überall auf der Welt die Produktion nicht lief wie gewohnt.

Wenn man sich die Preise bei den Premium-Fahrrädern anschaut sieht man dies sehr deutlich. Und nicht jeder will so viel Geld für ein Kinderfahrrad ausgeben. Oft werden die ja nur ein oder zwei Jahre genutzt bis die nächste Größe passt.

Gebraucht sieht es auch nicht viel besser aus. Wenn du versuchst eines der beliebten woom gebraucht zu bekommen wird das kaum leichter und billiger klappen als ein neues.

Reicht ein Decathlon Fahrrad aus? ab Preis nicht verfügbar

Das hängt von den Ansprüchen und Anforderungen ab. Sicher ist ein deutlich teureres Fahrrad besser. Dein Kind wird damit auch besser fahren können. Wenn dein Kind aber eh nur kurze Strecken mit dem Rad fährt spielt das keine Rolle.

Im Gegenteil: wenn du 400 € für das Fahrrad deines Nachwuchses ausgegeben hast ergibt sich daraus eine höhere Verantwortung. Dein Kind sollte mit dem teuren Rad möglichst pfleglich umgehen (vielleicht weil du es gerne weiterverkaufen möchtest oder Geschwister darauf fahren sollen) auch wirst du es nicht gerne unbeaufsichtigt lassen und bei jeder Gelegenheit sicher angeschlossen wissen.

Kurz: der hohe Preis kann deinem Kind den unbeschwerten Umgang mit dem teuren Fahrrad vermiesen.

Mit dem günstigen Fahrrad ist das sicher weniger ein Problem. Wenn das mal umfällt oder Kratzer bekommt ist es vielleicht nicht so schlimm. Am Spielplatz kann es sicher auch mal unangeschlossen abgestellt werden ohne gleich Beine zu bekommen.

Hier heißt es also abwägen was für dich wichtiger ist. a) Ein Kinderfahrrad mit dem dein Kind unbeschwert lange Wege zurücklegen kann oder b) eines das im Alltag weniger Aufmerksamkeit benötigt?

Btwin Fahrräder für Kinder

Bei Decathlon findest du Kinderfahrräder ab 14 Zoll bis hin zu den normalen Größen für Erwachsene. Sogar Laufräder kannst du kaufen. Auf unsere Seite betrachten wir die typischen Kinderfahrrad-Größen bis 20 Zoll. Da gibt es eine ganze Reihe an interessanten Modellen zu sehr angemessenen Preisen.

14 Zoll Fahrräder

Das 14 Zoll Fahrrad von BTWin passt für Kinder ab 3 Jahren (90 - 105 cm Körpergröße). Damit ist es ein typisches Anfängerfahrrad für die ganz Kleinen. Es gibt es in zwei Ausstattungen: das einfachere BTWin 14 Zoll 100 und das etwas besser ausgestattete BTWin 14 Zoll 500.

Der Hauptunterschied ist, dass das 500 mehr Farben bietet und mit Ständer und Schutzblech kommt. Beide haben einen einfachen Stahlrahmen mit sehr tiefen Einstieg, sodass die kleinen Anfänger leicht Auf- und Absteigen, Losfahren und Anhängen können. Ein Kettenkasten verhindert, dass Kontakt mit der Kette.

Die Räder sind sehr einfach aufgebaut. Aber alles was dran ist ist kindgerecht funktionsfähig. Die Rücktrittbremse gefällt uns zwar nicht so gut weil die Kinder damit eher Schwierigkeiten haben als mit einer Handbremse aber insgesamt ist das BTWin 14 Zoll gut geeignet um darauf das Fahrradfahren zu lernen.

Im Vergleich zu teureren Anfängerfahrrädern (wie das woom 2 mit 5 kg) fällt vor allem das hohe Gewicht auf. Nur, ein vergleichbares Puky Steel 12 auf dem Generationen von Kinder erfolgreich gelernt haben Fahrrad zu fahren wiegt auch nicht weniger. Es kann also so schlimm nicht sein.

Das BTWin 14 Zoll 100 hat in unseren Augen ein paar Vorteile: es ist günstiger als das 500 und es ist ein paar 100 Gramm leichter. Das Schutzblech ist sicher entbehrlich. Ob dir ein Ständer wichtig ist musst du selbst entscheiden. Dann greifst du zum BTWin 14 Zoll 500

16 Zoll Fahrräder

In der 16 Zoll Größe gibt es gleich drei verschieden Modelle. Neben dem ganz einfachen BTWin 16 ZOLL 100 und dem mittleren BTWin 16 Zoll 500 gibt es auch ein BTWin 16 Zoll 900 Premium-Modell. Alle passen Kindern mit um die 4 Jahren (105 bis 120 cm Körpergröße). Der Rahmen bietet keinen ganz so tiefen Durchstieg wie beim 14 Zoll Modell. Aber mit der abgesenkten Stange sollte die Kinder auch gut zurecht kommen.

Der Unterschied zwischen 100 und 500 liegt wieder in den verfügbaren Farben (das 100 gibt es nur in weiß) sowie zusätzlichem Ständer und Schutzblech beim 500er.

Das BTWin 16 ZOLL 900 hat dann zusätzlich noch einen Rahmen aus Alu statt Stahl. Damit wiegt es beinahe 2 kg weniger als das BTWin 16 ZOLL 500. Es kostet aber auch deutlich mehr. Dennoch, ein Kinderfahrrad mit knapp 7 kg Gewicht für deutlich unter 200 € findest du sonst nicht. Das vergleichbare Puky Cyke 16 kostet fast 100 € mehr.

Bei Decathlon bekommst du also sehr gute Kinderfahrräder für dein Geld!

20 Zoll Fahrräder ab € 319,99

Auch in der 20 Zoll Größe gibt es ein großes Angebot bei Decathlon. Das hochwertigste ist das BTWin Riverside 900 das eine 8 Gang Kettenschaltung und einen Alu Rahmen hat. Die Unterschiede zum Klassenprimus wie dem woom 4 sind gering: das Gewicht ist mit über 9 kg höher und der Rahmen nicht so kindgerecht abgesenkt. Aber dafür ist der Preis auch drastisch niedriger.

Noch viel günstiger ist das Riverside 120. Mit Stahlrahmen und einfacher 6 Gang Kettenschaltung wiegt es über 11 kg und ist damit schon in einer ganz anderen Größenordnungen. Aber: für den Preis ist es ein tolles Fahrrad für alle die für wenig Geld ein voll funktionierendes und praktikables Gefährt suchen.

Für Einsteiger ist das Riverside 100 mit Singlespeed Antrieb gedacht. Wer auf die Kettenschaltung des Riverside 120 verzichten kann spart nicht nur 20 Euro sondern auch fast 1 kg an Gewicht. Absolut fahrtauglich ist es natürlich auch. Viel weniger kann ein voll funktionstüchtiges Kinderfahrrad in dieser Größe gar nicht kosten.

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