Bulls Fahrräder erfreuen sich großer Beliebtheit, und das aus gutem Grund. Die Marke bietet eine breite Palette an Modellen für unterschiedliche Bedürfnisse und Vorlieben. Dieser Artikel widmet sich speziell den 28-Zoll-Herrenfahrrädern von Bulls und beleuchtet verschiedene Aspekte, von Crossrädern über Gravelbikes bis hin zu sportlichen Alltagsrädern.
Bulls Crossräder: Vielseitigkeit für Alltag und Gelände
Eine explizite Kategorie "Crossräder" sucht man auf der Bulls-Homepage grundsätzlich vergebens. Vielmehr verstecken sich die Modelle - zusammen mit Bikes für einfache Geländetouren und/oder den Stadtverkehr - in einem Segment namens "Cross/Trekking/City". Auffällig ist dabei, dass die Bikes wie angedeutet allesamt einen geraden Lenker im Gepäck haben und demzufolge eine recht aufrechte Sitzposition erlauben. Sprich: Das Fahrfeeling ist komfortabler, rückenschonender und alltagstauglicher als bei einem Rad mit Rennlenker.
Geeignet sind Bulls-Crossräder damit sowohl für längere Touren auf Asphalt als auch für Ausflüge in hügeliges Gelände. Für Letztere greift man dabei am besten zu einem der Modelle mit Frontstoßdämpfer, die in der Regel ein- und feststellbar sind und grob über Federwege von 65 bis 75 Millimetern verfügen. So lassen sich auch härtere Wurzeln, Hindernisse oder Stöße ohne Weiteres ausgleichen. Etwas mühsam hingegen wird es, wenn ein Querfeldeintrail ansteht, womöglich sogar mit kurzen Tragepassagen. Denn dafür sind die Bikes in der Regel nicht leicht genug (13,5 bis 15 Kilogramm).
Angeboten wiederum werden wie üblich mehrere Rahmengrößen sowie bevorzugt die großen Reifenformate 28 und 29 Zoll, zudem hat man bei vielen Modellen die Wahl zwischen einem traditionellen Diamantrahmen und - interessant etwa für Frauen - einem Rahmen mit abgesenktem Oberrohr. Preislich richten sich die Angebote zu guter Letzt eher an Einsteiger und/oder interessierte Freizeitradler.
Bulls Wildcross: Der Allrounder
Bulls Wildcross ist als Crossbike ein wahrer Allrounder zwischen Alltag und Gelände. Das sportive Design erinnert an ein Mountainbike, die aufrechtere Sitzposition an ein Trekkingrad. Die laufruhigen 28 Zoll Tourenräder eignen sich für Speedfahrten. Robuste MTB-Technik sorgt für Sicherheit.
Wem ein Rennrad oder ein Mountainbike zu unbequem und ein Trekkingrad zu langweilig ist, der ist beim Bulls Wildcross an der richtigen Adresse. Als Crossbike bietet es mehr Komfort als ein Rennrad, ohne dabei auf die Geschwindigkeit verzichten zu müssen. Ein kurzer Rahmenvorbau und ein erhöhter Lenker lassen den Fahrer aufrecht und sicher sitzen. Die SR Suntour Federgabel, eine leichtgängige 21 Gangschaltung von Shimano, die großen Räder und das geringe Gewicht machen das Bulls Wildcross auch bei Touren durchs Gelände zum perfekten Begleiter. Der Sattel mit breiter Längsrinne sorgt selbst bei längeren Fahrten für Druckentlastung und die ergonomischen Griffe für angenehmen Halt. Mit dem Wildcross lassen sich alle Wege, ob zur Arbeit oder zur Erholung, bequem bewerkstelligen.
Die Bulls Wildcross Serie verbindet somit das Beste aus allen Welten:
- wendig und geländegängig wie ein MTB
- schnell und leicht wie ein Rennrad
- ausdauernd und bequem wie ein Trekkingrad
Im Gelände sorgt die SR Suntour Federgabel mit 75 mm Federweg dafür, dass die Vorderreifen bei Unebenheiten am Boden bleiben. Auf ebenen Wegen werden Stöße abgefedert und die 28 Zoll großen Räder überrollen mühelos manche Unebenheit. Eine 21 Gang Shimano Tourney Kettenschaltung mit vorne 3 und hinten 7 Ritzeln ist kletterfreudig und hält bei jedem Tempo die passende Übersetzung bereit. Die Tektro Scheibenbremsen vorne und hinten sind zugfest und gerade in der Stadt bei schlechtem Wetter ein Qualitätsvorteil. Ein Diamantrahmen aus Aluminium verringert das Gewicht und das sportiv minimalistische Design unterstützt die Wendigkeit des Bulls Wildcross. Ein wahlweise verfügbarer Trapezrahmen ermöglicht bequemes Auf- und Absteigen.
Das günstige Crossbike aus Köln bietet Einsteigern und erfahrenen Fahrern einen talentierten Begleiter bei Alltagsfahrten zur Arbeit, bei Trainingsrunden im Gelände oder bei ausgedehnten Touren in der Freizeit.
Bulls Wildcross überzeugt durch:
- flexible Einsatzmöglichkeiten
- sportliches Design
- ausgefeilte Technik
- Fahrspaß und Komfort
- top Preis-Leistungs-Verhältnis
Bulls Wildcross Street
Mit dem Bulls Wildcross Street bringt der Hersteller eine Version auf den Markt, die den Vorzügen des Bulls Wildcross entspricht und gleichzeitig der StVO genügt. Dazu wird ein Fuxon Rücklicht mit Standfunktion platzsparend direkt an Hintergabelstrebe montiert. Der entsprechende Scheinwerfer ist vorne an der Gabelbrücke angebracht, sodass der sportive Look erhalten bleibt. Der Nabendynamo von Shimano fällt neben den praktischen Scheibenbremsen kaum auf. Die Kunststoffschutzbleche lassen sich leicht abnehmen, was durch die separate Anbringung der Lichtanlage optimal gelöst ist. Ein im Alltag hilfreicher Seitenständer ist an einem eigenen Sockel befestigt.
Die zusätzlichen Merkmale des Bulls Wildcross Street auf einem Blick:
- vollumfängliche Straßenzulassung nach StVO
- Fuxon Scheinwerfer und Rücklicht mit je 30 Lux
- Nabendynamo von Shimano
- leicht abbaubare Kunststoffschutzbleche
- Seitenständer für sicheres Abstellen
- gutes Gesamtgewicht von ca. 15,9 kg
Mit der Wildcross Serie legt Bulls ein preisgünstiges und gutes Allroundfahrrad vor, dass nicht nur die Vorzüge von MTB, Speedbike und Trekkingrad zu nutzen weiß, sondern sich für den vielfältigen Einsatz auf unwegsamen Gelände oder präparierten Wegen eignet.
Bulls Crossbike Street
Ein Offroad-Sportrad mit Alltagsausstattung zum günstigen Preis? Gibt es von Bulls in Form des Crossbike Street, an dem alles dran ist, was man für flotte Trimm-Touren und Alltagsfahrten braucht.
Für sie steht der Begriff für ein Querfeldeinrad, also ein Rennrad fürs Gelände - ohne die extrabreiten Reifen, die kommodere Sitzposition und die vielen Anbaumöglichkeiten eines Gravelbikes. Ein Crosser im klassischen Sinne ist dagegen ein Rad wie das Bulls Crossbike Street, das sich mit 28-Zoll-Laufrädern und Federgabel irgendwo zwischen Touren-MTB und Trekkingbike bewegt.
Erst einmal macht das Sportrad mit seinem günstigen Preis um 900 Euro auf sich aufmerksam - sehr ordentlich für ein Bike, das sich vielseitig einsetzen lässt und dazu optisch gut gefällt. Der lavendelfarbene, frisch anmutende Lack findet sich auch an der Gabel wieder, die mit 75 mm Federweg etwas länger ist als typische Trekking-Gabeln. Als klassischer Crosser ist das Bulls außerdem mit Dreifach-Kettenblatt ausgestattet, kombiniert mit einem Achtfach-Ritzelpaket gleich 24 Gänge. Der Übersetzungsumfang reicht vom 1:4 übersetzten Schnellgang (eine Kurbelumdrehung = vier Laufradumdrehungen) bis hin zu einer „Untersetzung“ mit 28 Zähnen vorne und 32 hinten, womit auf eine Kurbelumdrehung weniger als eine Umdrehung des Hinterrades kommt. Damit ist das Rad für schnelle Abfahrten wie für supersteile Anstiege bestens gerüstet.
Für ersteres braucht man starke Bremsen, und hier hat das Bulls eine angenehme Überraschung auf Lager: Die Scheibenbremsen funktionieren hydraulisch, was geringere Bedienkräfte und bessere Dosierbarkeit mit sich bringt. Für Sicherheit sorgt auch der helle LED-Strahler, der an einem Rad dieser Preisklasse nicht unbedingt zu erwarten ist.
Wie für ein Sportrad üblich, stattet Bulls das Crossbike mit einem verdrehsteifen Ahead-Lenkervorbau aus, der freilich nicht verstellt werden kann, sich aber leicht gegen ein Exemplar mit anderer Länge oder Winkelstellung austauschen lässt. Mit dem montierten Vorbau ergibt sich eine immer noch kompakte, aber durchaus aktive Sitzhaltung, die einerseits eine gute Kraftübertragung und Radbeherrschung ermöglicht, andererseits aber über längere Zeit ermüdungsfrei gehalten werden kann.
Nicht ganz angetan von der Farbe? Lieber ein Rad mit „Stange“ fahren? Kein Problem bei Bulls - das Crossbike Street ist auch mit Diamantrahmen sowie in Mattschwarz oder Graugrün verfügbar.
Das Bulls Crossbike Street ist ein Offroad-Sportrad zum günstigen Preis, das neben Merkmalen wie der etwas längeren Federgabel und den Hydraulikbremsen rundum alltagstauglich ausgestattet ist.
Bulls Gravelbikes: Sportlichkeit auf Schotter
Es gibt weniger martialische Namen für ein Gravelbike. Zu dem auffälligen Rahmenschnitt mit der schneidigen Hinterradeinhausung, den spitzen Ellbogen der Sitzstreben und dem scharfen Oberrohr passt das aber ganz gut. Mit dem fein verarbeiteten Carbonrahmen jedenfalls fällt das Bulls Gravelmesser auf, dürfte aber eine Schneise durch Befürworter und Ablehner ziehen. Mehr auf Entspannung statt auf Angriff setzen die moderat übersetzte 1×12-Apex und der 45er Reifen. Bei den weiteren Komponenten vertraut Bulls mehrheitlich der Eigenmarke und spendiert zusätzlich zwei Fidlock-Flaschenhalter.
Vorne eher lang, hinten eher kompakt. Die Produktentwickler geben eine sportive, gestreckte Sitzposition vor, die dank der Spacer moderat geneigt bleibt, im Maximum aber deutliche Absenkung des Steuers ermöglicht. Sportive Entspannung sollte man beim Antritt aber nicht erwarten. Denn dieses Rad verschenkt nichts, geht unglaublich direkt nach vorne. Es setzt die Kraft gefühlt zu 100 % um. Dabei fällt die Übersetzung tatsächlich gar nicht tempohungrig aus. Durch die leicht engere Abstufung (als eine 11er Kassette) schaltet man aber gut und zackig mit. Mit sehr guten Kraftlinien und damit fester Kontrolle trägt auch die Front zum dynamisch rasanten Charakter bei.
Das top verarbeitete, schneidige Machete verschenkt nichts und geht auf Schotter durchaus brachial zu Werke. Vortrieb ist hier garantiert, Agilität ebenfalls.
Bulls E-Bikes: Unterstützung für jede Tour
Beim neuen Cross Lite Evo SX Belt verquickt Bulls zwei Räder in einem: ein Tourenrad für Ausflüge ins Umland auch im moderaten Gelände mit einem leichten Stadtrad fürs innerstädtische Stop and Go. Als Antrieb dient der noch recht neue Bosch Performance Line SX, gemacht für Gravelbikes. Dank des schlanken Gewichts vor allem der 400-Wh-Batterie bleibt beim Cross Lite die Nadel der Waage trotz ausgewachsener Federgabel bereits bei 23,2 kg stehen, Respekt!
Nicht ohne Grund entwickelte Bosch den SX mit einer Motorelastizität, die auch flüssige Trittfrequenzen effektiv unterstützt. Das spürt man beim Cross Lite, das gerne mit schnellen Tritten Meter macht. Mit der Nexus-8-Gang-Nabenschaltung steht eine Schaltvariante zur Verfügung, die mit einem Übersetzungsumfang von 307 % gut für welliges Gelände geeignet ist. Mit 2,6 Meter Entfaltung im kürzesten Gang lassen sich moderate Steigungen ohne Unterstützung bewältigen, wenn’s steiler wird, macht der SX einen guten Job.
Die Sitzposition auf dem Cross Lite ist eher sportlich ausgelegt, dank der 28-Zoll-Laufräder rollt das Bulls flott auf Asphalt und Pflaster. Ergogriffe und der gut gepolsterte Sattel verleihen dem Cross Lite guten Komfort.
Rahmengröße: So finden Sie die Richtige
Als Allrounder zwischen Mountainbike und Trekkingrad verfügen die BULLS Crossbikes und E-Crossbikes über eine genauso sportliche wie entspannte Rahmengeometrie.
Beim Rennrad und den meisten Gravelbikes liegen die Rahmenhöhen enger zusammen. Die geringere Abstufung erlaubt eine ideale Anpassung an die jeweilige Körpergröße. Dabei spielt zusätzlich die Oberrohrlänge eine entscheidende Rolle.
Bei den BULLS Urban E-Bikes bietet die empfohlene Rahmengröße in der Regel eine sehr gute Orientierung.
Besonders im Jugendalter verändern sich Körpergröße und Körperbau sehr stark. Deshalb bietet BULLS Rahmengrößen in einem breiten Spektrum an. Kinder befinden sich im ständigen Wachstum. Deshalb ist es verlockend, das nächstgrößere Modell zu kaufen. Junge Radfahrer und besonders Fahranfänger aber benötigen ein Rad das wirklich passt. Nur so sind Fahrspaß und vor allem Sicherheit wirklich gewährleistet.
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