Die Brillanz der Cannondale HollowGram Laufräder, insbesondere des Modells R-50, liegt in der Breite seiner Fähigkeiten. Dank der außergewöhnlich ausgewogenen Performance bist du auf jeder Straße schnell unterwegs. Die R-50s Laufräder erbringen unter den verschiedensten Bedingungen zuverlässig Leistung und sind auch sonst einfach nur zuverlässig.
D.R.A.F.T. - Drag-Reducing Aerodynamic Flow Technology
Den Wind zu durchschneiden, ist eine Sache. Zu verstehen, wie und warum, aber eine völlig andere. D.R.A.F.T. steht für Drag-Reducing Aerodynamic Flow Technology und ist ein Ansatz, der von Cannondales eigenen Aerodynamikern in Tausenden von Teststunden entwickelt wurde und auf alle Rennradlaufräder von HollowGram angewendet wird. Dazu nutzen wir Daten und Testverfahren, die sich auf reale Fahrbedingungen stützen wie Gegenwind, Seitenwind und während der Ausfahrt wechselnde Winde und nicht nur auf Bedingungen, die in einem Windkanal simuliert werden.
Aero für alle
Vollgas voraus in jedem Terrain.
Highlights der HollowGram R-50 Laufräder
- Entwickelt nach Cannondales D.R.A.F.T.-Ansatz.
- Aerodynamische, leichte und Tubeless-kompatible Carbonfelgen.
- Profilhöhe von 50 mm, eine Innenweite von 21 mm sowie eine Außenweite von 32 mm.
- Doppelt konifizierte Speichen von Grand Forza senken das Gewicht, ohne Einbußen bei Stabilität und Zuverlässigkeit.
- Custom Straight Pull HollowGram Nabenkörper und ultra-zuverlässige DT Swiss 350 Rear Internals.
Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod 2 im TOUR-Test
Das Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod 2 wurde im TOUR-Test auf Herz und Nieren geprüft. Laut Jonas Rutsch liegt das Erfolgsgeheimnis neben einer klaren Rollenverteilung im Team vor allem am Material: dem neuen SuperSix Evo von Cannondale. “Es ist definitiv das beste Straßenrad von Cannondale, auf dem ich bislang gesessen bin”, sagt der Klassikerspezialist.
Schnell wie Aero-Spezialisten
Wie der Vorgänger ist auch die vierte Ausbaustufe des SuperSix als Wettkampf-Allrounder konzipiert, der verschiedene Terrains unter die Reifen nimmt und bei EF Education-EasyPost als Hauptarbeitsgerät zum Einsatz kommt. Das neue ist allerdings um eine Rennklasse schneller als das alte Modell. 12 Watt muss der Fahrer bei einer Anströmgeschwindigkeit von 45 km/h weniger leisten, um den Luftwiderstand des Rades zu überwinden.
Mit 207 Watt zählt das SuperSix damit zu den schnellsten Serienrädern der Welt und schafft den Anschluss zu Spezialisten wie dem Scott Foil oder Stevens Arcalis. Selbst Cannondales SystemSix, vor vier Jahren mit 203 Watt noch der schnellste Aero-Bolide im TOUR-Test, liegt in Reichweite.
Gewicht und Laufradsatz
Optisch grenzt sich das SuperSix klar von den Aero-Flundern ab und kommt mit einem moderat optimierten Rahmen-Set, das zu den leichtesten auf dem Markt zählt. Speziell das Sitzrohr mit stromlinienförmigem Querschnitt und die grazile Carbonsattelstütze sind sehr markant. Außerdem verlaufen die Leitungen nun erstmals teilweise integriert.
Beim Gesamtgewicht fällt das Hi-Mod 2 hingegen etwas ab. Sowohl der Antrieb mit Shimanos Ultegra Di2 als auch der vergleichsweise schwere Laufradsatz der Eigenmarke Hollowgram machen sich auf der Waage bemerkbar.
Auf der Straße präsentiert sich das Cannondale als agiler Flitzer, auf dem sich relativ mühelos Höhenmeter sammeln lassen und in der Ebene ordentlich geballert werden kann. Großer Pluspunkt ist wie beim Vorgänger der beeindruckende Komfort, eine Co-Produktion der gut federnden Aero-Stütze und des Sitzrohrs, das Richtung Tretlager schlanker wird. Mit bis zu 30 Millimeter breiten Reifen ließe sich das SuperSix zudem noch besser für Rüttelpisten wappnen. Abgerundet wird der komfortable Fahreindruck durch die für ein Wettkampfrad relativ aufrechte Sitzposition.
SuperSix oder SystemSix?
Damit läuft das SuperSix dem SystemSix den Rang ab. Bei Gewicht und Komfort lässt die Neuheit den Aero-Boliden aus demselben Stall klar hinter sich, bei den aerodynamischen Qualitäten trennen beide Modelle nur noch Nuancen. Der Leichtbau offenbart jedoch eine Schwachstelle: die Steifigkeitswerte. Speziell die Gabel schneidet auf dem TOUR-Prüfstand nur durchschnittlich ab und verformt sich bei seitlicher Krafteinwirkung vergleichsweise stark. Leichte Rennfahrer werden davon nichts merken und das SuperSix auch bei hohem Tempo punktgenau in die Kurve legen können, schwerere Piloten dürften sich jedoch eine etwas fahrstabilere Basis wünschen - sofern der Renner überhaupt zum Budget passt.
Keine günstige Variante
Zwar bietet Cannondale drei Qualitätsstufen an, die sich um bis zu 160 Gramm bei Rahmengewicht und Ausstattungen unterscheiden. Eine wirklich günstige Variante findet sich allerdings nicht. Bereits die Basisversionen mit 930 Gramm schwerem Carbonrahmen und Ultegra Di2 oder SRAM Force AXS kosten fast 7000 Euro; für das von uns getestete Hi-Mod 2 mit Lenker-Vorbau-Einheit werden 9000 Euro fällig. Extrem fällt der Preissprung zu den beiden Top-Modellen aus, die deutlich über 10000 Euro liegen und mit einem einteiligen Carbon-Cockpit ausgestattet sind, das in Kooperation mit dem italienischen Motorsport-Spezialisten Momo Design entwickelt wurde. Die Profi-Variante namens Lab71, eine neue Premiummarke des US-Herstellers, basiert laut Cannondale auf einem 770 Gramm leichten Rahmen - im Peloton ein neuer Bestwert. Oder wie Rutsch sagen würde: “Das beste Straßenrad von Cannondale.”
Details des Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod 2
- Preis: 8999 Euro
- Gewicht Rahmen/Gabel/Steuerlager*: 864/450/56 Gramm
- Sitz-/Ober-/Steuerrohr: 535/570/165 Millimeter
- Antrieb/Schaltung: Shimano Ultegra Di2 (2x12; 52/36, 11-30 Z.)
- Bremsen: Shimano Ultegra (160/160 Millimeter)
- Laufräder/Reifen: Cannondale Hollowgram 50 R-SL/Continental Grand Prix 5000 25 Millimeter (v./h.: 1203/1603 g)
Stärken und Schwächen des Cannondale SuperSix Evo
Messwerte & Einzelnoten:
- Gewicht Komplettrad: 7,3 Kilo (Note: 2,3)
- Lenkkopfsteifigkeit: 90 Nm/° (Note: 2,0)
- Seitensteifigkeit Gabel: 40 N/mm (Note: 3,3)
- Tretlagersteifigkeit: 56 N/mm (Note: 1,7)
- Federhärte Sattelstütze: 120 N/mm (Note: 1,3)
- Aerodynamik: 207 Watt (Note: 1,3)
Das Cannondale SuperSix Evo bekommt eine TOUR-Gesamtnote von 1,7.
Cannondale SuperSix EVO 4 2023: Ein Race-Bike einer neuen Generation
Ein Race-Bike einer neuen Generation, das den Einheitsbrei moderner Aero-Bikes durchbricht - so hat sich Cannondale das neue SuperSix EVO 4 2023 vorgestellt und bringt im gleichen Zug das erste LAB71-Produkt auf den Markt. Das neue Cannondale SuperSix EVO 4 2023 ist optisch ein neues Bike, bleibt jedoch seinem Fahrverhalten und dem Ruf als „komfortabelstes“ Race-Bike im Peloton treu. Cannondale bietet eine clevere Lösung, um Compliance mit Windschnittigkeit zu vereinen und kratzt gleichzeitig am UCI-Gewichtslimit. Schon seit Anfang des Jahres sitzen die Profis von EF Education auf den neuen Rädern und konnten schon einige Siege einstreichen. Daher war der Launch des neuen SuperSix keine große Überraschung. Bei der Entwicklung setzt Cannondale erstmals auf einen ganzheitlichen Ansatz, wie er sich im Rennradbereich immer weiter verbreitet. Doch die Amerikaner gehen nach eigener Aussage noch einen Schritt weiter und beziehen Look und Design des fertigen Bikes von Anfang an mit ein. Dabei kann das neue SuperSix EVO mit einer spannenden Kooperation im Cockpitbereich und einem interessanten Finish am Oberrohr überzeugen.
Neben den neuen Komponenten kommt das Race-Bike mit leichteren Laufrädern sowie weiteren spannenden Features. Laut Cannondale macht das neue SuperSix sogar dem Aero-Renner SystemSix in Sachen Luftwiderstand Konkurrenz und lässt die direkte Konkurrenz alt aussehen.
Die Neuheiten im Detail
Neben der komplett überarbeiteten Optik verlässt sich Cannondale bei der Geometrie auf die bewährte Geo des Vorgängers - am Fahrverhalten soll nicht viel verändert werden. Was direkt ins Auge fällt, sind die neuen Formen, ermöglicht durch neue UCI-Regeln für das Jahr 2023. An der Front setzt Cannondale auf eine Gabel, die zumindest optisch weniger aerodynamisch integriert ist als beim Vorgänger. Dafür hat sich einiges am Gabelschaft getan. Cannondale nennt die Neuentwicklung Delta Steerer und beschreibt damit den dreieckigen Gabelschaft in Form eines Pizzastücks. Die Innovation sorgt für eine saubere Integration am Steuerrohr und hält die Front schmal. Richtung Heck verjüngt sich das Bike und mündet in der hauchdünnen Sattelstütze und den schlanken Sitzstreben.
Die neue Stütze ist so filigran gestaltet, dass der Akku bei elektrischen Schaltungen von Shimano und Campagnolo im Unterrohr versteckt werden muss. Auch hier hat Cannondale sauber gearbeitet und eine Aufnahme direkt in den Rahmen integriert. Bleibt man im Tretlagerbereich, fällt sofort die Abkehr von gepressten Lagern und der Wechsel zum BSA-Standard auf. Als technisch schlechtere Lösung sind geschraubte Tretlager in Anbetracht der Schwierigkeiten der Bike-Industrie, Fertigungstoleranzen und Qualitätskontrollen einzuhalten, wahrscheinlich die bessere Lösung. Gleichzeitig senken sie die Hürde für Heimwerker, selbst Hand anzulegen.
Geht man vom Tretlager weiter Richtung Sattel, fällt der extrem dünne untere Bereich des Sattelrohrs auf. Hier findet Cannondale den meisten Flex im Rahmen, und das SuperSix erarbeitet sich seinen Ruf als komfortables Bike. Das Extra an Compliance ist schon im Stand zu spüren und überzeugt auch auf der Straße. Im Vergleich zur Compliance in der Sattelstütze, wie sie am Canyon Aeroad und Scott Foil zu finden ist, scheint Cannondale eine cleane und einfachere Lösung gefunden zu haben.
Spannend und für ein Race-Bike einzigartig ist auch die Integration des Smart Sense-Systems. Unter dem vorderen Flaschenhalter sowie an der Sattelstütze und am Lenker sind kleine Aussparungen für die Kabelführung der Lichter eingebettet. Alles super clean, aber funktional, wenn man es braucht. Hier sollte sich die Konkurrenz ein Beispiel nehmen. Dazu passt auch die Reifenfreiheit bis 34 mm.
Mit dem neuen Lenker sowie den passenden Laufrädern kommt das neue SuperSix EVO 4 laut Hersteller im Windtunnel hauchdünn an den Aero-optimierten großen Bruder SystemSix ran und sticht die direkte Konkurrenz à la Specialized und Trek aus.
Ausstattungsvarianten und Preise
Das neue SuperSix EVO 4 wird in drei verschiedenen Rahmenvarianten angeboten. Alle Bikes lassen sich mit komplett integrierter Zugführung aufbauen. Die Vorbau- und Lenker-Wahl überlässt Cannondale ganz euch, mit passenden Spacern fügt sich jeder Vorbau mit 1 1/8”-Klemmung in das Gesamtbild ein.
- Für 14.999 € gibt es das Topmodell mit LAB71-Rahmen und Highend-Ausstattung, DURAACE Di2, MOMO-Lenker und den R SL 50-Laufrädern. Laut Cannondale kommt das Bike in RH 56 auf das UCI-Gewichtslimit von 6,8 kg.
- Das Rahmenset ist für 5.499 € zu haben und in drei Farbvarianten erhältlich, darunter auch eine Replika des EF-Teambikes.
- Die Hi-Mod-Modelle unterscheiden sich in Hi-Mod 1 und Hi-Mod 2 und sind etwas schwerer als die LAB71-Reihe. Hi-Mod 2 verzichtet auf das One-Piece MOMO Design-Cockpit und setzt andere Schaltgruppen ein. Das Hi-Mod 2 ist bereits ab 8.999 € zu haben.
- Rahmen mit Gabel und Sattelstütze gibt’s sogar schon für 4.199 €.
- Die Einstiegsvarianten Carbon 1 und 2 setzen ebenfalls auf einen klassisch getrennten Vorbau und Lenker, aber mit interner Zugverlegung. Die neuen Laufräder R SL 50 werden durch eine schwerere bzw. die alte Variante ersetzt. Preislich ordnen sich die Bikes bis 6.999 € ein.
Fahrverhalten
Wie bereits beschrieben, bleibt Cannondale dem Fahrverhalten des SuperSix EVO und der Geometrie auch bei der vierten Evolutionsstufe treu. Im direkten Vergleich werden einige Maße um wenige Millimeter länger bzw. kürzer. Da die US-Amerikaner aber auf ähnliche Steifigkeitswerte setzen, erwarten wir kein Fahrverhalten, das sich deutlich vom Vorgänger unterscheidet.
Das Bike beschleunigt willig, bezwingt Anstiege mühelos und klebt in der Abfahrt am Hinterrad des lokalen Guides, ohne alle sieben (oder neun wie bei Katzen?) Leben setzen zu müssen. Auf der Ebene hält das Bike die Geschwindigkeit sehr effizient und überzeugt mit einem für Race-Bikes typischen aggressiven und direkten Handling, bleibt aber in jeder Situation berechenbar und verzeiht auch kleine Fahrfehler.
Cannondale SuperSix Evo: Die wichtigsten Fakten
- Gewicht: 6,8 Kilo (Lab71 SuperSix Evo)
- Gewicht Rahmen: 770/810/930 Gramm (Lab71/HiMod/Carbon)
- Luftwiderstand (CdA): 12 Watt schneller als SuperSix Evo 3
- Stack/Reach/STR: 575/389 Millimeter/1,47 (Größe 56)
- Antriebe: Shimano (Dura-Ace Di2, Ultegra Di2), SRAM (Red AXS, Force AXS)
- Laufräder: Hollowgram (50 R-SL, 50 R-S, 45 R)
- Reifenfreiheit: 30 Millimeter
- Größen: 44, 48, 51, 54, 56, 58, 61
- Preise (Kompletträder): 6.799 bis 14.999 Euro
- Preise (Rahmensets): 4.199/5.499 Euro (HiMod/Lab71)
Neues Luxuslabel: Lab71
Unter Lab71 führt der 1971 gegründete Fahrrad-Hersteller aus Bethel/Connecticut eine Premium-Marke ein, die sich durch High-End-Materialen, Top-Komponenten und individuellem Design von den übrigen Modellen abheben soll. Das Lab71 SuperSix Evo, dessen Rahmenset aus einem neuen Carbonfaser- und Nanoharz-Verbund namens “Series 0” besteht, ist das erste Rennrad unter dem Luxuslabel. Modelle aus dem Gravel- und MTB-Bereich sollen folgen.
Die neue Rennmaschine ist nicht nur leichter geworden, sie soll auch deutlich schneller sein. Laut Herstellerangaben ist die vierte Ausbaustufe des SuperSix um 12 Watt (bei Tempo 45 km/h) schneller als der Vorgänger, für den TOUR eine Aero-Leistung von 219 Watt ermittelte. Zudem soll es flotter als das Specialized S-Works Tarmac SL 7 sein, das im GST-Windkanal in Immenstaad auf eine Aero-Leistung von 210 Watt kommt.
Anleihen aus dem Motorsport
Möglich wird der Aero-Sprung durch optimierte Rohrformen an Steuer- und Sitzrohr, integrierte Züge sowie neue Laufräder von Cannondales Eigenmarke Hollowgram. Den beiden Top-Modellen spendieren die US-Amerikaner eine extrem flaches Carbon-Cockpit, das in Kooperation mit den italienischen Motorsport-Spezialisten von Momo Design entwickelt wurde. Alle anderen Ausstattungsvarianten erhalten eine herkömmliche Lenker-Vorbau-Einheit, bei der die Züge unter dem Vorbau ins Steuerrohr geführt werden. Bis auf die beiden Basisversionen werden die Bikes zudem mit aero-optimierten Trinkflaschen ausgeliefert, in die Halterungen sollen auch runde Bidons passen.
Cannondale SuperSix Evo: Erster Fahreindruck
Sind wir jetzt schon bergauf gefahren? Diese Frage stellten wir uns während der Testfahrten rund ums Rennrad-Mekka Girona tatsächlich. Denn vor allem bei Anstiegen macht das Cannondale SuperSix Freude und sammelt unaufgeregt einen nach dem anderen Höhenmeter. Wir testeten das HiMod 1, das in der Testversion mit geklemmten Lenker von Vision 7,1 Kilo auf die Waage brachte. Auch in der Ebene überzeugt der steife Wettkampfrenner, gleitet im Stile eines Aero-Boliden über den Asphalt und reagiert direkt. Die Sitzposition ist rennmäßig, im Verhältnis zu vergleichbaren Race-Allroundern aber nicht zu extrem gestreckt. Auch beim Federkomfort leistet sich das Canndondale SuperSix Evo, das auf 25 Millimeter breiten Continental Grand Prix 5000 rollte, keine Schwäche und bügelt über rauen Asphalt sehr gut hinweg.
Eher ungewöhnlich für einen auf Leichtbau getrimmten Wettkampfrenner ist die Kompatibilität mit dem schweren Smart-Sense-System von Cannondale. Wie beim Marathon-Rennrad Synapse ließe sich eine StVZO-konforme Lichtanlage und Abstandsradar integrieren, die über einen Akku am Unterrohr betrieben werden.
Einer, der in diesem Jahr schon etliche Kilometer auf dem Cannondale SuperSix Evo abgespult hat, ist Jonas Rutsch. Und der deutsche Profi vom Team EF Education-Easypost ist voll des Lobes über sein neues Arbeitsgerät. “Es ist die Verbindung aus System- und SuperSix. Es ist definitiv das beste Straßenrad von Cannondale, auf dem ich bislang gesessen bin”, sagte der 25 Jahre alte Klassikerspezialist am Rande der Präsentation. “Für mich als Fahrertyp war das SystemSix gerade auf Kopfsteinpflaster etwas zu hart. Mit dem neuen SuperSix haben wir nun den idealen Boliden”, ergänzt Rutsch, der zum Auftakt in die Frühjahrsklassiker den 24. Rang beim Omloop Het Nieuwsblad eingefahren hatte.
Details zum Cannondale Scalpel HT Lab71
- Einsatzgebiet: Cross Country / Marathon
- Federweg: 110 mm
- Laufradgröße: 29”
- Rahmenmaterial: Carbon
- Preis Komplettbike: 10.500 Euro
- Gewicht: 9,0 kg
Die Ausstattung des Cannondale Scalpel HT Lab71
- Gabel: Cannondale Lefty Ocho Carbon
- Schaltung: Sram XX1 SL Eagle AXS, 1 x 12
- Übersetzung / Bandbreite: 34, 10-52 / 520 %
- Bremsen: Sram Level ULT 180/160 mm
- Sattelstütze / Durchmesser: Cannondale Hollowgram Save Carbon / 27,2 mm
- Laufräder: Cannondale Hollowgram 25 Superlight
- Reifen: Schwalbe Racing Ray Evo Addix Speedgrip / Racing Ralph Evo Addix Speed Super Ground TLE, 29 x 2,25”
Cannondale SuperSix Evo Hi-Mod 1: Aerodynamisch, leicht und teuer
Zwölf Watt (bei 45 km/h) will man gegenüber dem Vorgänger allein durch den verringerten Luftwiderstand eingespart haben - was fast auf dem Niveau des hauseigenen Aero-Spezialisten SystemSix läge. Dabei soll das SuperSix Evo aber satte 900 Gramm Gewicht leichter sein als das SystemSix.
Fahrkomfort
Der Dämpfungskomfort ist erfreulich hoch, gut gefallen auch die neuen, recht leichten Hollowgram-Laufräder, an deren 50-mm-Carbonfelge böige Luftströme indes spür-, aber gut beherrschbar andocken. Top: die Continental-Reifen, auf die Cannondale beim SuperSix Evo neuerdings setzt, weil das Profil die Aerodynamik weiter verbessern soll. Ob das erfahrbar ist? Deutlich spürbar ist auf jeden Fall der geringe Rollwiderstand.
Unterm Strich lässt sich sagen: Das SuperSix Evo Hi-Mod 1 ist eine sehr leichte, schnelle Straßenrennmaschine, die Rennfahrer und - mit leicht abweichender Ausstattung - ambitionierte Breitensportler anspricht. Weder zum Konzept noch zum hohen Preis von 13 499 Euro passt, dass ein Leistungsmesser fehlt - so viel Chuzpe seitens des Herstellers nötigt fast schon Respekt ab ...
Vorteile:
- Ein sportlicher, leichter und schneller Renner mit kompakter Sitzposition - für Rennen und flotte Marathons.
Nachteile:
- Ein High-Performance-Renner, der zu diesem Preis ohne Powermeter kommt?
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