Carbon Fahrrad Fahrradträger Test: Der Uebler i21 im Detail

Der Urlaub steht vor der Tür und du suchst einen geeigneten Fahrradträger? Dann bist du hier richtig, denn wir haben zusammen mit den Kollegen unserer Schwesterzeitschrift auto motor und sport die wichtigsten Fahrradträger auf dem Markt auf Handhabung, Eignung und Sicherheit getestet. Mittlerweile umfasst unser Fahrradträger-Megat-Test 27 moderne Modelle, von Herstellern wie Thule, Yakima, Uebler und XLC bis hin zu Neuheiten von Spinder oder Atera! Auch in puncto Preis sind die getesteten Kupplungsträger reichlich divers: von günstigen 250 Euro (Testsieger 2024!) bis zum High-End-Modell (Testsieger 2025!) findest du hier für jedes Portemonnaie den richtigen Reisebegleiter!

Am bequemsten transportierst du deine Fahrräder und E-Bikes auf der Anhängerkupplung, erst recht, wenn der Kofferraum voll mit Gepäck ist. Zudem sind Kupplungsfahrradträger im Hinblick auf Luftwiderstand und Montage das Maß der Dinge, wie unser aufwendiger Test beweist.

Testsieger und Empfehlungen

BikeX-Redakteur und Fahrradträger-Spezialist haben zusammengezählt satte 27 verschiedene Modelle von richtig günstig bis richtig teuer auf dem Haken gehabt. Das sind unsere Test-Highlights:

  • 🏆 Richtig gut - und richtig teuer: der Uebler i21 Z60 ist Testsieger 2025!
  • 💰 Der XLC Almada Work-E ist hingegen ein pfiffiger und guter High-End-Träger!
  • 🏆 Einfache Montage, günstiger Preis: Der Norauto E-Fit 100-2 ist Testsieger 2024!
  • 💰 Gute Fahrversuch-Performance bot der XLC Beluga im Test 2024 - ihn kannst du hier bei Amazon bestellen!
  • 🏆 Stabil, sicher, flexibel und günstig: der Norauto E-Fit 200-2 ist Testsieger 2023!
  • 💰 Auch empfehlenswert: Der Atera Genio Pro Advanced mit prima Eignung für moderne (E-) Mountainbikes.
  • 🏆 Testsieger 2021 ist der Uebler I21 - ihn kannst du hier im Partnershop kaufen!
  • 💰 Der Velospace XT 2 von Thule ist ebenfalls eine hervorragende Wahl - damals wie heute.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Damit der Transport auch wirklich sicher ist, gilt es vieles zu beachten - mehr denn je, wenn eben nicht superleichte Hardtails mit auf die Reise gehen, sondern schwere E-Bikes. So muss der Träger das Gewicht der zu transportierenden Bikes stemmen können (die maximale Zuladung der Träger liegt meist bei 60 Kilo), zum anderen dürfen Radträger plus Zuladung die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten. Auch die zulässige Achslast (also die Zuladung) des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Auto auf einer Urlaubsfahrt ohnehin schon voll bepackt ist.

Im Straßenverkehr gilt es ebenso einiges zu beachten: Es gibt zwar keine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die Hersteller geben ihre Träger aber in der Regel "nur" für Geschwindigkeiten bis maximal 130 km/h frei. Soll es ins Ausland gehen, kommen länderspezifische Bestimmungen dazu. In Italien, Portugal und Spanien braucht es unter anderem eine Warntafel, um überstehende Ladung zu kennzeichnen. Landesunabhängig muss am Kupplungsträger ein drittes Nummernschild befestigt werden. Und: In Deutschland darf das Auto samt Ladung maximal 2,55 m breit sein, der Überstand der Ladung seitlich maximal 40 cm pro Seite betragen.

Der Uebler i21 im Detail

Uebler bringt mit dem i21 den leichtesten Träger in den Test. Der Uebler 21 war der leichteste Fahrradträger in unseren Test und kommt kompakt verpackt und kaum sperrig in einem handlichen Karton. Die Montage kann deshalb auch komfortabel von einer Person durchgeführt werden. Allerdings muss der Träger schräg auf den Kupplungskopf angebracht werden - das erfordert am Anfang etwas Übung. Hat man den Winkel zum Anbringen auf die Kupplung erst einmal raus, dann ist der Uebler i21 ohne Befestigungshebel leicht zu montieren, er rastet dann hörbar ein. Sitzt alles richtig, klickt er hörbar ein. Anschließend kann die Heckstange hochgeklappt und mit 2 Bügeln vertikal arretiert werden. Die seitlichen Bike-Schienen werden ebenfalls ausgeklappt.

Gut gefallen haben uns auch die Greifarme zum Befestigen der Bikes, die laut Hersteller auch für Carbon-Rahmen geeignet sind. Die Rahmenhalter zum Fixieren der Bikes hat uns beim Uebler i21 sehr gut gefallen. Das Befestigungsende schließt von selbst, man muss nur das hintere Ende zusammendrücken. Hat man eine gute Stelle zum Befestigen gefunden, schraubt man den Griff zu. Das kann, verglichen zu den Mechaniken der anderen Hersteller, etwas länger dauern, aber dann schließt er gut und kann auch mit einem Schlüssel gesichert werden.

Allerdings standen die Räder etwas dicht beieinander und wir mussten mit Schaumstoff absichern. Dafür standen die beiden Bikes etwas sehr eng zusammen. Wir haben deshalb ein Schaumstoffstück dazwischen geklemmt, um potenzielle Beschädigungen zu vermeiden. Für Bikes mit dicken Rahmen bietet Uebler im Zubehör auch Abstandshalter mit Zahnrad an.

Das von uns getestete Modell war der Uebler i21, Modellnr. 15900. Der Heckträger ist mit einem Handgriff um 60° oder 90° abklappbar, sodass man bequem an den Kofferraum gelangt. Der Abklappwinkel des ganzen Trägers liegt je nach Modell bei 60° oder 90°. Kupplungsträger mit einem Abklappwinkel von 90° können praktisch sein. Bei breiten Lenkern, wie z. B. Bei sehr breiten E-Mountainbike-Lenkern und der 90° Version muss man aufpassen, dass der Lenker des zweiten Bikes beim Abklappen nicht bzw. nur vorsichtig den Boden berührt. Wer das nicht möchte, muss den Lenker quer stellen. Dazu ist leider etwas Montageaufwand und Werkzeug nötig.

Technische Daten des Uebler i21:

  • Gewicht: 13,0 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Reifenbreite max.: k.A.

Weitere getestete Kupplungsträger (2025)

Uebler i21 Z60

  • Preis: 887 Euro
  • Eigengewicht: 13,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Uebler-Träger gewinnt knapp gegen das Thule-Produkt, was an der leichteren Montage und der innovativen Kugelkopf-Arretierung liegt, sie schließt Fehlmontagen aus. Auch sonst ist wenig zu kritisieren: Durchdacht geht es bei der Fahrradbefestigung weiter, die Räder und Rahmen stehen sicher - die Bikes sollten aber nicht zu groß sein. Während die Schienen breit genug sind, fallen sie ein wenig zu kurz aus. Doch im Fahrbetrieb fällt das kaum auf, hier schneidet der i21 Z60 mit am besten ab. Der Träger sitzt sicher, und die Bikes schlagen auch nicht gegeneinander.

Testergebnis: sehr gut (🏆 Testsieger 2025)

Thule EasyFold 3

  • Preis: 950 Euro
  • Eigengewicht: 18,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der wertige Thule-Träger lässt sich leicht von einer kräftigen Person auf die Kupplung montieren. Auch die Felgen-Befestigung mit der Ratschenfunktion kann sich sehen lassen, die Bike-Rahmenhalter sowie die Reifenschienen sind ausreichend dimensioniert und gewährleisten sicheren Halt. Selbst bei den Fahrversuchen erweist sich der Träger als sicher, wenngleich er Bewegungen zeigt. Nicht schlimm, die Werte liegen in der Toleranz und haben keine Auswirkung. Ärgerlich ist nur, dass die Bikes zu dicht stehen, dadurch können sie aneinanderschlagen und Schaden nehmen.

Testergebnis: sehr gut

Atera Forza M

  • Preis: 899 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Es sind nur Kleinigkeiten anzumerken, die aber am Ende den Testsieg kosten: Der Lastesel zeigt während der Fahrversuche Bewegungen auf der Anhängerkupplung, und durch die kurzen Radschienen verhält sich vor allem das Vorderrad speziell bei großen Bikes unruhig. Doch die Auffälligkeiten sind nicht bedenklich - alles im grünen Bereich. Dennoch gibt es Punktabzüge. Zudem könnte die Anleitung ausführlicher sein, sie ist etwas zu bildlastig. Ansonsten erweist sich der gut verarbeitete Träger als sicher und stabil.

Testergebnis: gut

Yakima JustCklick 2 Evo

  • Preis: 739 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Träger macht einen soliden Eindruck und fällt auch bei den Fahrversuchen kaum auf - Träger und Bikes stehen sicher, wenngleich das Yakima-Produkt nicht frei von Bewegungen ist. Doch die bleiben in der Toleranz. Zwar sind die ausziehbaren Radschienen gut bei großen Rahmen, weil dadurch die Räder sicherer stehen. Doch was bringt das, wenn die Spannriemen zu kurz ausfallen? Auch die unterschiedliche Höhe der Radschienen kann problematisch sein: gut bei der Fahrradbefestigung, schlecht beim Beladen - ein E-Bike ist höher zu heben.

Testergebnis: gut

XLC Almada Work-E

  • Preis: 700 Euro
  • Eigengewicht: 20,4 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Träger überzeugt an vielen Stellen: Er lässt sich perfekt auf alle Rahmengrößen einstellen, was aber ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das mag stören, dafür stehen die Bikes aber sicher und weit genug auseinander. Zudem meistert der Almada Work-E die Fahrversuche, dennoch gibt es Punktabzüge. Trotz der einstellbaren Kugelkopf-Arretierung verschiebt er sich horizontal auf der Kupplung, zudem sind Trägerbewegungen beim Bremsen und auf der Rüttelstrecke feststellbar. Unterm Strich sind die Auffälligkeiten aber im Toleranzbereich, somit also nicht bedenklich.

Testergebnis: gut

Spinder TX2

  • Preis: 649 Euro
  • Eigengewicht: 18 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Träger scheint durchdacht zu sein, was für die Kugelkopf-Arretierung nicht gilt. Man kann sie zwar einstellen, doch in den Fahrversuchen bewegt sich trotzdem der Träger deutlich auf dem Haken und kommt dem Auto sehr nah. Die Befestigungen hielten am Ende, Räder und Träger fielen nicht auf die Straße. Die Rahmenhalterungen lassen sich gut auf die Bikes anpassen, und die Radschienen sind selbst für große Fahrräder geeignet.

Testergebnis: befriedigend

Weitere getestete Kupplungsträger (2024)

Apex 58000

  • Preis: 389 Euro
  • Eigengewicht: 20 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Apex landete auf dem letzten Platz. Der Grund: Der Träger wird in Einzelteilen geliefert, und die sind teils gefährlich scharfkantig. Der Aufbau dauert circa 30 Minuten, Werkzeug wird nicht mitgeliefert. Die Schienen liegen etwas zu dicht beieinander, dafür sind die Greifarme gut gummiert. Die Spannhebeleinstellung ist schwierig zu händeln: Man muss sich herantasten und den Träger immer wieder absetzen. Bei den Fahrversuchen zeigt der Apex beim Ausweichen eine viel zu große Bewegung am Kugelkopf.

Testergebnis: Befriedigend

Bullwing SR 11

  • Preis: 290 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Feststellmechanismus des Bullwing funktioniert gut und leichtgängig und ermöglicht eine problemlose Montage auf der AHK. Die ausziehbaren Schienen und die verstellbaren Schlaufen erlauben eine flexible Befestigung der Fahrräder. Die Greifarme sind glatt und deshalb beim Befestigen nicht so handlich wie die anderer Träger. Die Schlaufen aus Webstoff mit dazugehöriger Metallschnalle fallen bereits bei der Montage auf und zeigen bei den Fahrversuchen Schwächen, da sie sich nach dem Spurwechsel lösen. Auch der Träger bewegt sich etwas auf der Anhängerkupplung.

Testergebnis: Gut

Eufab Crow Plus

  • Preis: 260 Euro
  • Eigengewicht: 14,5 kg
  • max. Zuladung: 50 kg

Bei der Montage und Befestigung des Trägers sind ein paar Dinge zu beanstanden. Die Greifarme verfügen nicht über Griffe, sondern über Stoffschlaufen aus Web stoff. Zudem ist der Schienen abstand gering. Auch die Einstellung des Spannhebels auf den Kugelkopf über eine Schraube mit Kontermutter ist beschwerlich; Werkzeug hierfür liefert Eufab leider nicht mit. Bei der Vollbremsung machte der Träger einen sauberen Job, aber beim Ausweichtest lösten sich sowohl oben am Greifarm als auch unten die Schlaufen. Zudem bewegte sich der Träger auch etwas auf dem Kugelkopf.

Testergebnis: Gut

Green Valley Discovery 2

  • Preis: 290 Euro
  • Eigengewicht: 16 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der Radträger war beim Transport beschädigt worden, eines der Rücklichter aus der Halterung gebrochen. Doch der Verkäufer lieferte schnell und problemlos ein Ersatzteil. Zur Montage: Der Discovery 2 lässt sich gut auf dem Kugelkopf befestigen, die Räder haben in den Schienen genug Platz. Einen Punktabzug gibt es für die Schlaufen aus Webstoff, die nicht fest am Träger verbaut sind und somit verloren gehen können. Bei den Fahrversuchen ist die Perfomance beim Bremsen gut, beim Ausweichen jedoch lösen sich nicht nur zwei Schlaufen, sondern auch die oberen Halterungen.

Testergebnis: Gut

Menabo Merak

  • Preis: 264 Euro
  • Eigengewicht: 9,6 kg
  • max. Zuladung: 45 kg

Der Menabo verfügt über eine simple, aber effektive Fixierung am Kugelkopf mittels einer riesigen Schraube. Ob sie lange gut hält, lässt sich nicht sagen. Jedoch tat sie im Test, was sie sollte: Der Träger saß stabiler auf der Kupplung als einige besser platzierte Rivalen. Doch die Halterungen sind zu instabil, die Greifarme zwar gummiert, aber simpel. Die Schlaufen, die sich schwierig festziehen lassen, fädelt man nur durch eine Plastiköse, sie können schnell verloren gehen. Die Schienen sind lang genug, liegen aber so nah beieinander, dass man zwischen den Rädern polstern muss.

Testergebnis: Gut

Norauto E-Fit 100-2

  • Preis: 250 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

Der E-Fit 100-2 sticht im Test alle Mitstreiter aus - mit gutem Grund. Das Konzept ist stimmig, die Montage sehr einfach. Über einen fest verbauten Gabelschlüssel lässt er sich gut am Kugelkopf fixieren. Bei der Befestigung überzeugt er mit langen Schlaufen samt Felgenschutz aus Gummi. Nur die Ratschenfunktion vermisst man. Bei der Vollbremsung zeigt er leichte, normale Aufstellbewegungen. Das Ausweichen meistert er souverän. Lediglich auf der Schlechtwegestrecke wackeln die Vorderräder etwas zu stark. Der Träger in sich bleibt aber stabil auf der Anhängerkupplung.

Testergebnis: Sehr gut

XLC Beluga

  • Preis: 289 Euro
  • Eigengewicht: 14,6 kg
  • max. Zuladung: 60 kg

In den Fahrversuchen zeigte er etwas größere Aufstellbewegungen bei der Vollbremsung. Beim ...

Der Thule Epos 2

Mit dem Thule Epos 2 bieten die Schweden einen zusammenklappbaren Anhängerkupplungs-Fahrradträger für 2 Bikes an, der keine Wünsche offen lässt und endlich für alle Rahmenformen passen soll. Spoiler: Der Thule Epos 2 ist der coolste Fahrrad-Kupplungsträger, den wir je in der Redaktion hatten.

Beim Thule EasyFold XT2 bemängelten wir, dass die Haltearme nicht für alle E-Mountainbikes passend waren. Thule versprach uns damals, dass bei der nächsten Generation Fahrradträger flexiblere Haltesysteme anzubieten. Dieses Versprechen wurde beim neuen Thule Epos restlos eingelöst. Die Befestigungsarme sind sowohl auszieh- als auch schwenkbar und passen sich so auch dank der langen Spannriemen wirklich jeder Rahmenform an.

Beladen des Thule Epos 2

Beim Thule Epos gestaltet sich das Be- und Entladen sehr einfach. Wer von euch schon mal versucht hat, zwei E-Mountainbikes zusammen auf einen Heckträger zu laden, weiß, was das bedeuten kann: Entweder ist das Oberrohr zu dick, sodass die Greifarme es nicht umschließen können, oder der Greifarm selbst zu kurz, um optimal ausgerichtet zu werden. Dazu kommen ein oftmals zu geringer Reifenabstand und zu schmale Radschienen. Das zu ändern, verspricht Thule mit dem Epos 2.

Dank des neuartigen Befestigungssystems könnt ihr vom Kids-Bike, über euren Gravel-Racer bis hin zum 30 kg schweren E-Mountainbike alle Bike-Größen transportieren. Die ausziehbaren und schwenkbaren Befestigungsträger mit Greifarm können wirklich jede Rahmenform umschließen und an jeder Stelle des Rahmens (Unter-, Ober- oder Sattelrohr) oder auch am Hinterrad befestigt werden. Vorsicht: Nicht am Vorderrad fixieren!

Während beim Vorgängermodell, dem Thule EasyFold XT2, die Greifarme für manche Rahmenformen zu kurz waren, passt beim Thule Epos 2 alles, und zwar für jedes Bike. Die stahlverstärkten Riemen des Greifarms sind recht lang und lassen sich mit einer Kunststoffratsche festzurren und mit einem separaten Schloss abschließen.

Technische Daten des Thule Epos 2:

  • Gewicht: 17,12 kg
  • Zuladung: 60 kg
  • Reifenbreite max.: k.A.

Der Thule Epos 2 wiegt knapp über 17 kg und lässt sich recht kompakt zusammenklappen (69 x 27 x 73 cm), somit kann er auch in kleinen Kofferräumen gut verstaut werden. Recht praktisch erweist sich der Transportgriff, wodurch der Heckträger von einer Person getragen und dann sehr einfach auf der Kupplungskugel aufgesetzt und arretiert werden kann.

Die Radschienen sind ausreichend lang: Thule gibt den Epos für einen Radstand bis 1.350 mm frei. Die Schienenbreite soll laut Thule für bis zu 3” breite Reifen passen. Wir haben es getestet: Mit den üblichen E-Mountainbike-Reifen gab’s keine Probleme.

Der Schienenabstand ist mit 25 cm recht großzügig bemessen, liegt damit am oberen Ende der bislang von uns getesteten Heckträger und schließt ein Aneinanderstoßen und damit Reiben der Bikes so gut wie aus. Die Spannriemen sind lang genug, um auch sehr breite und großvolumige Reifen bestens zu umfassen.

Der Heckträger kann um 50 Grad abgeklappt werden - das reicht, um auch den Kofferraumdeckel eines Kombi zu öffnen.

Egal, wie man belädt, die Bikes passen immer darauf und lassen sich mit dem variablen Fahrrad-Haltearm sehr einfach fixieren.

Mit dem Thule Epos 2 ist den Schweden ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Werk gelungen: Die einfache Montage des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung und das wirklich durchdachte, ausziehbare Befestigungssystem ermöglichen ein simples und schnelles Be- und Entladen aller Arten von Bikes.

Welche Kriterien sind entscheidend für einen guten Heckträger?

Mit dem richtigen Fahrrad Heckträger habt ihr deutlich weniger Aufwand und Stress. Es gibt riesige Unterschiede und coole Features wie Einparkhilfen, Transportrollen oder integrierte ABUS-Schlösser. Teuer muss nicht gut sein und billig nicht schlecht. Groß ist nicht unhandlich und klein nicht besser. Doch was macht einen guten Fahrrad Heckträger aus?

Bevor ihr auf die Suche geht, ist es wichtig zu wissen, was euer Fahrrad Heckträger können muss. Bevor ihr jetzt anfangt, Fahrrad Heckträger nach Gewicht und Packmaß zu vergleichen, solltet ihr wissen: Diese Kriterien sind nicht allein ausschlaggebend für einen guten Heckträger. Nur weil ein Fahrrad Heckträger leichter ist, heißt das nicht, dass er besser ist. Entscheidend sind Features wie Rollen am Fahrrad Heckträger, eine einfache Montage oder ob ihr ihn lange in der Hand halten müsst.

  1. Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem euer Fahrrad Heckträger inklusive E-Bikes auf der Anhängerkupplung lastet.
  2. Alle Fahrrad Heckträger im Test haben eine maximale Zuladung von bis zu 60 kg.
  3. Bevor ihr einen Fahrrad Heckträger kauft, checkt, ob die Schienen für eure E-Mountainbikes passen.

Montage des Fahrrad Heckträgers

  1. Habt ihr alle rechtlichen Voraussetzungen geklärt, kann die Montage des Fahrrad Heckträgers auf die Anhängerkupplung starten.
  2. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet darauf, dass die Verriegelung des Fahrrad Heckträgers abschließbar ist.
  3. E-MTBs sind schwer, daher passen meist nur zwei Bikes auf den Fahrrad Heckträger.
  4. Für Camper und Co. mit großer Heckklappe ist die Abklappfunktion am Fahrrad Heckträger entscheidend, um an den Kofferraum zu gelangen.
  5. Alle Anbauteile von euren Fahrrädern sollten vor dem Transport abgenommen werden - Trinkflasche, Rahmentasche und Luftpumpe gehören ins Fahrzeuginnere.
  6. Wer sein Carbon-Lieblingsbike optimal schützen möchte, braucht den richtigen Fahrrad Heckträger.

Rechtliche Aspekte

  1. Für einen Fahrrad Heckträger ist ein eigenes Kennzeichen Pflicht, da das hintere Kennzeichen am PKW oft verdeckt wird.
  2. Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf die Ladung auf dem Fahrrad Heckträger nicht mehr als 40 Zentimeter über den Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlussleuchten hinausragen.
  3. Für eine gute Sichtbarkeit des Kennzeichens muss es im Dunkeln beleuchtet sein.
  4. Mit einem Fahrrad Heckträger solltet ihr nie schneller als 120 oder 130 km/h fahren, auch wenn kein Tempolimit besteht.
  5. Vor einer Fahrt ins Ausland solltet ihr die länderspezifischen Vorschriften für euren Fahrrad Heckträger kennen.

Worauf man bei Carbon-Rahmen achten sollte

Als ich mir mein erstes Carbon-Rennrad gegönnt habe, war mir klar: Damit wird nicht einfach irgendwo hingefahren - da muss ein Transport her, der wirklich sicher ist. Mein Bike war nicht nur teuer, sondern auch extrem empfindlich.

Ich habe es ausprobiert: Fahrradträger auf der Anhängerkupplung sind super bequem - aber leider nichts für Carbon. Das Material ist druckempfindlich, und die Klemmbacken können genau da Schaden anrichten.

Auf keinen Fall den Rahmen direkt und hart klemmen - gerade dünnwandige Rennradrahmen sind schnell beschädigt.

Wenn du ein paar Euro mehr investierst, bleibt dir viel Ärger erspart - und dein Rad lebt länger.

Zubehör für Fahrradträger

  • Laderampe
  • Erweiterungs-Schiene
  • Längere Ratschenbänder
  • Rahmen-Adapter
  • Rahmen-/Felgenschoner

Die verschiedenen Arten, sein Sportgerät in und am Auto zu transportieren:

  • Fahrradträger für das Fahrzeugdach
  • Radträger für die Anhängerkupplung
  • Systeme für den Innenraum
  • Heckträger für den VW-Bus
  • Systeme für Campervans und Transporter

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