Die Fahrradbranche erlebt einen Boom, insbesondere E-Bikes tragen zur Beliebtheit der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Bei Radunfällen verletzen sich viele Menschen schwer, wobei Kopfverletzungen die häufigste Unfallfolge sind. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden. Fahrradhelme können schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten.
Laut Bundesverkehrsministerium ist ein guter Fahrradhelm dazu in der Lage, bis zu zwei Drittel der Energie zu absorbieren, die bei einem Sturz ohne Helm auf den Kopf einwirken würde. Ein Fahrradhelm kann ebenfalls dazu beitragen, dass ein Radler im Straßenverkehr besser gesehen wird. Zudem bieten viele Fahrradhelme zusätzlichen Komfort. Mit einem Sonnenschutz versehen, reduzieren sie einfallendes Licht. Ein wasserdichter Überzug bietet Schutz bei Regen.
Wir hatten insgesamt 59 Fahrradhelme im Test, 49 davon sind aktuell noch erhältlich. Die Stiftung Warentest und der ADAC haben im März 2024 gemeinsam einige Fahrradhelme getestet.
Worauf Sie beim Kauf eines Fahrradhelms achten sollten
Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren. Nur so können Sie feststellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.
Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt. Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen:
- Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern
- Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern
- Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter
- Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen
Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen. Achten Sie beim Kauf auf zusätzliche Reflektoren oder eine für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbare Farbe. Dunkle Fahrradhelme erwärmen sich bei Sonne stärker als helle. Auf der Verpackung und dem Helm sollte das Produktionsdatum abgedruckt sein.
Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Alle Helme in unserem Test erfüllen diese Norm. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.
Empfohlene Fahrradhelme im Test
Uvex Urban Planet LED
Der Uvex Urban Planet LED ist der ideale Helm für alle, die auf einem Fahrrad im Straßenverkehr optimal geschützt sein wollen. Aber auch auf Inlineskates, dem E-Scooter oder im Gelände auf dem Mountainbike bietet der extrem robuste Helm sehr guten Schutz. Zu haben ist der Uvex in den Größen 54-58 und 58-61 Zentimeter in den Farben Black Matt und Cloud Matt. Wer zusätzlich zwischen einem Gelb- und einem dunklen Blauton auswählen möchte, greift zum günstigeren Uvex Urban Planet.
Der von uns getestete Planet LED in 54-58 bringt knapp 390 Gramm auf die Waage. Das hört sich zunächst viel an, leichtere Helme wiegen locker eine Tafel Schokolade weniger. Allerdings ist der Tragekomfort so hoch, dass das Mehrgewicht kaum auffällt. Außerdem ist uns das Plus an Sicherheit, auf das wir gleich noch näher eingehen, das etwas höhere Gewicht wert.
Für die Anpassung des Helms an die Kopfform und an die Kopfgröße setzt Uvex auf eine klassische Verstellschraube an der Rückseite des Helms. Die individuelle Größenanpassung ist sowohl in der Höhe als auch in der Weite möglich. Dazu lassen sich die verstellbaren Kunststoffbänder links und rechts mit etwas Kraftaufwand herausziehen bzw. hineinschieben. Im Inneren des Helms ist eine Art dünnes Netz angebracht. Dies fungiert beim Tragen als Insektenschutzgitter. Außerdem schmiegt es sich an die Schädeldecke und vermittelt ein sehr angenehmes Gefühl.
Der Uvex Urban Planet umhüllt den Kopf perfekt. Im Gegensatz zu vielen anderen Helmen sitzt der Uvex nicht nur auf dem Kopf, er umschließt diesen auch, nämlich im Bereich des Hinterkopfs und an den Schläfen. Das steigert das subjektive Sicherheitsempfinden signifikant. Außerdem wirkt der Urban Planet extrem robust. Die Außenschale besteht aus Polycarbonat, innen kommt ein sehr fester Schaum zum Einsatz.
Nettes Extra: Uvex setzt bei seinem in Deutschland produzierten Helm auf recycelte und biobasierte Materialien. So ist am Ende des Produktlebenszyklus ein sortenreines Recycling der Helmbauteile durch lösbare Fügetechniken vorgesehen. Die Gurtbänder reflektieren, um nachts die Sichtbarkeit zu verbessern. Genau wie das Kinnpolster sind diese ebenfalls aus Recyclingmaterial gefertigt. Die Längenanpassung der Gurtbänder gelingt blitzschnell über zwei Kunststoffverschlüsse, die nach oben geklappt bzw. nach unten heruntergedrückt werden. Zum Verschließen des Kinnriemens nimmt man am besten zwei Hände. Eine Art Ratsche wird in das passende Gegenstück eingesetzt, fertig! Das Öffnen gelingt mühelos auch mit einer Hand und mit Handschuhen.
Mit der Luftzirkulation sind wir zufrieden. Ja, es gibt noch luftigere Helme. Aber die insgesamt 14 Öffnungen sorgen dafür, dass der Kopf speziell von vorne, oben und hinten mit frischer Luft versorgt wird. Zum Lieferumfang des Urban Planet LED gehört ein Plug-In-LED-Licht. Durch einen Druck auf das Licht schaltet man dieses ein und wechselt von Dauer- zu Blink- und pulsierendem Licht. Ein langer Druck, und schon ist es ausgeschaltet. Über einen USB-Port lässt sich das LED-Licht beispielsweise an einem PC wieder aufladen. Für rund 15 Euro ist das 24 Gramm leichte Licht separat zu erwerben.
Der Uvex Urban Planet LED schnürt für rund 100 Euro ein attraktives Gesamtpaket. Der Helm ist sehr robust und sowohl hinten als auch im Bereich der Schläfen weit nach unten gezogen. Das sollte im Falle eines Sturzes die Sicherheit erhöhen. Der Tragekomfort ist klasse, der Kopfschutz lässt sich schnell und individuell anpassen. Ein abnehmbares LED-Licht und reflektierende Gurtstreifen erhöhen die Sicherheit.
Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).
»Der etwas schwere, aber gut verarbeitete Helm von Uvex geht als Testsieger hervor. Das Innenfutter dient gleichzeitig als Insektenschutz und vermittelt angenehmen Tragekomfort. Das Kopfband ist 6-fach höhenverstellbar und mittels Drehrad im Umfang verstellbar. Er besitzt Reflektorstreifen in den Trageriemen und ist mit einem aktiven Licht an der Rückseite (3 Modi) ausgestattet.
Uvex Finale Visor
Regen, Sonne, Wind - wer das ganze Jahr mit seinem Fahrrad unterwegs ist, freut sich möglicherweise über einen Helm mit Visier. Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz. Uvex verkauft den Finale Visor in den Größen 52 bis 57 und 56 bis 61. Als Farben stehen Schwarz, Grau/Weiß, Grün/Schwarz und Gelb/Weiß zur Auswahl. Unser Testmuster in 56 bis 61 wiegt 370 Gramm. Für einen Helm mit Visier und Beleuchtung ist das ein guter Wert.
Vorn, an den Seiten und in der Mitte ist der Finale Visor weich gepolstert. Tragekomfort und Passform des Uvex-Helms sind vorzüglich. Dieser umschließt exakt den Kopf, drückt nicht und reibt nicht. An den Seiten ist der Helm weit heruntergezogen, was das subjektive Sicherheitsempfinden erhöht. Über das rückseitige Rädchen lässt sich die Passform maßgeschneidert anpassen. Der untere Helmbereich wird durch eine zweite Polycarbonat-Schale zusätzlich geschützt. Die gesamte Verarbeitung des in Deutschland hergestellten Helms ist exzellent. Außenhaut und Innenschutz gehen nahtlos ineinander über. Es gibt keine störenden Nähte oder hässliche Klebereste.
Das Visier lässt sich ohne Kraftaufwand mit einer Hand sauber herunterklappen oder wieder nach oben schieben. Wichtig für Brillenträger: In den meisten Fällen darf die Sehhilfe auf der Nase bleiben. Bei uns klappt dies zumindest ohne Probleme, zwischen Helm und Visier ist ausreichend Platz. Trotzdem liegt die gummierte Unterkante des Visiers angenehm auf der Nase auf, was den Tragekomfort verbessert.
Uvex hat das Visier ganz dezent getönt. Die Sonneneinstrahlung wird durch die Filterkategorie 1 leicht reduziert, die Lichtdurchlässigkeit beträgt dem Hersteller zufolge 44 bis 80 Prozent. Bei Bedarf kann man einen höheren Sonnenschutz aufrüsten. Das Visier kann abgenommen werden. Ersatzvisiere sind separat erhältlich. Bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Helligkeiten sind wir mit der Tönung des Visiers sehr zufrieden.
Beim Verschluss des Kinnriemens setzt Uvex auf eine klassische Ratsche. Diese rastet sauber ein. Drückt man auf den roten Knopf, lässt sich der Verschluss super einfach öffnen. Im Bereich des Kinns ist das Band weich gepolstert. Auf der Rückseite des Helms ist ein LED-Licht integriert. Durch einen leichten Druck wird dieses eingeschaltet, zur Auswahl stehen Dauerlicht und Blinklicht. Die Leuchteinheit kann aus dem Helm genommen werden, die Stromversorgung erfolgt mittels Knopfzelle. Das hat den Vorteil, dass man das Licht nicht aufladen muss. Unterwegs kann es aber auch mal unerwartet passieren, dass die Batterie leer ist.
Um die Luftzirkulation im Finale Visor ist es dank 20 Öffnungen sehr gut bestellt. Innen hat Uvex Ventilationskanäle integriert. Mit dem Uvex Finale Visor ist man das ganze Jahr über und bei jedem Wetter sicher unterwegs.
Abus Pedelec 2.0
Fahrradhelme gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Viele unterscheiden sich in Nuancen. Deshalb ist der Abus Pedelec 2.0 eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert. Verfügbar ist der Helm in den drei Größen S (51 bis 55 Zentimeter), M (52 bis 57) und L (56 bis 62). Die Farbauswahl ist riesig, elf Farben sind erhältlich - von Weiß über Blau, Gelb, Rot und Schwarz bis hin zu Silber, Champagner und Grau.
Mit 410 Gramm fällt unser Testexemplar in Größe L nicht sonderlich leicht aus. Sofort sichtbar wird die so genannte In-Mold-Bauweise, bei der die robuste Außenschale mit dem festen Schaumstoff (EPS) untrennbar verschweißt ist. Alle Übergänge sind perfekt verarbeitet. Für eine optimale Belüftung hat Abus den Pedelec 2.0 mit vier Luftein- und neun Luftauslässen versehen. Rückseitig ist ein LED-Licht integriert. Hier kann man per Knopfdruck zwischen rotem Dauer- und rotem Blinklicht wählen. Der interne Akku wird per USB geladen.
Darunter befindet sich der besondere Clou des Helms. Klappt man diese mit etwas Kraft nach unten, so öffnet sich ein Geheimversteck mit einer schwarzen Regenhaube. Diese wird über den Helm gezogen und vorne mit zwei Gummibändern unten eingehakt. Das dauerte im Test nur wenige Sekunden. Die schwarze Außenhaut ist mit kleinen Reflektorstreifen überzogen. Ein nasser Kopf wird durch dieses Regencape zuverlässig verhindert.
Den Pedelec 2.0 gibt es zusätzlich in einer teureren MIPS-Variante (Multi-directional Impact Protection System), bei der der Helm bei bestimmten Aufprallgeschehen schädliche Rotationsbewegungen reduzieren soll, die andernfalls auf den Kopf des Trägers übertragen werden könnten. Wir haben den »normalen« Pedelec 2.0 im Test, bei dem die weichen Polster direkt an die Helminnenseite geklettet bzw. geclipst sind. Der Tragekomfort ist sehr ordentlich. An den Seiten und hinten ist der Helm für besseren Schutz heruntergezogen. Die Größenanpassung lässt sich über das Rädchen fein justieren. Der Riemen im Kinnbereich ist gepolstert und liegt weich auf.
Der praktische Verschluss setzt auf Magnetismus - notfalls öffnet und schließt man diesen mit einer Hand, mit zwei Händen gelingt dies super komfortabel. Sehr sensible Köpfe sollten den Abus unbedingt Probe tragen, ob dieser nicht zu schwer ist. Unter dem Strich ist der Pedelec 2.0 ein innovativer Helm mit integriertem Regenschutz. Auch für die Beleuchtung, die Verarbeitung sowie den Tragekomfort vergeben wir Pluspunkte. Abus bietet als Pedelec 2.0 Ace eine zusätzliche Variante mit komplettem Visier an.
POC Omne Beacon Mips
Farblich ist der schicke POC Omne Beacon Mips ein echter Hingucker. Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell. In der von uns getesteten Farbversion in Orange und mattem Grün sieht der Kopfschutz super aus. Alternativ gibt es ihn in Orange/Weiß sowie in Orange und mattem Schwarz. Die Rückseite des Helms zieren vier LEDs.
Fischer Urban Plus Brooklyn
Ein vernünftiger Helm muss nicht viel kosten: Das beweist der Fischer Urban Plus Brooklyn. Für gerade mal rund 30 Euro bietet er Beleuchtung, Sonnen- und Insektenschutz, einen gepolsterten Kinnriemen und in die Helmgurte eingewebte Reflexstreifen. Außerdem zeichnet sich der leichte Fahrradhelm durch einen guten Tragekomfort aus.
Casco Fahrradhelme im Vergleich
Casco setzt auf moderne Entwicklungs- und Fertigungstechnik. Das heißt: die Fahrradhelme werden nicht nur optisch weiterentwickelt, sondern auch in Sachen Sicherheit. Jedes Produkt bringt nur ein geringes Eigengewicht mit sich und bietet einen enormen Tragekomfort über einen längeren Zeitraum. So sind sie nicht nur im Alltag gern genutzt, sondern auch in verschiedenen Sportarten.
Casco passt seine Fahrradhelme zusätzlich an die Bedürfnisse der Sportarten an. Dabei haben die Rennrad-Modelle beispielsweise ein Visier bekommen und werden selbst von Olympiateilnehmern getragen. Auch der Bereich für Kinder und Jugendliche ist groß ausgeprägt und für fast jedes Alter speziell zugeschnitten. Nicht zuletzt spielen das formschöne Design und die vielen Gestaltungsideen bei den Helmen eine wichtige Rolle.
Casco setzt bei vielen seiner Fahrradhelme auf einen Mehrschichtaufbau. Das heißt: verschiedene Materialien harmonieren miteinander und fangen die Energie bei einem Sturz oder Aufprall optimal ab. Eine Besonderheit ist die aufwendige Doppelschale. Diese Konstruktion sieht zwei Oberschalen vor und bringt noch mehr Sicherheitsreserven mit sich. Durch die kompakte Bauweise bleibt dem Helm dennoch ein geringes Eigengewicht erhalten, das wiederum den Tragekomfort erhöht.
Je nach sportlichen Ansprüchen sind die Helme unterschiedlich geformt. Im Radsport gibt es einen erweiterten Schutzbereich im Hinterkopf, ohne dabei die Aerodynamik des Helms zu mindern. Dadurch bekommst du mehr Sicherheit im Hinterkopfbereich und auch die Schläfen decken die Modelle zuverlässig ab, ohne zu stark einzuschränken.
Eine Besonderheit der Casco-Kollektionen ist die Belüftung. Die meisten Helme zeugen von einem sehr guten Helmklima, sodass du selbst bei langsamen Fahrten nicht ins Schwitzen kommst und immer einen kühlen Kopf bewahren kannst. Das System dahinter nennt sich freshair Ventilation 2. An der Front der Helme sind großvolumige Belüftungsöffnungen angebracht. Der Fahrtwind dringt also direkt in den Helm ein. Durch die luftige Bauweise auch im Inneren gelangt der Fahrtwind auch wieder nach außen. Die Öffnungen an der Front sind natürlich mit einem Sicherheitsnetz ausgestattet. Es besteht aus Aluminium, ist damit besonders robust und beschwert nicht zusätzlich.
Kombiniert wird das Ganze mit dem AIRfit-System von Casco. Der Helm sitzt also nahezu kontaktlos auf dem Kopf und ermöglicht eine ständige Zirkulation der einströmenden Luft. So transportiert der kühle Fahrtwind die Wärme an der Kopfhaut sehr schnell ab.
Das Unternehmen Casco bietet in Sachen Design nicht nur farbige Helmschalen mit besonderen Mustern für Damen und Herren an. Vielmehr bestimmst du selbst die Farbgebung und stimmt den Helm ideal an deine Wünsche oder deine Bekleidung ab. Viele Serien besitzen farbige Streifen an der Oberseite zum Austauschen. Ebenso ein Vorteil: die Streifen sind reflektierend und sorgen für eine 360 Grad Sichtbarkeit. Verfügbar sind sie beispielsweise in den Farben Rot, Silber, Blau, Lila, Gelb und Schwarz. Doch noch viele weitere Farben stehen zur Verfügung. Die zwei Seile werden direkt im Inneren des Helms eingespannt und verlaufen über die komplette Oberfläche von vorn nach hinten. Gleichzeitig bekommt das Modell einen dynamischen Look.
Die Größen sind bei den Fahrradhelmen von Casco nicht immer einheitlich und stark von der jeweiligen Serie oder dem Sport abhängig. Größe M. Daneben gibt es Kollektionen, die beispielsweise nur die Größe M und L abdecken und bis zu einem maximalen Kopfumfang von 63 cm zu tragen sind. Achtung ist auch bei den Unisize Serien geboten. Der FULLair RCC Fahrradhelm ist ein Beispiel dafür. Dafür überzeugt das sogenannte Disc-fit-Vario System zur Anpassung an die Kopfform. Es handelt sich um eine Verstelloption im Inneren der Modelle für einen ergonomischen und perfekten Sitz. Während andere Hersteller nur einen Kunststoffring einarbeiten, der sich um den Kopfumfang festzieht, garantiert Casco eine horizontale und vertikale Verstelloption.
Natürlich kommen auch Kinder und Jugendliche im Sortiment von Casco auf ihre Kosten. Sie erhalten nicht nur coole Designs, sondern ein Plus an Sicherheit. Die sogenannten Mini-Mini-Modelle zeugen von einer perfekten Ergonomie und sind auch für die Fahrt im Kinderfahrradsitz ausgelegt mit dem flachen Hinterkopfbereich. Dank der Inmold-Bauweise sind sie robust, sicher und hitzebeständig. An der Vorderkante ist ein Visier angebracht und am Heck gibt es eine Regentropfkante. Somit ist dein Kind für jedes Wetter gerüstet. Optional gibt es eine Winterausstattung für die Modelle. Eine Besonderheit sind die Kordeln an der Seite der Helme. Dadurch erleichtert sich die Einstellung der Riemen und es gibt kein Einklemmen mehr. Einfach den Fahrradhelm aufsetzen, den Gurt straffziehen und schon ist er richtig eingestellt. Die Serie Mini Mini gibt es bereits für die Kleinsten ab einem Kopfumfang von 44 cm.
Neben der guten Passform und einer angenehmen Belüftung im Helm überzeugen die Serien mit verschiedenen anderen Features. Das Helmschild an der Front garantiert eine bessere Sicht und schützt zu einem kleinen Anteil vor Dreck und Regen. Es lässt sich in der Höhe verstellen und damit an die eigenen Sichtverhältnisse anpassen. Die Serien mit Visier besitzen die sogenannte SpeedMask. Das Visier lässt sich leicht nach oben klappen und ermöglicht ein Vollpanorama-Blickfeld. Durch die Carbonic-Scheiben der optischen Klasse 1 ist ein guter Durchblick gewährleistet. Noch besser bist du mit dem Vautron-Automatik-Visier unterwegs. Es passt sich innerhalb von Sekunden den wechselnden Lichtverhältnissen an und bietet immer einen guten Durchblick.
Geöffnet und geschlossen werden die Helme durch das beliebte Casco-Loc. Es handelt sich um einen innovativen Mechanismus, der selbst das einhändige Öffnen ermöglicht. Dafür brauchst du nur am kleinen Seil des Verschlusses zu ziehen und schon öffnet sich dein Fahrradhelm.
Wir haben dir bereits einige Besonderheiten und Eigenschaften der Fahrradhelme vorgestellt. Jetzt wollen wir genauer auf die einzelnen Serien und ihre Besonderheiten eingehen. ca. Neben den Fahrradhelmen an sich gibt es ein eigenes Sortiment an Zubehör. Dazu gehören die individuellen farbigen Streifen aus der MyStyle-Kollektion. Profitiere auch von unterschiedlichen Visieren und Brillen für einen besseren Durchblick bei schnellen Fahrten. Außerdem hat Casco eine Reihe an Pflegeprodukten im Sortiment für die Reinigung der Helme.
Daneben hat sich das Sortiment weiter ausgebreitet auf andere Sportarten und Einsatzbereiche. So findest du klassische Reithelme oder auch Skihelme und Skibrillen im umfangreichen Angebot.
Testergebnisse und Auszeichnungen
- Casco ging mit dem Modell Activ 2 als Testsieger im Jahr 2017 bei Stiftung Warentest hervor.
- Das Modell hat die Gesamtnote 1,7 erhalten durch den optimalen Schutz bei einem Sturz.
- Auch die Konstruktion der Riemen und der Verschluss konnten überzeugen.
- Die offene Bauweise lässt sehr viel Fahrtwind durch und generell besitzt der Helm eine einfache Handhabung, so die Produkttester.
- Auch in anderen Tests von Fahrradmagazinen sticht Casco mit seinen innovativen Modellen immer wieder hervor.
Casco-Fahrradhelm Vergleich 2025
| Modell | Helm-Typ | Farbe | Geeignet für Geschlecht | Größe (Kopfumfang) | Geringes Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|
| Casco Roadster Plus | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Rot | Erwachsene Unisex | S 50-54 cm | 611 g |
| Casco e.motion 2 | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Blau-grau | Erwachsene Unisex | S 52-56 cm | 563 g |
| Casco 1307 | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Weiß | Erwachsene Unisex | S 52-54 cm | 250 g |
| Casco Cuda 2 Strada | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Schwarz-Rot | Erwachsene Unisex | S 52-54 cm | 665 g |
| Casco Cuda 2 | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Petrol | Erwachsene Unisex | S 52-54 cm | 619 g |
| Casco MTBE 2 | MTB-Helm für den Einsatz im Gelände | Schwarz | Erwachsene Unisex | S 52-54 cm | 660 g |
| Casco Roadster TC | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Weiß | Erwachsene Unisex | L 60-63 cm | keine Herstellerangabe |
| Casco Mini 2 | Allround-Helm für den täglichen Gebrauch | Blau | Kinder Unisex | Einheitsgröße 52-56 cm | 400 g |
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