Die Kondensatorentladungszündung (engl.: Capacitor Discharge Ignition, CDI) ist eine Sonderform der Zündung für Ottomotoren.
CDI ist das, was deinen Roller drosselt, wenn er zu hoch läuft, sprich hohe Drehzahl.
Funktionsweise einer CDI
Dabei wird ein Kondensator mit bis zu 400 V Gleichspannung aufgeladen und mit einem Thyristor über die Primärwicklung der Zündspule entladen.
Durch diese plötzliche Entladung entstehen sekundärseitig 30 bis 40 kV, die dann zur Zündkerze geleitet werden.
Der Impuls, mit dem der Thyristor durchgeschaltet wird, wird von einem Steuerrechner bestimmt oder aus einer Kennlinie gewonnen.
Im Gegensatz zur Unterbrecherzündung oder Transistorzündung dient bei der CDI die Zündspule nicht als Energiespeicher, sondern nur als Transformator.
Die CDI nimmt bei Rollern wichtige Funktionsweisen ein und sollte dringend beachtet werden.
Die CDI, Abkürzung für Capacitor Discharge Ignition, ist ein elektronisches Steuermodul, das den Zündzeitpunkt und somit den gesamten Verbrennungsvorgang steuert.
Im Grunde ist eine CDI eine sich speziell auf Zündungen beziehende Untergruppe von ECU (Electronic Control Unit), und manchmal werden die Begriffe auch austauschbar behandelt.
Dieses Teil sorgt dafür, dass die Zündung (Verbrennung) zum richtigen Zeitpunkt erfolgt.
Es wandelt die Wechselspannung in Gleichspannung um und versorgt die elektrischen Komponenten mit Energie.
Darüber hinaus berechnet es, wann ein Funke erzeugt werden muss, und gibt dies dann an die Zündspule weiter.
Die Zündspule leitet den Stromstoß an die Zündkerze weiter, woraufhin eine Verbrennung stattfindet.
Die CDI bekommt nur Strom von der Zündspule und Masse vom Rahmen.
Genauer beschrieben erhält eine vorliegende CDI rein technisch gesehen über ein normales Pickup-Kabel Strom in direkter Weise vonseiten der Lichtmaschine.
Mit diesem Strom erfolgt die Ladung der unterschiedlichen Kondensatoren der bestehenden CDI.
Das geschieht solange, bis die gesamte Ladung abgegeben wird.
Dieser hier bestehende Strom ist an sich bereits recht stark, dennoch reicht er alleine für eine Zündung nicht aus.
Aufgrund dessen nutzt man Spulen. Diese Spulen bewirken, dass der Strom hoch-transformiert wird.
Die CDI ist also ein sehr wichtiges Teil deines Mopeds. Ohne sie läuft nix.
Wenn du dich jetzt fragst, wo denn die besagte Energie überhaupt herkommt, bist du auf dem richtigen Weg zu einem fortgeschrittenen Tuner!
Eine CDI (Capacitor Discharge Ignition) ist ein Zündsystem, das in vielen Motorrollern und anderen kleinen Verbrennungsmotoren verwendet wird.
Das CDI-System besteht aus mehreren Teilen, einschließlich einem CDI-Steuergerät, einem Zündspulen und einem Zündkerzenstecker.
Wenn der Fahrer den Anlasser betätigt, sendet das CDI-Steuergerät einen Impuls an die Zündspulen, die dann eine hohe Spannung erzeugen.
Das CDI-System hat einige Vorteile gegenüber älteren Zündsystemen wie der Verwendung von Unterbrecherzündungen.
Es hat eine höhere Zündenergie, die es ermöglicht, eine höhere Zündenergie zu erreichen und damit eine bessere Verbrennung und mehr Leistung.
CDI als Drossel
Die Original verbaute CDI deines Mopeds funktioniert als Drossel.
Sie regelt, dass ab einer Drehzahl von 7.000 - 9.000 U/min (je nach Moped unterschiedlich) kein Zündvorgang mehr stattfindet.
Ein originaler Mopedmotor ist allerdings locker in der Lage 11.000 - 13.000 U/min zu leisten.
Kannst du dir vorstellen, was das für Auswirkungen auf deine Leistung und Geschwindigkeit hat?
Mopeds dürfen laut gesetzlichen Regelungen auf öffentlichen Straßen nur bis zu 45km/h fahren.
Dabei können die Maschinen oft viel mehr leisten.
Um dein Bike auf unter 45km/h zu halten, sind von Werk aus Drosseln verbaut.
Die CDI wird in einigen Fällen als Drossel, aber auch als Tuningteil eingesetzt.
Übrigens ist die CDI auch für die Begrenzung bei 4-Takt-Rollern verantwortlich.
Typen von CDIs
- 25 km/h CDI: Hier handelt es sich um eine gedrosselte CDI die für die Drosselung auf 25 km/h entwickelt wurde. Diese CDI beinhaltet einen Drehzahlbegrenzer, der bei einer relativ geringen Drehzahl drosselt, um 45 km/h Modelle auf 25 km/h zu drosseln. In den meisten Fällen sind für die 25 km/h Drosselung noch mehrere Drosseln, wie z.B. Distanzring oder Vergaseranschlag notwendig.
- 45 km/h - 50 km/h CDI: Diese CDI´s sind bei den 50ccm Rollern ab Werk montiert. Sie besitzen im Normalfall einen Drehzahlbegrenzer der die Fahrzeuge auf 45 bzw. 50 km/h drosselt. Nur in den seltensten Fällen sind ab Werk ungedrosselte CDI´s bei 50ccm Rollern verbaut.
- Offene / ungedrosselte CDI: Kleines Bauteil, großer Effekt! Diese CDI´s wurden für getunte Fahrzeuge entwickelt. Wenn man z.B. einen 70ccm Zylinder und Sportauspuffanlage verbaut, dann bringen diese Tuningteile fast keine Mehrleistung, wenn die CDI noch gedrosselt ist. Die Mehrleistung durch die Tuningteile kann dann erst mit einer offenen CDI erreicht werden.
- AC / DC CDI: Bei einigen Modellen werden ab Werk unterschiedliche Zündanlagen mit Wechselstrom (AC) oder Gleichstrom (DC) verbaut. 1. 2. 3. - Springt der Roller an, ist eine AC CDI verbaut.
- CDI mit variablem Drehzahlbegrenzer: Diese CDI`s haben einen integrierten variablen Drehzahlbegrenzer verbaut, der sich mittels Stellschraube einstellen lässt. Besitzt die CDI jedoch einen variablen Zündzeitpunkt, dann ist auf der CDI eine Zündkurve hinterlegt. Diese verschiebt den Zündzeitpunkt je nach Drehzahl.
Tuning mit CDI
Wenn eine 45km/h Drosselung an einem Roller eliminiert werden soll, aus welchen Gründen auch immer, so müssen nicht nur die mechanischen, sondern auch die elektronischen Drosselungen beseitigt werden, denn es ist eine offene Zündeinheit, die keine Drehzahlbegrenzung beinhaltet, erforderlich.
Bei einer Reihe originaler Zündeinheiten ist die Begrenzung hier zwischen 8.000 bis 9.000 U/min.
In diesem Zuge entfällt bei einem Großteil der Roller diese Begrenzung nach einem schlichten Anstecken von einer nicht gedrosselten CDI.
Somit kann der Motor frei von Leistungslimits arbeiten und eine etwaige Höchstgeschwindigkeit liegt nun deutlich über der Limitierung von 45 km/h.
Teilweise sind offene CDIs auch notwendig, damit einzelne Tuningteile ihre ganze Leistung entfalten können.
Vor allem im Tuningbereich verschiebt man den Zündzeitpunkt von 2-Takt Motoren gerne ein wenig nach hinten, um die Verbrennung zu optimieren.
4-Takter werden dagegen besser ein wenig zu früh gezündet.
Darüber hinaus kann man durch den Einbau einer offenen, ungedrosselten CDI auch den Drehzahlbegrenzer aushebeln, oder aber getunte Roller gezielt über die CDI drosseln.
Austausch der CDI
Nicht jede CDI lässt sich durch jede andere ersetzen.
Zwar sind Derbi Senda, Aprilia SX und Gilera SMT baugleich, doch in Rieju MRT, Beta RR oder Generic Trigger sind zum Beispiel komplett andere Teile verbaut.
Hast du das passende Teil gefunden, geht es darum, ausfindig zu machen, wo sich die CDI an deinem Bike befindet.
Hierfür kannst du einfach dem Kabel, welches von der Zündkerze zur Zündspule und weiter zur CDI führt, folgen.
Hast du sie lokalisiert, kannst du dich damit befassen, wie du da rankommst.
Dafür müssen bei fast allen Mopeds einige Verkleidungsteile abgeschraubt werden.
Das ist keine schwere Aufgabe.
Pass auf, dass du weißt, was später wieder wo hingehört ;)
Hast du die CDI freigelegt, entfernst du die damit verbundenen Stecker und nimmst sie aus der Halterung.
Genau dort platzierst du im nächsten Schritt auch schon die neue CDI und schließt sie genau so an.
Jetzt kommen wieder alle entfernten Verkleidungsteile dran und schon bist du fertig.
Damit hast du eine von mehreren Drosseln deines Mopeds überbrückt und kannst nun deutlich schneller fahren.
Probleme mit der CDI
Wenn die CDI nicht ordnungsgemäß funktioniert, wirst du feststellen, dass der Motor schlecht läuft, häufig aussetzt oder überhaupt nicht mehr startet.
Die Batterie wird in diesem Fall unzureichend aufgeladen oder dein Roller geht während der Fahrt einfach aus.
Oft kann man von außen nicht erkennen, ob eine CDI defekt ist.
Eine defekte CDI kann immer noch einen Funken erzeugen, aber oft ist dieser zu schwach oder tritt zu einem falschen Zeitpunkt auf.
Um zu wissen, ob die CDI defekt ist, musst du bei der Quelle beginnen, von der der Funken kommt, nämlich der Zündung.
Die Zündung erzeugt eine Spannung, die über die CDI zur Zündspule gelangt.
Wenn genügend Spannung von der Zündung in die CDI gelangt, weißt du, dass hier kein Defekt vorliegt.
Dies kannst du mit einem Multimeter messen.
Anschließend ist es wichtig, die Spannung zu messen, die aus der CDI zur Zündspule geleitet wird.
Wenn du keinen Wert misst, weißt du, dass in der CDI etwas nicht in Ordnung ist.
Bist du sicher, dass die CDI oder ECU kaputt ist? Dann kannst du das Bauteil selbst durch eine neue CDI oder ECU ersetzen.
Als erstes trennst du die Batterie.
Dies ist wichtig, da du mit der Elektrizität deines Rollers arbeitest.
Die Abdeckung unter dem Sitz muss entfernt werden.
Oft kannst du die CDI direkt herausnehmen, ohne zuerst eine Schraube entfernen zu müssen.
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