Motorradfahren gehört ohne Zweifel zu den coolsten Freizeitbeschäftigungen im Outdoorbereich. Nicht umsonst sind Motorräder das Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit schlechthin. Doch trotz der Faszination birgt das Motorradfahren Risiken.
Die richtige Ausrüstung
Von den rauen Lederkombis der Pioniere zu Hightech-Anzügen mit integrierten Airbags: Die Entwicklung der Motorradbekleidung ist eine faszinierende Geschichte. Sicherheit, Komfort und Stil haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt und bieten heute für jeden Fahrertyp die passende Lösung. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Leder das Schutzschild.
Das LKA betont die Wichtigkeit der richtigen Ausrüstung: Protektoren können Knochenbrüche verhindern, reflektierende Westen erhöhen die Sichtbarkeit. Wer regelmäßig Technik und Reifendruck prüft, reduziert die Gefahr deutlich.
Defensives Fahren
Technik kontrollieren, Schutzkleidung tragen, defensiv fahren - das sind die Empfehlungen. Besonders in Gruppen sollte versetzt gefahren werden, Abstand gehalten und riskante Manöver vermieden werden.
Defensiv fahren kann lebensverlängernd sein. Eine alte Weisheit, die schon in der Fahrschule verkündet wird.
Unfallursachen und Prävention
Im Jahr 2024 stieg die Anzahl der Unfälle mit Beteiligung von Krafträdern im Landkreis Stade um zwölf auf 113. Dabei ist die Zahl der schwerverletzten Kradfahrer von zehn auf 18 und die der Leichtverletzten um zwei auf 21 gestiegen. Erfreulicherweise sind hierbei keine Unfalltoten zu beklagen. Als Hauptunfallursachen sind - wie auch in den Vorjahren - überhöhte Geschwindigkeit und unzureichender Sicherheitsabstand statistisch erfasst worden.
Motorräder versprechen, was kein Auto bieten kann: ein Stück Freiheit auf zwei Rädern, ein Gefühl, mit Straße und Landschaft auf Du und Du zu sein. Niemand will Motorradfahrern diesen Spaß verderben. Doch das Problem beim Motorrad ist darin begründet, dass einige der Lenker zu gerne mit dem Gas spielen. Weshalb auch die häufigste Unfallursache in diesem Bereich ein zu schnelles Fahren ist. Motorradfahrer gefährden dabei erst einmal sich selber - schon weil sie keine Knautschzone haben.
Zusätzliches Unfallpotenzial
Es handelt sich dabei üblicherweise um kurvige Straßen. Die Alpen bieten dies. Ebenso aber die Schwäbische Alb oder der Schwarzwald. Es gibt aber auch sogenannte Geheimtipps abseits solcher Landstriche. Was nichts anderes bedeutet, dass selbst mit dem freizeitliche Fahren von Motorrädern an vielen Orten zu rechnen ist. Hier ergibt sich noch eine zusätzliche Gefahr: Autofahrer rechnen dann nicht unbedingt mit schnellen Maschinen. Sie reagieren womöglich überrascht. Wodurch ein weiteres Unfallpotenzial gegeben ist.
Die Alpen als Traumziel
»Route des Grandes Alpes« - das ist mehr als nur die simple Bezeichnung einer Touristenstrecke durch die französischen Westalpen. Für viele Motorradfahrer verbirgt sich dahinter der ganz große Traum. Der Traum, einmal Kurven zu fahren, bis die Welt scheinbar aus den Fugen zu geraten scheint. Die »Route des Grandes Alpes« (RdGA) führt, wie der Name schon sagt, über einige der schönsten und auch höchsten Alpenpässe Frankreichs.
Die offizielle und durchgehend ausgeschilderte Strecke erstreckt sich über rund 700 Kilometer von Thonon-les-Bains am Genfer See bis nach Menton an der Côte d’Azur.Im offiziellen Streckenverlauf überquert die RdGA 17 Hochalpenpässe, davon neun über 2000 Meter. Höhepunkte sind sicherlich der Col de l’Iseran, der Col du Galibier, der Col d’Izoard und der Col de la Cayolle.Darüber hinaus gibt es verschiedene reizvolle Nebenstrecken zur RdGA, die über weitere imposante Pässe führen, wie z.B. den Col d’Agnel in Italien oder den Col de la Bonette.
Doch die Route des Grandes Alpes sowie die Gegenden links und rechts der Strecke haben noch so viel mehr zu bieten. Die »Route des Grandes Alpes« ist erst seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts als durchgehende Strecke befahrbar. Im Jahr 1909 begannen die Arbeiten an der Route. Bereits 1913 wird die noch lückenhafte Alpenstraße eingeweiht. Der Erste Weltkrieg unterbricht die Arbeiten bis 1918. Im Jahr 1930 ist der Bau der Straße so weit fortgeschritten, dass die Strecke Nizza-Chamonix in rund eineinhalb Tagen zurückgelegt werden kann. Ein wichtiges Teilstück kommt 1937 mit der Eröffnung der höchsten Passstraße Europas, dem 2.770 Meter hohen Col de l’Iséran, hinzu.
Die Angaben über die Anzahl der Pässe an der »Route des Grandes Alpes« schwanken - je nach Zählweise - zwischen 17 und 21. Mit 1.172 Metern ein eher unscheinbarer Pass. Die Passhöhe liegt mitten im Ort Les Gets auf einem flachen Sattel und wird durch die dortige Ski-Station dominiert. Der Colombière weist teilweise schon Hochgebirgscharakter auf. Die Passhöhe ist von den markanten Gipfeln des Bornes-Massivs umgeben. Bei der Abfahrt hat man einen schönen Blick auf die felsige Aravis-Kette am Horizont.
Mit 1.487 Meter Höhe bildet er mit der Aravis-Kette den höchsten Gebirgszug der Savoyer Voralpen. Die Passhöhe mit Souvenirshop und Gasthof ist sehr touristisch ausgelegt. Der erste Hochalpenpass der »Route des Grandes Alpes«. Der Cormet verbindet Albertville mit Bourg St. Maurice und bietet landschaftlich sehr viel Abwechslung. Durch bewaldetes Gebiet erreicht man zunächst den Col de Méraillet, der auf 1.605 Metern am Ende des bewaldeten Abschnitts liegt. Das Passschild steht auf einer großen Kreuzung und ist eher unspektakulär. Wenige Meter weiter bietet sich ein phantastischer Blick auf den Lac de Roselend. Hier lohnt ein Fotostopp.
Am Rande des Sees liegt ein kleines Refugium. Er ist mit 2.764 Metern der höchste Pass der Alpen. Will man noch höher hinaus, muss man weiter bis zur Cime de la Bonette, die mit ihrer extra angelegten Rundstrecke auf 2.802 Meter hinaufführt. Auf dem Weg ins Tal Richtung Süden lohnt sich ein Stopp in Bonneval-sur-Arc. Der Col du Télégraphe gilt mit 1.566 Metern als Eintrittstor zum Col du Galibier. Der Col du Galibier ist mit 2.645 Metern der fünfthöchste asphaltierte Alpenpass und mit seinem grandiosen Panorama landschaftlich ein absolutes Highlight und einer der schönsten Pässe der Route.
Bei klarer Sicht kann man von der Passhöhe sogar das Mont-Blanc-Massiv sehen. Der Lautaret ist ein eher unscheinbarer, aber sehr gut ausgebauter Verbindungspass ohne nennenswerte Highlights. Am Pass selbst befindet sich ein großer Alpengarten. Der Izoard hat verkehrstechnisch keine große Bedeutung, da es durch das Durance-Tal eine gute Alternativstrecke gibt. Im unteren Teil ist er bewaldet, im oberen Teil eröffnet sich jedoch eine grandiose Serpentinenstrecke in zerklüfteter und wilder Felslandschaft. Auf der Passhöhe befindet sich nur ein Obelisk und ein kleiner Laden, ansonsten wirkt alles eher wie eine Wüstenlandschaft. Die »Casse déserte« ist absolut beeindruckend und landschaftlich gesehen ist der Col d’Izoard einer der abwechslungsreichsten Pässe der Route.
Hier bietet sich evtl. Der gut ausgebaute Col de Vars markiert die Grenze zwischen den Départements Hautes-Alpes und Alpes-de-Haute-Provence und ist häufig Bestandteil der Tour de France. Der Cayolle beeindruckt mit einer bizarren Felsenlandschaft und besticht mit Ruhe und wilder Romantik. Die Landschaft entwickelt jetzt immer mehr einen südlichen Charakter. Von Norden kommend beginnt die wunderschöne Anfahrt durch die Schluchtenlandschaft »Gorges du Bachelard«.
Erst spät ist ein wirklicher Anstieg auszumachen, der in wenigen Kehren zum Scheitel des Passes führt. Die Abfahrt gen Süden ist das komplette Gegenteil. Der Col de Valberg verbindet auf 1.673 Metern die Orte Guillaumes und Beuil und ist ähnlich wie der Col des Saisies mehr eine Ortschaft als ein typischer Alpenpass. Zusammen mit dem Col de Valberg bildet der Couillole eine überaus flüssig zu fahrende Strecke, die viel Fahrspaß bietet. Die 25 km lange und gut ausgebaute Straße verbindet St-Martin-Vésubie mit dem Tinéetal. Der vorletzte Pass der RdGA ist der Col de Turini mit 1.607 Metern in den provencialischen Seealpen. Bekannt geworden ist er durch die Rallye Monte Carlo und als Schauplatz einer rasanten Verfolgungsjagd in einem James-Bond-Film.
Der Col de Castillon ist mit seinen 706 Metern der letzte Pass der »Route de Grandes Alpes«. Die Strecke über den Col du Pré (1.703 m) führt von Beaufort über Arèches zum Lac de Roselend und gilt somit als alternativer Anfahrtsweg zum Cormet de Roselend. Und sie ist wegen seiner landschaftlichen Schönheit und des geringeren Verkehrs wohl auch die lohnendere Route. Kurz nach der Passhöhe befindet sich ein kleines Restaurant mit herrlichem Blick auf den Lac de Roselend.
Col de la Madeleine (2.000 m)Der Col de la Madeleine war in den letzten Jahren immer wieder Teil der Tour de France und ist daher in einem sehr guten Zustand. Lag die Passhöhe früher bei 1.993 Metern, so prangt das neue Passschild dank einer Aufschüttung nun auf 2.000 Metern. Auf der Passhöhe gibt es einen großen Parkplatz und ein uriges Bistro. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht bis zum Mont Blanc.Lacets de Montvernier (782 m) / Col du Chaussy (1.532 m)Lacets de Montvernier bedeutet aus dem Französischen übersetzt in etwa »die Schnürsenkel von Montvernier«.
Schon von weitem sieht man, dass dieser Name nicht von ungefähr kommt: Wie ein überdimensionaler Schnürsenkel, der vom Himmel gefallen ist, schneidet sich die Strecke von Pontamafrey nach Montvernier in die Felsen über dem Maurienne-Tal. Achtzehn übereinander gestapelte Haarnadelkurven führen aus dem Tal auf die insgesamt 3.400 Meter lange Steigung. Siebzehn dieser Kehren winden sich auf einer Strecke von zwei Kilometern, das bedeutet etwa alle 120 Meter einen Richtungswechsel von fast 180 Grad. Col de la Croix de Fer (2.067 m)Der Col de la Croix de Fer verbindet die Orte Allemond und St.-Jean-de-Maurienne.
Der Pass liegt in einer herrlichen alpinen Landschaft und bietet ein fantastisches Panorama mit Blick auf die Chaîne de Belledonne und die Aiguilles d’Arves.Das Croix de Fer gehört zu den schönsten Alpenpässen abseits der RdGA. Mit der schönen Schluchtenlandschaft im unteren Teil der Nordrampe, den malerisch gelegenen Seen auf der Südseite und dem kargen, hochalpinen Hochtal rund um die Passhöhe ist er einen Besuch allemal wert. Das Eiserne Kreuz, das dem Pass seinen Namen gegeben hat, gibt es übrigens tatsächlich.Col de Glandon (1.924 m)Die Auffahrt zum Col de Glandon von Süden her, vorbei am idyllisch gelegenen Lac de Grand Maison, besticht durch herrliche Landschaften und wenig Verkehr.
Etwas oberhalb des Parkplatzes auf der Passhöhe befindet sich eine Informationstafel zu den umliegenden Gipfeln.Obwohl der Col du Glandon häufig auf dem Programm der Tour de France steht, gehört er nicht zu den beliebtesten Pässen der französischen Alpen. Das liegt wohl daran, dass er - zusammen mit seinem Schwesterpass Croix de Fer - abseits der populären Route des Grandes Alpes liegt und die Parallelroute über den Col du Galibier in Nord-Süd-Richtung die prestigeträchtigere Variante ist. Die für viele magische 2000er Marke verfehlt der Pass nur knapp.Nur 3 km entfernt von der Glandon-Passhöhe befindet sich die des Col de la Croix de Fer, mit dem sich der Glandon auch den größten Teil der Südauffahrt teilt.Route de la Confession (Straße der Beichte)Für die Verbindung zwischen Alpe d’Huez und dem Col du Glandon empfiehlt es sich für nicht höhenangstgeplagte Gemüter, die Route de la Confession (D44B) zu nehmen, die über den Ort Villard-Reculas führt.
Die sehr enge und kurvige Straße führt am Rand des steilen Abhangs über den Pas de la Confession (1.530 m) und bietet phantastische Ausblicke ins Tal.Zu ihrem Namen kam diese spektakulär in den Hang gebaute Strecke, weil sie so abenteuerlich geführt ist, dass Reisende früher angehalten wurden, vor ihrer Benutzung die Beichte abzulegen. Nur mit reinem Gewissen konnte man es früher offenbar wagen, diese gefährliche Straße zu benutzen.Alpe d’Huez (1.860)Alpe d’Huez, vor allem als Skigebiet bekannt, bietet Motorradfahrern eine kurvenreiche Anfahrt mit oft starkem Verkehr und vielen Radlern auf der Strecke, die sich den berühmten Anstieg emporschrauben.Für die einen ist die serpentinenreiche Straße zum Ski-Ort Alpe d’Huez ein “Must-Drive” und auch das Sinnbild für das Rad-Spektakel Tour de France. Für die anderen nur eine überbewerte Auffahrt in eine hässliche Retortensiedlung. Die Wahrheit liegt wohl - wie üblich - irgendwo dazwischen.
Eine alternative und auch sehr empfehlenswerte Verbindung zwischen Alpe d’Huez und dem Col du Lautaret führt über den Col de Sarenne (1.999) auf einer ruhigen, verträumten und fast verkehrsfreien Hirtenstraße durch ein Naturschutzgebiet. Col du Mont Cenis (2.117 m)Die Straße über den Col du Mont Cenis verbindet Lanslebourg-Mont-Cenis in Frankreich mit Susa in Italien. Als Teil der wichtigen Verkehrsverbindung Lyon - Turin ist die Straße durchgehend zweispurig ausgebaut und relativ stark befahren. Die Passhöhe liegt auf französischer Seite, nördlich des Stausees Lac du Mont Cenis, an dessen Nordostufer die Straße verläuft. Der Stausee bietet vor allem bei Sonnenschein ein fantastisches Panorama und lädt zu Fotostopps ein.
Dann entweder über den …Col du Montgenèvre (1.854 m)Die Strecke über den Col du Montgenèvre ist eine fast autobahnähnlich ausgebaute Verbindung zwischen Briançon und Cesana Torinese. Mit einigen wenigen Kurven auf der Westseite ist der Col du Montgenèvre sehr flüssig zu fahren. Leider ist der Pass immer gut frequentiert. Die leicht zu übersehende Passhöhe befindet sich im gleichnamigen Skiort.… oder bei wesentlich weniger Verkehr über den …Col de l’Échelle (1.762 m)Diese landschaftlich und fahrtechnisch schönere, aber auch wegen der schlechteren Beschaffenheit der Straße anspruchsvollere Variante führt zunächst von Osten kommend über Bardonecchia zum Scheitel des »Le Mauvais« (1.779 m) und weiter durch ein kleines Hochtal bis zur Passhöhe des Col de l’Échelle. Col d’Agnel (2.744 m)Der Col d’Agnel zählt nach dem Stilfser Joch und dem Col de l’Iseran zu den höchsten Alpenpässen und ist die höchste grenzüberschreitende Passstraße der Alpen.
Aufgrund seiner Höhe ist er im Sommer nur wenige Monate befahrbar, etwa von Mitte Juli bis Mitte September. Beide Passrampen sind asphaltiert, jedoch stellenweise etwas schmal und nicht immer im besten Zustand. Dafür geht es auf dem verkehrstechnisch unbedeutenden Pass eher ruhig zu. Auf der Passhöhe mit dem markanten Grenzstein befindet sich etwas oberhalb der Straße ein Aussichtspunkt mit Orientierungstafel.Colle di Sampéyre (2.282 m)Der Colle di Sampéyre ist ein schön zu fahrender, einsamer Pass in einer beeindruckenden Landschaft. Die Straße ist meist schmal und holprig, aber durchgehend asphaltiert.Colle d’Esischie (2.451 m)Die Strecke ist fast durchgehend einspurig, mit Schlaglöchern übersät, teilweise weggebrochen und oft nur notdürftig geflickt. Eigentlich kein Problem, aber fahrerisch etwas anspruchsvoller.Colle dei Morti / Colle della Fauniera (2.481 m)Die Anfahrt zum Fauniera führt durch eine traumhafte und bizarre Landschaft.
Die Straße ist meist nur ca. 2 Meter breit und nicht frei von Geröll und Kuhfladen. Beeindruckend ist die Felsdurchfahrt kurz vor der Passhöhe. Auf der Passhöhe des Fauniera steht ein Denkmal für den 2004 verstorbenen Radprofi Marco Pantani.Col de la Lombarde (2.351 m)Der Col de la Lombarde ist ein wenig befahrener, teilweise nur einspurig ausgebauter, kurven- und kehrenreicher Übergang über den Hauptkamm der Seealpen. Aufgrund der geringen Verkehrsbedeutung ist der Zustand der Strecke teilweise eher mäßig; die Behebung von Winterschäden erfolgt meist verzögert. Route de la BonetteDie Route de la Bonette ist eine ca. 80 km lange Alternativroute zur RdGA, die über einige hohe Alpenpässe führt und mit der Straßenschleife um die Cime de la Bonette ihren Höhepunkt erreicht.
Die durchgehend asphaltierte Strecke ist bis auf einige Winterschäden im oberen Teil in sehr gutem Zustand.Col de Raspaillon (2.513 m)Von Süden kommend der erste, optisch kaum wahrnehmbare Pass der Route de la Bonette. Erkennbar am verlassenen französischen Armeestützpunkt bietet er eine ideale Gelegenheit für einen Fotostopp, auch wegen der herrlichen Aussicht..Col de la Bonette (2.715 m)Der Col de la Bonette wird oft als der höchste Straßenpass der Alpen bezeichnet, eigentlich zu Unrecht, denn erst mit der Umrundung der Cime de la Bonette erreicht man die Höhe, um den Col de l’Isèran oder das Stilfser Joch zu übertrumpfen.
Allerdings wird wohl kaum jemand, der diese Strecke befährt und es nicht eilig hat, den Umweg über die Schleife auslassen und den kurzen Weg über den eigentlichen Pass wählen - er würde sich das spektakuläre Panorama entgehen lassen, das sich von der kurzen Ringstraße aus bietet.Cime de la Bonette (2.802 m)Die kurze Straße, die den Gipfel der Cima de la Bonette umrundet, beginnt und endet am Col de la Bonette. Am Scheitel der Straße befinden sich ein Gedenkstein und eine Aussichtstafel. Der Blick von hier über die Alpen ist atemberaubend, gute Sicht vorausgesetzt. Den Aufstieg zum Gipfel sollte man auf sich nehmen, das Panorama entschädigt für die Anstrengung.
Col de Restefond (2.680 m)Auf der Passhöhe des Col de Restefond befindet sich direkt neben der Straße die von Maginot befestigte Militäranlage »Fort Casernes de Restefond«. Der Restefond an der Nordrampe des Bonette liegt nicht an der asphaltierten Straße, sondern die Route führt über eine Schotterstrecke. Der Pass selbst wird deshalb in neueren Karten als »Faux Restefond« bezeichnet.Schottertipp: der Col de la Moutière an der Nordrampe des BonetteEin Traum für Motorradfahrer ist die Schotterpiste über den Col de la Moutière, die die Nordrampe des Col de la Bonette in den Seealpen mit Saint-...
Die Harzregion
Der Harz mit seinen kurvenreichen Strecken - ein Paradies für Motorradfahrer. Aber: Die Gefahr eines tödlichen Unfalls fährt immer mit.
Viele Situationen ließen sich mit einfachen Maßnahmen aber vermeiden. Bereits Mitte Juni ist die Anzahl der Verkehrstoten und Unfälle mit Motorradfahrern im Harz erschreckend hoch. Ein trauriger Auftakt der diesjährigen Motorradsaison im Harz: Sieben schwer verletzte und fünf tote Biker gab es seit Ende April.
Für Motorradfahrer sind es aktuell schreckliche Zeiten: viele Unfälle, Tote, Raser-Image, Generalverdacht. Die Motorradfreunde Harz machen sich deshalb große Sorgen.
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