Chinchilla Laufrad selber bauen – Eine detaillierte Anleitung

Das Hamster-Laufrad ist mehr als nur ein Fitnessgerät für Nagetiere: Für uns Menschen ist es zum Symbol für den anstrengenden, immer wiederkehrenden Arbeitsalltag geworden.

Jeder Hamster benötigt ein Laufrad, denn ohne ein Laufrad könnte ein Hamster im Käfig niemals seinen Bewegungsdrang ausreichend ausleben. Dem Hamster ist das egal, denn er besitzt einen instinktiven Bewegungsdrang.

In der freien Natur müssen Hamster sehr viel laufen, um zu überleben: Ständig sind sie auf Nahrungssuche, der Flucht vor Feinden oder der Suche nach einem Partner. Die Nagetiere besitzen dementsprechend einen angeborenen Bewegungsdrang.

Dem Blog "1000 Antworten" des Südwestrundfunks (SWR) zufolge schaffen die Haustiere im Hamsterrad bis zu 30.000 Umdrehungen in einer Nacht - umgerechnet sind das etwa 20 bis 30 Kilometer.

Worauf Sie beim Kauf eines Hamsterrads achten sollten

Ob Sie ein Hamsterrad kaufen oder selber bauen, bleibt Ihnen überlassen. Wenn Sie es lieber im Zoohandel kaufen möchten, sollten Sie dem Züricher Tierschutz zufolge bei der Größe darauf achten, dass der Durchmesser nicht weniger als 25 Zentimeter beträgt.

Damit sich Ihr Hamster nicht verletzt, sollte das Rad nur auf einer Seite für den Einstieg komplett geöffnet sein. Auch die Lauffläche sollte geschlossen sein, da sich das Tier sonst in den Sprossen verfangen kann.

Trotzdem muss die Lauffläche eine Struktur aufweisen, zum Beispiel durch eingeklebte Sprossen. Der Abstand zwischen den Sprossen sollte nicht mehr als drei Zentimeter betragen.

Ein Tipp: Bei Hamsterrädern lohnt es sich, auf Qualität zu achten und lieber etwas mehr Geld auszugeben. Ein robusteres Modell besitzt in der Regel auf ein hochwertigeres Kugellager, quietscht also weniger, und bringt Sie daher nicht um den Schlaf. Idealerweise besteht ein Hamsterrad aus Holz - Plastik und Metall sind weniger gut geeignet.

Metallräder haben meistens gefährliche, offene Sprossen und Plastik enthält nicht selten Giftstoffe und splittert beim Annagen ab.

Anleitung zum Selberbauen eines Hamsterrads

Ein Hamsterrad selber zu bauen empfiehlt sich nur für geübte Heimwerker. Als Material für das Gehäuse verwenden Sie dafür am besten dünne (0,5 cm) Sperrholzlatten, für die Rückwand und die Standbeine ein etwas stabileres Holz. Für die Lauffläche ist eine Korkplatte geeignet, da sie eine Struktur aufweist, auf der die Hamsterfüße haften, ohne dass das Tier hängen bleibt und sich verletzt.

Auch hier sollten Sie sich wieder besonders viel Mühe mit der Aufhängung geben, damit das Laufrad später leise ist. Wichtig: Vergessen Sie nicht, die gesamte Holzfläche mit einem (lösungsmittelfreien) Lack zu behandeln, damit es wasserabweisend ist. Hamster pinkeln nämlich auch gerne mal beim Laufen.

Alternative Bewegungsmöglichkeiten für Hamster

Neben dem klassischen Laufrad gibt es zwei weitere Bewegungsmöglichkeiten für Hamster: Den Laufball (auch Laufkugel oder Joggingball) und den Laufteller. Ersterer ist ein hohler Ball aus Plastik mit einer verschließbaren Öffnung, durch die man das Tier hineinsetzen kann.

Meistens dienen die kleinen Lüftungsschlitze dem Hamster gleichzeitig dazu, Halt zu finden.

Der Laufteller als Alternative

Not macht ja bekanntlich erfinderisch und da ich auf der Suche nach einer Rad-Alternative war hab ich mich an einen Umbau gewagt. Die Idee muss ich sagen ist nicht auf meinem "Mist" gewachsen, sondern ich hatte das irgendwo schon mal gelesen, aber keine echte Anleitung gesehen.

Benötigte Materialien für den Laufteller

  • 2 Stücke Holzlatten, Länge ca. 8cm (alternativ Holzstück ca. 5x5x8cm)
  • real ca. 10ct (falls man extra eine ganze Latte kaufen müsste ca. 1
  • 20x20cm Pappelholz, 8mm stark ca. 1
  • Korkplatte für den Belag (Durchmesser 39cm, Dicke 2mm) ca.
  • (evtl. 2 Schrauben 4,5x50mm ca.

Kosten gesamt ca. Kleine Metall-Säge reicht. evtl. Vom Drehteller wird zunächst der Gummiring am Boden entfernt. Auf die Deckplatte wird eine passende Scheibe aus Kork geklebt für die nötige Rauheit zum darauf laufen. (z.B.

Der Ständer besteht in meinem Fall aus 2 Stücken einer 24x44mm Latte die ich zusammengeklebt habe wie man auf dem Bild erkennen kann.

Ein Ende wird dann schräg (25Grad) abgesägt, damit der Teller später ebenso schräg steht. Wichtig sind die 70mm Höhe genau in der Mitte, da sonst der Teller entweder am Boden schleift oder zu hoch ist.

(Wenn man wie ich 2 Lattenreststücke nimmt kann man auch die Maße der rechten Zeichnung verwenden zum Anzeichnen. Dieses Klotz wird dann mit der schrägen Seite mittig auf die Unterseite des Drehtellers geleimt. (Das Ausmitteln klappt ganz gut wenn man mit einem Geodreieck durch die Mitte der Schraube eine Linie zieht und dann senkrecht dazu wieder durch die Mitte eine Zweite.

Auf den Linien kann man dann den Umriss des Klotzes ganz gut anzeichnen. Ein bißchen nach Augenmaß aufsetzen und mitteln, umranden und dann auf dieser Fläche Holzleim verteilen und wieder andrücken. Den Standfuß habe ich mit 2 Schrauben an den Ständer geschraubt, da ich diesen evtl. mal wieder abschrauben will.

Festkleben geht natürlich genauso. Ständer möglichst mittig auf dem Standfuß anbringen. (Diagonalen von den Ecken aus anzeichnen und dann beim Schnittpunkt die Maße des Holzklotzes anzeichnen.

Eigene Erfahrungen und Tipps

Ich hab zwar bei einer gewissen Zooladen-Kette mal einen flachen Drehteller aus Holz gesehen, aber der hatte nur 20cm im Durchmesser. Wie soll da mein Hamster mit 19cm draufpassen?! Und dann noch der Preis, plus schlechte Verarbeitung (Lauffläche mit Splittern, Kugellager klackerte schon im Laden...), da war die Entscheidung sehr schnell klar. Der Platzbedarf wird natürlich etwas geringer dadurch, dass der Teller schräg steht. Und dabei ist er nicht so hoch wie ein MiHa-Laufrad, nur ca. Der Vorteil ist, dass ein Großteil der Fläche darunter trotzdem für den Hamster nutzbar bleibt, der kann da ja auch drunter durch wuseln.

Wichtige Aspekte bei der Haltung von Nagetieren mit Laufrädern

In unserer Heimtierhaltung möchten wir natürlich, dass es unsere Nagetiere (und auch andere Haustiere) möglichst gut haben. Wir von Getzoo möchten Ihnen helfen bei der artgerechten Hamsterhaltung, Rattenhaltung, Mäusehaltung, Chinchillahaltung, Rennmaushaltung als auch Deguhaltung. Bei diesen flinken Nagetieren ist ein Laufrad unerlässlich.

In der Natur bewegen sich Degus, Hamster, Mäuse und co. teilweise enorm viel in ihrer Wachzeit. Dieser Bewegungsdrang ist also ein ganz natürliches Verlangen dieser Tiere, um diesem nachkommen zu können und unseren Nagetieren ein artgerechtes Leben zu bieten haben wir für Sie unsere Holzlaufräder und Korklaufräder entworfen.

Die richtige Größe des Laufrads

Mit jahrelanger Erfahrung stellen wir bereits unsere qualitativ hochwertigen Holzlaufräder für Hamster, Mäuse und weitere Nagetiere her. Ein Laufrad ist für Kleinnager unverzichtbar, um ihren Bewegungsdrang ausleben zu können. Wichtig hierbei: Der passende Durchmesser. Doch wie erkennt man welcher Durchmesser der Richtige ist? Für alle gilt: Der Rücken des Tieres muss beim Laufen gerade sein.

Es darf kein Hohlkreuz entstehen, welches auf Dauer zu gesundheitlichen Schäden führen würde. Wir bieten für alle den passenden Laufraddurchmesser an:

  • Ø 21cm - Roborowski-Zwerghamster
  • Ø 27cm - kleine Zwerghamster und kleine Mäusearten
  • Ø 30cm - große Zwerghamster, kleine Goldhamster, Mäuse
  • Ø 33cm - Goldhamster, größere Mäusearten (z.B. Rennmäuse)
  • Ø 42cm - große Goldhamster, Degus

Unsere Empfehlungen sind hierbei nur Richtwerte! Ihr seid unsicher welcher Durchmesser für euer Tier der Beste ist und schwankt zwischen 2 Größen? Bestellt einfach das größere Laufrad.

Durch das verbaute Qualitätskugellager sind die Räder so leichtgängig, dass ein größeres Rad für euren Liebling kein Problem darstellt. Es gilt: Lieber etwas zu groß als zu klein!

Artgerechte Laufräder für Nagetiere

Die meisten Laufräder, die man in Zoohandlungen entdeckt sind nicht artgerecht. Oft sind sie viel zu klein und so kommt es zu Rückenproblemen da der Hamster eine Zwangshaltung einnehmen muss die den Rücken beim Laufen dauerhaft krümmt, dies kann zu gesundheitlichen Problemen führen.

Dies können Sie durch ein Laufrad verhindern, welches angepasst ist auf die Größe des Nagetiers, weitere Informationen dazu gibt es auf den Artikelseiten. Ein weiteres großes Manko sind die Laufflächen in regulären Laufrädern, oft sind diese mit Sprossen versehen oder bestehen nur aus Sprossen. Beides kann starke Verletzungen bei Ihrem kleinen, süßen Nager verursachen. Daher sind unsere Holzlaufräder absolut sauber verarbeitet und abgeschliffen um eine hervorragende Laufbandinnenfläche zu schaffen. Ein besonderer Luxus für den Hamster (oder ein anderes Tier) stellen hier unsere Korklaufräder dar.

Sicherheit und Bauform

Der breite, flache Standfuß mündet direkt in eine Befestigung, die hinter dem Laufrad verläuft. Die Rückseite ist vollständig geschlossen und gibt dem Nager somit keine Möglichkeit, an beiden Seiten aus dem Rad zu springen. Dadurch ist auch nur an einer Seite ein Standfuß nötig.

Diese optimale Bauform unserer Laufräder verhindert, dass es zum Schereneffekt kommen kann. Dieser Effekt beschreibt einen schmerzhaften und gefährlichen Zwischenfall, bei dem ein Nager aus dem sich noch bewegenden Laufrad klettert, dabei aber im Standfuß einklemmt. Sein Körper wird dadurch gequetscht, das Tier trägt meist innere Verletzungen davon.

Unsere Bauform ermöglicht ein gefahrloses Rein- und Raushopsen Ihrer Lieblinge! Gleichzeitig sind die Räder stabil und standfest. Sämtliche unserer Laufräder sind höhenverstellbar. Durch eine höhenverstellbare Lauftrommel kann jedes unserer Laufräder optimal an die Bedürfnisse Ihres kleinen Nagers angepasst werden.

Auf Ihren Wund hin kann so auch der Standfuß des Rades ganz am Boden stehen und das Rad im Anschluss mit hoher Einstreu bedeckt werden.

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