Betriebliches Fahrradmanagement: Konzepte, Strategien und Planung

Die Absolvent*innen sollen in der Lage sein, selbständig komplexe Radverkehrskonzepte, -strategien und -planungen im intermodalen Kontext zu erarbeiten und umzusetzen.

Ziel des Studiengangs

Ziel des Studiengangs ist es, Fachkompetenzen wie gültige Rechtsvorschriften, Gestaltungsrichtlinien für Verkehrswege, Einsatzmöglichkeiten und -grenzen verschiedener Antriebstechnologien, Leistungsmerkmale von Transport- und Umschlagtechnologien, Aufbau und Prüfung von Datenbankstrukturen, Anwendungsbereiche diverser Datenübertragungstechnologien jeweils mit dem Fokus auf den Radverkehr und seine intermodale Verknüpfung zu vermitteln und sie mit Abschluss des Studiums anwenden zu können.

Methodenkompetenzen

Neben dem Erwerb der Fachkompetenzen, liegt auch ein großes Augenmerk auf den zu vermittelnden Methodenkompetenzen, wie zum Beispiel die Auswahl und Anwendung von Planungstools, von Bewertungsverfahren und von Kommunikationswerkzeugen, auf Methoden der Projektsteuerung, auf Vorgehensweisen bei Prüfverfahren und auf der Darstellung von komplexen Zusammenhängen in Diagrammen, Karten und Plänen.

Sozial- und Selbstkompetenzen

Des Weiteren sollen neben den Fach- und Methodenkompetenzen auch Sozial- und Selbstkompetenzen den Studierenden vermittelt und diese gestärkt werden.

Berufsperspektiven im Radverkehr

Mit dem Masterstudium Radverkehr steht dir ein breites Betätigungsfeld in der Verkehrsplanung zur Verfügung. Ob bei der öffentlichen Hand als Auftragsgeber (Ministerium bzw. Berliner Senatsverwaltung, Kommune bzw. Berliner Bezirksämter, bei Verbänden (z.B. adfc, VCD etc.), Ingenieurbüros oder Unternehmen, die den Radverkehr voranbringen, wirst du eine Schlüsselrolle einnehmen.

Daneben besteht natürlich auch die Möglichkeit in der Wissenschaft zu bleiben und mit spannenden Forschungsprojekten dazu beizutragen, Forschungsergebnisse zur Verbesserung des Radverkehrs (u. a.

Konkrete Einsatzmöglichkeiten

  • Radverkehrsingenieur*in bei der öffentlichen Hand (Auftraggeberseite)
  • Rad- bzw. Fußverkehrsbeauftragte*r in Kommune/Landkreis/Landes- oder Bundesministerium
  • Referent*in Radverkehrsplanung und -koordination (z.B. in Kommunen)
  • Fachplaner*in an der Schnittstelle zwischen Radverkehr und Öffentlichen Verkehr (z.B. Verkehrsunternehmen wie BVG, DB AG etc.)
  • Fachplaner*in für Neubauprojekte für den Radverkehr
  • Verbandsarbeit (adfc, Zukunft Fahrrad, VCD etc.)
  • Unternehmen, die Erfassungs- bzw. Zähltechnologien entwickeln, wie z.B. Eco-Counter, die die Technologie für die Radverkehrsdauerzählstellen in Berlin bereitstellen.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Umfang von mindestens 210 Credit Points (CP). Eine fachliche Qualifikation ist nachzuweisen. Mit dem Abschluss eines Studiengangs in Verkehrssystemtechnik, Verkehrsingenieurwesen, Verkehrswesen, Transportwesen, Verkehrsplanung, Raumplanung, Stadt- oder Regionalplanung liegt die erforderliche fachliche Qualifikation vor.

Bei Abschlüssen in anderen Studiengängen ist die fachliche Qualifikation durch eine fachgebietsnahe Ausrichtung nachzuweisen (z. B. Kompetenzen in den Fachgebieten Fahrzeugtechnik, Infrastrukturplanung, Verkehrssteuerung, Verkehrsmanagement, Verkehrsbetriebsführung, Verkehrswirtschaft, Verkehrslogistik, Verkehrsgeographie, Verkehrstelematik, Verkehrsrecht, Technische Informatik, Datenbanksysteme, Datenkommunikation, Projektmanagement). Entsprechende Nachweise sind zu erbringen (siehe Studien- und Prüfungsordnung auf der rechten Seite).

Für den Zugang zu diesem Studiengang müssen ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber ihre sprachliche Studierfähigkeit nachweisen. Diese liegt vor, wenn die Studienbewerberinnen und -bewerber die Deutsche Sprachprüfung für Hochschulen (DSH) mit dem Gesamtergebnis DSH-2 oder besser bestanden haben.

Zertifikatsstudium

Studieninteressierte mit bisher nur 180 Credit Points (CP) können ab WS 2021/22 in einem Zertifikatsstudium die ergänzenden 30 Credit Points (CP) im Wintersemester an der TH Wildau erwerben. Anschießend kann zum folgenden Sommersemester das dreisemestrige Master-Studium aufgenommen werden.

das Zertifikatsstudium umfasst: ein Verkehrsprojekt im Umfang von 15 LP, welches in einer schriftlichen Projektdokumentation mit ca. 30 Seiten dargestellt wird, sowie drei Lehrmodule im Umfang von 5 LP. Dabei handelt es sich um die Module „Spezifikation technischer Systeme“, „Modellierung und Simulation von Verkehrssystemen“ sowie „Einführung in die Verkehrstelematik“

Sowohl das Projekt als auch de Lehrmodule werden als Prüfungsleistung für das Zertifikatsmodul undifferenziert mit „mit Erfolg“ / „ohne Erfolg“ bewertet.

Bewertungskriterien für die Projektdokumentation sind die inhaltliche Qualität, Konsistenz der Struktur und Argumentation, die technische Dokumentation, eine Reflexion der Projektergebnisse und der Erfahrungen sowie Schlussfolgerungen aus dem Projekt. Weitere Informationen dazu sind in der vorläufigen Studien- und Prüfungsordnung (SPO) unter § 6 zu finden.

Bewerbung

Der Studiengang ist nicht zulassungsbeschränkt. An der TH Wildau können Sie sich online bewerben. Alle Informationen rund um die Bewerbung erhalten Sie auf der zentralen Bewerbungsseite.

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