Computer für E-Bikes: Ein umfassender Überblick

Fahrradcomputer und Navigationsgeräte für E-Bikes bieten neben der klassischen Anzeige von Geschwindigkeit, Distanz, Streckenverlauf und Zeit immer mehr zusätzliche Funktionen für Alltag und Fitness. Stark im Trend: Smarte Navigationsgeräte, die oft sogar mit dem E-Bike-Antrieb kommunizieren können, um etwa Route, Tretunterstützung und Reichweite aufeinander abzustimmen.

Grundfunktionen und Kategorien von Fahrradcomputern

Gefahrene Geschwindigkeit, zurückgelegte Distanz, Uhr- und Fahrzeit - mit diesen Basisinformationen, die die ersten Fahrradcomputer der 1980er Jahre boten, geben sich immer weniger Biker zufrieden. Die Welt dreht sich heute eben schneller und das Informationsbedürfnis - Stichwort: Selbstoptimierung - nimmt immer mehr zu. Fahrräder und E-Bikes boomen wie nie. Der Fokus liegt auf Fitness und Performance, insbesondere im Rennrad- und Mountainbike-Bereich.

Neben dem aktuellen Tempo, der Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit, den zurückgelegten Etappen und Fahrzeiten zählen heute auch Temperatur, gefahrene Höhenmeter, Tritt- und Herzfrequenz sowie Kalorienverbrauch zu den gängigen Funktionen eines Fahrradcomputers. Ein noch relativ frischer Trend im gehobenen Preissegment: Fahrradcomputer und Navigationsgeräte mit Touchscreen und unzähligen Zusatzfunktionen.

Das undurchdringliche Angebot an Fahrradcomputern lässt sich ganz grob in die Kategorien „Hobby“ und „Profi“ einteilen.

Für Hobby- und Gelegenheitsradler: einfache Fahrradcomputer bis 50 Euro

Die einfachsten Fahrradcomputer sind schon für rund 10 Euro zu bekommen. Sie verfügen bereits über ein wasserdichtes Gehäuse und bieten in der Regel folgende Grundfunktionen:

  • aktuelle Geschwindigkeit
  • Tageskilometer
  • Gesamtkilometer
  • Fahrzeit
  • Uhrzeit
  • Auto Start/Stopp für die Tachogenauigkeit: Abrollumfang über Reifengröße einstellbar

Mit diesen Basisdaten sind viele Hobby- und Gelegenheitsradler im Prinzip ausreichend bedient. Einige dieser Einstiegsmodelle sind noch kabelgebunden. Der an der Gabel zu befestigende Sensor ist also per Kabel mit dem Computer am Lenker verbunden. Das gestaltet die Montage zwar etwas fummelig, sorgt jedoch für eine sehr zuverlässige Datenübertragung.

Wichtige Streckendaten wie beispielsweise Steigungen lassen sich vom Fahrradcomputer ans direkt ans Smartphone übertragen - vorausgesetzt eine entsprechende App dafür ist auf dem Smartphone installiert. Hier kann es schon mal zu Übertragungsfehlern kommen, zudem benötigt der Sensor eigene Batterien. Dafür ist die Montage der kabellosen Modelle kinderleicht.

Die Tachometerfunktionen liefert hier wie dort ganz klassisch ein Speichenmagnet, der bei jeder Radumdrehung einen Impuls an die Spule beziehungsweise den Magnetschalter an der Gabel abgibt. In Verbindung mit dem millimetergenau programmierbaren Abrollumfang des Reifens errechnet der Fahrradcomputer nun die zurückgelegte Distanz und in Kombination mit dem Faktor Zeit die gefahrene Geschwindigkeit.

Wer also das Rad eher selten und nicht als Fitnessinstrument nutzt und daher auf Daten wie Höhenmeter, Trittfrequenz oder Kalorienverbrauch verzichten kann, kommt mit einem dieser unkomplizierten Einstiegsmodelle sehr preisgünstig davon.

Drei beliebte Fahrradcomputer bis 50 Euro

  • VDO M1.1 WL (ca. 35 Euro): Der kabellose Fahrradcomputer mit seinem großen Display zeigt die grundlegenden Daten wie Geschwindigkeit, Tagesstrecke, Gesamtstrecke, Fahrzeit und Uhrzeit in Volltext. Bei einem Batteriewechsel bleiben die gespeicherten Daten erhalten.
  • Ciclosport Protos 213 (ca. 30 Euro): Der Fahrradcomputer zeigt auf seinem beleuchteten, vierzeiligen Display die Höchst- oder Durchschnittsgeschwindigkeit, den Kalorienverbrauch, die Distanz, Fahrtzeit oder Gesamtfahrtzeit. Das Gerät wiegt 34 Gramm und lässt sich über zwei Tasten bedienen.
  • Sigma Sport BC 5.16 (ca. 13 Euro): Das kabelgebundene Einstiegsmodell stellt auf dem großen und übersichtlichen Display die fünf wichtigsten Funktionen dar: aktuelle Geschwindigkeit, Fahrzeit, gefahrene Strecke, Gesamtstrecke, Uhrzeit. Mit der großen Taste soll man zwischen den Daten schnell und einfach wechseln können.

Leistungsdaten erfassen

Ist man viel mit dem Rad unterwegs, etwa um damit täglich zur Arbeit zu pendeln, oder nutzt man es als Sportgerät zur Steigerung der Fitness, möchte man mehr wissen - etwa wie hoch die Tritt- oder Herzfrequenz liegt, wie viele Höhenmeter auf dem Weg ins Büro überwunden werden müssen oder wie kalt es heute früh zu Beginn der Tour wieder war.

Fahrradcomputer ab rund 50 Euro unterscheiden sich von den günstigeren Modellen unter anderem durch die zahlreichen bereits integrierten Sensoren und die Kompatibilität mit externen Sensoren. Im Zusammenspiel mit der gerätespezifischen Software und den entsprechenden Apps ist man vor, während und nach dem Training, dem Wettkampf oder der Radtour jederzeit über alle Leistungsdaten im Bilde.

Höhen-, Trittfrequenz-, Herzfrequenz- und Temperaturmessung sind hier der Goldstandard, die Geräte übertragen die Daten kabellos und können mit zusätzlichen Sensoren per Funk, Bluetooth oder ANT+ verbunden werden. Zur Messung der Trittfrequenz ist ein an der Tretkurbel montierter Sensor nötig, der seine Daten an der Fahrradcomputer funkt, Temperaturen und Höhenmeter kommen von Temperatursensor und Barometer, die Herzfrequenz in der Regel von einem Brustgurt.

E-Bike Displays verschiedener Hersteller

Charakteristisch für e-Bikes ist natürlich zunächst einmal der Elektromotor. Um diesen optimal zu nutzen und zu bedienen, braucht es natürlich noch etwas mehr. Zu einem e-Bike Antriebssystem gehören auch ein Akku, eine Gangschaltung und vor allem ein Bordcomputer mit Display und dazugehöriger Bedienungseinheit.

Der kleine Bildschirm am Lenker dient unter anderem dazu, den Überblick über die gegenwärtige Geschwindigkeit und die Akkuladung zu behalten, dem Auswählen der gewünschten Tretkraftunterstützung und vielen weiteren Funktionen. Er steuert die e-Bike Fahrt. Da ein Bordcomputer also ein unverzichtbarer Teil eines Pedelecs und der Freude am Fahren ist, lohnt es sich, die Bandbreite der verschiedenen Modelle einmal näher in Augenschein zu nehmen.

Hier ist eine Übersicht über die aktuellen Displays der renommierten Hersteller von e-Bike Antriebssystemen wie Bosch, Yamaha, Shimano und Fazua mit ihren jeweiligen Funktionen und Vorzügen.

Bosch e-Bike Displays

Nicht ohne Grund erfreuen sich die e-Bike Antriebssysteme von Bosch sowohl bei Pedelec Herstellern, als auch bei Kunden großer Beliebtheit. Die zahlreichen MitarbeiterInnen arbeiten stetig daran, die Elektromotoren wartungsarm zu halten und ein natürliches Fahrgefühl auf dem e-Bike zu fördern. Die Displays oder auch Bordcomputer von Bosch müssen dem hohen Anspruch ebenfalls gerecht werden. Dabei bietet Bosch für viele unterschiedliche Bedürfnisse das passende Display: von kompakt und puristisch, bis hin zu Farbdisplays, die sogar eine Navigations- und Fitnessfunktion bieten.

Bosch System Controller & Mini Remote

  • Bosch System Controller: Eine minimalistische und robuste Steuereinheit, die nahtlos ins Oberrohr integriert ist. Bietet eine reduzierte LED-Anzeige für Fahrmodus und Akkustand in 10-%-Schritten. Kompatibel mit Bosch eBike-Systemen mit smartem System.
  • Bosch Mini Remote: Ergänzt den System Controller und ermöglicht eine einfache Steuerung der grundlegenden Funktionen.

Bosch LED Remote

Eine intuitive und ergonomische Bedieneinheit, die das eBike mit der eBike Flow App verbindet. Sie ermöglicht den schnellen Wechsel der Fahrmodi, die Nutzung der Schiebehilfe und die Steuerung des Displays - ohne die Hände vom Lenker zu nehmen.

  • Kompaktes und ergonomisches L-Design für einfache Bedienung
  • Umweltlichtsensor passt die LED-Helligkeit automatisch an
  • Farbige LEDs zeigen Fahrmodus und Akkustand deutlich an
  • Verbindung mit der eBike Flow App für Fahrdaten und Updates
  • Smarte Schiebehilfe mit Berganfahrhilfe und Hill Hold
  • Kompatibel mit Bosch eBike-Systeme mit smartem System

Bosch Purion Displays (200 & Standard)

Die Bosch Purion 200 und Purion Displays kombinieren Bedieneinheit und Display in einem kompakten Design. Direkt am Lenker montiert, ermöglichen sie eine einfache Steuerung aller eBike-Funktionen, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

  • Kompakte All-in-One-Lösung für eine aufgeräumte Optik
  • 1,6-Zoll-Farbdisplay mit Umgebungslichtsensor für optimale Ablesbarkeit
  • Ergonomische Bedienung mit direkter Daumensteuerung
  • Smarte Schiebehilfe mit Hill Hold-Funktion
  • Verbindung mit der eBike Flow App für Updates und Activity-Tracking
  • Möglichkeit zur Kombination mit einem zweiten Display für Navigation und erweiterte Fahrdaten
  • Kompatibel mit Bosch eBike-Systeme mit smartem System

Bosch Purion 400

Das Bosch Purion 400 ist ein kompaktes eMTB-Display, das für maximale Kontrolle und Übersicht auf anspruchsvollen Trails entwickelt wurde. Sein robustes Design schützt es vor Stößen, Spritzwasser und Staub, während das hochauflösende 1,6-Zoll-Display eine klare Ablesbarkeit unter allen Bedingungen bietet.

  • Kompaktes, sportliches Design für eine aufgeräumte Lenkeroptik
  • Hochauflösendes 1,6-Zoll-Display (320 x 160 Pixel) mit hohem Kontrast
  • Geschützte Position zwischen Lenker und Vorbau für mehr Sicherheit
  • Integrierter Buzzer für akustische Hinweise bei Systemmeldungen
  • Volle Fokussierung auf den Trail dank intuitiver Bedienung
  • Updates und neue Funktionen per eBike Flow App
  • Kompatibel mit Bosch eBike-Systeme mit smartem System

Bosch Intuvia 100 & Intuvia

Die Bosch Intuvia 100 und Intuvia Displays bieten eine intuitive und einfache Bedienung für den Alltag. Dank der übersichtlichen 2,5-Zoll-Anzeige mit großer Schrift und hohem Kontrast sind Fahrdaten jederzeit gut ablesbar. Die Bedienung erfolgt über eine separate Bedieneinheit, sodass die Hände sicher am Lenker bleiben.

  • 2,5-Zoll-Display mit hoher Ablesbarkeit bei jedem Wetter
  • Kabellose Verbindung via Bluetooth zur LED Remote oder Mini Remote
  • Detaillierte Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Reichweite, Akkustand und Fahrmodus
  • Schaltempfehlung für eine effizientere Fahrweise und höhere Reichweite
  • eBike Lock-Anzeige als Diebstahlschutz im smarten System
  • Nach der Fahrt Aktivitätsdaten direkt am Display abrufen
  • Kompatibel mit Bosch eBike-Systeme mit smartem System

Bosch Kiox Displays (500, 300 & Standard)

Die Bosch Kiox Displays sind kompakte und robuste Farbdisplays für sportliche Touren und den täglichen Einsatz. Sie bieten umfassende Fahr- und Fitnessdaten, smarte Funktionen und eine intuitive Bedienung über die passende Bedieneinheit.

  • Farbdisplay mit hoher Ablesbarkeit und ergonomischer Steuerung
  • Kiox 500 mit 40 % größerem Display als Kiox 300
  • Navigationsfunktion mit Abbiegehinweisen über die eBike Flow App
  • Smarte Schiebehilfe mit Hill Hold zum Schutz vor Zurückrollen
  • Activity Tracking für Trittfrequenz, Leistung und Kalorienverbrauch
  • eBike Lock als Diebstahlschutz durch Display-Entnahme
  • Nachrüstbar für eBikes mit smartem Bosch-System
  • Kompatibel mit Bosch eBike-Systeme mit smartem System

Bosch Nyon

Der Bosch Nyon ist ein intelligenter eBike-Bordcomputer, der Navigation, Fitness-Tracking und smarte Konnektivität in einem hochauflösenden 3,2-Zoll-Farbdisplay vereint. Dank Touchscreen-Bedienung und einer separaten Bedieneinheit lässt er sich komfortabel steuern - auch während der Fahrt.

Das Modell Nyon von Bosch nimmt in der Welt der e-Bike Displays eine gewisse Sonderstellung ein. Kein anderes Modell bietet aktuell so viele Funktionen an. Deswegen hat der Hersteller Bosch ihm den Titel „all-in-one“ Bordcomputer verliehen.

Neben Bluetooth und Wifi verfügt das große Bosch Nyon e-Bike Display über eine Navigationsfunktion mit GPS, eine Fitnessfunktion und natürlich zeigt der Boardcomputer auch die wesentlichen Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Reichweite und Akkuladestand an. Das Smartphone lässt sich an der Mikro-USB Schnittstelle aufladen und mit dem Nyon Display verbinden.

Bedient wird das Nyon über einen Bedienungseinheit links am Lenkergriff, die neben mehreren leicht zu bedienenden Knöpfen auch über eine Art Cursor verfügt, mit dem man durch das Menü navigieren kann. Über diese Bedienungseinheit wird auch die Unterstützungsstufe gewechselt. Man hat allerdings nicht nur die Wahl zwischen den Fahrmodi Eco, Tour, Turbo und Sport (eMTB beim Bosch Performance CX), sondern auch die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche genauso zu gestalten, wie es einem bei der e-Bike Fahrt am sinnvollsten und angenehmsten erscheint.

Bosch Intuvia Display

Beim sehr gängigen Bosch Intuvia e-Bike Display steht der Aspekt des Komforts im Vordergrund. Um die Handhabung möglichst angenehm zu gestalten, gehört auch zu diesem Bosch-Display eine separate Bedieneinheit, die direkt neben dem linken Lenkergriff angebracht wird.

Das Display selbst befindet sich gut sichtbar in der Mitte des Lenkers. Die relevanten e-Bike Fahrdaten wie Akkuladung, Geschwindigkeit und Unterstützungsmodus sind durch die mittige Position stets im Blick. Darüber hinaus umfasst das Paket des Bosch Intuvia e-Bike Displays eine Ladestation, an der das Smartphone während der Fahrt aufgeladen werden kann.

Im Vergleich zum Nyon-Display bietet das Intuvia weniger Premiumfunktionen. Wer kein Navi oder eine Fitness-funktion benötigt, aber dennoch Wert auf eine gute Lesbarkeit und einfache Bedienung legt, ist mit dem Intuvia gut beraten.

Bosch Purion Display

Das Purion e-Bike Display ist das kompakteste und zugleich einfachste Modell aus dem Hause Bosch. Anders als beim Intuvia und Nyon Display gehört keine separate Bedieneinheit dazu. Aufgrund der geringeren Größe beschränkt sich das Purion Display auf wesentliche Informationen.

Angebracht wird es neben dem linken Lenkergriff. Auf diese Weise lässt es sich bequem während der e-Bike Fahrt handhaben. Das Purion e-Bike Display zeigt Distanz, Reichweite, Fahrmodus, Akku-Ladezustand und das Tempo an. Der kompakte e-Bike Bordcomputer wird über vier Tasten bedient.

Bosch Kiox Display

Sportliche e-Bike Fahrer finden im Kiox Bordcomputer einen hilfreichen Partner für das Fitnesstraining. Zum kompakten und kratzfesten Display gehört eine gut zu handhabende Bedieneinheit neben dem Lenker, sowie ein optionaler Brustgurt zum Überwachen des Pulses.

Das 1,9“ große Kiox Farbdisplay kann über eine Magnethalterung entweder im Lenker integriert -, oder auf dem Vorbau befestigt werden. Via Bluetooth kann der Bordcomputer zu Trainingszwecken mit dem Smartphone oder auch dem optionalen Brustgurt verbunden werden. Über die separate Bedieneinheit kann der Fahrmodus gewechselt - und die Schiebehilfe aktiviert werden. Im Off-Board Modus erhält man außerdem eine Zusammenfassung der Tagesaktivität zur Überwachung des Trainingsverlaufs.

Cobi.Bike System

Mit Hilfe des Cobi.Bike Systems fungiert das eigene Smartphone als Bordcomputer des e-Bikes. Anstelle des Bosch Displays wird das Cobi.Bike System in die Halterung am Vorbau gesteckt, an der wiederum das Smartphone angebracht wird. Es lassen sich auf diese Weise alle Funktionen des Smartphones bequem auf der e-Bike Fahrt nutzen.

Bosch SmartphoneHub

Bosch verfolgt mit dem SmartphoneHub den Gedankengang des smarten e-Bikes. Mit der Verknüpfung des Hubs, des Smartphones und der Bosch Cobi.Bike App, verfügt man über ein vollvernetztes e-Bike.

Das SmartphoneHub bietet somit die Möglichkeit, eine Vielzahl von Funktionen wie Navigation, Musik-Steuerung, Fitnesstracking, Telefonie und viele weitere Dienste zu nutzen. Selbstverständlich funktioniert das SmartphoneHub auch ohne Smartphone und das mithilfe des integrierten Displays im Hub. Das SmartphoneHub kann über das Internet mit dem Bosch-eigenen Online-Portal eBike Connect und mit sämtlichen Online-Diensten verbunden werden. Zudem ist es in der Lage, über Bluetooth mit dem Smartphone zu kommunizieren.

Auf dem Onlineportal kannst du zum Beispiel zukünftige Routen planen und bis zu 8 Zwischenstopps auf der Strecke festlegen. Außerdem kannst du deine Heimat- oder Arbeitsadresse speichern. Per Shortcut kannst du jederzeit auf diese Adressen zugreifen und die Navigation starten. Das Online-Portal und der SmartphoneHub sind über die COBI.Bike App mit dem Smartphone verbunden.

Yamaha e-Bike Displays

Die e-Bike Antriebssysteme von Yamaha sind bereits seit dem Jahr 1993 fester Bestandteil der Pedelec-Welt und gelten gewissermaßen als Vorreiter in Sachen Elektromotor. Zum klassischen Yamaha PW Antrieb gesellten sich in den letzten Jahren ausgefeilte e-Bike Antriebssysteme hinzu, wie zum Beispiel der neue Yamaha PW-Series TE für City- und Trekking e-Bikes.

So verschieden die Elektromotoren des Herstellers sind, so vielseitig sind auch die e-Bike Display Konzepte. Ab dem Modelljahr 2019 ist es aber trotz aller Diversität möglich, jedes Display mit jedem Elektromotor zu kombinieren.

Yamaha Display X

Das Display X baut auf dem LCD Display Modell mit seinem robusten Gehäuse für das Gelände auf. Es richtet sich weiterhin an das ausgelassene Fahren mit dem e-Mountainbike. Daher eignet es sich für den Yamaha PW-X und den PW-SE Antrieb, die ebenfalls für den Offroad-Bereich konzipiert sind.

Außerdem kann bestimmt werden, welche zusätzliche Informationen auf dem e-Bike Display neben Geschwindigkeit, Akkustand und gegenwärtigem Unterstützungsmodus angezeigt werden sollen. Möglich sind die Uhrzeit, die Zahl der zurückgelegten Kilometer am Tag, die Gesamtzahl der Kilometer, die durchschnittliche und die maximale Geschwindigkeit, die Trittfrequenz, oder auch eine Stoppuhr.

Yamaha Display C

Das größte der drei aktuellen e-Bikes Displays von Yamaha glänzt mit seiner guten Lesbarkeit, einfachen Handhabung, sowie den zahlreichen Funktionen. Dieses Modell gehört zum bewährten Yamaha PW e-Bike Antriebssystem und eignet sich damit für jeden e-Bike Typ.

Besonders ist das Farbdisplay und die Möglichkeit über die „Komoot“- und die „Wellfit e-kit connection“ noch mehr Funktionen nutzen zu können. Dazu zählen Navigation, Fahrtenmanagement und Fitness-Tracking. Geschwindigkeit, Akkustand und gegenwärtige Unterstützungsstufe werden standardmäßig auf dem Yamaha Display C angezeigt. Über eine Taste an der Lenkerfernbedienung lassen sich aus einem großen Angebot weitere Informationen zur Darstellung wählen.

Die Unterstützungsstufe des Elektromotors wird ebenfalls an zwei Tasten an der Fernbedienung höher oder kleiner eingestellt. Auch für die Einstellung des Lichts und die Aktivierung der Schiebehilfe gibt es jeweils eine separate Taste. Das Display C verfügt über einen USB Anschluss.

Yamaha Display A

Das LED Display von Yamaha wird mit dem Display A mit LCD abgelöst. Das neue Modell ist über das Retro Fit Kit mit allen Antriebssystemen von Yamaha kombinierbar. Es zeichnet sich durch eine aufgeräumte Anzeige aus, die sich auf die Informationen Geschwindigkeit, Ladestand und Fahrmodus beschränkt.

Tasten an der Seite des Display A dienen zum Wechsel des Fahrmodus. Dieses Modell kommt ohne separaten Schalter aus.

Shimano e-Bike Displays

Shimano SC-E8000 Display

Beim SC-E8000 Display von einem Bordcomputer zu sprechen liegt nahe. Dieses Modell vom Shimano ist allerdings nicht nur komplex in seinen Funktionen, sondern auch robust und gut abzulesen. Das SC-E8000 e-Mountainbike Display wurde besonders robust und kompakt konzipiert und befindet sich direkt am Lenker. Bei eventuellen Stürzen ist das Display somit gut geschützt.

Der zum Display dazugehörige E-MTB-Schalter ist ergonomisch designt und befindet sich direkt am Lenkergriff. Nicht nur der Fahrmodus lässt sich am SC-E8000 Display auswählen, sondern mit „Dynamic“, „Explorer“ und „Custom“ darüber hinaus auch ein Fahrprofil. Der Bordcomputer wird über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden. In der Shimano E-Tube App ist es über ein simpel gehaltenes Menü möglich, das Fahrprofil zu definieren.

Shimano SC-E6010 Display

Für den City- und Trekking e-Bike Bereich hat das SC-E6010 Display von Shimano das SC-E6000 abgelöst. Das SC-E6010 ist mit der elektronischen Di2-Schaltung kombinierbar, mit der man Gang-Empfehlungen direkt auf das Display erhält. In diesem Fall ist das Handling mittels eines weiteren optionalen Schalters für Gangwechsel angenehm gehalten.

Shimano SC-E6100 Display

Das neue SC-E6100 Display zum ebenfalls neuen E6100 e-Bike Antrieb von Shimano ist kompakt und übersichtlich. Über die Junction Box funktioniert die Kopplung mit dem Smartphone oder einem Drittanbietergerät via Bluetooth oder ANT problemlos.

Und wer der Display-Anzeige überdrüssig ist, kann sich auch ganz auf die Junction Box konzentrieren, die Akkuladestand und Unterstützungsmodus anzeigt. Das Display ist schlank gehalten und wird am Lenker montiert. Wenn die Junction Box mit dem Smartphone verbunden ist, können die Vorteile der E-Tube App genutzt werden. Der Bordcomputer wird über ein ergonomisches Bedienelement gesteuert.

Shimano SC-E7000 Display

Zum neuen E7000 Antrieb für das e-Mountainbiken in der Freizeit gehört natürlich auch ein neues Display, das sich bei Shimano im SC-E7000 findet. Der Fokus bei diesem Modell liegt darauf, das Cockpit des e-Mountainbikes möglichst aufgeräumt zu belassen und ist darum schlank gehalten.

Nichts desto trotz sind zahlreiche Funktionen gegeben, sowie Bluetooth und ANT-Konnektivität. Der Wechsel der Unterstützungsstufe und der Übersetzung funktioniert über je einen ergonomisch gehaltenen Schalter links und rechts am Lenker. Der Modus der Unterstützung lässt sich wie im Falle des SC-E8000 Displays individuell konfigurieren. Das SC-E7000 Display ist besonders flach und leicht gehalten und lässt sich somit besonders gut handhaben.

Fazua e-Bike Remote

Der noch recht neue Fazua Evation e-Bike Antrieb ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich. So klein, dass man ihn am Pedelec kaum sieht, sehr leicht und dabei dennoch durchaus leistungsfähig. Das Ziel dieses Antriebskonzepts ist es, dass e-Bike Fahren so nah an reguläres Fahrradfahren anzunähern wie möglich, weswegen sich der Antrieb bei Bedarf auch vollständig entnehmen lässt.

Da verwundert es nicht, dass die Fazua-Remote ebenfalls eine eher minimalistische Route einschlägt.

Fazua Remote Display

Das Fazua Remote orientiert sich am gleichen Prinzip wie das ganze Antriebssystem. Leicht, kompakt und gut zu bedienen soll es sein. Daher ist dieses Pedelec Bedienelement mit nur wenigen Funktionen bestückt, um die Handhabung möglichst simpel zu halten.

Anstelle eines Bildschirms erhält man mit dem Fazua Remote Display eine sehr kompakte Bedieneinheit mit LED Anzeige, die sich intuitiv handhaben lassen soll. Das Fazua Remote zeigt über die Anzahl der leuchtenden Balken den Akkuladestand an. Die Farbe der Balken steht für die Unterstützungsstufe. Grünes Licht steht für BREEZE (bis 75%), blaues für RIVER (bis 150%) und rosa für ROCKET (bis 240%).

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