Natürlich wollen wir auch wissen, wie die unterschiedlichen Durchmesser Gewicht, Steifigkeit und Komfort verändern.
Deshalb sind American Classic, Crank Brothers, Spank, Tune und Veltec mit einem Modell gleicher Machart jeweils in beiden Kategorien vertreten. Nach wie vor gehen die Hersteller sehr unterschiedliche Wege: Die 26-Zoll-Räder von Reynolds und Ritchey kommen mit edlen Carbon-Felgen. Und während sich die Konkurrenz komplett auf gedichtete Industrielager verlässt, drehen sich die Naben der Shimano-Systemlaufräder XT und XTR noch immer um offene Konuslager. Wie sich die vermeintlich angestaubte Technik wohl im Vergleich schlägt?Im Test bewerten wir Speichenspannung, Rundlauf, Steifigkeit, Trägheit und Gewicht.
Zusammen mit dem Rundlauf und der Steifigkeit erlaubt etwa die Speichenspannung hervorragende Rückschlüsse über Haltbarkeit, Belastbarkeit und Qualität des Laufrades. Deshalb haben wir Ihnen in der Bildergalerie unten alle Speichenspannungsdiagramme der Testkandidaten zusammengestellt. Laufräder, die hier ein gleichmäßiges Bild zeichnen, sind auf dem richtigen Weg. Wichtig ist aber auch die Höhe der Werte. Bei Speichenspannungen unter 500 Newton rechnen wir mit Problemen bei der Haltbarkeit. Ideal ist der Bereich zwischen 900 und 1200 Newton. Gefährlich hohe Werte haben wir nicht gemessen.Testergebnisse und Empfehlungen
Erfreulich: Das hohe Niveau der Laufräder in diesem Test macht richtig Spaß.
Die Komponenten passen gut zusammen, und die Ergebnisse sind toll. Beim einzigen Patzer im Test handelt es sich hoffentlich um einen Ausrutscher.Tipp: nicht zu viel Geld ausgeben. Es gibt Teile am Bike, mit denen Sie die Performance deutlich spürbarer verbessern. Ausnahme ist das Gewicht, hier lohnt sich eine Investition: Das Potenzial von leichten Rädern verglichen mit schweren ist riesig.Testsieger und Kauftipps
- Testsieger Alu-Laufräder: Veltec ETR Extradrei (perfekter Aufbau, niedriges Gewicht, spitzen Wert bei der Trägheitsmessung)
- Testsieger Carbon-Laufräder: Acros Enduro-Carbon-LSR 29" (superleicht, klasse aufgebaut, auch für Non-Boost erhältlich)
- Kauftipp Alu-Laufräder: Race Face Aeffect R (grundsolider Laufradaufbau, gute Steifigkeitswerte, ordentliches Tempo)
- Kauftipp Carbon-Laufräder: Newmen Advanced SL A.30 (superleicht, Beschleunigung kann voll punkten)
Detaillierte Testberichte: Alu-Laufräder
Crankbrothers Synthesis Enduro Alloy
- Preis pro Paar: 600 Euro
- Gewicht v./h.: 913.5 g /111 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 31/29 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/32, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Die Crank-Räder gehören zu den seiten- und torsionssteifsten im Test. Sie kamen vorne mit kleinem Höhenschlag (0,48 mm) aus der Box, sind sonst aber sehr solide aufgebaut. Trotz des hohen Gewichts erreichen sie bei der Trägheitsmessung gute Werte, da die recht leichte Alu-Felge die schweren Naben kaschiert.
- Testurteil: Gut
DT Swiss XM 1700 Spline
- Preis pro Paar: 719 Euro
- Gewicht v./h.: 897 g/993 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
- Testfazit: Die beliebten Mittelklasse-Laufräder der Schweizer sind - für Alu-Felgen - leicht und prima zu beschleunigen. Das Vorderrad überragt bei der Seitensteifigkeit die Konkurrenz, generell liegen die Steifigkeiten auf sehr gutem Niveau. Grundsätzlich DT-typisch seriös aufgebaut, aber mit etwas zu viel Höhenschlag vorne.
- Testurteil: Sehr gut
Mavic Crossmax XL S 29
- Preis pro Paar: 750 Euro
- Gewicht v./h.: 881 g/1010 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 24/24, zweifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch, CL / MS, XD, HG
- Testfazit: Zuletzt war es um Mavic still. Das neue Crossmax- Laufrad kommt dezenter daher als früher - und ist rundum eine solide Wahl. Für ein Alu-Rad relativ leicht, glänzt die wie gehabt sehr gute Mavic-Aufbauqualität. Steifigkeitswerte sowie die Beschleunigung liegen im Mittelfeld des aber generell sehr starken Testfeldes.
- Testurteil: Gut
Newmen Evolution SL A.30
- Preis pro Paar: 680 Euro
- Gewicht v./h.: 831 g/971 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Leicht und flott! Die Newmen-Alu-Räder sind nur minimal schwerer als die von Testsieger Veltec, lassen sich aber genauso prima (für einen Alu-Satz) beschleunigen. Der Aufbau ist gelungen mit minimalem Seiten-, aber quasi null Höhenschlag. Keine besonders hohen, aber unter dem Strich gute bis sehr gute Steifigkeiten.
- Testurteil: Sehr gut
Race Face Aeffect R
- Preis pro Paar: 600 Euro
- Gewicht v./h.: 923,5 g/1070 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 157 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Auf der Habenseite der Alu-Laufräder aus Kanada steht ein grundsolider Laufradaufbau samt sehr guter Steifigkeitswerte. Trotz des stattlichen Gewichts von fast zwei Kilo für den Satz macht die Felge Tempo: In Sachen Beschleunigung gehört das Race-Face-Rad zu den besten im Alu-Testfeld. Auch daher ein Kauftipp!
- Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Shimano Deore XT WH-M8120
- Preis pro Paar: 430 Euro
- Gewicht v./h.: 933 g/1079 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, zweifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS
- Testfazit: Günstig, aber gut! Shimanos XT-Laufradsatz schlägt sich trotz preislichem Respektabstand zur Konkurrenz wacker. Der Aufbau der Laufräder ist sehr gut, die Steifigkeitswerte sind mit Crankbrothers die besten im Test. Lediglich bei der Trägheitsmessung und dem Gewicht fällt das XTRad zurück.
- Testurteil: Gut
Spank 350 Vibrocore
- Preis pro Paar: 699 Euro
- Gewicht v./h.: 917 g/1119 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110, 20 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 150/157 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Die Spank-Räder besitzen eine Schaumstoff-Schicht in der Felge, die Vibrationen dämpfen soll. Generell eher schwerer, "nur" gut zu beschleunigender Satz, dessen Hinterrad die schlechtesten Seitensteifigkeiten im Test zeigt. Per se sehr gut aufgebaut, aber mit etwas zu viel Seitenschlag vorne und hinten nach Belastung. Knapp "gut".
- Testurteil: Gut
Veltec ETR Extradrei
- Preis pro Paar: 549 Euro
- Gewicht v./h.: 827,5 g/964,5 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Alu/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 32/32, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: QR, 15 x 100, 15 x 110, 20 x 110 mm
- Achsstandards hinten: QR, 12 x 142, 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Veltecs Satz ist perfekt aufgebaut und zeigt das geringste Gesamtgewicht im Alu-Testfeld. Auch der Wert bei der Trägheitsmessung ist im Vergleich Spitze. Die Seitensteifigkeiten sind ebenfalls bar jeder Kritik, nur die (weniger wichtige) Torsionssteifigkeit ist nicht top. Preiswert, auch in alten Standards erhältlich!
- Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)
Detaillierte Testberichte: Carbon-Laufräder
Acros Enduro-Carbon-LRS 29"
- Preis pro Paar: 1199 Euro
- Gewicht v./h.: 731 g/819 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 29/29 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 100, 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 142, 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch, CL / MS, XD, HG
- Testfazit: Acros liefert mit dem Enduro-Laufradsatz ein mit 1550 g superleichtes und klasse aufgebautes Paar Carbon-Rundlinge. Die Steifigkeiten liegen ebenso in allen Bereichen auf sehr gutem Niveau. Toll für Nachrüster: Der auch preislich äußerst attraktive Satz aus Baden-Württemberg ist auch für Non-Boost erhältlich.
- Testurteil: Überragend (MOUNTAINBIKE-Testsieger)
Crankbrothers Synthesis Enduro Carbon
- Preis pro Paar: 1699 Euro
- Gewicht v./h.: 829 g/1017 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 31/29 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/32, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / XD, HG
- Testfazit: Die Synthesis sind die schwersten und "langsamsten" Kohlefaser-Räder im Test. Dafür sind die Crankbrothers rundherum sehr gut aufgebaut, und sie glänzen dank massiver Bauweise mit nahezu perfekten Seitensteifigkeiten. Vorne mit breiterer Maulweite als hinten, dort dafür mit 32 Speichen extra stabil aufgebaut.
- Testurteil: Sehr gut
DT Swiss XMC 1501 Spline One
- Preis pro Paar: 1599 Euro
- Gewicht v./h.: 766 g/ 863 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 30/30 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
- Testfazit: Die Schweizer punkten bei ihrem Carbon-Modell mit perfektem Aufbau und niedrigem, wenn auch nicht superleichtem Set-Gewicht. Die Steifigkeiten liegen auf sehr gutem Niveau, und wie (fast) alle Carbonis im Test beschleunigen die DTs super. Gibt es auch als XRCVariante für Cross-Country und als EXC (Enduro).
- Testurteil: Überragend
Newmen Advanced SL A.30
- Preis pro Paar: 1450 Euro
- Gewicht v./h.: 715 g/864,5 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 29/29 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: CL / MS, XD, HG
- Testfazit: Optisch macht Newmens superleichter Carbon-Satz mit den silbern glänzenden Naben eine Menge her. Die Laufräder beschleunigen nur minimal schlechter als Testsieger Acros, auch beim Aufbau gibt es keinen Grund zur Kritik. Aufgrund der etwas schlechteren, aber immer noch sehr guten Steifigkeiten "nur" Zweiter.
- Testurteil: Überragend (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)
Race Face Next R31
- Preis pro Paar: 1699 Euro
- Gewicht v./h.: 816 g/912 g
- Material Felge/Speiche Maulweite v./h.: Carbon/Stahl 31/31 mm
- Speichenanzahl, Art der Einspeichung: 28/28, dreifach gekreuzt
- Achsstandards vorne: 15 x 110 mm
- Achsstandards hinten: 12 x 148, 12 x 157 mm
- Disc-Aufnahme/Freilauf: 6-Loch / MS, XD, HG
- Testfazit: Wie Crankbrothers setzt auch Race Face eher auf Stabilität denn auf ausgewiesenen Leichtbau. Dafür überzeugt der Aufbau der breiten Felgen, auch die ermittelten Steifigkeitswerte des teuren Next-R-Satzes sind durch die Bank sehr gut. Lässt sich zudem Carbon-typisch prima beschleunigen.
- Testurteil: Sehr gut
Laufrad Tuning: Lohnt sich die Investition?
Wer abnehmen will, muss leiden.
Das gilt für die meisten Menschen - und fürs Bike-Tuning. Wobei damit nicht (nur) knochenharte Carbon-Sättel gemeint sind, sondern der Griff zum Portemonnaie. Sein Bike besser zu machen kostet. Mal weniger, mal mehr. So beeinflussen Sie mit einem Satz Reifen das Fahrverhalten Ihres MTBs bereits für unter 100 Euro extrem. Ein neuer Laufradsatz kostet hingegen das Vielfache - dennoch gelten die Rundlinge als das Tuning-Mittel schlechthin. Ist dem wirklich so? Und für wen oder wann lohnt die Investition? Ist Carbon dabei das Nonplusultra, oder eignen sich auch gute Alu-Sätze? Fragen, die wir mit diesem Test klären.Einmal mehr haben uns pandemiebedingt nicht alle angefragten Hersteller einen Laufradsatz zur Verfügung stellen können.
Dennoch konnten wir 13 Laufradsätze, acht mit Alu-Felge ab 430 Euro, fünf mit Carbon-Felge ab 1199 Euro, auf unsere Prüfstände stellen. Dabei wählten wir keine speziellen Race-Modelle, sondern solche mit einem sehr breiten Einsatzspektrum von Tour über Trail und All-Mountain bis hin zu Enduro. Allen gemein sind daher grundsätzliche stabile Aufbauten und moderne Eckdaten: "Boost"-Achsen vorne/hinten (siehe Lexikon), Freiläufe für 12-fach-Kassetten sowie Felgen mit rund 30 mm Maulweite - ideal für angesagte 2,35"-2,5" breite Reifen. Auch bei den Preisen haben wir uns bewusst nicht in die beiden Extreme begeben, sondern bei Alu wie bei Carbon die gehobene Mittel- bis Oberklasse gewählt. Wobei es Carbon-Laufräder eh nicht "in billig" gibt. Kein Hersteller käme (gottlob) auf die Idee, eine sündhaft leichte und teure Kohlefaser-Felge mit einer schweren Low-Cost-Nabe zu kombinieren.Aber warum sind Laufräder das ideale Tuning?
Weil sie, wenn hochwertig, nur positive Effekte bringen. Sie sparen Gewicht und damit Massenträgheit, was das Bike leichter, agiler im Handling und spurtfreudiger macht. Gleichzeitig gehen sie in Sachen Steifigkeit und Langlebigkeit keinerlei Kompromisse ein. So zumindest das Versprechen.Tatsächlich: Die getesteten Laufräder weisen zumeist attraktive Gewichte auf, die deutlich unter denen eines "08/15-Satzes" in einem 3000-Euro-Fully liegen dürften.
Logo, die Carbonis wiegen dabei weniger als die Alu-Modelle: im Schnitt 265 g pro Satz. Wobei die beiden Kohlefaser-Wheels von Acros und Newmen mit unter 1600 g Paargewicht echte Traumwerte erreichen - bei voller Enduro- und hoher Gewichtsfreigabe (Acros nennt gar keine Beschränkung). Dass auch Alu leichte Laufräder erlaubt, zeigen Newmen und Veltec, deren Sätze auf je rund 1800 g kommen - klasse. Mit den Alu-Rädern von Crankbrothers, Shimano und Spank überbieten drei Sätze jedoch die kritische Zwei-Kilo-Marke. Das passt zur jeweiligen Philosophie der Hersteller (robust, komfortabel, langlebig ...), geht aber kaum als Gewichts-Tuning durch und hat entsprechend Punktabzüge zur Folge.Je leichter, desto beschleunigungsfreudiger?
In der Regel trifft dies zu. Aber auch sehr schwere Laufräder können eine vergleichsweise geringe Massenträgheit aufweisen. Denn es kommt vor allem auf das Gewicht der Felge an, da diese bei der Rotation den längsten Weg zurücklegt. Eine schwere (robuste) Nabe fällt buchstäblich nicht so sehr ins Gewicht. Beispiel: Der Race-Face-Aeffect-Satz wiegt fast zwei Kilo, rollt aber dennoch bei den Alu-Modellen am drittschnellsten durch die Lichtschranke und ist damit flotter a...Weitere Aspekte des Laufradkaufs
Wer beim Thema Laufrad glaubt, dass nur ein Durchmesser hinzugekommen ist, der irrt.
Neue Konzepte drängen auf den Markt. Wir haben zehn Laufradsätze aller Größen in Labor und Praxis getestet.Bei drei Laufradgrößen wird es immer schwieriger in nur einem Test den kompletten Markt abzubilden.
Unsere Auswahl viel deshalb auf besonders innovative Konzepte und Lösungsansätze innerhalb der drei Größen. Neben dem gewohnten Vergleichstest mit allen Messwerten rund ums Laufrad sind wir verschiedenen Fragen auf den Grund gegangen:- Wie stark wirkt sich der größere Durchmesser wirklich auf Steifigkeit, Trägheit und Gewicht aus?
- Können klassisch aufgebaute Laufräder mit Systemlaufrädern mithalten?
- Wie schlagen sich leichte Carbon-Felge beim Durchschagtest?
- Bringen breitere Felgen wirklich Vorteile?
- Welches Konzept erhöht die Steifigkeit bei großen 29er Laufrädern?
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