Laufräder sind bei Kindern sehr beliebt und gelten als perfekte Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren. Der Markt ist jedoch vielfältig, was es Eltern oft schwer macht, das richtige Modell zu finden. IMTEST hat bereits 2022 fünf Laufräder mit 12-Zoll-Reifen verglichen, die alle noch erhältlich sind. Dabei mussten sich die Modelle im Labor von Qima beweisen und wurden im Alltag ausgiebig getestet.
IMTEST-Favoriten
Das sind die IMTEST-Favoriten:
- Platz & Testsieger: Puky LR Light
- Platz: Woom Original 1
- Platz: S’cool PedeX
- Platz: BBF Cruzee
- Platz & Preis-Leistungs-Sieger: Bikestar Laufrad
Lesen Sie hier, in welchen Punkten insbesondere das Puky-Laufrad überzeugte und was dem Bikestar-Modell den Preis-Leistungssieg brachte.
1. Platz & Testsieger: Puky LR Light
Das Laufrad von Puky hat praktischerweise ein kleines Trittbrett, auf dem die Kinder ihre Füße abstellen können. Auf diese Weise können Eltern den Nachwuchs gut schieben, wenn er müde wird. Außerdem bietet es eine schicke, sportliche Optik, einen bequemen, großen Sattel sowie einen Schutzüberzug am Lenker.
Kontra: Mit knapp 190 Euro das zweitteuerste Laufrad im Testfeld.
Imtest Ergebnis: gut 2,31
5. Platz und Preis-Leistungs-Sieger: Bikestar Laufrad
Die besonders dicken, luftgefüllten Reifen sorgen für guten Halt und angenehme Dämpfung. Mit unter 100 Euro ist es das günstigste Laufrad unter den fünf Testmodellen.
Kontra: Mit seinen fünf Kilogramm ist das Bikestar-Laufrad besonders schwer zu tragen und klobig in der Handhabung.
Imtest Ergebnis: befriedigend 2,72
Weitere empfehlenswerte Laufräder im Test
Unter den Plätzen zwei bis vier finden sich weitere beliebte Markenmodelle von Woom oder BBF.
2. Platz: Woom Original 1
Das Woom-Laufrad richtet sich laut Hersteller an Kinder ab 1 1/2 Jahren. Mittlerweile ist das von IMTEST getestete Modell Original 1 ein Auslaufmodell, das durch das Go 1 abgelöst werden soll. Eine Handbremse soll schon spielerisch aufs Fahrradfahren vorbereiten.
Kontra: Mit 199 Euro das teuerste Laufrad unter allen getesteten.
Imtest Ergebnis: gut 2,52
3. Platz: S’cool PedeX
Dank eines Lochs im Rahmen lässt sich das Laufrad von Eltern gut tragen, wenn der Nachwuchs nicht mehr fahren möchte. Es bietet einen griffigen Lenker und ist sehr angenehm zu tragen. Die Optik ist vom BMX-Rad inspiriert.
Kontra: Kein Schutz am Lenker, dadurch ist eine harte Kante genau frontal vorm Kopf, die beim Sturz zu Verletzungen führen kann.
Imtest Ergebnis: gut 2,53
4. Platz: BBF Cruzee
Cruzee setzt bei seinem Laufrad auf Hartgummireifen, dadurch ist es besonders leicht. Es ist das einzige Modell im Test, bei dem Sattel und Lenker dank Schnellspanner fix verstellt werden können.
Kontra: Wirkt durch die Plastikfelgen und Hartgummireifen nicht so wertig.
Imtest Ergebnis: befriedigend 2,71
Worauf Sie beim Kauf eines Laufrads achten sollten
Beim Kauf eines Laufrades sollten Eltern vor allem auf die richtige Größe und geringes Gewicht achten, dann hat der Nachwuchs am meisten Spaß damit. Gut zu wissen: Alle Laufräder bestanden den Crashtest im Labor mit Bravur. Die Testkandidaten wurden zudem unter anderem auf scharfe Kanten, Öffnungen oder bewegliche Kleinteile getestet. Hierbei attestierten die Prüfer dem Puky die besten Ergebnisse.
So testet IMTEST Laufräder im Labor
Der Sicherheitsaspekt ist bestimmt ein Punkt, der bei den Eltern am meisten wiegt. Daher hat IMTEST die Laufräder im akkreditierten Prüflabor von Qima hinsichtlich mechanischer Eigenschaften testen lassen. Konkret wurde ein 50 Kilogramm schweres Gewicht, welches ein Kind simulieren sollte, auf das Laufrad gesetzt und befestigt. Im Folgenden ist das Gefährt mit einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde gegen eine Schwelle gefahren. Dabei wurde geprüft, ob das Laufrad Schaden nimmt und scharfe Ecken, Kanten oder Quetschstellen entstehen. Das erfreuliche ist, dass bei keinem der Laufräder Auffälligkeiten entstanden sind, alle Modelle sind komplett unversehrt geblieben.
Laufräder: Das richtige Modell für den Nachwuchs finden
Wichtig ist vor allem, dass es die richtige Größe hat, denn auch darin unterscheiden sich die Modelle. Einige Laufräder können schon von Kindern ab anderthalb Jahren gefahren werden, einige erst ab etwa drei. Dabei kommt es allerdings vielmehr auf die Körpergröße als auf das Altern an. Eine Faustregel besagt, dass der Sattel gleich die Schrittlänge minus zwei Zentimeter hoch sein sollte. Bei den meisten Laufrädern lassen sich die Sättel in der Höhe verstellen, dass das Kind über mehrere Monate Spaß damit haben kann.
Die von IMTEST getesteten Laufräder richten sich an Kinder von 60 Zentimeter Körpergröße (Cruzee), 82 Zenimeter (Woom) beziehungsweise 90 Zentimeter (Puky) bishin zu 100 Zentimeter (Woom) beziehungsweise 120 Zentimeter (Cruzee und Puky). S’cool und Bikestar hingegen geben beide eine Altersempfehlung ab 24 Monaten an.
Je leichter das Laufrad, desto besser
Neben der richtigen Größe ist das Gewicht des Laufrads das wichtigste Kriterium beim Kauf. Je leichter es ist, desto besser - denn Modelle mit geringem Gewicht lassen sich für das Kind müheloser bewegen und sicherer kontrollieren. Unter den Test-Laufräder bringt das Cruzee mit zwei Kilogramm das niedrigste Gewicht auf die Waage, fast ebenso leicht ist das Woom mit 2,9 Kilogramm. Während das Puky (3,5 Kilogramm) und das S’cool (3,2 Kilogramm) sich im Mittelfeld befinden, fällt das Bikestar-Laufrad mit klobigen fünf Kilogramm hinten raus.
Auch Eltern werden es schnell danken, wenn das Laufrad leicht ist, denn nicht selten müssen sie es tragen, wenn die Kleinen müde werden. Das Modell von S’cool bietet dafür einen praktischen Tragegriff, der im Rahmen integriert ist. Die Laufräder von Puky, Woom und Cruzee können Mama und Papa ganz einfach am hinteren Teil des Sattels hochheben. Das Modell von S’cool hat im Rahmen einen praktischen Griff.
Reifen: Hartgummi oder luftgefüllt
Bei den Reifen kann man grundsätzlich zwischen schlauchlosen Hartgummireifen und luftgefüllten Reifen unterscheiden. Beim IMTEST-Test hat nur das Laufrad von Cruzee Hartgummireifen samt Kunststofffelgen. Die Kombination trägt auch zu dem geringen Gewicht bei, lässt das Laufrad jedoch nicht ganz so wertig erscheinen. Diese Reifen haben jedoch den Vorteil, dass sie sozusagen unkaputtbar sind und nie aufgepumpt werden müssen. Ein Pluspunkt von luftgefüllten Reifen ist hingegen sicher die natürliche Federung, wenn es mal über Kopfsteinpflaster oder Wurzeln geht.
Vorteile und Nachteil einer Bremse
Bei der Frage, ob ein Laufrad eine Bremse braucht oder nicht, gibt es kein richtig oder falsch. Wenn ein Kind mit anderthalb oder zwei Jahren anfängt, sich mit dem kleinen Flitzer zu bewegen, ist eine Bremse bei dem geringen Tempo sicher nicht erforderlich. Ein vierjähriges Kind hingegen fährt mitunter mit so viel Geschwindigkeit, dass eine Bremse vor Ampeln hilfreich sein kann. Außerdem ist es bereits eine gute Übung, wenn es dann bald aufs Fahrrad umsteigt. Auf der anderen Seite können am Rahmen befestigte Kabel auch eine Verletzungsgefahr mit sich bringen. Der Bremshebel am Laufrad vom Wooom sind extra für kleine Kinderhände gemacht. Im IMTEST-Testfeld sind die Laufräder von Woom und Bikestar mit einer Bremse ausgestattet.
Trittbrett, Lenkeinschlagsbegrenzung, Material - worauf achten?
Ob das Laufrad der Wahl bei Trittbrett hat oder nicht, ist ein Punkt, dem grundsätzlich weniger Beachtung geschenkt werden kann. Es hat den Vorteil, dass größere Kinder durch das Hochnehmen der Füße so für ein Stück gleiten beziehungsweise auch von den Eltern geschoben werden können. Wenn der Nachwuchs auf diese Weise sein Gleichgewicht halten kann, ist dies ein guter Indikator, dass man langsam aufs Fahrrad umsteigen kann. Ein Trittbrett kann hilfreich sein, um das Kind problemlos zu schieben. Dafür muss es aber schon gut das Gleichgewicht halten können.
Was einige Hersteller als Sicherheitsmerkmal anpreisen, kritisieren wiederum andere. Ihr Argument dagegen: Im Falle eines Sturzes könnte ein Lenkerende in die Höhe ragen und ein zusätzliches Verletzungsrisiko darstellen. An beiden Argumenten ist etwas Wahres dran, wobei sich sagen lässt, dass die Kleinen das Lenken und den Umgang mit dem Gefährt recht schnell lernen. Unter den Test-Laufräder ist nur das Woom mit einer Einschlagsbegrenzung ausgestattet.
Eine Lenkeinschlagsbegrenzung soll verhindern, dass das Kind den Lenker zu weit rumreißt und daraufhin stürzt. Während Rahmen aus Aluminium das Gewicht reduzieren, wird Stahl bei eher günstigeren Modellen gewählt. Bezüglich der Haltbarkeit gibt es aber kaum Unterschiede, hier kann rein der Geschmack entscheiden.
Zusätzliche Sicherheit durch Bremsvorrichtung in Elternhand
Mit mySTOPY ist eine Bremsvorrichtung für Puky-Laufräder erhältlich, die sich von den Eltern per Fernsteuerung bedienen lässt. Das Prinzip hierbei ist genial simpel: Auf Knopfdruck fällt ein Bremselement fällt zwischen Sattelstange und Hinterrad und bremst das Laufrad zügig und sicher ab. Der Hersteller verspricht: Sicheres Abbremsen aus bis 100 Meter Entfernung, ein ins Bremssystem integriertes Rücklicht und einfache Montage.
Denn wenn Kinder mit ihren Laufrädern so richtig mobil werden, sind sie ganz schön fix unterwegs. Nicht selten müssen Eltern hinter ihren Sprösslingen her sprinten, wenn sich eine Gefahr nähert. Eine Straßenkreuzung, ein Baum oder ein entgegenkommendes Fahrrad: Kinder können Gefahren einfach noch nicht richtig abschätzen. Und nicht alle Laufräder haben Bremsen, mit denen die Kleinen üben können.
FAQ: Darauf sollten Eltern beim Kauf eines Laufrads achten
Größe, Material, Alter - IMTEST fasst die wichtigsten Aspekte zusammen, worauf Eltern beim Kauf eines Laufrads achten sollten.
- Welche Größe ist die richtige für mein Kind?
Die passende Größe eines Laufrads hängt von der Schrittlänge des Kindes ab. Idealerweise sollte das Kind im Sitzen mit beiden Füßen flach den Boden berühren können. Kleine Laufräder-Modelle sind bereits für Kinder ab einer Schrittlänge von etwa 30 cm geeignet, was einem Alter von etwa 1,5 bis 2 Jahren entspricht.
- Welche Reifen sind besser - Luftreifen oder Kunststoffreifen?
Luftreifen bieten besseren Grip sowie eine gute Dämpfung und Fahrkomfort, insbesondere auf unebenen Wegen. Kunststoffreifen sind hingegen leichter und wartungsfrei, eignen sich aber eher für glatte Untergründe wie Asphalt oder Innenräume.
- Sollte das Laufrad eine Bremse haben?
Eine Bremse ist für Kinder ab etwa drei Jahren sinnvoll, da sie dann die nötige Kraft und Koordination haben, um sie zu bedienen. Für jüngere Kinder ist eine Bremse oft unnötig, da sie intuitiv mit den Füßen abbremsen.
- Welches Material ist besser - Holz oder Metall?
Holzlaufräder sind umweltfreundlich und leichter, können aber weniger robust sein als Metall- oder Aluminium-Modelle. Metallrahmen sind stabiler und meist höhenverstellbar, sodass sie länger mit dem Kind mitwachsen.
- Wie wichtig ist die Höhenverstellbarkeit?
Ein höhenverstellbarer Sattel und Lenker ermöglichen es, das Laufrad über mehrere Jahre hinweg an die Körpergröße des Kindes anzupassen. Dadurch wird eine ergonomische Sitzhaltung gewährleistet und eine längere Nutzungsdauer ermöglicht.
- Sollte das Laufrad einen Lenkeinschlag-Begrenzer haben?
Ein Lenkeinschlag-Begrenzer verhindert ein abruptes Verdrehen des Lenkers und kann gerade für Anfänger hilfreich sein. Manche Experten empfehlen jedoch Modelle ohne Begrenzung, da Kinder so ein natürlicheres Lenkverhalten entwickeln.
- Wie schwer sollte ein Laufrad sein?
Das Laufrad sollte möglichst leicht sein, damit das Kind es gut steuern und selbstständig anheben kann. Ein Gewicht zwischen 2,5 und 4,5 Kilogramm gilt als ideal.
- Welche Sicherheitsmerkmale sind wichtig?
Ein gepolsterter Lenker, rutschfeste Griffe, abgerundete Kanten und eine stabile Verarbeitung erhöhen die Sicherheit. Zudem sollten Eltern auf das GS- oder TÜV-Siegel achten, das geprüfte Sicherheit bestätigt.
- Gibt es Zubehör, das sinnvoll ist?
Ein Helm ist beim Fahren unerlässlich, um den Kopf zu schützen. Zusätzliche Features wie ein Seitenständer oder eine Klingel sind praktisch, aber nicht zwingend notwendig.
- Ab wann kann mein Kind vom Laufrad auf ein Fahrrad umsteigen?
Sobald das Kind sicher auf dem Laufrad fährt, das Gleichgewicht gut hält und Kurven meistert, kann es auf ein Fahrrad mit Pedalen umsteigen - oft bereits mit drei bis vier Jahren.
Laufrad-Test: Die beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich
In unserem Laufrad-Vergleich haben wir 16 beliebte Laufräder verschiedenster Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen einander gegenübergestellt. Bei der Auswahl haben wir bewusst darauf geachtet, aktuelle Verkaufsschlager genauso miteinzubeziehen wie bewährte Klassiker, teure Marken genauso wie günstige Alternativen. Zudem haben wir auch die Testergebnisse aus dem Laufrad-Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST in unserem Vergleich berücksichtigt. So bieten wir euch einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und unterstützten euch dabei, das beste Laufrad für euer Kind zu finden. Was gilt es bei der Auswahl zu beachten? Die häufigsten Fragen zum Laufrad haben wir im anschließenden Kaufratgeber für euch zusammengefasst.
| Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr | Puky Pukymoto, Rutschfahrzeug ab 1,5 Jahren | Bandits & Angels Laufrad | Puky LR M Laufrad | Chillafish Charlie Lightweight Balance Bike | Puky LR 1 Kinder Laufrad | Puky LR Light Laufrad | Lionelo Bart Laufrad | Woom 1 Laufrad | Affenzahn Laufrad Mini Flitzer | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Alter | 1 bis 2 Jahre | 1,5 bis 3 Jahre | 2 bis 5 Jahre | 2 bis 4 Jahre | 1,5 bis 4 Jahre | ab 2,5 Jahren | ab 2,5 Jahre | 2 bis 6 Jahre | 1,5 bis 3,5 Jahre | ab 1,5 Jahren |
| Material | Karbonstahl | Stahl | Stahl | Metall | Metall | Stahl | Aluminium | Magnesiumlegierung | Aluminium | recycelbare Polyamid-Glasfaser-Mischung |
| Gewicht | 1,6 kg | 2,7 kg | 3,7 kg | 3,5 kg | 2,5 kg | 4,3 kg | 3,7 kg | 3,8 kg | 2,9 kg | 3,9 kg |
| Sitzhöhe | 25 cm | 28 bis 38 cm | 29 bis 39 cm | 30 bis 39 cm | 28 bis 37 cm | 34 bis 47 cm | 39 bis 48 cm | 35 bis 43 cm | 25 bis 37 cm | 31 bis 40 cm |
| Belastbarkeit | 25 kg | 20 kg | n. a. | 25 kg | 25 kg | 25 kg | 25 kg | 30 kg | 50 kg | 30 kg |
| Sattel höhenverstellbar | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Lenker höhenverstellbar | ✘ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✔ | ✘ |
| Trittbrett | ✘ | ✘ | ✔ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ |
| Seitenständer | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ | ✘ |
| Tragegriff | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ |
| Lenkerpolster | ✘ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✘ |
| Lenkeinschlagsbegrenzung | ✔ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✘ | ✘ | ✔ | ✔ | ✔ |
| Reifen | 4 gummiähnliche EVA-Reifen | 3 leise Float-Räder | 10-Zoll-Kunststoffreifen | 8,4-Zoll-EVA-Reifen (Kunststoff) | 10-Zoll-EVA-Reifen | 12,5-Zoll-Kunststoffreifen | 12,5-Zoll-Luftreifen | 12-Zoll-EVA-Reifen | 12-Zoll-Luftreifen | 14-Zoll-Vorderrad, 12-Zoll-Hinterrad (Luftreifen) |
CRUZEE - Das ultraleichte Laufrad
Das Cruzee Laufrad für Kinder ab 1 ½ Jahre ist mit seinem Gewicht von nur 2 kg ein sehr gutes Modell. Flexibel einstellbar kann das Laufrad gute 3 Jahre genutzt werden und im Anschluss geht’s vom Laufrad aufs erste Kinderfahrrad. Auf dem Cruzee Laufrad (Balance Bike) lernen Kinder von Anfang an die Balance zu halten. Beim späteren Umstieg aufs Fahrrad gibt es keine Schwierigkeiten mehr mit dem Gleichgewicht. Das Cruzee gehört preislich in die Mittelklasse der Laufräder. Hat aber gegenüber vielen anderen Modellen den großen Vorteil, gute drei Jahre mit dem Kind zu wachsen. Ein Cruzee Laufrad kann das einzige Laufrad fürs Kind sein.
Nur 2 kg Gewicht sind eine echte Ansage und das Cruzee macht keine Abstriche in der Haltbarkeit oder Sicherheit. Die Reifen sind aus robustem Moosgummi und haben den Vorteil unplattbar zu sein. Es sind keine Luftreifen und somit kann es keine Panne geben. Lenker und Sitz sind flexibel in der Höhe verstellbar. Am Lenker genau wie an der Sattelstange sind Schnellspanner montiert. Das erlaubt das Verändern von Lenker- und Sattelhöhe auch unterwegs.
Sehr gut sind auch die Lenkergriffe am Cruzee Laufrad gelöst. An den Außenseiten sind sie deutlich größer und haben Stopper. Dadurch können Kinder nicht seitlich von den Griffen abrutschen. Anderseits halten Kinder den Lenker dann auch nicht zu weit außen, was sonst bei Kontakt mit Wänden oder anderen Gegenständen zu Verletzungen führen könnte. Am Cruzee Laufrad sind kaum Bauteile dran. Bedeutet, es kann nichts kaputtgehen. Die verbauten Teile sind äußerst robust und auf den kindgerechten Gebrauch ausgelegt. Die Felgen aus Kunststoff stehen in der Stabilität anderen Felgen von Kinderlaufrädern in nichts nach. Die Bereifung aus Moosgummi ebenso wenig. Sattel und Lenker sind ergonomisch sinnvoll gewählt.
Warum ein leichtes Laufrad?
Man muss sich das nur einmal veranschaulichen: ein fünf Kilo schweres Laufrad bei einem zehn Kilo leichtem Fahrer entspräche einem Erwachsenen-Fahrrad mit einem Gewicht von 35 Kilo bei einem 70 Kilo schweren Fahrer. Das würde sich niemand freiwillig antun.
Aber die gesamte Handhabung wie Aufheben, Umdrehen, Abstellen, Schieben, etc. verlangt den Kindern solche Kraft ab, dass jeder Spaß auf der Strecke bleibt. Ein schweres Laufrad liegt zunächst in der Ecke und wird nicht genutzt. Erst wenn der kleine Biker größer und stärker geworden ist kann er auch das Gewicht handeln.
Ein leichtes Laufrad ist somit vor allem für Kleinkinder und Babys immer zu empfehlen. Auch den tragenden Eltern. Natürlich ist das Gewicht aber auch nur ein Kriterium unter vielen. Die Größe ist am wichtigsten und sollte immer passen. Das leichteste Laufrad bringt keinen Spaß wenn die Beinen nicht zum Boden reichen oder der Sattel nicht hoch genug eingestellt werden kann.
Das passende Laufrad Gewicht
Wir empfehlen folgende Obergrenzen für das Gewicht bei einem Laufrad in Anhängigkeit des Alters der Kinder. Natürlich darf es immer leichter sein und auch mit etwas mehr Gewicht haben die Kinder meist kein großes Problem. Es handelt sich also eher um grobe Richtwerte an denen du erkennen kannst ob ein Laufrad eher zu den leichten oder zu den schweren innerhalb einer Altersklasse gehört.
| Alter | Körpergröße | Körpergewicht | maximales Laufradgewicht |
|---|---|---|---|
| 1 - 1,5 Jahre | 70 - 78 cm | 9 - 12 kg | unter 2 kg |
| 1,5 - 2 Jahre | 78 - 85 cm | 10 - 14 kg | bis 2,5 kg |
| 2 - 3 Jahre | 85 - 95 cm | 13 - 18 kg | bis 3 kg |
| 3 - 4 Jahre | 95 - 105 cm | 15 - 20 kg | bis 3,5 kg |
| Ab 4 Jahren | ab 105 cm | ab 20 kg | bis 4 kg |
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