Laufrad Test: Welches schwarze Cruzee Laufrad ist das Beste für mein Kind?

Mit dem Laufrad in die Kita und am Nachmittag mit den Freunden durch die Gegend düsen? Eine sehr gute Idee, denn Laufradfahren fördert den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit - ideale Voraussetzungen, um später mühelos aufs erste Kinderfahrrad umzusteigen.

Doch welches Laufrad ist im Test am sichersten und eignet sich am besten für euer aktives Kleinkind? Wir zeigen euch die besten Laufräder mit ihren Vor- und Nachteilen im Vergleich und helfen euch so, das richtige Modell zu finden.

In unserem Laufrad-Vergleich haben wir 16 beliebte Laufräder verschiedenster Hersteller mit ihren Vor- und Nachteilen einander gegenübergestellt. Bei der Auswahl haben wir bewusst darauf geachtet, aktuelle Verkaufsschlager genauso miteinzubeziehen wie bewährte Klassiker, teure Marken genauso wie günstige Alternativen. Zudem haben wir auch die Testergebnisse aus dem Laufrad-Test von Stiftung Warentest und ÖKO-TEST in unserem Vergleich berücksichtigt.

So bieten wir euch einen Überblick über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle und unterstützten euch dabei, das beste Laufrad für euer Kind zu finden.

Laufrad-Test: Die beliebtesten Laufräder im direkten Vergleich

Hier ist eine Tabelle mit einigen der beliebtesten Laufräder im Vergleich:

Laufrad Alter Material Gewicht Sitzhöhe Besonderheiten
Sereed Kinder-Laufrad ab 1 Jahr 1 bis 2 Jahre Karbonstahl 1,6 kg 25 cm Sehr leicht, sicher für die Kleinsten
Puky Pukymoto 1,5 bis 3 Jahre Stahl 2,7 kg 28 bis 38 cm Vorstufe zum Laufrad
Bandits & Angels Laufrad 2 bis 5 Jahre Stahl 3,7 kg 29 bis 39 cm Preis-Leistungs-Sieger
Puky LR M Laufrad 2 bis 4 Jahre Metall 3,5 kg 30 bis 39 cm Top zum Einstieg
Cruzee Laufrad 1,5 bis 5 Jahre Aluminium 1,9 kg 30 bis 40 cm Ultraleicht, flexibel einstellbar

Detaillierte Betrachtung einiger Modelle

Sereed Baby-Laufrad

Das Sereed Baby-Laufrad ist ein beliebtes Geschenk für Kinder, die gerade laufen lernen. Schon mit einem Jahr können die Kleinen dank bodennahem Sitz damit wie auf einem Rutschauto sicher durch die Wohnung oder den Park rutschen und so Kraft und Gleichgewicht trainieren.

Mit 1,6 Kilo ist das Laufrad in unserem Test das leichteste. Dementsprechend können es auch sehr kleine Kinder gut bewegen. Optisch punktet das Sereed Laufrad mit einem rostfreien, hochwertig verarbeiteten Karbonstahlgestell im modernen Design.

Die vier Räder bestehen aus stoßfestem EVA-Schaumstoff und sind so leise, dass die Nachbarn unter euch keinen Grund haben, sich zu beschweren. Einziger Wermutstropfen bei diesem ansonsten sehr niedlichen Laufrad für 1-Jährige: Lenker und Sattel sind nicht höhenverstellbar, so dass die Kleinen dem Rad schnell entwachsen werden. Aber bei dem Preis ist das gut zu verkraften. Das Sereed ist eine leichtere und schicke Alternative zum Puky Wutsch.

  • Vorteile: sehr leicht (nur 1,6 kg), sicher für die Kleinsten durch bodennahen Sitz und begrenzten Lenkeinschlag, leise, gummiähnliche EVA-Reifen, auch zum Fahren in der Wohnung geeignet, einfach zu montieren
  • Nachteile: für Kinder ab 1 Jahr teilweise zu schnell unterwegs, kurze Nutzungsdauer, da Lenker und Sattel nicht mitwachsen

Puky Wutsch

Das Puky Wutsch ist der Klassiker unter den Vierrädern und wird zurecht gern zum ersten Geburtstag verschenkt. Das Vierrad bietet den bewährten Puky-Qualitätsstandard, inklusive ergonomischem Sitz mit Tragegriff und Sicherheitslenkgriffen, die ein seitliches Abrutschen der Hände verhindern.

Die leisen Float-Räder fahren drinnen genauso gut wie draußen und die Geometrie des Laufrads mit Lenkeinschlagsbegrenzung ist so gestaltet, dass ein Kleinkind damit nur schwer umkippen kann.

Das Puky Wutsch fördert die Motorik eures Kindes und gibt ihm einen ersten Vorgeschmack darauf, wie es sich anfühlt, auf Rädern unterwegs zu sein. Dank der Kniemulde im Sitz und der robusten Bauweise haben selbst die Großen noch Spaß auf dem Lauflernrad. Empfohlen ist das Laufrad für Kinder von 1,5 bis 3 Jahren - sobald das Kind sicher stehen und laufen kann.

  • Vorteile: robustes Vierrad mit Puky-typischen Sicherheitslenkgriffen und Lenkerpolster, leise Float-Räder fahren indoor genauso gut wie outdoor, intuitiv zu bedienen, schon für die Kleinsten
  • Nachteile: relativ kurze Nutzungsdauer, da nicht mitwachsend

Bandits & Angels Laufrad

Das Bandits & Angels Laufrad eignet sich mit seinem tiefen Einstieg super für kleine Fahranfänger:innen ab 2 Jahren. Vom Design her ist es dem Einsteige-Laufrad von Puky recht ähnlich. So ist der robuste Metallrahmen ebenfalls mit einem Trittbrett ausgestattet, auf dem die Kleinen in freier Fahrt ihre Füße abstellen können.

Im optionalen Weidenkorb (sofern nicht im Lieferumfang enthalten) kann auch das Lieblingskuscheltier mitfahren. Und wer auf niedlichen Retro-Charme steht, wird sich über das Bandits & Angels Retro Laufrad besonders freuen. Dank höhenverstellbarem Sattel (29-39 cm) und Lenker (49-55 cm) wächst das Bandit & Angels Laufrad mit eurem Kind mit und kann lange genutzt werden.

  • Vorteile: mit leichtem Design und niedrigem Einstieg ideal ab 2 Jahren, Trittbrett für mehr Fahrspaß, höhenverstellbarer Sattel und Lenker für lange Nutzungsdauer, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, befriedigendes Testergebnis (3,0) im Laufrad-Test von Stiftung Warentest (2021)
  • Nachteile: Die 10-Zoll-Kunststoffreifen sind für größere Kinder mit sportlichem Fahranspruch eher ungeeignet. Kunststoffreifen ruckeln auf Asphaltwegen und nutzen sich ab. Mitgeliefertes Werkzeug erschwert den Aufbau.

Puky LR M Laufrad

Das Puky LR M ist das ideale Einstiegslaufrad für Kinder ab 2 Jahren. Dank tiefem Rahmeneinstieg und einem Fliegengewicht von 3,5 kg können die Kleinen hier leicht auf- und absteigen und das Laufrad sicher und selbstbewusst bewegen. Mit seinen soften, leisen 8,4-Zoll-EVA-Reifen fährt sich das Laufrad für die Kleinen sehr angenehm und mit dem uneingeschränkt beweglichen Lenker ist es zudem besonders wendig und kompakt.

  • Vorteile: mit 8,4-Zoll-Rädern ein kompaktes Laufrad für Einsteiger, leicht zu bewegen (3,5 kg), rundum drehbarer Lenker für mehr Balance und Wendigkeit, Trittbrett für abwechslungsreichen Fahrspaß, softe, leise EVA-Reifen, robuster Stahlrahmen, mitwachsender Sattel und Lenker für langjährige Nutzung, sichere, ergonomische Puky-Features wie Lenkerpolster, Bananensattel und Sicherheitslenkgriffe
  • Nachteile: 8,4-Zoll-Räder für größere Kinder schnell zu klein, Schadstofffund im Laufrad-Test von Stiftung Warentest 2021 (Hersteller reagierte)

Cruzee Laufrad

Das Cruzee Laufrad für Kinder ab 1 ½ Jahre ist mit seinem Gewicht von nur 2 kg ein sehr gutes Modell. Flexibel einstellbar kann das Laufrad gute 3 Jahre genutzt werden und im Anschluss geht’s vom Laufrad aufs erste Kinderfahrrad. Auf dem Cruzee Laufrad (Balance Bike) lernen Kinder von Anfang an die Balance zu halten. Beim späteren Umstieg aufs Fahrrad gibt es keine Schwierigkeiten mehr mit dem Gleichgewicht.

Das Cruzee gehört preislich in die Mittelklasse der Laufräder. Hat aber gegenüber vielen anderen Modellen den großen Vorteil, gute drei Jahre mit dem Kind zu wachsen. Ein Cruzee Laufrad kann das einzige Laufrad fürs Kind sein. Weitere Größen etc. gibt und braucht es nicht. Ab 1 ½ Jahre passen Kinder aufs Cruzee und bleiben bis sie 4 Jahre sind drauf, um anschließend aufs Kinderfahrrad zu steigen.

Nur 2 kg Gewicht sind eine echte Ansage und das Cruzee macht keine Abstriche in der Haltbarkeit oder Sicherheit. Die Reifen sind aus robustem Moosgummi und haben den Vorteil unplattbar zu sein. Es sind keine Luftreifen und somit kann es keine Panne geben. Lenker und Sitz sind flexibel in der Höhe verstellbar. Am Lenker genau wie an der Sattelstange sind Schnellspanner montiert. Das erlaubt das Verändern von Lenker- und Sattelhöhe auch unterwegs.

Leichte Laufräder - Warum das Gewicht eine Rolle spielt

Das Gewicht spielt beim Laufrad eine Große Rolle: je geringer das Gewicht des Laufrads umso weniger Kraft brauchen die Kinder und umso leichter können sie das Laufrad bewegen. Sie beherrschen ein leichtes Laufrad einfach sicherer und haben mehr Spaß damit.

Es gibt Laufräder die von den Herstellern bereits für ein Alter ab 1,5 Jahren empfohlen werden. Damit Kinder in diesem Alter überhaupt mit einem Laufrad fahren können ist es wichtig, dass es ein sehr geringes Gewicht hat.

Das bekannte Anfängerlaufrad Puky LR M wiegt um die 3,5 Kilo. In unserer Tabelle findest du 30 alternative Laufräder mit einem Gewicht von weniger als 3,5 kg vor. Die leichtesten Modelle wiegen keine 2 kg und belasten die Kleinen viel weniger!

Kinderlaufrad - leicht ist besser ab € 159,00Das Gewicht eines Lauflernrads ist ein sehr wichtiges Kriterium bei der Auswahl des passenden Laufrads für dein Kind weil es einen großen Einfluss auf die Handhabbarkeit hat.

Empfehlungen für das passende Laufradgewicht

Wir empfehlen folgende Obergrenzen für das Gewicht bei einem Laufrad in Anhängigkeit des Alters der Kinder. Natürlich darf es immer leichter sein und auch mit etwas mehr Gewicht haben die Kinder meist kein großes Problem. Es handelt sich also eher um grobe Richtwerte an denen du erkennen kannst ob ein Laufrad eher zu den leichten oder zu den schweren innerhalb einer Altersklasse gehört.

Alter Körpergröße Körpergewicht maximales Laufradgewicht
1 - 1,5 Jahre 70 - 78 cm 9 - 12 kg unter 2 kg
1,5 - 2 Jahre 78 - 85 cm 10 - 14 kg bis 2,5 kg
2 - 3 Jahre 85 - 95 cm 13 - 18 kg bis 3 kg
3 - 4 Jahre 95 - 105 cm 15 - 20 kg bis 3,5 kg
Ab 4 Jahren ab 105 cm ab 20 kg bis 4 kg

Worauf Eltern beim Kauf eines Laufrads achten sollten (FAQ)

  1. Welche Größe ist die richtige für mein Kind? Die passende Größe eines Laufrads hängt von der Schrittlänge des Kindes ab. Idealerweise sollte das Kind im Sitzen mit beiden Füßen flach den Boden berühren können.
  2. Welche Reifen sind besser - Luftreifen oder Kunststoffreifen? Luftreifen bieten besseren Grip sowie eine gute Dämpfung und Fahrkomfort, insbesondere auf unebenen Wegen. Kunststoffreifen sind hingegen leichter und wartungsfrei, eignen sich aber eher für glatte Untergründe wie Asphalt oder Innenräume.
  3. Sollte das Laufrad eine Bremse haben? Eine Bremse ist für Kinder ab etwa drei Jahren sinnvoll, da sie dann die nötige Kraft und Koordination haben, um sie zu bedienen. Für jüngere Kinder ist eine Bremse oft unnötig, da sie intuitiv mit den Füßen abbremsen.
  4. Welches Material ist besser - Holz oder Metall? Holzlaufräder sind umweltfreundlich und leichter, können aber weniger robust sein als Metall- oder Aluminium-Modelle. Metallrahmen sind stabiler und meist höhenverstellbar, sodass sie länger mit dem Kind mitwachsen.
  5. Wie wichtig ist die Höhenverstellbarkeit? Ein höhenverstellbarer Sattel und Lenker ermöglichen es, das Laufrad über mehrere Jahre hinweg an die Körpergröße des Kindes anzupassen.
  6. Sollte das Laufrad einen Lenkeinschlag-Begrenzer haben? Ein Lenkeinschlag-Begrenzer verhindert ein abruptes Verdrehen des Lenkers und kann gerade für Anfänger hilfreich sein.
  7. Wie schwer sollte ein Laufrad sein? Das Laufrad sollte möglichst leicht sein, damit das Kind es gut steuern und selbstständig anheben kann. Ein Gewicht zwischen 2,5 und 4,5 Kilogramm gilt als ideal.
  8. Welche Sicherheitsmerkmale sind wichtig? Ein gepolsterter Lenker, rutschfeste Griffe, abgerundete Kanten und eine stabile Verarbeitung erhöhen die Sicherheit.
  9. Gibt es Zubehör, das sinnvoll ist? Ein Helm ist beim Fahren unerlässlich, um den Kopf zu schützen.
  10. Ab wann kann mein Kind vom Laufrad auf ein Fahrrad umsteigen? Sobald das Kind sicher auf dem Laufrad fährt, das Gleichgewicht gut hält und Kurven meistert, kann es auf ein Fahrrad mit Pedalen umsteigen - oft bereits mit drei bis vier Jahren.

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