Cube Damenrad E Bike Test: Das Kathmandu Hybrid SLX 800 im Detail

Dass Fahrradriese Cube Preis-Leistung kann, ist schon länger kein Geheimnis. Zuverlässig schnüren die Waldershofer in unseren Tests ein Ausstattungspaket, das selbst Versender wie Canyon und Rose neidisch machen dürfte. Und auch das neue Kathmandu ist da keine Ausnahme. Zwar reizt das Cube das Preislimit unseres Vergleichstests voll aus. Dafür gibt's aber auch top Parts soweit das Auge reicht.

Die Fakten zum Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Gebremst und geschaltet wird mit Premium-Teilen aus Shimanos XT-Regal, die Marken-Laufräder von Newmen sind wertig, die Beleuchtung ist fast so gut wie die Marken-Lampe mit Fernlicht am Konkurrenten von KTM. Das große Bosch-Display Kiox 500 lässt in puncto Infotainment keine Wünsche offen - wobei das in unserem Test von sechs Trekking-E-Bikes mit dem neuen Bosch-Motor kein Alleinstellungsmerkmal ist. Eine versenkbare Sattelstütze gibt's beim Cube noch on top.

Der neue Bosch-Antrieb: kleine aber spannende Verbesserungen

Dazu arbeitet der neue Motor leiser und reagiert spürbar sensibler auf den Pedaldruck, als das Vorgängermodell. Zudem bietet der neue Bosch Performance Line CX über 25 km/h nahezu keinen Widerstand. Selbst bei mittlerer Unterstützung und variierendem Fahrprofil sind etwa 100 Kilometer problemlos möglich. Wer sparsamer fährt und den Motor nur minimal nutzt, kann sogar noch deutlich weiter kommen.

Die Ausstattung des Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Neu ist: Auch bei Verarbeitung und Details gibt Cube jetzt richtig Gas. Der Rahmen mit den verschliffenen Nähten wirkt wertig, die Teilintegration des Gepäckträgers ist eine gute Idee und verbessert das Handling mit Beladung, ohne dass Cube dafür einen echten Schwerlast-Träger einsetzen muss. Scheinbar günstige Parts wie die Kunststoff-Schutzbleche sind in der Praxis kein Nachteil. Gerade die Eigenmarken-Griffe gefallen mit hohem Komfort.

Einziger Wermutstropfen: Statt die auf Haltbarkeit und weiches Schalten getrimmte neue Linkglide-Schaltung mit nur elf Gängen zu verbauen, setzt Cube nach wie vor auf die klassische Hyperglide XT mit zwölf Gangabstufungen.

Hier eine Übersicht der Ausstattung:

  • Schaltung: Shimano XT (12-fach)
  • Übersetzung: 38 / 10 - 51 Zähne
  • Bremsen: Shimano XT (Vierkolben)
  • Reifen: Schwalbe Marathon Efficiency, 55 mm
  • Lichtanlage v. /h.: Acid Front Light 150, Acid Mudguard Rear Light
  • Gepäckträger: Acid, 25 kg
  • Gabel: Fox 34 AWL

Kurz gesagt: Hier bleiben keine Wünsche offen. Eine noch wertigere Ausstattung würde funktional fast keine Vorteile mehr bringen.

Durchdachte Träger-Lösung: Statt eines komplett separaten Bauteils verlängert Cube den Rahmen nach hinten und setzt nur die Plattform auf.

Praxistest: So fährt sich das Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Auf dem Cube sitzt man wie auf einem Thron: Souverän und komfortbetont. Das Rad fällt groß aus, bei der Geometrie lässt sich Cube vom Mountainbike inspirieren. Der Lenkwinkel ist etwas flacher, der Radstand etwas länger als üblich. Das bringt einen stoischen Geradeaus-Lauf, im wuseligen Stadtverkehr hätten wir uns etwas mehr Agilität gewünscht. Im Zweifel besser zum kleineren Rahmen greifen!

Sonst macht das Cube eine gute Figur, die fein profilierten Reifen rollen gut auf Asphalt, sind auf Schotter aber nicht erste Wahl.

MYBIKE-Bewertung des Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Stärken:
  • Hohe Fahrstabilität
  • Guter Komfort
  • Exzellente Ausstattung
  • Starke Reichweite
Schwächen:
  • Könnte handlicher sein
  • Schutzblech hinten etwas kurz

Cube E-Bikes im Test: Ein Überblick

Pedelecs von Cube bringen es im Testumfeld durch die Bank auf gute bis sehr gute Bewertungen. Der Gesamtnotenschnitt aus Tests und Meinungen liegt bei 1,3 (Datenbasis: Alle Tests, in denen eine Endnote vergeben wurde). Mit dem Kathmandu Hybrid erzielte der Hersteller auch bei der Stiftung Warentest ein respektables Ergebnis - dort müssen sich die Testräder einem 20.000-km-Dauertest am Prüfstand stellen.

Welche Stärken weisen E-Bikes von Cube auf - und gibt es auch Schwächen?

E-Bikes von Cube gelten in den Tests als spritzig und überzeugen auch sonst beim Fahrhandling - selbst ohne Motorunterstützung. Die Ausstattung ist stets optimal auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt, ganz gleich ob Touren-Pedelec oder E-MTB. Cube setzt konsequent auf Antriebskomponenten von Bosch, die in den Tests durchweg sauber werkeln und optisch gut integriert sind - Intube-Akkus sind inzwischen auch bei Cube Standard.

Weitere Cube Modelle im Test:

  • Cube AMS ONE11: Das leichte Downcountry-Fully überzeugt mit agiler Geometrie, Top-Klettereigenschaften und solidem Komfort.
  • Cube Attain SLX: Das Attain SLX bietet sportliches Fahrverhalten, Komfort und zuverlässige Technik zum fairen Preis.
  • Cube Stereo Hybrid ONE44: Das Hybrid One44 ist ein vielseitiges E-MTB für Trail und Tour, mit Bosch CX-Motor und großem 750-Wh-Akku.
  • Cube Nuroad C:62 SLX: Dieses Carbon-Gravelbike von Cube kombiniert Sportlichkeit mit Tourentauglichkeit.
  • Cube Stereo ONE44: Das Bio-All-Mountain-Bike punktet mit niedrigem Gewicht, ausbalanciertem Fahrverhalten und hochwertiger Ausstattung.
  • Cube Fold Hybrid Comfort 500: Ein praktisches E-Klapprad mit Bosch-Motor, großem Display und wartungsarmem Riemenantrieb.
  • Cube Phenix C:68X SLX: Das Carbon-Hardtail ist konsequent auf XC-Rennen ausgelegt: superleicht, direkt und kompromisslos sportlich.
  • Cube Attain C:62 SLT: Das günstige Einstiegsrennrad überzeugt durch Komfort, stabiles Fahrverhalten und solide Technik.

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