Cube E-Bike mit Rücktritt Test: Sicherheit und Komfort vereint

Die E-Bike-Branche erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Insgesamt hat der Fachhandel in Deutschland im vergangenen Jahr 3,85 Millionen Fahrräder und Elektrofahrräder verkauft - das waren nach Angaben des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V.) 2,53 Prozent weniger als 2023. Der Markt für E-Bikes ist entsprechend groß und unübersichtlich, das Produktportfolio ist riesig. Unterschiedliche Modelle konkurrieren mit unterschiedlichen Antriebskonzepten.

Die Vielfalt auf dem E-Bike-Markt ist riesig: Fast jeder Fahr­radtyp - vom klassischen Tiefein­steiger bis hin zum Lastenrad - wird mitt­lerweile auch mit Elektromotor angeboten. Elf solcher Trekking-Räder mit integrierten Akkus hat die Stiftung Warentest im E-Bike-Test 2024 geprüft. Die Räder kosten zwischen 1.100 und 4.500 Euro. Gute kosten ab rund 3.200 Euro. Die Stiftung Warentest hat 2024 elf Trekking-E-Bikes getestet, darunter Modelle von Cube, Kalkhoff und KTM.

Was sind Pedelecs?

Pedelec steht als Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Dabei handelt es sich um ein Fahrrad mit Elektromotor, der erst dann seine unterstützende Wirkung entfaltet, wenn man in die Pedale tritt. Ohne eigene Kraftanstrengung bewegt sich ein E-Bike bzw. Pedelec also nicht vorwärts.

Der Gesetzgeber legt den rechtlichen Rahmen für ein E-Bike fest. Die Motorunterstützung darf nur bis 25 Stundenkilometer aktiv sein, bei höheren Geschwindigkeiten muss sich diese abschalten. Eine Anfahr- bzw. Ein Pedelec darf jeder fahren, es erfordert weder Zulassung oder Versicherung noch einen Führerschein und auch eine Helmpflicht besteht nicht (wir raten dennoch dringend zu einem Fahrradhelm).

S-Pedelecs sind die schnellen E-Bike-Varianten - das »S« steht schließlich für »Speed«. Maximal 45 Stundenkilometer sind erlaubt, der Motor leistet im Gegensatz zum Pedelec mehr als 250 Watt. Da es sich rechtlich nicht mehr um ein Fahrrad handelt, werden Zulassung, Führerschein (ab Klasse AM, bis 2013 Klasse M), Versicherungsschutz und Nummernschild benötigt. Zudem besteht eine Helmpflicht.

E-Bike-Typen: Eine Übersicht

Nahezu jede Gattung, die es für klassische Fahrräder gibt, ist inzwischen auch als E-Bike erhältlich.

  • Citybikes: Sind primär für den Stadtverkehr konzipiert. Das fängt an bei der Bereifung und macht sich in einer komfortablen Sitzhaltung mit guter Umsicht im Verkehr und einem einfachen Einstieg bemerkbar. Wer ständig an roten Ampeln anhalten muss, will schließlich schneller vom Rad runter als ein Sportler, der lange Strecken am Stück zurücklegen kann.
  • Trekkingräder: Erweitern das Arbeitsumfeld eines Citybikes. Sie sind prinzipiell auch sehr komfortabel, erlauben jedoch durch ihre robuste Bauweise und kräftigere Reifen mit Profil auch problemlos einen Abstecher über einen Feld- oder Waldweg.
  • Mountainbikes: Sind ebenfalls als E-Bikes zu haben. Sie sind für wilde Ausritte über Stock und Stein konzipiert und haben kraftvolle Motoren, um auch starke Anstiege zu bewältigen. Als Hardtails bezeichnet man Mountainbikes, die über keine hintere Federung verfügen, sondern lediglich mit einem gefederten Vorderrad ausgestattet sind.
  • Rennräder: Natürlich sind auch Rennräder als E-Bike erhältlich.

Motorkonzepte bei E-Bikes

Bei E-Bikes unterscheidet man Mittelmotor, Hinterrad- und Vorderradnabenmotor.

In der Regel ist der Mittelmotor am ehesten zu empfehlen. Er sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine gleichmäßige Gewichtsverteilung durch eine tiefe Position mittig am Tretlager. Ein Mittelmotor ermöglicht sehr sportliches Fahren. Kurze Kabelwege erweisen sich als Vorteil, weil so die Störanfälligkeit auf ein Minimum reduziert wird. E-Bikes mit Mittelmotor sind meistens etwas teurer, weil eine spezielle Rahmenkonstruktion erforderlich ist. Kette, Kettenblatt und Ritzel sind höheren Belastungen ausgesetzt.

Beim Hinterrad- und Vorderradnabenmotor muss man mit Einbußen beim Fahrkomfort rechnen. Entweder ist das Rad hecklastig oder der vorne angebrachte Motor kann das Lenkverhalten negativ beeinflussen, die Gabel wird stärker belastet. Auf rutschigem Boden ist sogar ein Durchdrehen des Vorderrades möglich. Ein Motor an der Hinterachse ist in der Regel angenehm leise und ermöglicht eine direkte Kraftübertragung für ein dynamisches Fahren.

Akkuposition und Kapazität

Bei älteren und einfachen E-Bikes befindet sich der Akku im Bereich des Gepäckträgers. Das sieht recht antiquiert aus. Optisch schöner sind Lösungen, bei denen der Akku teilweise oder sogar komplett in den Rahmen integriert ist.

In wenigen Fällen ist der Akku fest verbaut. Das hat gleich mehrere Nachteile. Das Fahrrad muss in der Garage oder an einer Außensteckdose geladen werden, da sich der Akku nicht mit ins Haus nehmen lässt. Wer gerne sehr große Strecken zurücklegt, hat mitunter einen Ersatzakku dabei. Das geht nicht, wenn dieser nicht austauschbar ist. Je größer die Akku-Kapazität, desto besser, weil dadurch die Reichweite des E-Bikes zunimmt.

Üblich sind Kapazitäten zwischen 250 und 600 Wattstunden (Wh). Wieviele Kilometer sich mit einer Akkuladung zurücklegen lassen, hängt von ganz vielen Faktoren ab, pauschale Angaben sind deshalb schwierig und mit Vorsicht zu genießen. Entscheidend ist, in welchem Modus man fährt. Ebenfalls hängt die Reichweite vom Gewicht des Fahrers, der Beschaffenheit der Strecke und den Windverhältnissen ab. Bosch hat im Internet einen nützlichen Reichweiten-Assistenten eingerichtet. Hier kann man ganz verschiedene Parameter wie Gewicht, Geschwindigkeit, Fahrmodus, Trittfrequenz, Fahrbahnbeschaffenheit etc.

Wie weit kommt man mit dem E-Bike unter bestimmten Voraussetzungen?

Wichtige Kaufkriterien

Ein E-Bike sollten Sie unbedingt persönlich Probe fahren. Neben objektiven Kaufkriterien gibt es nämlich auch subjektive. Sitzen Sie bequem? Benötigen Sie einen anderen Lenker? Ergibt ein gefederter Sattel Sinn? Fachhändler konfigurieren Ihnen Ihr Fahrrad auf ihre individuellen Vorlieben hin.

Motorkonzept und Akku haben wir bereits thematisiert. Ein wichtiges Thema ist auch, wie leistungsstark der Motor ist. Werfen Sie hierzu zur ersten Orientierung einen Blick auf die Newtonmeter-Angabe. Die Bosch-Antriebssysteme gehören zu den besten am Markt. Sie liefern je nach Motor zwischen 40 und 75 Newtonmeter. Bei 40 Newtonmetern ist die Tretunterstützung gering. In sehr hügeliger Landschaft bringt ein E-Bike erst ab 60 Newtonmetern Spaß. Bei starken Anstiegen bleiben Sie dann ganz entspannt, im »Turbo«-Modus genießen Sie einen extremen Vorschub.

Für Arbeitnehmer, Selbstständige und Unternehmer kann sich das Leasen eines E-Bikes lohnen. Die Besteuerung des geldwerten Vorteils für die private Nutzung wurde von 1 % auf 0,5 % reduziert.

Ein anderes Thema ist die Art der Gangschaltung. Hierbei konkurrieren Naben- und Kettenschaltungen. Speziell wenn Sie sich für ein Pedelec mit dem von uns bevorzugten Mittelmotor interessieren, entscheidet die verwendete Schaltung über die effektiv nutzbare Antriebskraft.

Ein E-Bike mit Nabenschaltung entfaltet bis auf wenige Ausnahmen am Berg nie die Wucht einer Tretunterstützung mit Kettenschaltung. Bauartbedingt kann erst eine Kettenschaltung das volle Leistungsvermögen des Motors freigeben. Wichtig: Da hier große Kräfte auftreten, müssen Ritzel und Kette entsprechend stark dimensioniert sein. Im bergigen Gelände ist eine Kettenschaltung deshalb die erste Wahl, in der Stadt kann hingegen eine Nabenschaltung vollkommen genügen.

Wichtig ist nicht nur die Beschleunigung, sondern auch das Bremsverhalten. Unterziehen Sie die Bremsen deshalb einem Test. Sind sie ausreichend dimensioniert?

Nützlich ist ein im Dunkeln beleuchtetes Display, auf dem man nicht nur den gewählten Fahrmodus sieht, sondern auch die verbleibende Restkapazität des Akkus (in Prozent oder als Restangabe in Kilometern), gefahrene Gesamtkilometer und Tageskilometer. Bei vielen E-Bikes lässt sich das Licht auch über die Display-Einheit einschalten.

Mittlerweile sparen sich erste Hersteller eigene Bordcomputer ein. Stattdessen muss man sich eine App auf seinem Smartphone installieren und kann das per Halterung am Lenkrad als Bordcomputer einsetzen, um die eben aufgeführten Parameter abzurufen. Wir halten nicht viel von dieser Lösung. Schließlich ist man darauf angewiesen, immer das Smartphone dabei zu haben.

Cube E-Bikes: Qualität und Innovation

Eingefleischte Mountainbiker erinnern sich beim Namen Cube wahrscheinlich direkt an das erste Cube Stereo Fully, das damals einen enormen Haben-Will-Faktor auszeichnete. Zum Glück hat sich Cube dasselbe Sex-Appeal auch für seine 2020er E-Bikes erhalten - die Räder sind nämlich immer noch so schick und hochwertig wie eh und je.

Mit Cube und Bosch machen seit 2014 zwei deutsche Erfolgsgeschichten gemeinsame Sache. Dass durch eine so hochkarätige Kooperation nur edelste E-Bikes entstehen, ist beinahe selbstverständlich. Für die Saison 2020 deckt Cube daher mit über 100 Modellen das gesamte E-Bike Segment ab, angefangen beim gemütlichen Trekking E-Bike bis hin zum elektrischen Enduro.

Was zeichnet Cube aus?

Cube kann auf viel Erfahrung aus dem Renneinsatz zurückgreifen. Mit Max Hartenstern haben sie beispielsweise die neue deutsche Downhill-Hoffnung unter Vertrag. Der zweifache Deutsche Meister profitierte bei seinen Erfolgen von den fortschrittlichsten Materialien, Fertigungstechniken und Designs, die sich auch bei den E-Bikes wiederfinden. Im Zusammenspiel mit dem Kult der Marke gehören die Cube E-Bikes daher zu den hochwertigsten und schicksten Rädern am gesamten Markt. Dabei ist es egal, ob man auf einen Aluminium- oder auf einen Carbon-Rahmen setzt - jedes Rad von Cube ist ein kleines technisches Meisterwerk.

Antriebstechnologie von Bosch

Die Antriebstechnologie Bosch hat sich zügig zum Platzhirsch im Segment der hochwertigen und leistungsstarken Elektromotoren entwickelt. Cube setzt daher bei den meisten E-Bikes, vor allem im Trekking-, City- und Mountainbike-Bereich, auf verschiedene Bosch Systeme. Hier kommen immer die neuesten Technologien zum Einsatz, weshalb man sicher sein kann, an einem 2020er Cube E-Bike den State of the Art zu finden.

Mit den Motoren von Fazua verbaut Cube in ihren Agree Rennrädern außerdem einen extrem spannenden Motor eines neuen Herstellers aus München. Akku und Antriebseinheit sitzen hier im Unterrohr, was für eine unauffällige und sportliche Optik sorgt. Damit sehen die E-Bikes noch mehr wie nicht motorisierte Räder aus.

Worauf beim Kauf eines Cube E-Bikes achten?

  • Probefahrt: Von einem Kauf beim Discounter ist in jedem Fall abzuraten, denn oftmals weisen solche E Bikes eine veraltete Akku-Technik auf. Des Weiteren sollte der Käufer immer eine Probefahrt mit dem neuen E Bike vornehmen. Das können Sie sehr gerne bei einer unser Filialen machenDamit lange Fahrradtouren Spaß machen, sollte die Sitzposition und die Größe des jeweiligen Modells optimal sein. Ergonomisch ideal ist eine Position in der der Rücken nicht krumm ist und die Arme nicht durchgestreckt werden müssen.
  • Reichweite und Akkugröße: Die verbauten Motoren der unterschiedlichen Hersteller können sich stark in der Reichweite und Akkugröße unterscheiden. Starke Akkus reichen bis zu Distanzen von 205 Kilometern.
  • Antriebssystem und Lage: Beim Kauf eines Cube E-Bikes sollte der passende Antrieb ausgewählt werden. Hierbei wird zwischen Vorderrad-und Hinterrad- Nabenmotoren, sowie Mittelmotoren, welche im Rahmen integriert sind, unterschieden. Je nachdem, an welcher Position sich der Antrieb befindet, unterscheidet sich der Effekt. Es gilt die Regel: Am Hinterrad schiebt der Motor, am Vorderrad zieht er und bei einem zentralen Antrieb bleibt der Effekt relativ neutral. Der Trend geht heutzutage meist hin zum Mittelmotor.
  • Leistung und Geschwindigkeit: Der Elektromotor des E-Bikes unterstützt den Fahrer mit einer Leistung bis zu maximal 250 Watt und nur während des Tretens wird eine Geschwindigkeit bis zu 25 km/h erreicht. Möchte man eine höhere Geschwindigkeit erreichen, so fährt man ab 25 km/h in Eigenleistung. Hierbei ist es möglich, die Unterstützung in mehreren Stufen einzustellen. Die Geschwindigkeit ist auch abhängig von der Trittfrequenz und Pedalkraft des Fahrers.
  • Einsatzbereich: Vor dem Kauf eines Cube Ebike sollte überlegt werden, inwiefern das Fahrrad genutzt werden soll. Soll das Ebike zum Pendeln ins Büro oder für lange Trakking-Touren genutzt werden? Die Kapazität des Akkus sollte dem Einsatzgebiet entsprechend ausgewählt werden, ebenso wie die Rahmenform und die Motorenposition.

Was macht die E-Bike der Marke Cube aus - Warum sind sie so beliebt?

Ebikes der Marke Cube sind bei Sportlern deshalb so beliebt, weil Sie immer häufiger in Fachzeitschriften als Testsieger hervorgehen und in der Praxis einfach bestehen. Langlebigkeit, Leistungsfähigkeit und die für Cube E-Bikes typische einfache Wartung zeichnen diese Räder aus und rechtfertigen den Hype. Egal, ob klassisches Mountainbike, Rennrad, Full Suspension Bike oder Damenrad - Cube lässt jedes radsportbegeistertes Herz höher schlagen.

E-Bikes mit Rücktrittbremse

Die E-Bikes mit Rücktrittbremse sind speziell für Fahrradfahrer entwickelt, die Wert auf eine zusätzliche Bremsmöglichkeit legen. Sie verfügen über einen integrierten Rücktrittmechanismus, der ein sicheres Abbremsen des Fahrrads ermöglicht.

Fast ausschließlich im City-E-Bike-Bereich sind viele Modelle mit einer Rücktrittbremse ausgestattet. Neben City E-Bikes gibt es aber auch einige Trekking E-Bikes, E-Klappräder, Kompakt-E-Bikes und E-Lastenräder, die zusätzlich mit einer Rücktrittbremse erhältlich sind. Diese Modelle bieten zusätzliche Flexibilität und eignen sich hervorragend für Ausflüge ins Grüne oder den Transport von Lasten.

Für wen eignen sich E-Bikes mit Rücktritt?

E-Bikes mit Rücktrittbremse sind äußerst vielseitig und bieten für verschiedene Einsatzzwecke die ideale Lösung. Sie ermöglichen ein sicheres und komfortables Fahrerlebnis vor allem im urbanen Umfeld. Die Modelle bieten eine aufrechte Sitzposition und sind meist mit einem robusten Gepäckträger ausgestattet, der ausreichend Platz für deine Einkäufe oder persönlichen Gegenstände bietet.

Führende Marken für E-Bikes mit Rücktritt

Marke E-Bike-Typen mit Rücktrittbremse
Hercules E-Citybikes, E-Klappräder und E-Lastenräder mit Rücktrittbremse
Kalkhoff E-Citybikes und Trekking E-Bikes mit Rücktrittbremse
Gazelle E-Citybikes mit Rücktrittbremse
Raleigh E-Citybikes mit Rücktrittbremse
Winora E-Citybikes und Trekking E-Bikes mit Rücktrittbremse
Flyer E-Citybikes und Kompakt-E-Bikes mit Rücktrittbremse

Diese Marken sind im Segment E-Bikes mit Rücktrittbremse mit besonders großer Modell-Anzahl vertreten. Neben diesen findest du allerdings noch viele weitere Marken mit diesem Ausstattungsmerkmal.

Egal ob du nach einem City E-Bike für den Alltag, einem Trekking E-Bike für Touren oder einem kompakten E-Klapprad suchst, die E-Bikes mit Rücktrittbremse in unserem Shop bieten dir eine zuverlässige und sichere Fahrt.

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