Cube wurde 1993 von Marcus Pürner gegründet und ist eine Fahrradmarke der Pending System GmbH & Co. KG in Bayern. Cube zählt zu den größten Fahrrad Herstellern in Deutschland und umfasst neben den 180 unterschiedlichen Fahrräder-Typen auch noch Kleidungs- und Accessoires-Kollektionen.
Mit dem Leitspruch „Cube your Life“ vereint der Gründer höchste Qualität mit gelungenem Design und vor allem der Freude am Rad fahren. Ob Profi oder Anfänger, bei Cube ist für jeden etwas dabei. Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes.
Allgemeine Informationen zum Cube Kinderfahrrad
Die Modelle der deutschen Marke Cube sind für die Bedürfnisse von Kindern im Vorschul- und Grundschulalter maßgeschneidert und eine gute Wahl für das erste eigene Fahrrad. Die Bikes sind leicht, robust und verfügen über hochwertige Komponenten. Dein Kind ist schon wieder ein Jahr älter und ein Stück gewachsen? So schön das ist so bedeutet es aber leider auch, dass schon wieder ein neues Fahrrad fällig ist da das alte Rad einfach zu klein geworden ist.
Für welches Alter passt ein 16 Zoll Rad?
Ab wann ein Fahrrad passt hängt weniger von seinem Alter als von seiner Körpergröße ab. 16 Zoll sind sind eine sehr gängige Größe bei Kinderfahrrädern. Von allen Herstellern gibt es ein Fahrrad in dieser Größe. Meist passen sie wenn dein Kind 4 bis 5 Jahre alt ist.
Von Puky gibt fast 10 verschiedene 16 Zoll Fahrräder. Ist da das richtige dabei oder ist ein anderer Hersteller wie woom besser geeignet für dein Kind? Unser Ratgeber zur passenden Fahrradgröße für jedes Alter hilft dir bei der Vorauswahl passender Fahrräder. Es kommt nämlich gar nicht auf die Reifengröße in Zoll an sondern darauf, dass die Sattelhöhe des Rads zur Schrittlänge des Kindes passt.
Unser Ratgeber zu den wichtigsten Eigenschaften eines Kinderfahrrads findest du hier. Auf einige Punkte solltest du besonders achten wenn du ein 16 Zoll Kinderfahrrad kaufen möchtest:
- Ein geringes Fahrradgewicht erleichtert das Handling sehr.
- Längere Strecken sind dann für dein Kind leichter zu schaffen.
- Handbremsen und Freilauf sind besser als eine Rücktrittbremse weil sich die Pedale frei bewegen lassen.
- Stützräder sind heute nicht mehr zu empfehlen.
- Wenn Kinder Laufrad gefahren sind brauchen sie keine Stützräder am Fahrrad.
Körpergröße und Innenbeinlänge
Die Hersteller sind sich hier recht einig die meisten Modelle werden für eine Körpergröße ab 105 cm und einer Innenbeinlänge ab 45 cm empfohlen. Alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich schnell. Aber bei dieser Größe ist dein Kind wahrscheinlich um die 4 Jahre alt.
Beachte, dass die Zoll Angabe hier wirklich nicht wichtig ist. In unserer Übersicht zu den besten Fahrrädern ab 4 Jahren findest du alle Kinderfahrräder die für diese Körpergröße passen. Und da sind nicht nur 16 Zoll Räder vertreten. Bei manchen Anbietern (auch Puky) gibt es nämlich auch 18 Zoll Räder. Und die Unterscheiden sich in der Größe kaum von den 16″.
Für kleinere Kinder kann es besser sein zunächst auf einem 12 Zoll oder 14 Zoll Fahrrad die ersten Erfahrungen zu machen. Durch die kleinere Größe sind diese Räder leichter zu bewältigen als die größeren 16 Zoll Räder.
ADAC Kinderfahrradtest 2024: 16-Zoll-Fahrräder im Vergleich
Der ADAC hat 2024 insgesamt 14 Kinderfahrräder mit 16-Zoll-Reifen auf Handhabung, Fahreigenschaften, Eignung für das Kind, Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Viele der getesteten Fahrräder haben einen stolzen Preis. Doch muss das sein? Die Ergebnisse im Überblick.
Mit acht der getesteten Kinderfahrräder für den Einstieg ins Radfahren erhält über die Hälfte das ADAC Urteil "gut". Vier Räder bekommen das Urteil "befriedigend", eines das Urteil "ausreichend" und eines fällt mit "mangelhaft" durch. Mit dem Testsieger Woom und dem zweitplatzierten Puky erzielen zwei namhafte Hersteller das beste Ergebnis. Wer ein qualitativ hochwertiges Kinderfahrrad sucht, muss mit einem Preis von 300 bis über 400 Euro rechnen.
Die Eigenschaften eines guten Fahrrads erleichtern es den Kindern extrem, das Radfahren zu lernen. Positiv fiel auf, dass der Bremshebel und die Sattelhöhe ohne Werkzeug einstellbar sind. Die leichtgängigen Bremsen funktionieren fast zu gut, denn sie mussten mit etwas Vorsicht eingebremst werden. Hilfreich in der Bedienung der Bremsen ist in jedem Fall, dass der hintere Bremshebel farblich markiert ist. So können Kinder beim Fahrradfahren den vorderen und hinteren Bremshebel nicht verwechseln.
Fünf Hersteller hatten nicht die vorgegebene Anzahl an Reflektoren für ein verkehrssicheres Fahrrad angebracht, bei acht Modellen gab es keinen vollständigen Schutz der Kette. Beim Kinderfahrrad von Bikestar waren die Lenkerenden nicht geschützt, und beim Modell von Cube ließen sich die Griffe abziehen.
Schadstoffe in Griffen
Überraschend ist, dass nur die zwei preisgünstigsten Modelle im Test (Royal Baby Freestyle und B'Twin 500 Robot) frei von Schadstoffen sind. Bei allen anderen Kinderfahrrädern wurden Schadstoffe in den Griffen und auch im Sattel gefunden. Das Kinderrad MX 16 2023 von Orbea, das immerhin rund 360 Euro kostet, hatte mit dem Weichmacher DPHP Schadstoffe in den Griffen und musste dadurch auch abgewertet werden.
Allgemeine Tipps zum Kauf eines Kinderfahrrads
Generell ist es von Vorteil, wenn das erste Kinderfahrrad ein geringes Eigengewicht hat. Denn: Je leichter ein Kinderfahrrad ist, desto leichter ist das Üben für das Kind und desto besser auch das Fahrverhalten. Auch das zulässige Gesamtgewicht (Eigengewicht Fahrrad und Gewicht des Kindes) für ein Kinderfahrrad ist wichtig und muss altersgerecht sein.
Vor dem Kauf eines Kinderfahrrads ist es immer von Vorteil, die Kleinen beim Fachhändler Probe sitzen zu lassen und das Rad zuvor richtig einzustellen. Dabei sollten Sattelhöhe, Lenkerposition und die Erreichbarkeit der Bremshebel so eingestellt sein, dass diese vom Kind einfach bedient werden können. Radfahren bedeutet auch, den ein oder anderen Sturz zu erleben. Deshalb ist das Tragen eines gut sitzenden Fahrradhelms immer unerlässlich.
Sollten Bedenken wegen möglicher Schadstoffe in den Lenkergriffen bestehen, können diese immer im Fachhandel getauscht werden.
Cube Cubie: Modelle im Überblick
Cubie 120 - Laufrad oder erstes Kinderfahrrad
Das Cubie 120 gibt es in vier Versionen:
- Cubie 120 / Cubie 120 girl
- Cubie 120 walk / Cubie 120 walk girl
Das Cubie 120 überzeugt nicht nur durch sein stilvolles Design, sondern auch durch die durchdachten Details. Der Lenkereinschlag wird durch den Steuersatz limitiert und vermindert damit die Sturzgefahr beim Lenken.
Cubie 120 Walk (Laufrad)
- Laufrad 12 Zoll
- Gewicht: 3,9 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 139 €
Cubie 120
- Laufrad 12 Zoll
- Gewicht: 5,9 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 249 €
Ausgestattet mit einer Rücktrittbremse und einer leicht zu bedienenden Handbremse, ist Ihr Kind sicher unterwegs. Mit 5,9 kg zählt das Cube Kinderfahrrad auch noch zu einem Leichtgewicht unter den Kinderfahrrädern.
Cubie 160 und Kid 160
- Laufrad 16 Zoll
- Gewicht: 8,1 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 249 €
Ausgestattet mit Rücktritt sowie Kettenschutz ist Ihr Kind nicht nur sicher unterwegs, sondern die Kleidung bleibt auch sauber.
Cube Kid 200 Bikes
ACID 200 / ACID 200 DISC
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 9,5 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 299 €
Mit Felgenbremsen und einer 7-Gang Schlatung steht das Bike einem Erwachsenen-MTB nichts nach. Über den „Power Modulator“ an den bremsen, wird die Bremse so reguliert, damit Ihr Kind sicher unterwegs ist und nicht zu ruckartig abbremsen kann.
Access 200 Allroad
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 10,8 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 349 €
Ausgestattet mit LED Lichtern und Dynamo sind Sie mit Ihrem Kind auch bei Dunkelheit sicher unterwegs.
Ella 200
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 11,9 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 359 €
Weitere Fahrräder im Test
Woom Bikes
Die Woom Bikes stammen aus Österreich und sind die Leichtgewichte unter den Kinderfahrrädern.
Islabikes
Die Islabikes stammen aus England und sind individuell konfigurierbar.
Vor dem Kauf zu beachten
Für viele Kids ist das 16 Zoll Kinderfahrrad der Einstieg ins Radfahren. Damit das möglichst gut glückt, zeigen wir Dir, worauf es bei Bikes ab 3 Jahren ankommt. Als grobe Größenempfehlung für ein 16 Zoll Kinderfahrrad gelten 105-120 Zentimeter Körpergröße. Was das Alter betrifft, kommen Kinder in der Regel ab 3 bis 3,5 Jahren mit 16-Zoll-Bikes zurecht. Doch das sind beides nur grobe Richtwerte und nicht so recht zielführend.
Für die meisten 16 Zoll Kinderfahrräder und Kinder-Mountainbikes sollte dein Mädchen oder Junge eine Innenbeinlänge von 45 - 56 Zentimeter haben. Bei 16 Zoll Bikes sind Schaltungen völlig überflüssig. Sie überfordern Kinder nur. Der Rahmen besteht aus Aluminium und sollte einen möglichst leichten Ein- und Ausstieg ermöglichen (niedrige Überstandshöhe).
Empfehlungen für das beste 16 Zoll Kinderfahrrad
Das beste 16 Zoll Kinderfahrrad ist ein aufs Wesentliche reduziertes Kinder-Mountainbike. Schon für weniger als 400 Euro bekommt man einige der besten, leichten 16 Zoll Kinderbikes.
Cube Cubie 160 RT im Detail
Das CUBIE 160 RT steckt den sportlichen Einsatz locker weg und macht auch gelegentliche Ausflüge ins leichte Gelände möglich. Die Qualität der Anbauteile geht als "normal" durch. Am CUBIE 160 RT ist wenig dran, was kaputt gehen kann. Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes.
Gewicht & Ausstattung
Reifen prägen den Charakter eines Bikes extrem. Die Impac Reifen fallen mit 1,75 Zoll relativ schmal aus. Das mindert die Fahrsicherheit im Gelände. Kinder haben sehr wenig Kraft in den Händen. Leichtgängige Bremsen erhöhen also die Fahrsicherheit im Gelände und auf der Straße. Cube versucht dieses Problem mit einer Kombilösung geschickt zu umgehen.
Für Kinder ist die Kombination aus Rücktrittbremse und Felgenbremse meist koordinativ nicht zu bewältigen. In der Regel wird dann nur die Rücktrittbremse betätigt. Kinder können Gangschaltungen oft erst ab einem Alter von 6 Jahren sinnvoll bedienen. Cube weiß das und verbaut im CUBIE 160 RT deshalb nur einen Gang.
Die Bedeutung des Gewichts
Natürlich fällt es den Kindern leichter ein Fahrrad mit einem geringen Gewicht zu bewegen. Damit fühlen sie sich sicherer und haben mehr Spaß am Fahrradfahren.
Rücktrittbremse oder Freilauf?
Früher hatten alle 16 Zoll Fahrräder eine Rücktrittbremse. Am Hinterrad wurde also mit Rücktritt gebremst. Am Vorderrad gab es eine Handbremse. Von den etablierten Herstellern wie Puky wurde das als die beste Lösung am Kinderfahrrad angepriesen.
Neuerdings gibt es aber eine reihe von Hersteller die ganz anderer Meinung sind und auch am Hinterrad eine Handbremse verbauen. Tatsächlich hat ein Kinderfahrrad ohne Rücktritt einige Vorteile:
- Mit Freilauf lassen sich die Pedale im Stand frei drehen. Damit ist das Aufsteigen und Losfahren viel einfacher.
- Die Handbremsen sind leichter in der Bedienung und können besser dosiert werden als eine Rücktrittbremse.
- Die Rücktrittnabe ist schwerer als eine Handbremse.
Deshalb findest du Rücktrittbremse vor allem bei den klassischen Kinderraädern. Neue, moderne und leichte Räder haben immer eine zweite Handbremse.
Wir empfehlen natürlich die Variante mit 2 Handbremsen.
Empfehlenswerte Ausstattung
Mit diesem Zubehör solltest du das Fahrrad ausstatten. Auch wenn dein Kind nicht auf öffentlichen Straßen fährt, erhöht das Zubehör die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit des Kindes.
Empfehlenswerte Ausstattung:
- Beleuchtung vorne und hinten
- Reflektoren
- Klingel
Optionale Ergänzungen:
- Getränkeflaschenhalter
- Gepäckträger (erhöht jedoch das Gewicht)
- vorderes Schutzblech
Zusammenfassung des Cube Kid 160
Mit dem 16-Zoll Cube Kid 160 können sich jüngere Kids ab etwa 4 Jahren durchaus ins Gelände wagen. Das farblich sehr schön gestylte Kinder-MTB ist mit einem umfangreichen Sicherheitspaket ausgestattet. Das Cube macht einen kompakten, robusten Eindruck und ist in interessant abgestimmten Farbvarianten erhältlich.
Zur Sicherheitsausstattung gehören ein gepolsterter Vorbau, Lenkergriffe mit Prallschutz, rutschfeste Pedale, Reflektoren und ein durchsichtiger Kettenkasten. Hinten gibt es eine Rücktrittbremse, die für Kinderfahrräder in dieser Kategorie ein Standard ist. Auf eine V-Bremse wurde verzichtet, stattdessen wird vorne mit einer Cantileverbremse gebremst, die sich leichter dosieren lässt.
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