Der CUBE Kinder Fahrradanhänger Double CMPT ist der optimale Begleiter durch den Alltag. Das Multitalent besticht durch ausgeklügelte Funktionen als Fahrrad-Anhänger und Kinderwagen. Der große Insektenschutz an der Front und den Seiten hält ungewollte Fahrgäste vor dem Eindringen ab, ohne dabei die Frischluftzirkulation zu beeinflussen. Dank Sonnenschutz werden die kleinen Fahrgäste nicht bei ihren Nickerchen geblendet.
Der Spritzschutz hält die Kids auch bei matschigen Fahrten trocken. Die Sitz- und Rückenpolster sowie Kopfpolster mit Helmpocket, machen die Fahrt für die Kleinen zum komfortablen Vergnügen. Die Federung ist individuell einstellbar, je nach Untergrund und Gewicht. Mit dem zusätzlich erhältlichen Jogger Kit lassen sich alle Ausflüge noch flexibler gestalten.
Features des CUBE Kinder Fahrradanhängers
- Einfache Handhabung
- Sitz- und Rückenpolster
- Verstellbare Kopfpolster mit Helmpocket
- Heckfenster
- Sonnen-, Fliegen- und Spritzwasserschutz
- Höhenverstellbarer, ergonomischer Griff
- Seitliche Belüftung
- Verstellbare Federung
- Quick-Release Räder
- Farblich abgesetzte Funktionsteile
- Reflektierende Elemente
Technische Details
- Max. Zuladung: 42 kg
- Stützlast: 1 - 8 kg
- Laderaum: 70 Liter
- Abmessungen: Stroller-Modus: 63 x 86 x 102 cm
- Größe gefaltet: 101 x 69 x 38 cm
- Material: Metall, Kunststoff, Textil
- Gewicht: 18 kg (Herstellerangabe)
- Lieferumfang: 1 x Cube Double CMPT Fahrradanhänger, inkl.
Stiftung Warentest: Fahrradanhänger im Test
In Fahrradanhängern sollen Kinder sicher und bequem unterwegs sein, für die Eltern sollen sie den Alltag so praktisch wie möglich gestalten. Die Stiftung Warentest hat zehn Kinderanhänger untersucht − sieben Zweisitzer und drei Einsitzer. Die Stiftung Warentest zeigt Testergebnisse für zehn Kinderfahrradanhänger, darunter sieben Modelle für bis zu zwei Kinder sowie drei für ein Kind. Im Test vertreten sind Anhänger für 350 bis 1 300 Euro von Marken wie Thule (Chariot), Croozer, Hamax und Qeridoo.
Neun von zehn Modellen sind mangelhaft, weil sie Schadstoffe wie verbotene Fluorverbindungen (PFAS) enthalten. Einige Anhänger schützen ihre kleinen Passagiere bei Unfällen nicht gut genug. Obwohl wir den meisten Anhängern bescheinigen können, dass sie flott ans Rad gekoppelt sind und sich gut fahren lassen, ist das Fazit unseres Tests negativ: Keinen der getesteten Fahrradanhänger können wir empfehlen.
Sicherheitsmängel und Schadstoffe
Neun Anhänger enthielten in Sitzbezügen oder Kabinenstoffen hohe Konzentrationen von PFAS, die sei Juli 2020 beziehungsweise Februar 2023 verboten sind. Das ist mangelhaft. Ein direktes Gesundheitsrisiko für Kinder in den Anhängern besteht durch sie zwar nicht, die Stoffe reichern sich aber in der Umwelt an und können über Lebensmittel zum Menschen zurückkommen.
Vier der zehn getesteten Fahrradanhänger versagten zudem im Sicherheitstest, etwa weil sie beim Überschlag zu wenig oder keinen Platz zwischen Kopf und Untergrund ließen. Das kann bei Unfällen zu schweren Kopfverletzungen führen. Obendrein brach bei einem der vier Modell im Dauertest auch noch die Deichsel.
Reaktionen der Hersteller
Bereits vor der Veröffentlichung der Testergebnisse informierte die Stiftung Warentest die Hersteller. Qeridoo habe daraufhin vorerst die Produktion und den Verkauf gestoppt, um die Ursache für die erhöhten PFAS-Gehalte zu klären. Auch Hauck soll intensive Kontrollen und Tests angekündigt haben, genau wie Thule - diese hätten eigene Prüfungen veranlasst. Croozer will laut Stiftung Warentest die Anhänger grundsätzlich überarbeiten und in der kommenden Saison durch Nachfolgemodelle ersetzen. Auch bei Hamax hätten eigene Prüfungen keine Auffälligkeiten ergeben.
Worauf sollte man beim Kauf eines Fahrradanhängers achten?
Beim Fahrradanhänger Test unterscheiden wir zwischen zwei verschiedenen Anwendungsgebieten. Der klassische Fahrradanhänger / Lastenanhänger ist für den Transport von Gegenständen und Lasten konzipiert. Die zweite Variante ist der Fahrradanhänger für Kinder. Welcher Anhänger für die persönlichen Bedürfnisse der Richtige ist, erfährt man über den Fahrradanhänger Test. Egal ob Jogger, Walker oder Buggy, kaum ein Modell ist nur auf den Einsatz als Trailer beschränkt.
Beim Fahrradanhänger gilt es ebenso auf die Sicherheit zu achten, wie auf dem Fahrrad selbst. Integrierte Sicherheitsgurte sind den Kindern bei jeder Fahrt und auch bei kurzen Strecken anzulegen. Ebenfalls sollte das Kind in dem Anhänger einen Helm tragen. Kommt es zu einem Unfall, ist der Kopf geschützt und Verletzungen können reduziert werden.
Wichtige Kriterien beim Kauf
- Reifengröße: Es sollten mindestens 16 Zoll, besser jedoch 20 Zoll Räder montiert sein.
- Federung: Für Vielfahrer ist eine Federung ein lohnenswertes Extra.
- Prüfsiegel: Modelle mit TÜV, GS oder anderen aussagekräftigen, offiziellen Prüfsiegeln bevorzugen.
- Sicherungsleine: Bietet optimalen Schutz, wenn die Kupplung versagt.
- Bremsen: Der Anhänger sollte eine eigene Bremse besitzen, um ein unkontrolliertes Wegrollen zu verhindern.
- Reflektoren: Jeder Anhänger sollte mit ausreichend Reflektoren bestückt sein.
- Verdeck: Die Außenhülle sollte wasserabweisend und imprägniert sein.
- Belüftung: Achten Sie darauf, dass man ein Fliegen- bzw. Netzgitter installieren kann.
Fahrradanhänger vs. Alternativen
Viele fahrradbegeisterte Eltern stellen sich schon oft nach der Geburt der Kinder die Frage ab wann sie ihrem Hobby wieder nachgehen können. Es gibt viele Möglichkeiten mit Kindern auch größere Radtouren zu unternehmen. Die beste Variante ist es die Kleinen in einem Fahrradanhänger zu transportieren.
Fahrradanhänger als Ersatz für Geschwisterwagen
Die meisten Fahrradanhänger lassen sich auch gut als Buggy verwenden. Da die Nutzungsdauer von einem Fahrradanhänger wesentlich länger ist als die von einem Kinderwagen macht es Sinn einen solchen anstelle eines teuren Geschwisterwagens zu kaufen der dann vielleicht nur 2 Jahre in Verwendung ist. Auch sind meist der Sonnen-, Regen- und Insektenschutz bei einem Fahrradanhänger bereits eingebaut welche oft bei normalen Kinderwägen fehlen oder nur als optionales Zubehör erhältlich sind.
Fahrradanhänger vs. Fahrradkindersitz
Ein Fahrradanhänger bietet, neben der Sicherheit noch viele weitere Vorteile im Vergleich zum Fahrradkindersitz. Kinder können schon früher in einem Fahrradanhänger transportiert werden - Kinder können ab 2 Monaten in einem geeigneten Babysitz transportiert werden. In einem Fahrradkindersitz kann ein Kind erst transportiert werden sobald es selber gut und sicher sitzen kann - diese Sitze sind für Kleinkinder im Alter von 2 bis 5 Jahren konzipiert.
Fahrradanhänger sind sicherer. Die Kinder sind durch die Fahrgastzelle geschützt und auch wenn das Elternfahrrad einmal umfällt bleibt der Fahrradanhänger stehen. Bei einem Sturz von einem Fahrradkindersitz können Kinder sich ernsthaft verletzen da die Fallhöhe recht groß ist und sie rundherum wenig geschützt sind.
Fahrradanhänger vs. Lastenrad
Der Hauptvorteil eines Anhängers gegenüber einem Lastenrad ist die Flexibilität. Lastenfahrräder können - wie schon der Name sagt - größere Lasten mit bis zu 100 kg transportieren. Sie haben aber im Vergleich zum Fahrradanhänger ein hohes Gewicht. Fahrradanhänger können eine Last von 45 kg tragen was vollkommen ausreichend ist, da die Kinder schon vorher herauswachsen.
Gesetzliche Bestimmungen
Für Fahrradanhänger gelten in Deutschland die Vorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) sowie der Straßenverkehrsordnung (StVO). Zur Personenbeförderung müssen Anhänger folgende Anforderungen erfüllen:
- Beleuchtung & Reflektoren (§ 67a StVZO):
- Vorne: ein weißer Rückstrahler (bei Breite über 1 m zusätzlich eine weiße Frontleuchte auf der linken Seite).
- Hinten: ein roter Rückstrahler (bei Breite über 1 m zwei rote Rückstrahler).
- Seitlich: gelbe Reflektoren (z. B. Speichenreflektoren oder Reflexstreifen auf den Reifen).
- Bremse: Der Anhänger muss über eine Feststellbremse verfügen, damit er im Stand nicht wegrollen kann.
- Kupplung: Die Anhängerkupplung muss so konstruiert sein, dass der Anhänger nicht umkippt oder sich löst, wenn das Fahrrad umstürzt.
- Sicherheit: Kinder müssen mit einem Rückhaltesystem (Gurt) angeschnallt sein. Teile wie Speichen sind so abzuschirmen, dass Kinder nicht hineingreifen können.
Die besten Fahrradanhänger - Testergebnis
In unserem Test haben wir 32 verschiedene Fahrradanhänger unter die Lupe genommen, von denen aktuell noch 22 Modelle verfügbar sind. Unsere zentrale Frage lautete: Muss man wirklich so tief in die Tasche greifen? Die kurze Antwort: eher ja. Die sehr günstigen Modelle konnten uns nicht überzeugen und sind nicht zu empfehlen.
Der Croozer Kid Vaaya 2 bietet ein sehr gutes Gesamtpaket: Verarbeitung, Bremsen, Kupplung und Ausstattung sind einfach top. Der Croozer Kid Vaaya 2 ist super gefedert und überzeugt mit hochwertiger Verarbeitung, viel Komfort und noch mehr Sicherheit. Als Zweisitzer sorgt der Radanhänger mit der Croozer AirPad-Federung, die sich automatisch einstellt, für eine sanfte und sichere Fahrt.
Der Chariot Cross 1 ist ein echter Hingucker und macht in Sachen Fahrtkomfort keine Abstriche. Auch die Ausstattung ist vorbildlich. Der Thule Chariot Cross 1 ist ein richtiges Schmuckstück, so schick sah kein anderer Fahrradanhänger im Test aus. Qualitativ gehört er ebenfalls zu den Top-Modellen und überzeugt darüber hinaus durch seine Flexibilität.
Der Singletrailer II Sport von Tout Terrain ist ein ganz besonderer Fahrradanhänger, der vor allem für sportliche Ausflüge mit Geländeeinsatz ausgelegt ist. Ihm ist fast kein Weg zu schmal, steil oder weit. Dieser Anhänger hat nämlich nur ein einzelnes, gefedertes Rad hinter dem Sitz und lässt sich dadurch unheimlich wendig fahren.
Man braucht ein paar Meter, bis der Hamax Outback Fahrradanhänger in Schwung kommt - doch dann liefert er ein tadelloses Bild ab. Das Fahrverhalten ist sehr ruhig und angenehm. Dafür sorgen nicht nur die hochwertigen Laufräder, sondern auch die Federung, die man je nach Fahrgast und Gepäck individuell über einen Drehgriff einstellen kann. Gleiches gilt für die Rückenlehne, die sich ebenso simpel und einfach verstellen lässt.
Der Hauck Dryk Duo Plus ist kein super günstiges Schnäppchen, doch unter den Empfehlungen ist er das preiswerteste Modell - und dabei hat er einiges zu bieten: viel Raum für den Nachwuchs, Komfort und Sicherheit. Auch der Aufbau ist durchdacht konzipiert und einfach, mit einem Zug an einem Griff klappt man den Radanhänger auf. Genauso schnell und einfach lässt er sich auch wieder zusammenklappen.
Sicherheit von Fahrradanhängern
Bei Fahrradanhänger wird oft befürchtet, dass sie vor allem im Stadtverkehr leicht zu übersehen sind, weil sie zum einen sehr niedrig sind und Autofahrer zum anderen nicht unbedingt damit rechnen, dass hinter einem Fahrrad noch etwas dranhängt. Andererseits sitzen Kinder in einem Fahrradanhänger fest angeschnallt in einem sicheren Käfig mit Überrollbügel und sind damit bei einem Unfall wesentlich besser geschützt als in einem Lastenrad oder in einem Kindersitz. Experten sind sich daher einig, dass Fahrradanhänger für den Transport von Kindern am sichersten sind. Stürzt bei einem Unfall das Fahrrad, bleibt der Anhänger meist stehen.
Alle Kandidaten im Test kamen deshalb mit einem Wimpel, um die Sichtbarkeit zu verbessern, und mindestens zwei Reflektoren an der Vorder- und der Rückseite. An den Seiten müssen Anhänger laut Gesetz nicht unbedingt Reflektoren haben und prompt hatte nur etwa die Hälfte der getesteten Anhänger welche. Für das Fahren im Dämmerlicht oder bei Nacht empfiehlt sich außerdem eine Lampe. Weil der Anhänger das Rücklicht des Fahrrads verdeckt, ist laut StVO eine eigene Beleuchtung sogar vorgeschrieben.
Fazit zum Croozer Kid Vaaya 2
Der Croozer Kid Vaaya 2 macht von allen getesteten Fahrradanhängern für Kinder die beste Figur. Er ist toll verarbeitet und hat eine umfangreiche, durchdachte und sehr alltagstaugliche Ausstattung samt Buggy-Set und automatischen Akku-Licht. Er ist komfortabel gefedert, hat einen großen »Kofferraum« und seine Anhängerkupplung samt Deichsel funktioniert tadellos.
Mit seiner AirPad-Federung, die sich automatisch einstellt, sorgt er für eine sanfte und sichere Fahrt. Die Stoßstange, die man vorn um den Einstieg herum schnell und leicht befestigt, verhindert, dass man mit den Reifen irgendwo hängenbleibt. Hinten befindet sich eine etwas kleinere Stoßstangen-Variante.
Allerdings ist dieses Modell mit 18 Kilogramm ein echtes Schwergewicht im Vergleich zu den anderen Kinderanhängern. Doch das macht den Croozer nicht träge oder schwerfällig. Das ist gerade in Großstädten notwendig und hilfreich, in denen die Straßen immer voller und enger werden, sich immer mehr Blechlawinen bilden und die Wege oft auch verstopfen. Mit dem Kid Vaaya 2 braucht man sich da jedoch keine großen Gedanken zu machen.
Alles in einem ist der Croozer Kid Vaaya ein toll verarbeiteter, luxuriöser Fahrradanhänger, der mit viel Fahrkomfort, Sicherheit und bester Verarbeitung punktet - und dabei nicht nur dem Fahrer, sondern auch den Mitfahrern viel Spaß und Vergnügen bereitet.
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