Cube Fahrradhelm Test: Sicherheit und Komfort im Fokus

Die Fahrradbranche boomt, besonders E-Bikes tragen zur Popularität der Zweiräder bei. Durch das höhere Tempo steigt allerdings auch die Unfallgefahr. Laut Deutscher Gesellschaft für Unfallchirurgie könnten 60 bis 70 Prozent der tödlichen Hirnverletzungen mit Kopfschutz vermieden werden.

Ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen verhindern und Leben retten, indem er bis zu zwei Drittel der Energie eines Sturzes absorbiert. Zudem verbessert er die Sichtbarkeit im Straßenverkehr und bietet Komfort durch Sonnen- und Regenschutz.

Worauf Sie beim Kauf eines Cube Fahrradhelms achten sollten

Ein moderner Helm soll optimal passen, Komfort bieten und ausreichend Belüftung gewährleisten. Auch der Style-Faktor ist wichtig. Cube Fahrradhelme überzeugen in all diesen Aspekten.

Die Auswahlkriterien für Ihren Fahrradhelm von Cube:

  • Wählen Sie die richtige Größe durch Messen des Kopfumfangs.
  • Der Einsatzzweck (Rennrad, Mountainbike, City etc.) spielt eine entscheidende Rolle.
  • Die Passform sollte maximalen Komfort bieten.
  • Das Design und die Farben sollten zu Ihrem Style passen.

Cube vereint viel Wissen und Erfahrung in der Produktion von Fahrrädern sowie Zubehör. Das Besondere an Cube Fahrradhelmen ist, dass sie beim Entwerfen von Produkten ganzheitlich denken und so Fahrradhelme auf höchstem Niveau produzieren.

Die richtige Passform und Größe

Idealerweise sollten Sie einen Fahrradhelm vor dem Kauf immer anprobieren, um festzustellen, ob er optimal zu Ihrer Kopfform passt. Er sollte stramm sitzen, aber nicht drücken. Als Faustformel gilt: Wenn Sie den Helm vor- und zurückbewegen, sollte die Stirn ein wenig Falten schlagen. Dann sitzt der Fahrradhelm fest genug. Ist der Kinnriemen geschlossen, darf sich der Helm nicht nach hinten abstreifen lassen.

Grundsätzlich ermöglicht es so gut wie jeder Fahrradhelm, die Größe über ein Drehrädchen anzupassen. Dennoch ist es wichtig, einen Fahrradhelm zu kaufen, der von seiner Dimension her zu Ihrem Kopf passt.

Der Kopf lässt sich in folgende vier Altersgruppen unterteilen:

  • Kleinkinder bis zu drei Jahren haben meist einen Kopfumfang von 44 bis 52 Zentimetern.
  • Zwei- bis Siebenjährige einen von 46 bis 57 Zentimetern.
  • Fünf- bis Zwölfjährige messen für gewöhnlich 52 bis 60 Zentimeter.
  • Allen Radfahrern über zwölf Jahren wird ein Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 65 Zentimetern empfohlen.

Die Angaben dienen jedoch nur der groben Orientierung. Einige Fahrradhelme lassen sich zusätzlich durch versetzbare Kletteinsätze an die Kopfform anpassen.

Sicherheitsaspekte und Technologien

Fahrradhelme, die in der EU verkauft werden, müssen den Anforderungen der DIN EN Norm 1078 entsprechen. Wer noch mehr Wert auf Sicherheit legt, kann beim Kauf nach der Norm NTA 8776 Ausschau halten. Nach einem Sturz sollten Sie Ihren Fahrradhelm durch ein neues Modell ersetzen.

Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist. Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten. Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann. Ein weiteres Schutzsystem in unserem Test ist die SLIDTechnologie vom Helmhersteller HJC. Hier wird in das Helmpolster ein spezielles Gel eingearbeitet und soll beim Aufprall die Energie absorbieren.

Cube Fahrradhelm Pro: Vielseitigkeit und Sicherheit zum günstigen Preis

Sicherheit und Vielseitigkeit - das sind die Anforderungen, die von Cube an den Pro gestellt werden. Dank des günstigen Preises ist der Pro für eine große Käuferschicht interessant und die Sicherheit beweist der Helm im Labor. Beste Werte liefert er bei der Stoßdämpfung und auch beim Roll-Off-Test. Der günstige Preis schlägt sich auch nicht bei der Ausstattung nieder. Das Drehrad für den Verschluss ist gummiert und das Steckschloss mit einem Polster versehen. Kurzum, der Cube Pro ist günstig, sicher und, wie es der Hersteller beschreibt, vielseitig einsetzbar.

Weitere Empfehlungen und Alternativen

  • Uvex Urban Planet LED: Der Uvex Urban Planet LED schneidet unter den neu getesteten Helmen mit der Gesamtnote 2,0 (gut) am besten ab. In den Bereichen »Unfallschutz« und »Handhabung und Komfort« vergeben Stiftung Warentest und ADAC jeweils ein »gut« (2,3 bzw. 1,8).
  • Uvex Finale Visor: Wer das ganze Jahr mit seinem Fahrrad unterwegs ist, freut sich möglicherweise über einen Helm mit Visier. Den bietet der Uvex Finale Visor, außerdem eine Beleuchtung und einen Insektenschutz. Für Brillenträger geeignet.
  • Abus Pedelec 2.0: Der Abus Pedelec 2.0 ist eine echte Perle, weil er neben seiner ohnehin schon guten Ausstattung ein absolutes Alleinstellungsmerkmal besitzt: Er hat einen Regenschutz integriert.
  • POC Omne Beacon Mips: Wenn ein Helm nicht nur ein Lebensretter, sondern auch ein stylisches Accessoire für den Kopf sein soll, dann ist der POC Omne Beacon Mips ein interessantes Modell.

Testergebnisse und Bewertungen

In diversen Fachmagazinen und Internetportalen finden Sie eine Vielzahl an Testberichten zu Fahrradhelmen. Diese sind für viele Kunden eine erste Informationsquelle vor dem Fahrradhelm Kauf.

ADAC Testurteil für Cube Fahrradhelm:

Testergebnis gesamt 3,2
Unfallschutz (55%) 3,2
Handhabung & Komfort (40%) 2,6
Schadstoffe (5%) 2,0

Der gut verarbeitete Helm von Cube zeigt eine gute Passform dank mehrfach in der Höhe einstellbaren Kopfband. Sehr gut bedienbarer Rasterverschluss. Die seitlichen Trageriemen sind umständlich einzustellen. Der Helm bietet serienmäßig keinerlei Vorkehrungen in Sachen Sichtbarkeit im Dunkeln.

Interview mit Christiane Reckter, TÜV-Ingenieurin:

Je kleiner der Beschleunigungswert, desto besser dämpft der Helm. 100 g machen einen riesigen Unterschied. In der Richtlinie steht, dass ein Helm nach fünf Jahren ausgetauscht werden muss. Das heißt aber nicht, dass der Helm aufgrund von Materialalterung nach fünf Jahren nicht mehr sicher ist. Der kann selbst nach 20 Jahren noch genauso gut schützen.

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