Cube ist einer der größten Fahrradhersteller Europas. Die Einsteiger-Bike-Line mit dem AIM zählt zu den Steckenpferden der Bayern. Cube gehört sicherlich zu den beliebtesten Fahrradmarken hierzulande. Nach namhaften Herstellern wie Bergamont, Stevens, Diamant oder Rose verkauft auch das bayerische Unternehmen eine Vielzahl an Modellen für jeden Fahrertyp, auch E-Bikes.
Cube Mountainbikes: Hardtails und Fullys im Vergleich
Der Schwerpunkt liegt klar auf Mountainbikes - mit allen Unterarten wie Competition, Freeride/Downhill, Touring, Alpencross und Allmountain. Das Cube Mountainbike ist auch als Cube Lady Bike erhältlich: Cube Access WLS. Der Rahmen der Cube WLS Lady Bikes ist für Frauen optimiert und besitzt ein abgesenktes Oberrohr. Auch als Elektrofahrrad ist das Cube Access WLS Hybrid lieferbar.
Das Hardtail Cube Aim ist dabei der Bestseller, denn das Aim ist ein hochwertiges Fahrrad für den sportlichen und jungen Alltagsradler. Die Mountainbike Hardtails gehen hoch bis zur Highperformance Klasse. Das Cube Reaction ist das High-End Produkt unter den Cube Mountainbikes und bei Hobbysportlern oder gar Profis gern genommen. Neben dem typischem Hardtail ist auch die Cube MTB Fully Abteilung mit den Cube Stereo Modellen sehr gut besetzt.
Cube Reaction TM One: Trailhardtail für anspruchsvolle Fahrer
Cube schießt mit seinem neuen Trailhardtail den Vogel ab. Denn für 1100 € liefern die Bayern ein Trailhardtail, dem auf den ersten Blick nichts fehlt. Cube stellt mit seinem neuen Reaction TM One vor allem ein Argument für Trailhardtails ins Rampenlicht: Den Preis. Und das ist wohl für die allermeisten das ausschlaggebende Kaufkriterium. Verdammt sexy für 1100 €. Die Optik von Cubes Trail-Hardtail stimmt.
Trotz Kampfpreis lässt sich Cube bei der Qualität und Optik des Rahmens nichts nachsagen. Hier hat sich in der Alu-Verarbeitung in den letzten Jahren wirklich nochmal einiges getan. Cube weiß es, die neuesten Entwicklungen beim Schweißen von Alu-Rahmen perfekt umzusetzen. Der Rahmen macht einen deutlich stabileren Eindruck als der alte Reaction TM Rahmen.
Mit 15,5 Kilo ohne Pedale ist das Bike für ein Hardtail schwer. Zwar wiegen andere Trailhardtails in dieser Preisklasse ähnlich viel, aber Fullys wie das Canyon Spectral CF schaffen es mit Dämpfer und mehr Federweg auf das gleiche Gewicht. Normalerweise spart ein Hardtail gegenüber einem Fully ca. 1,5 Kilo Gewicht, weil der Dämpfer und die Gelenke bei einem starren Rahmen wegfallen. Die Schwalbe-Reifen haben massiv Grip und mit ihrer doppelten Karkasse auch den Pannenschutz, den man sich für ein Trailhardtail vorstellt. Aber sie drücken mit über 1300 Gramm pro Reifen auch ordentlich auf die Waage. Hinzu kommt, dass man die Reifen mit ihrem Drahtkern auch nur mit Schlauch und nicht Tubeless fahren kann. Das ist richtig üppig und das macht das Bike beim Antreten oder im Uphill auch spürbar behäbig.
Bei den Bremsen lässt Cube nichts anbrennen. Der 4-Kolben-Magura-Bremssattel am Vorderrad ist in Kombination mit der 203 mm großen Scheibe einer der stärksten Stopper, die man sich vorstellen kann. Die Anlage im Heck ist etwas schwächer, aber immer noch absolut ausreichend. Cube investiert hier an der richtigen Stelle.
Mit dem neuen Rahmen ist Cube im Trailhardtail Game angekommen. Mit dem 65 Grad Lenkwinkel trifft man den Nagel auf den Kopf. Lass krachen! Eine Sache muss man bei der Geometrie betonen. Mit den Größen XS und S hat man selbst als kleiner, vielleicht noch nicht ausgewachsener Mensch, zwei Rahmengrößen zur Auswahl. Das ist absolut sinnvoll.
Das Zusammenspiel aus den soliden Reifen, der gelungenen Geo und den Bremsen schafft es selbst dann, wenn es richtig knifflig wird, ein sicheres Fahrgefühl aufzubauen. Cube liefert für 1100 € genügend Mountainbike, um den Sport in seiner vollen Bandbreite, von leichten Hometrails bis zu den Killer Trails von Finale auszuüben.
Cube Stereo: Fully-Mountainbikes für höchste Ansprüche
Paradebeispiel und Flaggschiff aus dem All-Mountainbike-Sortiment ist das Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29, mit dessen superleichtem Gesamtgewicht von unter 10-Kilogramm die Bayern Neuland in Sachen Leichtigkeit trotz Stabilität betreten haben wollen.
Schon die Modelle der erfolgreichen AMS-Produktfamilie fuhren Bestnoten ein, Marathon-Fahrer auf dem AMS 100 Super HPC 29, Tourer und All-Moutain-Pedalisten auf dem AMS 120 HPA 29; mit dem AMS 130 und 150 HPA holt Cube zwei neue Akteure aus der 27,5-Zoll-Reifengröße ans Startgatter, die „Fahrspaß pur vermitteln“.
Cube Rennräder: Leichtbau und Performance
Bei den Serien Litening Super HPC und Agree GTC setzt man auf elektronische Schaltkomponenten, die auch für überzeugte Anhänger mechanischer Schaltungssysteme interessant sein dürften, da dieses System beide Schaltungssysteme zulässt. Lohn der Diät sind Leicht-Athleten wie das 9,4 leichte Carbonrad AMS 100 Super HBC SLT. Dass Cube-Räder auch optisch punkten, soll nicht unerwähnt bleiben.
Das Cube Attain ist die beliebteste Reihe unter den Rennrädern, denn das Attain präsentiert sich mit einem sehr fairen Preis-Leistungsverhältnis.
Cube E-Bikes: Vielfalt für jeden Bedarf
Auch das neue Kathmandu (hier in der ersten Vorstellung) ist da keine Ausnahme. Zwar reizt das Cube das Preislimit unseres Vergleichstests voll aus. Dafür gibt's aber auch top Parts soweit das Auge reicht. Gebremst und geschaltet wird mit Premium-Teilen aus Shimanos XT-Regal, die Marken-Laufräder von Newmen sind wertig, die Beleuchtung ist fast so gut wie die Marken-Lampe mit Fernlicht am Konkurrenten von KTM. Das große Bosch-Display Kiox 500 lässt in puncto Infotainment keine Wünsche offen - wobei das in unserem Test von sechs Trekking-E-Bikes mit dem neuen Bosch-Motor kein Alleinstellungsmerkmal ist. Eine versenkbare Sattelstütze gibt's beim Cube noch on top.
Neu ist: Auch bei Verarbeitung und Details gibt Cube jetzt richtig Gas. Der Rahmen mit den verschliffenen Nähten wirkt wertig, die Teilintegration des Gepäckträgers ist eine gute Idee und verbessert das Handling mit Beladung, ohne dass Cube dafür einen echten Schwerlast-Träger einsetzen muss. Scheinbar günstige Parts wie die Kunststoff-Schutzbleche sind in der Praxis kein Nachteil. Gerade die Eigenmarken-Griffe gefallen mit hohem Komfort. Einziger Wermutstropfen: Statt die auf Haltbarkeit und weiches Schalten getrimmte neue Linkglide-Schaltung mit nur elf Gängen zu verbauen, setzt Cube nach wie vor auf die klassische Hyperglide XT mit zwölf Gangabstufungen.
| Komponente | Spezifikation |
|---|---|
| Schaltung | Shimano XT (12-fach) |
| Übersetzung | 38 / 10 - 51 Zähne |
| Bremsen | Shimano XT (Vierkolben) |
| Reifen | Schwalbe Marathon Efficiency, 55 mm |
| Lichtanlage v. /h. | Acid Front Light 150, Acid Mudguard Rear Light |
| Gepäckträger | Acid, 25 kg |
| Gabel | Fox 34 AWL |
Auf dem Cube sitzt man wie auf einem Thron: Souverän und komfortbetont. Das Rad fällt groß aus, bei der Geometrie lässt sich Cube vom Mountainbike inspirieren. Der Lenkwinkel ist etwas flacher, der Radstand etwas länger als üblich. Das bringt einen stoischen Geradeaus-Lauf, im wuseligen Stadtverkehr hätten wir uns etwas mehr Agilität gewünscht.
Neben der gewohnt starken Ausstattung punktet das neue E-Trekkingrad auch mit einem überraschend wertig gemachten Rahmen und intelligenten Details wie dem teilintegrierten Gepäckträger. Auch die ausgewogenen Fahreigenschaften überzeugen.
Cube Nuroad C:62: Gravel-Bike für alle Fälle
Wir haben das neue Cube Nuroad C:62 für unseren Gravel-Bike Test 2025 ausgewählt, weil es verspricht, ein echtes Allround-Talent zu sein. In Zeiten, in denen viele Hersteller ihre Gravel-Bikes entweder in Richtung Rennrad oder Mountainbike verschieben, bleibt Cube seinem bewährten „N=1 statt N+1"-Konzept treu. Die Oberpfälzer setzen auf einen komplett neu entwickelten Carbon-Rahmen, der mit 1.150 Gramm deutlich leichter als der Vorgänger ist und gleichzeitig Platz für bis zu 50 mm breite Reifen bietet.
Beim ersten Blick auf das Cube Nuroad C:62 fällt sofort die saubere Verarbeitung des C:62-Carbonrahmens auf. Die Geometrie bleibt bewusst konservativ: Mit einem Stack-to-Reach-Verhältnis von 1,47 (Größe M) positioniert sich das Nuroad zwischen sportlich und komfortabel.
Das Cube Nuroad C:62 überzeugt durch seine durchdachte Konzeption als echtes Allround-Gravel-Bike. Der leichte Carbon-Rahmen bietet hervorragenden Komfort ohne Einbußen bei der Steifigkeit. Die großzügige Reifenfreiheit und die solide Verarbeitung machen es zu einem langlebigen Begleiter. Besonders das Preis-Leistungs-Verhältnis ist herausragend - vergleichbare Räder kosten bei anderen Herstellern oft mehrere hundert Euro mehr.
Das Cube Nuroad C:62 ist ein gelungenes Gravel-Bike, das keine spektakulären Innovationen bietet, aber alle wichtigen Punkte richtig macht. Es zeigt, dass man für ein erstklassiges Carbon-Gravel-Bike nicht unbedingt 5.000 Euro oder mehr ausgeben muss.
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