Cube Damen Fahrrad Test: Ein umfassender Überblick

Cube gehört sicherlich zu den beliebtesten Fahrradmarken hierzulande. Nach namhaften Herstellern wie Bergamont, Stevens, Diamant oder Rose verkauft auch das bayerische Unternehmen eine Vielzahl an Modellen für jeden Fahrertyp, auch E-Bikes.

Cube Mountainbikes im Test

Besonders stolz ist man bei Cube auf die Verschmelzung von niedrigen Rahmengewichten und Steifigkeit beim Karbonrahmenbau. Spezialist für Leichtbau und Stabilität ist Cube.

Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29

Paradebeispiel und Flaggschiff aus dem All-Mountainbike-Sortiment ist das Cube Stereo 120 Super HPC SLT 29, mit dessen superleichtem Gesamtgewicht von unter 10-Kilogramm die Bayern Neuland in Sachen Leichtigkeit trotz Stabilität betreten haben wollen. Als „Marathon-Bolide“ eröffne es dem Besitzer einen weit größeren Einsatzbereich als nur den Renneinsatz (Ride 1/2014), aus Sicht der Mountainbike (12/2013) ist der "Mix aus Race-typischem Leichtbau mit viel Federweg und komfortabler Sitzposition“ im Einsatzbereich hingegen etwas schmal.

Cube AMS-Produktfamilie

Schon die Modelle der erfolgreichen AMS-Produktfamilie fuhren Bestnoten ein, Marathon-Fahrer auf dem AMS 100 Super HPC 29, Tourer und All-Moutain-Pedalisten auf dem AMS 120 HPA 29; mit dem AMS 130 und 150 HPA holt Cube zwei neue Akteure aus der 27,5-Zoll-Reifengröße ans Startgatter, die „Fahrspaß pur vermitteln“.

Cube Elite

Eine Zugnummer ist das Cube Elite, das die Bayern als Race-Maschine mit Carbon-Rahmenfertigung in Perfektion ins Rennen schickt (zum Elite Super HPC SLT 29) und das „kein überflüssiges Gramm an Bord hat“.

Cube Fritzz und Hanzz

Das Fritzz schicken die Bayern als erzstabiles Bike mit der Nähe zum Freerider auf die Bühne (Mountainbike 5/2014 zum Fritzz 160 HPA TM 27,5), und das Hanzz vertritt Cube für das potente Downhill-Segment mit Free Trail Control System.

Cube Road Race: Leichtbau und Stabilität

Das Auffälligste am Cube-Sortiment sind sicherlich Bikes mit Leichtbau-Carbon-Rahmen, die ohne die typische Bruchgefahr auskommen. Der Schwerpunkt liegt klar auf Mountainbikes - mit allen Unterarten wie Competition, Freeride/Downhill, Touring, Alpencross und Allmountain -, das Rennsegment unterfällt in die Produktfamilien Litening, Agree, Peloton und Cross Race.

Bei den Serien Litening Super HPC und Agree GTC setzt man auf elektronische Schaltkomponenten, die auch für überzeugte Anhänger mechanischer Schaltungssysteme interessant sein dürften, da dieses System beide Schaltungssysteme zulässt. Auch hier wird die Leicht-Strategie sehr strikt verfolgt - mit schlanken Rohrteilen, der Minimierung von Fertigungstoleranz und Vermeidung von überflüssigem Material. Lohn der Diät sind Leicht-Athleten wie das 9,4 leichte Carbonrad AMS 100 Super HBC SLT.

Dass Cube-Räder auch optisch punkten, soll nicht unerwähnt bleiben.

Cube Touring One im Detail

Getestet wurden 12 Fahrräder mit 20-Zoll-Laufrädern, geeignet für Kinder im Grundschulalter - alle mit verkehrssicherer Ausstattung. Nur drei Modelle konnten die Warentester rundum überzeugen, darunter auch das günstigste - ein Rad von Decathlon.

Es ist vor allem das stabile, souveräne Fahrverhalten, das die Tester sofort für das Cube einnimmt. Man sitzt leicht aufrecht, dabei stets entspannt und bequem, der breite Lenker steht leicht über Sattelniveau und liegt gut in der Hand. Ein massiver Verstellvorbau ermöglicht eine bis zu 90 Millimeter höhere Lenkerposition, falls erwünscht. Durch die solide Auslegung aller Komponenten bleiben der stark belastete Lenkkopf und das Cockpit des Cube Touring One ruhig und verwindungsfrei.

Großvolumige, profilierte Rahmenrohre mit sauber gelegten Schweißnähten machen den Rahmen verwindungssteif und fahraktiv. Es ist, in anderer Farbstellung, derselbe Rahmen, der in der gesamten Touring-Serie, also auch in den teureren Modellen, verwendet wird.

Das Rad in der Praxis

Die farblich passend lackierte, einfache Federgabel mit Stahlfedern, -stand- und -schaftrohren bringt mit ihrem relativ hohen Gewicht eine gewisse Lenkträgheit ins Spiel. Doch sie arbeitet, zumindest im Neuzustand, so unauffällig und effizient wie die solide konstruierte Teleskop-Sattelstütze mit Stahlfederdämpfung unterm Tester-Hinterteil. Ruppige Schotterstrecken oder Kopfsteinpflaster bewältigt das Cube Touring One, ohne seinen Fahrer oder die Fahrerin allzu sehr durchzurütteln. Dazu tragen auch die großzügig breiten 47-Millimeter-Reifen von Schwalbe bei.

Ihr Blockprofil läuft ruhig auf geteerten Fahrbahnen, liefert aber auch auf Schotterstrecken zuverlässigen Seitenhalt und Vortrieb. Mit einer Dreifach-Kurbel und einem Achter-Ritzelpaket bietet die Kettenschaltung eine Übersetzungsbandbreite von 492 Prozent - genug, um auch in hügeligem, sogar bergigem Terrain immer einen passenden Gang zu finden.

Einschränkungen beim Cube Touring One

Einschränkungen gegenüber höherwertigen Schaltungen findet man an der Kurbel: Die drei Kettenblätter sind miteinander vernietet statt verschraubt und fest mit der Kurbel verpresst. Zwar nutzen sich die Stahl-Zahnräder nicht so schnell ab wie die teureren Alu-Blätter. Im Verschleißfall muss man jedoch den kompletten Kurbelsatz anstelle einzelner Kettenblätter tauschen. Die Kassette bietet drei Gänge weniger als aktuelle Top-Trekking-Gruppen. Der Übersetzungsumfang reicht aus, doch die einzelnen Gangsprünge sind größer als bei höherwertigen Schaltgruppen.

Quer über alle Modellvarianten hinweg verwendet Cube am Touring One dieselben schwingungsarmen Hausmarken-Schutzbleche, standfeste Hinterbau-Ständer und einen voll reisegepäcktauglichen Gepäckträger. Hier ist man also auf Augenhöhe mit deutlich teureren Modell-Versionen. Einzig Nabendynamo und Frontleuchte stammen aus billigerer Quelle. Letztere bietet ein zwar schmales, aber auch auf unbeleuchteten Straßen brauchbares Leuchtfeld.

Der Preis der Dinge

Das Cube Touring One ist durch günstigere Komponenten spürbar schwerer als seine höherwertig ausgestatteten, teureren Geschwister. Mit gut 17 Kilo liegt es aber noch in einem Bereich, mit dem gut umzugehen ist. Die günstige Schaltung bringt neben Mehrgewicht gröbere Gangsprünge, weniger feine Bedienbarkeit und leicht erhöhten Wartungsaufwand mit sich. Doch insgesamt überwiegen positive Faktoren, die hohen Nutzwert in Alltag, auf Touren und Reise bieten.

Vor- und Nachteile

  • Plus: Ausgereifter Rahmen; hohe Stabilität und Fahrsicherheit; sehr hohe Vielseitigkeit
  • Minus: Kettenschaltung mit großen Gangsprüngen; Kettenblätter nicht einzeln austauschbar; relativ schwer

Die wichtigsten Details des Cube Touring One

  • Preis: 749 Euro
  • Rahmengrößen: Herren: 46, 50, 54, 58, 62 cm; Damen: 45, 46, 49, 50, 53, 54 cm
  • Gewicht Testrad: 17,1 kg
  • Zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg
  • Rahmen: Alu, geschweißt
  • Gabel: Suntour NEX 28, Stahlfeder, -standrohr, -schaft; 63 mm
  • Schaltung: Shimano Acera, Tourney
  • Übersetzung: 48, 36, 26/12-32 Z., 3 x 8 Gänge, 492%
  • Bremsen/ø: Shimano BR-M200 Disc/160 mm
  • Reifen: Schwalbe Range Cruiser 47-622
  • Lichtanlage: Cube Shiny 50 LED, Acid Rücklicht, Shimano DH-3D37 Nabendynamo
  • MYBIKE-Note: 2,3

Fazit zum Cube Touring One

Trotz notwendiger Händlermarge besteht die Fachhandelsmarke Cube im Wettbewerb mit Direktvertriebs-Anbietern: Das Basismodell Touring One profitiert von Konzept und Technik seiner teureren Schwestermodelle.

Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Dass Fahrradriese Cube Preis-Leistung kann, ist schon länger kein Geheimnis. Zuverlässig schnüren die Waldershofer in unseren Tests ein Ausstattungspaket, das selbst Versender wie Canyon und Rose neidisch machen dürfte. Und auch das neue Kathmandu (hier in der ersten Vorstellung) ist da keine Ausnahme. Zwar reizt das Cube das Preislimit unseres Vergleichstests voll aus. Dafür gibt's aber auch top Parts soweit das Auge reicht. Gebremst und geschaltet wird mit Premium-Teilen aus Shimanos XT-Regal, die Marken-Laufräder von Newmen sind wertig, die Beleuchtung ist fast so gut wie die Marken-Lampe mit Fernlicht am Konkurrenten von KTM. Das große Bosch-Display Kiox 500 lässt in puncto Infotainment keine Wünsche offen - wobei das in unserem Test von sechs Trekking-E-Bikes mit dem neuen Bosch-Motor kein Alleinstellungsmerkmal ist. Eine versenkbare Sattelstütze gibt's beim Cube noch on top.

Neu ist: Auch bei Verarbeitung und Details gibt Cube jetzt richtig Gas. Der Rahmen mit den verschliffenen Nähten wirkt wertig, die Teilintegration des Gepäckträgers ist eine gute Idee und verbessert das Handling mit Beladung, ohne dass Cube dafür einen echten Schwerlast-Träger einsetzen muss. Scheinbar günstige Parts wie die Kunststoff-Schutzbleche sind in der Praxis kein Nachteil. Gerade die Eigenmarken-Griffe gefallen mit hohem Komfort.

Einziger Wermutstropfen: Statt die auf Haltbarkeit und weiches Schalten getrimmte neue Linkglide-Schaltung mit nur elf Gängen zu verbauen, setzt Cube nach wie vor auf die klassische Hyperglide XT mit zwölf Gangabstufungen.

Selbst bei mittlerer Unterstützung und variierendem Fahrprofil sind etwa 100 Kilometer problemlos möglich. Wer sparsamer fährt und den Motor nur minimal nutzt, kann sogar noch deutlich weiter kommen. Dazu arbeitet der neue Motor leiser und reagiert spürbar sensibler auf den Pedaldruck, als das Vorgängermodell. Zudem bietet der neue Bosch Performance Line CX über 25 km/h nahezu keinen Widerstand. Kurz gesagt: Hier bleiben keine Wünsche offen. Eine noch wertigere Ausstattung würde funktional fast keine Vorteile mehr bringen.

Ausstattung des Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

  • Schaltung: Shimano XT (12-fach)
  • Übersetzung: 38 / 10 - 51 Zähne
  • Bremsen: Shimano XT (Vierkolben)
  • Reifen: Schwalbe Marathon Efficiency, 55 mm
  • Lichtanlage v. /h.: Acid Front Light 150, Acid Mudguard Rear Light
  • Gepäckträger: Acid, 25 kg
  • Gabel: Fox 34 AWL

Durchdachte Träger-Lösung: Statt eines komplett separaten Bauteils verlängert Cube den Rahmen nach hinten und setzt nur die Plattform auf.

Praxistest: So fährt sich das Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

Auf dem Cube sitzt man wie auf einem Thron: Souverän und komfortbetont. Das Rad fällt groß aus, bei der Geometrie lässt sich Cube vom Mountainbike inspirieren. Der Lenkwinkel ist etwas flacher, der Radstand etwas länger als üblich. Das bringt einen stoischen Geradeaus-Lauf, im wuseligen Stadtverkehr hätten wir uns etwas mehr Agilität gewünscht. Im Zweifel besser zum kleineren Rahmen greifen!

Sonst macht das Cube eine gute Figur, die fein profilierten Reifen rollen gut auf Asphalt, sind auf Schotter aber nicht erste Wahl.

MYBIKE-Bewertung des Cube Kathmandu Hybrid SLX 800

  • Stärken:
    • Hohe Fahrstabilität
    • Guter Komfort
    • Exzellente Ausstattung
    • Starke Reichweite
  • Schwächen:
    • Könnte handlicher sein
    • Schutzblech hinten etwas kurz

Das MYBIKE Fazit

Das neue Kathmandu von Cube ist ein echter Volltreffer. Neben der gewohnt starken Ausstattung punktet das neue E-Trekkingrad auch mit einem überraschend wertig gemachten Rahmen und intelligenten Details wie dem teilintegrierten Gepäckträger. Auch die ausgewogenen Fahreigenschaften überzeugen.

Cube Damenrad Axial WS Disc im Test

Cube gehört zu den absatzstärksten Radmarken in Europa - und setzt dabei auf den Fachhandel. Das Damenrad Cube Axial WS Disc erscheint zunächst auffällig unauffällig.

Die neue und, wie gewohnt, sehr robuste Shimano-105-Disc-Gruppe kommt mit einer Übersetzung von 50/34 vorne und 11 bis 32 hinten. Auch die Schaltung überzeugte durch präzise Schaltvorgänge. Die Geschwindigkeit liegt nur knapp unter Ultegra-Niveau. Die beiden Bremsscheiben haben jeweils einen Durchmesser von 160 Millimetern. Die Bremshebel sind im Vergleich zur Shimano-Ultegra-Version noch immer etwas klobiger. Dennoch saßen sie auch für die kleinen Hände unserer Testfahrerinnen noch nah genug am Lenker.

In der Praxis zeigt sich das Cube Axial WS Disc als komfortables Rennrad mit Langstreckenqualitäten. Bergab und im flachen Terrain spielt das Axial sein Können aus, bergauf bremst das hohe Gewicht jedoch die positiven Fahreigenschaften deutlich. Zudem spricht der sehr beite Einsatzbereich klar für das Axial. Mit den 28 Millimeter breiten Ultra-Sport-2-Reifen von Continental sind sogar kleinere Abstecher auf Schotterwege kein Problem.

Die bedingt durch das kurze Oberrohr eher aufrechte Sitzposition passt in das Bild des Komfortrenners - auf und neben der Straße. Die neue Shimano-105-Disc überzeugt mit ihrer Schalt- und Bremsperformance. Hoher Lenker, kurzes Oberrohr, aufrechte Sitzposition - das Cube ist ein Komfortrennrad im klassischen Sinn. Das sehr gutmütige Fahrverhalten prädestiniert das Axial für Rennrad-Einsteigerinnen.

Cube Reaction Hybrid im Vergleich

Alle Reaction Hybrid-Modelle kommen seit 2023 mit dem modernen Bosch Smart System, das eine verbesserte Konnektivität, einfache Softwareupdates via Smartphone und flexibel umrüstbare Displays ermöglicht. Den Einstieg in die Modellreihe bilden die Performance-Modelle (ab 2.449 € UVP), die vom Bosch Performance Line Motor mit 75 Nm Drehmoment angetrieben werden. Die Akkukapazität reicht von Bosch PowerTube 500 bis 625.

Zusätzlich verfügt der neue Rahmen über ein innovatives Schaltauge, das sogenannte „UDH“ (Universal Derailleur Hanger), welches die Ersatzteilsuche deutlich vereinfacht.

Je nach Modell unterscheiden sich aber auch weitere Komponenten wie beispielsweise die Laufräder (Felgen, Naben und Speichen) sowie das maximal zulässige Systemgewicht (Fahrrad + Fahrer + Gepäck). Technisch und optisch setzen die 2025er-Modelle neue Maßstäbe.

Der Vergleich mit den Vorjahresmodellen zeigt Licht und Schatten. Während sich der bewährte Bosch Smart System-Antrieb und die zahlreichen Rahmenvarianten erhalten haben, gibt es bei den Modellen von 2023/2024 ähnliche Ausstattungsmerkmale zu einem niedrigeren Preis. Preis-Leistungs-Tipp: Wenn du ein E-Mountainbike suchst, das ein optimales Verhältnis von Kosten und Ausstattung bietet, bist du auch mit der 2024er-Serie gut beraten.

Interessante Alternativen zur Reaction-Hybrid-Serie sind beispielsweise die Modelle Powerfly 4, Powerfly 5 und Powerfly 7 von Trek oder die E-Hardtails unserer Exklusivmarke Axess.

Cube Access WS Race

Das ACCESS WS RACE ist speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgerichtet. Moderne Geometrien sind oft extrem laufruhig. Mit diesem Modell geht CUBE den Trend aber nicht voll mit und entscheidet sich für ein moderates Fahrverhalten. Die relativ hohe Front lässt einen aufrecht im Sattel Platz nehmen.

Mit einem zentralen Hebel am Lenker des Einsteiger-Bikes lässt sich das komplette Fahrwerk blockieren. Die sportliche Ausrichtung macht das CUBE Hardtail zum Kletterass.

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