Cube ist einer der größten Fahrradhersteller Europas, und die Einsteiger-Bike-Linie mit dem AIM zählt zu den Steckenpferden der Bayern. Seit 2020 schießt Cube mit seinem neuen Trailhardtail den Vogel ab. Denn für 1100 € liefern die Bayern ein Trailhardtail, dem auf den ersten Blick nichts fehlt.
Trailhardtails legen eine Gratwanderung zwischen Vergötterung und Verachtung hin. Die einen lieben sie aufgrund ihrer simplen Technik und dem ungefilterten Fahrgefühl. Die anderen hassen sie, weil sie keinen Komfort bieten und im rauen Gelände einem Fully ganz klar unterlegen sind. Cube stellt mit seinem neuen Reaction TM One vor allem ein Argument für Trailhardtails ins Rampenlicht: Den Preis. Und das ist wohl für die allermeisten das ausschlaggebende Kaufkriterium.
Cube Mountainbikes für Kinder: Eine Übersicht
Welche Mountainbikes für Kinder geeignet sind und was beim Kauf wichtig ist: Hier sind Community-Favoriten und Experten-Tipps für Kinder-MTBs von woom, Puky, S’COOL und Co.
Unsere Favoriten für Kinder-Mountainbikes
- Premium-Modell ab 6 Jahre (4,5): Das „woom OFF 4“ 20 Zoll Mountainbike ist mit nur 7,8 kg ein ultraleichtes 20 Zoll-Mountainbike für Kinder ab sechs Jahren. Bei jedem Einzelteil wird hier auf hochwertiges Material und Verarbeitung geachtet. Sogar der Sattel ist speziell auf die Beckenknochen von Kindern angepasst.
- Klassiker ab 8 Jahre (4,5): Puky beweist mit diesem Kinder-Mountainbike, dass sie durchaus mit den Top-Marken wie woom oder Early Rider mithalten können: Das Bike ist äußerst solide verarbeitet, vergleichsweise leicht und für Kinder ab etwa 8 Jahre geeignet.
- Preis-Leistungs-Tipp ab 8 Jahre (4,5): Für sportliche Kids, die ein Mountainbike für erste Offroad-Erfahrungen brauchen, ist das Montreal in unseren Augen eine gute Wahl. Die Ausstattung ist solide, der Fahrkomfort durch die Vollfederung hoch - nur das Gewicht ist etwas höher als bei Alu-Rädern.
- Elektro-MTB ab 12 Jahre (5,0): Ein E-Bike für Kinder ab etwa 12 Jahren mit schubstarkem Motor, ausreichend Reichweite und insgesamt einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Weitere gute Mountainbikes für Kinder & Jugendliche laut Test
Hardtail: Die höhere Steifigkeit des Rahmens bringt ordentlich Vortrieb, sie sind sowohl auf Asphalt als auch in leichtem Gelände einsetzbar. Im Vergleich zu Fullys sind sie zudem deutlich leichter, für größere Sprünge im Bike-Park allerdings weniger geeignet.
- 18-Zoll-Mountainbike von Bikestar: Ein sportliches, solides Kinder-MTB mit durchdachten Details - vor allem die Bremsen machen auf uns einen sehr guten Eindruck. Das Design spricht Kinder direkt an und motiviert zu Bewegung im Freien.
- Preis-Leistungs-Tipp ab 6 Jahre (4,5): Ein hochwertiges Kinder-Kinderfahrrad vom deutschen Marktführer Puky, das für sportliche Kinder der perfekte Einstieg in die Welt der Mountainbikes ist.
- High-End-Modell ab ca. 8 Jahre (5,0): Ein absolutes Premium-Mountainbike für Kinder ab etwa 10 Jahre, die schon in jungen Jahren die Vorzüge eines High End-Fahrrads auskosten wollen und können.
- Premium-Modell ab 8 Jahre (4,5): Ein absolut hochwertiges 24-Zoll-Kindermountainbike mit einer Federgabel mit 100 mm Federweg. Das „Hellion“ ist somit auch für Sprünge geeignet.
- Premium-Modell ab 10 Jahre (5,0): Das perfekte Mountainbike für Kinder und Jugendliche ab 10 bis 14 Jahre bzw. einer Körpergröße von 140 bis 165 cm Körpergröße.
Fully: Durch die zusätzliche Federung bieten Fully-MTBs eine bessere Bodenhaftung, Schläge können besser aufgenommen werden. Somit perfekt für sportliche Kinder, die im Bike-Park auch mal an die Grenzen gehen wollen.
- Premium-Modell ab 4 bis 8 Jahre (4,5): Ein Fully-Kindermountainbike in 20 Zoll, das absolut dem Premium-Segment zugeordnet werden kann - deshalb ist auch der vergleichsweise hohe Preis gerechtfertigt. Optisch und technisch mit guten Erwachsenen-Modellen vergleichbar, allerdings perfekt auf Kinder ab 4 bis 8 Jahre abgestimmt.
- 24-Zoll-Mountainbike „Kodiak“ von Bergsteiger: Die Kombination aus Vollfederung und zuverlässiger Technik beim „Kodiak“ sorgt für Fahrspaß, auch auf unebenen Strecken. Preis-Leistung passt in unseren Augen - ideal für Familien, die ein robustes Mountainbike mit guter Ausstattung zum fairen Preis suchen.
E-Mountainbike für Kinder: Um bei längeren Ausfahrten mit Erwachsenen mithalten zu können, ist ein Elektro-Mountainbike für Kinder die geeignete Wahl.
- ab 7 Jahre (5,0): Premium-E-Mountainbike von woom, das speziell auf die Körperstatur und die Bedürfnisse von Kindern ab 7 Jahren abgestimmt ist. Der Preis liegt im Vergleich zu anderen Kinder-E-Bikes im höheren Segment, ist aber unserer Meinung nach durch die hochwertige Ausstattung definitiv gerechtfertigt.
Worauf musst du bei einem Mountainbike für Kinder achten
Hardtails, Fullys, Downhill-MTBs und Freeride- sowie All-Mountain-Bikes oder auch Dirt- und Fatbikes: Auch Kinder-Mountainbikes gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten, jeweils abgestimmt auf das Gelände und die Anforderungen des Fahrers. Die Vielzahl an MTB-Varianten macht die Entscheidung, welches Bike nun zum Kind passt, nicht unbedingt einfacher. Und auch beim Gewicht und der Qualität der Anbauteile und Einzelkomponenten gibt es deutliche Unterschiede.
Vereinzelt gibt es Rückmeldungen von Billig-Mountainbikes, bei denen es unter Belastung zu Rissen oder Brüchen kommt. Ansonsten kommt es stark auf das Fahrverhalten der Kinder an. Wer viel in den Bergen unterwegs ist, sollte sich in Richtung Premium-Hersteller bewegen. Hier ist der Fahrspaß für die Kleinen vor allem wegen des geringeren Gewichts am größten. Wollen Kinder ein Mountainbike aus optischen Gründen, liefern auch günstigere Hersteller ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Checkliste
- Bauart: Für Kinder wird zum Einstieg häufig ein Mountainbike Hardtail empfohlen. Der Grund: Es überträgt dank ungefedertem Hinterbau die Kraft direkt und ist in der Ebene deshalb schneller, auch weil es durch die fehlende Federung leichter ist.
- Größe: Wie auch bei anderen Kinderfahrrädern ist die richtige Größe der Räder und des Rahmens das erste entscheidende Kriterium beim Kauf.
- Gewicht: Besonders bei Kinder-MTBs ist ein geringes Gewicht wichtig. Unnötiger Ballast erhöht den Kraftaufwand enorm und das Fahrvergnügen leidet deutlich.
- Bremsen: Diese sind bei MTBs besonderen Belastungen ausgesetzt. Sie müssen somit nicht nur kraftvoll zupacken, sondern auch gut dosierbar und für Kinderhände gut erreichbar sein.
- Top-Marken: Zu den besten Marken bei Kinder-Mountainbikes zählen die woom OFF Mountainbikes, die es wahlweise ohne und mit Federung gibt.
Cube Reaction TM One im Detail
Die Optik von Cubes Trail-Hardtail stimmt. Viele, vor allem junge Biker träumen von einem Fully zum Trails shredden. Denn das Cube Stereo One 22 Fully gibt es zwar ab 1999 €, also etwas weniger als den doppelten Preis. Unter 2000 € wird es verdammt schwer, ein Fully mit gleichem Einsatzbereich und ähnlicher eleganter Optik zu finden. Viele träumen von Fullys wie dem Stereo One22. Aber vollgefederte Bikes kosten mindestens doppelt so viel.
Trotz Kampfpreis lässt sich Cube bei der Qualität und Optik des Rahmens nichts nachsagen. Hier hat sich in der Alu-Verarbeitung in den letzten Jahren wirklich nochmal einiges getan. Cube weiß es, die neuesten Entwicklungen beim Schweißen von Alu-Rahmen perfekt umzusetzen. Das geschraubte BSA-Tretlager und die Zugverlegung durch das Unterrohr bzw. Details wie die stabil abgestützte Direkt-Mount-Bremsaufnahme am Hinterrad, die ab Werk für eine 180er-Scheibe vorbereitet ist, oder das Gusset im Sitzrohrbereich zeigen, dass man bei Cube die Bedürfnisse der Zielgruppe endlich ernst nimmt. Der Rahmen macht einen deutlich stabileren Eindruck als der alte Reaction TM Rahmen.
Mit 15,5 Kilo ohne Pedale ist das Bike für ein Hardtail schwer. Zwar wiegen andere Trailhardtails in dieser Preisklasse ähnlich viel, aber Fullys wie das Canyon Spectral CF schaffen es mit Dämpfer und mehr Federweg auf das gleiche Gewicht. Normalerweise spart ein Hardtail gegenüber einem Fully ca. 1,5 Kilo Gewicht, weil der Dämpfer und die Gelenke bei einem starren Rahmen wegfallen.
Komponenten und Ausstattung
Die Schwalbe-Reifen haben massiv Grip und mit ihrer doppelten Karkasse auch den Pannenschutz, den man sich für ein Trailhardtail vorstellt. Aber sie drücken mit über 1300 Gramm pro Reifen auch ordentlich auf die Waage. Hinzu kommt, dass man die Reifen mit ihrem Drahtkern auch nur mit Schlauch und nicht Tubeless fahren kann. Das ist richtig üppig und das macht das Bike beim Antreten oder im Uphill auch spürbar behäbig. Das Gute an der Sache ist aber auch, dass man hier im Nachgang relativ leicht tunen kann. Denn wenn man den ersten Satz Reifen mal runtergefahren hat, lassen sich mit einem Budget von 80 - 100 € schnell mal ein Kilo Gewicht sparen, ohne dass man an Grip oder Pannenschutz eingebüßt.
Hochwertige Mountainbikes sind in der Regel mit Shimano Schaltungen oberhalb des Deore Niveaus (Deore, SLX, XT oder XTR) oder eben Sram Schaltungen ausgestattet. Die verbaute Cues Schaltungen sortieren sich vom Qualitätsniveau unterhalb der Deore Gruppe ein. Shimano versucht dabei mit nur zehn Ritzeln an der Kassette einen niedrigeren Preispunkt zu realisieren. Dennoch soll die Gruppe den Geländespaß abkönnen. Das liegt vor allem daran, dass die Schaltung pro Gangwechsel auch größere Sprünge machen muss. Denn mit nur zehn Ritzeln fallen die Gangsprünge größer aus als bei einer Schaltung mit 12 Ritzeln. Und das, obwohl die Gangspreizung mit der Kassette mit 11 -48 Zähnen sogar deutlich kleiner ausfällt. Im Großen und Ganzen funktioniert die Schaltung zuverlässig und auf einem Niveau, das für den Mountainbike-Einsatz ok ist. Bei Schaltperformance und Bandbreite muss man sich aber bewusst sein, dass teure Optionen mehr drauf haben.
Bei den Bremsen lässt Cube nichts anbrennen. Der 4-Kolben-Magura-Bremssattel am Vorderrad ist in Kombination mit der 203 mm großen Scheibe einer der stärksten Stopper, die man sich vorstellen kann. Die Anlage im Heck ist etwas schwächer, aber immer noch absolut ausreichend. Cube investiert hier an der richtigen Stelle.
Die SR Suntour Federgabel hat nicht den Ruf einer Rock Shox oder Fox Gabel, funktioniert aber auf dem selben Niveau wie die günstigen Gabeln der Marktführer im Highend Segment. Wichtig ist vor allem, dass die Gabel mit einer Luftfeder, und nicht mit einer Stahlfeder arbeitet. So manche Gabel in diesem Preissegment macht das nämlich noch. Die Luftfeder hat den Vorteil, dass ich mit einer einfachen Gabelpumpe die Federhärte an mein Körpergewicht oder meine Vorlieben auf dem Trail anpassen kann. Außerdem ist sie deutlich leichter als die Stahlfedergabel. Die Zugstufe ist einstellbar und sogar die Druckstufe, also die Einfedergeschwindigkeit, lässt sich mit 7 Klicks leicht feintunen. Wobei der letzte Klick hier oben am rechten Gabelholm im Lockout endet und die ersten 2-3 Klicks kaum eine Wirkung haben.
Geometrie und Fahrverhalten
Bei der Geometrie geht Cube endlich den richtigen Weg. Mit dem neuen Rahmen ist Cube im Trailhardtail Game angekommen. Mit dem 65 Grad Lenkwinkel trifft man den Nagel auf den Kopf. Mit den Größen XS und S hat man selbst als kleiner, vielleicht noch nicht ausgewachsener Mensch, zwei Rahmengrößen zur Auswahl. Das ist absolut sinnvoll. Das Gewicht ist ein Thema bei dem Bike und mit den kleinen Laufrädern wird es einfach noch einmal circa ein halbes Kilo leichter. So lässt es sich, auch für leichte Fahrer, besser handhaben. Ab der Größe M hat das Reaction TM 29er-Laufräder. Das Bike ist nicht super quirlig, sondern schlägt sich tendenziell eher auf die laufruhige Seite.
Für 400 € mehr liefert Cube das Reaction TM Pro. Das Bike hat denselben Rahmen, ist aber besser ausgestattet und wiegt über 1 Kilo weniger.
Cube liefert für 1100 € genügend Mountainbike, um den Sport in seiner vollen Bandbreite, von leichten Hometrails bis zu den Killer Trails von Finale auszuüben. Unterm Strich ist es aber ein Paradebeispiel dafür, wie einst hochpreisige Technologien mittlerweile in bezahlbaren Preisregionen angekommen sind.
Der große Jugend MTB Test 2024: Fullys für Kinder und Jugendliche
Die Auswahl spezialisierter Bikes ist begrenzt, allerdings kommen viele Modelle für Erwachsene in Frage. Wir haben MTBs mit Vollfederung von den wichtigsten Marken getestet. Mit dabei im Testfeld sind: Bulls, Commencal, Cube, Giant, Marin, Merida, Pivot, Propain, Rocky Mountain, Santa Cruz und Scott.
Was also, wenn Sohn oder Tochter mit dem Bike-Wunsch zu den Eltern kommen? Genau, die müssen sich dann erstmal schlau machen. Und dabei werden sie feststellen, dass Fullys speziell für Kinder und Jugendliche längst nicht von jedem Hersteller angeboten werden. Andererseits sind vollgefederte MTBs natürlich bis hinunter zu Rahmengröße XS verfügbar.
Gerade bei Kinderrädern sollte man erst einmal die lokale Verfügbarkeit checken, denn Angucken und Ausprobieren sind in dieser Kategorie unverzichtbar. Oberste Priorität hat natürlich die Passform, und hier haben Fullys so ihre Tücken. Zum einen sind sie ziemlich hochbeinig, weil die Federwege zwischen 130 und 160 mm ja irgendwo untergebracht werden müssen. Aus diesem Grund ist auch das Tretlager höher positioniert als beim Hardtail, was bei kleineren Fahrern das Auf- und Absteigen sowie das Handling allgemein etwas erschwert. Wer auf ein Fully gesetzt wird, sollte also schon etwas Mountainbike-Erfahrung haben.
Das Kind sollte sicher vorm Sattel über dem Rahmen stehen können, ohne auf dem Oberrohr aufzusitzen (Überstandshöhe) - ein Bike, bei dem das nicht gewährleistet ist, ist zu groß. Die sehr steilen Sitzwinkel vieler Fullys von bis zu 80° sind ein weiterer Grund dafür, warum ein Jugend-Fully gut passen sollte. Angesichts des teilweise hohen Preisniveaus sind solche Vorüberlegungen unverzichtbar - haben Kind und Eltern dann ein geeignet scheinendes Modell im Visier, sind die genauen Spezifikationen dran.
Je geringer das Gewicht, desto besser das Handling, was gerade den richtigen Offroad-Sport mit starken Gewichtsverlagerungen und Sprüngen angeht. Wichtiger scheint, dass Federung und Dämpfung ans Körpergewicht von Kids und Teenies angepasst sind und schnell genug reagieren.
Auch die Komplettierung muss den jungen Piloten entgegenkommen. Unverzichtbar am modernen Fully ist beispielsweise die Dropper Post, also eine absenkbare Sattelstütze. Hauptsache, die Funktion stimmt, und hier gibt es immer wieder Überraschungen. So realisiert Cube per Carbonrahmen ein Gewicht von kaum mehr als 13 Kilo und packt für unter 2.500 Euro Zwölfgang-Schaltung und Magura-Bremsanlage dazu. An einem Bike wie dem Cube Stereo Rookie kann man letztlich auch erkennen, dass der Hersteller wirklich ein Interesse daran hat, junge Biker an sich zu binden.
Wir haben uns in unserem Jugend MTB Test zehn aktuelle, vollgefederte Mountainbikes für Jugendliche bzw. für Fahrer und Fahrerinnen unter 1,50m getestet. Dabei haben wir uns nicht auf dezidierte Kinderräder beschränkt, sondern auch „Erwachsenenräder“ in besonders kleinen Rahmengrößen mit in den Test aufgenommen.
Cube Stereo Rookie im Fokus
Das sportliche Kinderfahrrad von Cube sticht mit den breiten Profilreifen gleich ins Auge. Gute und robuste Komponenten wie Vorbau und Satteleinstellmöglichkeiten. Die leichtgängigen Bremsen funktionieren so gut, so dass diese mit etwas Vorsicht eingebremst werden müssen. Die Übersetzung ist zu niedrig, sodass eine hohe Trittfrequenz beim Fahren notwendig ist. Die Abziehbarkeit der Griffe bieten zudem Verbesserungspotential.
ADAC Testurteil
| Testergebnis gesamt | 2,5 |
|---|---|
| Fahren | 2,3 |
| Eignung für das Kind | 2,6 |
| Handhabung | 2,4 |
| Sicherheit und Haltbarkeit | 3,0 |
| Schadstoffe | 3,0 |
Allgemeine Daten
| Mittlerer Preis in Euro | 419 |
|---|---|
| Leergewicht (gemessen) | 7,4 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 30 Kg |
| Reflektoren vorne/hinten/Seite/Pedale | ja / ja / ja / ja |
| Reifen/Größe | Schwalbe Billy Bonkers / 16 Zoll |
| Reifendruck/Ventil | Reifenflanke max. 4,0 Bar/ Autoventil |
| Lenkerenden geschützt | ja |
| Seitenständer/Position/Länge einstellbar | optional / mittig / ja |
Cube ACID 200: Ein sportliches Kinder-Mountainbike
Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes. Etwas günstiger als die SL-Version aber dennoch mit sportlicher Ausrichtung. Das ACID 200 hat seine Berechtigung im Markt. Mit dem ACID 200 lässt sich nicht nur perfekt das Radfahren erlernen, sondern auch bereits in leichtes Gelände abbiegen. Bei den Anbauteilen setzt Cube auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.
Wegen ihrem extrem niedrigem Gewicht können Kinder mit Federgabeln oft nur wenig anfangen. Dass das ACID 200 keine Federgabel hat, ist also sinnvoll. Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Impac Reifen fallen mit 2,1 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße. Neben der Ergonomie am Bremshebel kommt es bei Kinder Mountainbikes vor allem darauf an, dass sie sich mit wenig Handkraft bedienen lassen.
Die verbauten V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und haben einen technisch simplen Aufbau. Das ist der Vorteil von klassischen Felgenbremsen. Allerdings können sie bei der Bremskraft nicht mit Scheibenbremsen mithalten. Bei längeren Abfahrten oder bei Nässe müssen Kinder viel Handkraft aufbringen, um adäquat zu verzögern. Scheibenbremsen sind außerdem meist besser zu dosieren.
Mit nur sieben Ritzel an der Kassette hat Cube bei der Shimano Schaltung etwas geknausert. In der Tat ist die Bandbreite, also der Unterschied zwischen größtem und kleinstem Gang, viel wichtiger für das Fahrgefühl. Mit gerade mal 262 % Bandbreite könnte die Gangspreizung, vor allem für den sportlichen Einsatz, etwas größer ausfallen.
Cube: Eine Erfolgsgeschichte
Cube wurde 1993 von Marcus Pürner gegründet und ist eine Fahrradmarke der Pending System GmbH & Co. KG in Bayern. Cube zählt zu den größten Fahrrad Herstellern in Deutschland und umfasst neben den 180 unterschiedlichen Fahrräder-Typen auch noch Kleidungs- und Accessoires-Kollektionen.
Begonnen hat Marcus Pürners Erfolgsgeschichte gemeinsam mit seinem Vater auf anfänglich 50 Quadratmeter. Die ursprüngliche Idee war es, Fahrräder zu importieren und dann auf die deutschen Bedingungen anzupassen und weiter zu verkaufen. Mittlerweile werden alle Cube Bikes am selben Standort, jedoch auf 20.000 m² entwickelt und gefertigt. Mit dem Leitspruch „Cube your Life“ vereint der Gründer höchste Qualität mit gelungenem Design und vor allem der Freude am Rad fahren. Ob Profi oder Anfänger, bei Cube ist für jeden etwas dabei.
Cube Cubie: Die ersten Schritte
Das Cubie 120 gibt es in vier Versionen:
- Cubie 120 / Cubie 120 girl
- Cubie 120 walk / Cubie 120 walk girl
Cubie 120 Walk (Laufrad)
- Laufrad 12 Zoll
- Gewicht: 3,9 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 139 €
Das Cubie 120 überzeugt nicht nur durch sein stilvolles Design, sondern auch durch die durchdachten Details. Der Lenkereinschlag wird durch den Steuersatz limitiert und vermindert damit die Sturzgefahr beim Lenken. Der Tragegriff am Sattel, erleichtert es Ihnen, das Fahrrad zu tragen, falls Ihr Kind nicht mehr fahren will. Die Reifen sind perfekt gedämpft und weisen einen geringen Rollwiderstand auf. Das Laufrad kommt ohne Bremsen und wiegt mit seinem Aluminium-Rahmen etwa 3,9 kg.
Cubie 120
- Laufrad 12 Zoll
- Gewicht: 5,9 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 249 €
Das Cubie 120 ermöglicht Ihrem Kind einen optimalen Einstieg ins Fahrrad fahren. Ausgestattet mit einer Rücktrittbremse und einer leicht zu bedienenden Handbremse, ist Ihr Kind sicher unterwegs. Mit 5,9 kg zählt das Cube Kinderfahrrad auch noch zu einem Leichtgewicht unter den Kinderfahrrädern.
Cubie 160 und Kid 160
- Laufrad 16 Zoll
- Gewicht: 8,1 kg
- Alter: 2 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 249 €
Im selben Design wie auch die großen Mountainbikes, gibt es das Cubie 160 in einer Mädchen sowie Jungs Version. Ausgestattet mit Rücktritt sowie Kettenschutz ist Ihr Kind nicht nur sicher unterwegs, sondern die Kleidung bleibt auch sauber.
Cubie 180
- Laufrad 18 Zoll
- Gewicht: 7,5 kg
- Alter: 3 - 5 Jahre
- Hersteller UVP: 329 €
Das Cubie 180 ist wie ein „echtes“ Mountainbike in Miniaturformat. Ausgestattet mit den neuen Cube Reifen und zwei Felgenbremsen ist Ihr Kind nun schon wie ein Profi unterwegs.
Cube Kid 200 Bikes
ACID 200 / ACID 200 DISC
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 9,5 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 299 €
Wahrscheinlich gibt sich Ihr Kind schon lagen nicht mehr mit „normalen“ Asphaltierten Straßen zufrieden, sondern will nun endlich Off-Road seine Abenteuer erleben. Mit dem ACID 200 - der Junior-Version des „echten“ ACID - ist Ihr Kind perfekt für das Fahren im Gelände ausgestattet. Mit Felgenbremsen und einer 7-Gang Schlatung steht das Bike einem Erwachsenen-MTB nichts nach. Über den „Power Modulator“ an den bremsen, wird die Bremse so reguliert, damit Ihr Kind sicher unterwegs ist und nicht zu ruckartig abbremsen kann. Das große 34T Ritzel ist ideal zum Bergauf fahren. Das ACID 200 gibt es in zwei Farbvarianten sowie auch als ACID 200 DISC mit hydraulischen Scheibenbremsen. Das ACID SL ist mit 8,7 kg noch um einiges leichter.
Access 200 Allroad
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 10,8 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 349 €
Das Access 200 Allroad ist eine perfekte Kombination aus Mountainbike und Straßenfahrrad. Ausgestattet mit LED Lichtern und Dynamo sind Sie mit Ihrem Kind auch bei Dunkelheit sicher unterwegs. Ständer, Glocke und Reflektoren sind natürlich auch schon montiert.
Ella 200
- Laufrad 20 Zoll
- Gewicht: 11,9 kg
- Alter: 5 +
- Hersteller UVP: 359 €
Das Ella 200 ist mit seinem Design und tiefen Einstieg das perfekte Fahrrad für Biker-Mädels. Die hilfreichen Komponenten wie LED-Lichtanlage mit Nabendynamo, Gepächträger und Schutzbleche sind bereits inbegriffen.
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