Cube Laufrad 12 Zoll Test: Ein umfassender Leitfaden für Eltern

Die Welt entdecken - und zwar auf zwei Rädern. Für Kinder beginnt dieses Abenteuer mit dem ersten eigenen Fahrrad. Plötzlich sind die Touren mit Mama und Papa nicht mehr auf den Spielplatz oder ein paar Straßen begrenzt. Mit dem Rad verändert sich etwas: Kinder fühlen sich größer, mutiger, unabhängiger. Bevor es losgeht, braucht es allerdings das richtige Bike. Und das will gut gewählt sein.

Cube wurde 1993 von Marcus Pürner gegründet und ist eine Fahrradmarke der Pending System GmbH & Co. KG in Bayern. Cube zählt zu den größten Fahrrad Herstellern in Deutschland und umfasst neben den 180 unterschiedlichen Fahrräder-Typen auch noch Kleidungs- und Accessoires-Kollektionen. Begonnen hat Marcus Pürners Erfolgsgeschichte gemeinsam mit seinem Vater auf anfänglich 50 Quadratmeter. Die ursprüngliche Idee war es, Fahrräder zu importieren und dann auf die deutschen Bedingungen anzupassen und weiter zu verkaufen. Mittlerweile werden alle Cube Bikes am selben Standort, jedoch auf 20.000 m² entwickelt und gefertigt. Mit dem Leitspruch „Cube your Life“ vereint der Gründer höchste Qualität mit gelungenem Design und vor allem der Freude am Rad fahren. Ob Profi oder Anfänger, bei Cube ist für jeden etwas dabei.

Cube Numove: Fahrspaß von klein bis groß

Ein leichtes Bike lässt sich besser kontrollieren und macht so mehr Spaß beim Fahren. Dünne, stabile Aluminiumrohre sollen unter anderem dazu beitragen. Cube verspricht, dass die leichten Reifen einen geringen Rollwiderstand haben und trotzdem viel Grip bieten. Und: Bessere Kontrolle bedeutet auch mehr Selbstvertrauen. Dafür sorgen die Griffe in kindgerechter Größe. Dazu kommt ein verstellbarer Lenker mit schmalem Durchmesser und Bremshebel speziell geformt für Kinderhände. Die Modelle mit Laufrädern bis 18 Zoll haben einen geschlossenen Kettenkasten für mehr Sicherheit beim Fahren.

Die neue Cube Numove-Serie umfasst insgesamt zehn Modelle von 12 bis 24 Zoll und deckt damit Körpergrößen von 92 bis 136 cm ab. So ist für alle das richtige Bike dabei und der Grundstein für eine MTB-Zukunft gelegt!

Cube Numove 120: 12 Zoll für die Kleinsten

Die Mini-Version: Cube Numove 120 für Kinder zwischen 92 und 104 cm. Die kleinste Variante der neuen Numove-Serie von Cube ist das Numove 120 mit 12 Zoll-Rädern - fast eine Miniaturausgabe der Erwachsenenbikes. Das Numove 120 ist für eine Körpergröße zwischen 92 und 104 cm geeignet. Die ersten Fahrversuche sind schließlich die wichtigsten!

Alle Modelle bis zum Numove 180 haben einen Kettenkasten, damit das Kind beim Fahren nicht an der Kette hängenbleibt. Die 12-Zoll-Räder werden durch eine Rücktrittsbremse und eine Felgenbremse vorne - mit passendem Bremshebeln für kleine Hände - zum Stehen gebracht. Ein tiefer Einstieg ermöglicht souveränes Handling. Und der integrierte Kettenschutz verhindert, dass die Kids mit den (Hosen-) Beinen in der Kette hängenbleiben.

Cube Kinderfahrräder in allen Größen

Für die etwas größeren Kinder gibt es das Cube Numove 140. Mit seinen 14-Zoll-Laufrädern und passend für Kids zwischen 97 und 107 cm verfügt das Numove 140 über Felgenbremsen vorne und hinten. Hochwertige Komponenten, wie das serienmäßig verbaute, in Deutschland hergestellte Tretlager, sind auf eine lange Lebensdauer dieser Kinderfahrräder ausgelegt.

Für alle Größen das perfekte Bike. Mit dem Numove will Cube genau das bieten. Hochwertige Komponenten bekannter Hersteller machen das Kinderbike zu einem verlässlichen Tour-Begleiter. Für Körpergrößen zwischen 102 und 111 cm ist das Numove 160 geeignet. Es kommt mit 16-Zoll-Laufrädern, V-Brakes vorne und hinten, dem leichten Rahmen und Laufrädern sowie dem Lenker, den Griffen und den Bremshebeln, die extra für kleine Hände ausgelegt sind.

Das Numove 180 rollt auf 18-Zoll-Laufrädern und ist ideal für Kinds zwischen 107 und 118 cm. Schwalbe-Reifen, ein geschlossener Kettenkasten und leistungsstarke V-Brakes vorne und hinten vervollständigen das Setup.

Die größeren Modelle: Cube Numove 200 und 240

Für die Größeren hat Cube das Numove 200 und Numove 240 im Angebot. Die 200er-Version kommt bereits mit 8-Gang-Shimano-Schaltung, 20-Zoll-Laufrädern und V-Brakes vorne und hinten. Der verstellbare Vorbau bietet Flexibilität und hilft, die perfekte Position auf dem Rad zu finden. Die Griffe der Numove-Serie sind kindgerecht handlich.

Der Vorbau ist verstellbar, damit das Kind - auch wenn es gewachsen ist - immer genau richtig auf dem Bike sitzt. Das Numove 240 mit 24-Zoll-Rädern und dem geringen Gewicht von nur 8,2 Kilogramm richtet sich an angehende Biker zwischen 118 und 136 cm Körpergröße. Wieder mit an Bord: die 8-Gang-Schaltung von Shimano und der verstellbare Vorbau.

Sicherheit im Straßenverkehr: Cube Numove Street und Cube Ella

Wenn man mal nicht im Gelände, sondern auf der Straße, etwa zur Schule oder auch zum Training, unterwegs ist, braucht man Sicherheit: Das Cube Numove 200/240 Street bietet das richtige Zubehör, wie Lichtanlage, Ständer, Gepäckträger und Schutzbleche, für den Stadtverkehr. Ebenso die beiden Modelle Ella 200 und Ella 240, die die neue Kinderbike-Serie von Cube komplettieren. Der Tiefeinsteigerrahmen kann mehr als nur Optik: Das Zubehör-Komplettset, bestehend aus Gepäckträger, Schutzblechen, Beleuchtung und Seitenständer erweitert auch dieses Modell und macht es sicher für den Straßenverkehr.

Dazu kommt die 8-Gang Schaltung von Shimano, dank der die Youngster bei der Familienausfahrt am Wochenende locker mithalten können. Felgenbremsen mit speziell auf Kinderhände zugeschnittenen Hebeln und ein dünnerer Lenker sollen dabei ein sicheres Fahrgefühl vermitteln.

Cube Cubie: Laufräder und erste Kinderfahrräder

Das Cubie 120 gibt es in vier Versionen:

  • Cubie 120 / Cubie 120 girl
  • Cubie 120 walk / Cubie 120 walk girl

Cubie 120 Walk (Laufrad)

  • Laufrad 12 Zoll
  • Gewicht: 3,9 kg
  • Alter: 2 - 5 Jahre
  • Hersteller UVP: 139 €

Das Cubie 120 überzeugt nicht nur durch sein stilvolles Design, sondern auch durch die durchdachten Details. Der Lenkereinschlag wird durch den Steuersatz limitiert und vermindert damit die Sturzgefahr beim Lenken. Der Tragegriff am Sattel, erleichtert es Ihnen, das Fahrrad zu tragen, falls Ihr Kind nicht mehr fahren will. Die Reifen sind perfekt gedämpft und weisen einen geringen Rollwiderstand auf. Das Laufrad kommt ohne Bremsen und wiegt mit seinem Aluminium-Rahmen etwa 3,9 kg.

Cubie 120

  • Laufrad 12 Zoll
  • Gewicht: 5,9 kg
  • Alter: 2 - 5 Jahre
  • Hersteller UVP: 249 €

Das Cubie 120 ermöglicht Ihrem Kind einen optimalen Einstieg ins Fahrrad fahren. Ausgestattet mit einer Rücktrittbremse und einer leicht zu bedienenden Handbremse, ist Ihr Kind sicher unterwegs. Mit 5,9 kg zählt das Cube Kinderfahrrad auch noch zu einem Leichtgewicht unter den Kinderfahrrädern.

Cubie 160 und Kid 160

  • Laufrad 16 Zoll
  • Gewicht: 8,1 kg
  • Alter: 2 - 5 Jahre
  • Hersteller UVP: 249 €

Im selben Design wie auch die großen Mountainbikes, gibt es das Cubie 160 in einer Mädchen sowie Jungs Version. Ausgestattet mit Rücktritt sowie Kettenschutz ist Ihr Kind nicht nur sicher unterwegs, sondern die Kleidung bleibt auch sauber.

Cubie 180

  • Laufrad 18 Zoll
  • Gewicht: 7,5 kg
  • Alter: 3 - 5 Jahre
  • Hersteller UVP: 329 €

Das Cubie 180 ist wie ein „echtes“ Mountainbike in Miniaturformat. Ausgestattet mit den neuen Cube Reifen und zwei Felgenbremsen ist Ihr Kind nun schon wie ein Profi unterwegs.

Cube Kid 200 Bikes ACID 200 / ACID 200 DISC

  • Laufrad 20 Zoll
  • Gewicht: 9,5 kg
  • Alter: 5 +
  • Hersteller UVP: 299 €

Wahrscheinlich gibt sich Ihr Kind schon lagen nicht mehr mit „normalen“ Asphaltierten Straßen zufrieden, sondern will nun endlich Off-Road seine Abenteuer erleben. Mit dem ACID 200 - der Junior-Version des „echten“ ACID - ist Ihr Kind perfekt für das Fahren im Gelände ausgestattet. Mit Felgenbremsen und einer 7-Gang Schlatung steht das Bike einem Erwachsenen-MTB nichts nach. Über den „Power Modulator“ an den bremsen, wird die Bremse so reguliert, damit Ihr Kind sicher unterwegs ist und nicht zu ruckartig abbremsen kann. Das große 34T Ritzel ist ideal zum Bergauf fahren. Das ACID 200 gibt es in zwei Farbvarianten sowie auch als ACID 200 DISC mit hydraulischen Scheibenbremsen. Das ACID SL ist mit 8,7 kg noch um einiges leichter.

Access 200 Allroad

  • Laufrad 20 Zoll
  • Gewicht: 10,8 kg
  • Alter: 5 +
  • Hersteller UVP: 349 €

Das Access 200 Allroad ist eine perfekte Kombination aus Mountainbike und Straßenfahrrad. Ausgestattet mit LED Lichtern und Dynamo sind Sie mit Ihrem Kind auch bei Dunkelheit sicher unterwegs. Ständer, Glocke und Reflektoren sind natürlich auch schon montiert.

Ella 200

  • Laufrad 20 Zoll
  • Gewicht: 11,9 kg
  • Alter: 5 +
  • Hersteller UVP: 359 €

Das Ella 200 ist mit seinem Design und tiefen Einstieg das perfekte Fahrrad für Biker-Mädels. Die hilfreichen Komponenten wie LED-Lichtanlage mit Nabendynamo, Gepächträger und Schutzbleche sind bereits inbegriffen.

Weitere Fahrräder im Test

Neben Cube gibt es auch andere Hersteller, die hochwertige Kinderfahrräder anbieten:

  • Woom Bikes: Die Woom Bikes stammen aus Österreich und sind die Leichtgewichte unter den Kinderfahrrädern.
  • Islabikes: Die Islabikes stammen aus England und sind individuell konfigurierbar.

Worauf Sie beim Kauf eines 12-Zoll-Kinderfahrrads achten sollten

Wenn Sie ein 12 Zoll Kinderfahrrad kaufen möchten, sollten Sie auf folgende Punkte besonders achten:

  • Passende Größe: Ist 12 Zoll wirklich die passende Größe für Ihr Kind? Die Kinder wachsen schnell in dem Alter.
  • Rahmengröße: 12 Zoll Fahrräder sind Fahrräder für Anfänger und sollten einen kleinen Rahmen haben, damit die Kinder leicht auf- und absteigen können.
  • Gewicht: Ein geringes Fahrradgewicht erleichtert das Handling sehr.
  • Bremsen: Handbremsen und Freilauf sind besser als eine Rücktrittbremse, weil sich die Pedale frei bewegen lassen.
  • Stützräder: Stützräder sind altmodisch. Wenn Kinder Laufradfahren gelernt haben, brauchen sie keine Stützräder am Fahrrad.

Die richtige Fahrradgröße hängt weniger vom Alter als von der Körpergröße ab. Hier ist eine Tabelle zur Orientierung:

Fahrrad Größe Körpergröße Beinlänge Alter
12 Zoll ca. 95 - 110 cm ca. 40 - 50 cm ca. 2,5 - 4,5 Jahre

Cube Cubie 120 RT im Detail

Um den Nachwuchs so früh wie möglich für den Radsport zu begeistern, wird beim CUBIE 120 RT auf jegliche überflüssige Ausstattung verzichtet. Das CUBIE 120 RT fühlt sich mit seiner Ausrichtung im Gelände am aller wohlsten. Leichte Singletrails machen damit richtig Spaß. Die Qualität der Anbauteile geht als "normal" durch.

Gewicht & Ausstattung

Reifen sind ein entscheidendes Bauteil für das Fahrverhalten und den Charakter eines Bikes. Die 1,75 Zoll Impac Reifen haben einen Vorteil: Durch ihr relative hohes Volumen vermitteln sie sowohl im Gelände als auch auf der Straße ein Gefühl von Sicherheit. Bremsen für Kinderfahrräder müssen vor allem zwei Kriterien erfüllen: Sie müssen mit wenig Handkraft bedienbar sein. Und der Bremshebel muss sich für die kleinen Hände anpassen lassen.

Das CUBIE 120 RT versucht dieses Problem mit der Kombi aus Rücktritt und Felgenbremse zu umgehen. Allerdings verwirrt die Kombination aus Bremshebel am Lenker und Pedaldruck koordinativ die aller meisten Kinder. In der Regel wird dann nur ein System genutzt. Das ist suboptimal. Kinder können Gangschaltungen oft erst ab einem Alter von 6 Jahren sinnvoll bedienen. Cube weiß das und verbaut im CUBIE 120 RT deshalb nur einen Gang.

Größeneinschätzung & Ergonomie

Kurze Kurbeln verbessern die Ergonomie von Kinderfahrräder extrem und erhöhen somit den Fahrspaß. 89 mm lange Kurbeln liegen leider deutlich über dem üblichen Maß für 12 Zoll Bikes. Cube empfiehlt die 12 Zoll Version für Kinder ab einer Körpergröße von 87 cm.

Alternativen zum Cube: Puky 12 Zoll Fahrräder

Puky ist sicher der bekannteste Hersteller von Kinderlauf- und Fahrrädern. Von Puky gibt es in jeder Größe mehrere Fahrräder. Auch mehrere verschiedene 12 Zoll Räder hat Puky im Angebot.

  • Puky Z 2 (jetzt Puky Steel 12): Das Einsteigerrad mit einem robusten Stahlrahmen, integriertem Gepäckträger, Schutzblechen, Ständer und Klingel. Es hat eine Rücktrittbremse und ist mit ca. 8 kg relativ schwer.
  • Puky Steel Classic 12: Zeigt, dass das Z 2 (das seit Jahrzehnten quasi unverändert produziert wird) auch heute noch nicht zum alten Eisen gehört. Bis auf die Farbe und den Korb sind die Unterschiede zum Z 2 wirklich gering.
  • Puky ZL 12-1 Alu (jetzt Youke 12): Hat anstatt des Stahlrahmens einen Rahmen aus Alu. Dadurch spart das ZL 12 Alu etwas an Gewicht. Gerade zum Fahradfahrenlernen ist jedes Gramm weniger von Vorteil.

Alle Puky Fahrräder sind tolle Räder für Anfänger. Die Sitzposition ist kindgerecht aufrecht, der Rahmen hat eine sehr niedrigen Einstieg. Die Kinder fühlen sich damit sofort wohl. Das Youke ist das modernste der 12 Zoll Puky Räder und deshalb oft eine gute Wahl.

Leichte 12 Zoll Fahrräder

Leider gibt es kaum ein 12 Zoll Fahrrad das besonders leicht ist. Die meisten Modelle wiegen um die 8 kg. Dieses hohe Gewicht würden wir eigentlich nur für größere Kinder empfehlen. Tatsächlich gibt es auch 20 Zoll Fahrräder mit 8 Gang Kettenschaltung die weniger wiegen. Eine Ausnahme unter den 12 Zoll Rädern ist das Cube Cubie 120. Es wiegt weniger als 6 kg und ist für jedes Kind viel leichter zu bewegen als die schweren Puky Räder.

Stützräder: Ja oder Nein?

Früher war es tatsächlich ganz normal zu erst mit Stützrädern Fahrradfahren zu lernen. Heute ist diese Methode aber nicht mehr weit verbreitet und hat sogar große Nachteile. Der einzige Vorteil von Stützrädern am Kinderfahrrad ist, dass die Kinder das Treten und Lenken lernen können ohne Angst vor dem Umfallen zu haben. Nur, jedes Kind, dass schon Laufrad fahren kann hat beides bereits verinnerlicht bevor es das erste Mal auf einem Fahrrad sitzt.

Daher unser Tipp: Besser erst Laufrad fahren und dann ein 12 Zoll Fahrrad ohne Stützräder! Den Sattel dann erstmal sehr niedrig einstellen damit dein Kind das Fahrrad wie ein Laufrad benutzen kann. Und dann ganz langsam an die Pedale heranarbeiten. Du wirst sehen: es klappt wunderbar auch ohne Stützräder.

Freilauf statt Rücktritt?

Als weiterer Nachteil ist uns die Rücktrittbremse aufgefallen. Die Kinder haben zu Beginn ziemlich Schwierigkeiten mit den Pedalen zurechtzukommen. Das ist die große Herausforderung beim Umstieg vom Laufrad auf das erste Fahrrad. Beim Losfahren stehen die Kurbeln immer an der falschen Stelle. Statt vorwärts wird aus Versehen rückwärts getreten. Und das Bremsen durch rückwärts treten klappt auch nicht richtig. Ein Fahrrad mit Freilauf und 2 Handbremsen ist leichter zu beherrschen: die Pedale lassen sich im Stand in die richtige Stellung drehen, unbeabsichtigtes rückwärts treten führt nicht zu einer Vollbremsung und gebremst wird einfach mit den Fingern. Einfacher geht es eigentlich nicht.

Vergleich von 12 Zoll Fahrrädern

Hier eine Tabelle mit einem Vergleich verschiedener 12 Zoll Fahrräder:

Name Preis Gewicht Material Bremse
Cube Cubie 120 ab € 299,00 5,9 kg Alu RT
Puky Youke 12 ab € 259,99 7,2 kg Alu RT
Puky Steel 12 ab € 219,99 7,9 kg Stahl RT

Wir empfehlen das Puky Youke 12, weil es das modernste der klassischen Puky Fahrräder in dieser Größe ist. Sportlicher und leichter ist das Cube Cubie 120. Wenn dir das wichtig ist, wirst du aber auch tolle Alternativen wie das woom 2 bei den 14 Zoll Rädern finden.

12 Zoll Laufrad Vergleich

Die 12 Zoll Größe ist Standard bei den Kinderlaufrädern weil sie perfekt zu Kindern im Alter zwischen 2 und 4 Jahren passt. Es gibt zwar auch 8 und 10 Zoll Laufräder, aber die meisten Modelle werden mit 12 Zoll Reifen angeboten.

Egal ob Puky, Kettler, Hudora oder woom, alle Hersteller haben mindestens ein Laufrad mit 12 Zoll Rädern im Angebot und dementsprechend unübersichtlich ist der Markt. Der Klassiker unter den 12 Zoll Laufrädern ist das Puky LR 1 L. Wir empfehlen aber andere Modelle.

Ist ein Laufrad mit 12 Zoll das richtige für mein Kind?

An sich kann man mit einem 12 Zoll Kinderlaufrad nicht viel falsch machen. Dein Kind wird es sicher irgendwann einmal benutzen. Die Hersteller empfehlen ihre Lauflernräder mit 12 Zoll typischerweise ab einem Alter von 3 Jahren.

Um herauszufinden, ob ein 12 Zoll Laufrad zu deinem Kind passt schau dir deshalb unbedingt unsere Alters- und Größenempfehlungen an. Wichtig ist vor allem die Sitzhöhe und daraus resultierend die empfohlenen Schrittlänge denn diese erlaubt eine recht genaue Angabe ob das Laufrad (rein von der Größe her) zu deinem Kind passt, oder nicht.

Empfehlungen für Laufräder mit 12 Zoll

Auf die Größe achten

Am wichtigsten ist wie gesagt die passende Größe. Achte darauf, dass die Sattelhöhe zur Schrittlänge deines Kindes passt.

Verstellbarkeit

Achte also unbedingt auf den Verstellbereich der Sattelhöhe. Denn was nutzt dir ein Laufrad mit 12 Zoll Rädern wenn sich der Sattel nicht ausreichend verstellen lässt. Die meisten Laufräder erlauben eine Verstellung der Sattelhöhe über einen Bereich von mindestens 10 cm.

Weniger Gewicht oder mehr Ausstattung?

Vor allem beim Laufrad für ein kleineres Kind solltest du auch auf ein angemessenes Gewicht achten um dein Kind nicht durch ein zu unhandliches Laufrad den Spaß zu nehmen. Je leichter das Laufrad um so müheloser kann dein Kind es beherrschen.

Die besten 12 Zoll Kinderlaufräder

Es hängt also von den Anforderungen und Bedürfnissen deines Kindes ab welches Laufrad am besten passt. Du kennst dein Kind am besten und kannst einschätzen welche Eigenschaften das perfekt Laufrad haben muss.

12 Zoll Laufräder für kleine Kinder

Wenn dein Kind noch kleiner ist dann ist in erster Linie wichtig, dass sein Laufrad eine geringe minimale Sitzhöhe erlaubt. Außerdem sollte das Gewicht so gering wie möglich sein. Das wird vor allem von Laufrädern mit Vollgummireifen erreicht, denn diese sind meist ein Stück leichter als luftbereifte Laufräder.

Weitere Tipps für den Fahrradkauf

Neben den technischen Aspekten gibt es noch weitere Punkte, die beim Kauf eines Kinderfahrrads eine Rolle spielen:

  • Sicherheit: Achten Sie auf eine gute Verarbeitung und hochwertige Komponenten.
  • Handling: Das Fahrrad sollte leicht zu lenken und zu bremsen sein.
  • Design: Das Fahrrad sollte Ihrem Kind gefallen, damit es gerne damit fährt.

Radfahren lernen beginnt lange vor der Anschaffung ersten Kinderfahrrads. Mamas und Papas sollten ihre Kinder möglichst frühzeitig an Mobilität gewöhnen. Laufräder oder Kinderroller sind ideal für einen guten Start. Sind die Kleinen erst richtig fit auf dem Laufrad, ist der Sprung aufs Kinderfahrrad meist schnell geschafft. Viele Kids schaffen es bereits nach wenigen Tagen, selbstständig auf dem Fahrrad zu fahren. Auf Stützräder kann und sollte man da getrost verzichten. Denn Stützräder verhindern eher, das Gleichgewicht zu halten und sorgen vielmehr für eine trügerische Sicherheit.

Außerdem sollte der Nachwuchs an einem geeigneten Ort mit ausreichend Sicherheit üben - natürlich unter Aufsicht der Eltern, die ihren Kindern mit Rat und Tat zur Seite stehen sollten, vor allem als Motivator. Schließlich wissen die meisten Erwachsenen ja selbst, wie es ist, zum ersten Mal auf so einem Fahrrad zu sitzen und zu strampeln. Am besten auf einem Platz, einer Straße oder einem Weg ohne Verkehr. Bei alldem ist eines essenziell: Lassen Sie Ihrem Kind die nötige Zeit.

Außerdem heißt Radfahren auch im wahrsten Sinne des Worte und in jeder Hinsicht: loslassen! Denn wenn der oder die Kleine mit seinen drei oder vier Jahren plötzlich allein auf dem Rad sitzt, wird es so sicher wie das Amen in der Kirche auch mal den einen oder anderen Sturz geben. Aber keine Angst! Laufen Sie in der Lernphase nicht ständig neben Ihrem Kind her, um ihm bei einem möglichen Sturz abzufangen. Kleinere Stürze gehören dazu und sind schnell wieder vergessen. Laut ADFC ist die Fallhöhe und Geschwindigkeit beim Erlernen des Radfahrens niedrig und damit das Verletzungsrisiko vergleichsweise gering. Das Kind muss das Fallen nämlich genauso lernen wie das Radfahren selbst.

Die Zeiten von klotzigen, schweren und sperrigen Stahlkonstruktionen gehören auch bei Kinderfahrrädern immer mehr der Vergangenheit an. Bikes, auf denen die Kinder bereits ins Schwitzen geraten, bevor sie überhaupt eine Kurbelumdrehung hingelegt haben, findet man glücklicherweise immer seltener. Moderne Kinderfahrräder haben oft eine schwungvolle und sportliche Rahmengeometrie und werden aus hochwertigem Aluminium hergestellt. Sie verfügen bestenfalls vorn wie hinten über V-Bremsen, und durch den freien Rücktritt lassen sie sich sportlicher und leichter fahren. Zur Grundausstattung sollten eine Klingel und ein Ständer gehören.

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