Cube ist eine junge Fahrradmarke aus Deutschland. Angefangen hat alles mit Marcus Püner, der 1991 in Waldershof ein Fahrradgeschäft eröffnet hat, das auf Mountainbiken spezialisiert war. Zwei Jahre später, 1993, hat Marcus dann die Marke Cube, wie wir sie heute kennen, gegründet. Seit der Gründung in den 90ern hat Cube sich stetig weiterentwickelt und wird heute in mehr als 35 Ländern zum Kauf angeboten. Das berühmte Logo mit den 3 Würfeln, die ein C bilden, kennt inzwischen jeder. Die Marke hat sich extrem schnell an den MTB Markt angepasst, welcher sich sehr schnell weiterentwickelt und hat ein breites Sortiment an Fahrrädern angeboten. Freizeit MTBs, Hardtail MTBs, Cross-Country-MTBs für den Wettkampf, Rennräder, und sogar Laufräder für die Kleinsten Fahrradfahrer. Ein schickes Design und eine gute Preis-Leistung gehören zur DNA eines jeden Cube Bikes.
Cube Aim Race 2020
Das Cube Aim Race 2020 stammt aus der Aim Serie von Cube. Die AIM Serie stellt die Einstiegsklasse im Bereich der Mountainbikes des deutschen Fahrradherstellers aus Waldershof dar. Rein optisch muss sich das Aim Race nicht hinter höherpreisigen Mountainbikes verstecken. Das Cube Aim Race ist mit seiner Ausstattung zwischen dem Aim Pro und dem Aim SL angesiedelt. Es ist in den Farbvarianten Black’n’flashgreen und Red’n’orange verfügbar.Cube bietet das Aim Race als 650B (also 27,5 Zoll Laufräder) in drei Rahmengrößen (14, 16 und 18 Zoll) und als 29er in vier Rahmengrößen (17, 19, 21 und 23 Zoll) an. So können alle Fahrerinnen und Fahrer ein MTB mit den bevorzugten Fahreigenschaften finden. Die beiden Reifengrößen unterscheiden sich grundlegend im Handling. Ein wirklicher Pluspunkt aller Aim-Modelle ist die Möglichkeit, sie ohne großen Aufwand alltagstauglich zu machen.
Rahmen und Schaltung
Der Rahmen des Hardtails besteht aus einem hochwertigen Aluminium, das Cube auch bei höherpreisigen Modellen verbaut. Die Cube Aluminium Rahmen weisen eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht auf. Die Schaltung des Aim Race basiert auf einer 3 x 8 Shimano Acera Gruppe. Das Shimano Acera Schaltwerk bewegt die Kette über die mit 11 bis 34 Zähnen abgestufte Kassette. Die dreifach-Kurbel, eine Shimano Tourney FC-TX 801, hat eine klassische 42, 32, 22 Abstufung. Insgesamt ein Antrieb, mit dem sowohl Steigungen bewältigt werden können als auch Geschwindigkeit in der Ebene realisiert werden kann. Natürlich ist dies keine High-End Schaltung, sie funktioniert aber dank der Shimano Rapidfire durchaus präzise.
Federgabel und Bremsen
Ein Highlight am Cube Aim Race 2020 ist die 100mm Federgabel SR Suntour XCM Disc, die über einen Remote-Lockout verfügt. Mit einer durch den Lockout blockierten Federgabel kann die Tretkraft direkter in den Vortrieb umgesetzt werden, da die Energie nicht durch die federnde Gabel verloren geht. Das Ganze kann praktischerweise über einen Hebel vom Lenker aus während der Fahrt bedient werden. Auch die Bremsen des Cube Aim Race 2020 sind grundsolide. Das Cockpit, mit Cube Vorbau, Lenker und Griffen ist hochwertig. Jedoch empfinde ich, der ich normalerweise einen breiteren Lenker fahre, den relativ schmalen Lenker (660 Millimeter) als ungewohnt.
Reifen und Fazit
Bereift ist das Cube Aim Race mit den Schwalbe Smart Sam Reifen, die perfekt für den Allroundeinsatz geeignet sind. Die Schwalbe Smart Sam weisen genug Grip im Wald und genug Vortrieb auf Asphalt auf. Insgesamt zeigt mir meine Probefahrt, dass das Aim Race 2020 ein richtig solides Einsteiger-Hardtail ist, das noch dazu gut aussieht und Spaß macht. Natürlich ist mir klar, dass ich auf einem Hardtail sitze, das ins Einstiegssegment von Cube gehört.Das Aim Race ist ein super Allrounder im Mountainbike-Einstiegssegment für alle preisbewussten FahrerInnen. Eine Einschränkung gilt jedoch für schwere Erwachsene, die das Rad intensiv abseits der Straße bewegen wollen. Das Cube Aim Race 2020 eignet sich sehr gut für Kinder und Jugendliche, die mit dem Mountainbike-Sport beginnen wollen. Mit seiner Ausstattung bietet das Aim Race wirklich alles was hierzu notwendig ist. Das Aim Race ist ein sehr attraktives Mountainbike im Preissegment bis 500 €.
Cube ACID 200
Etwas günstiger als die SL-Version aber dennoch mit sportlicher Ausrichtung. Das ACID 200 hat seine Berechtigung im Markt. Mit dem ACID 200 lässt sich nicht nur perfekt das Radfahren erlernen, sondern auch bereits in leichtes Gelände abbiegen. Bei den Anbauteilen setzt Cube auf das, was sich in diesem Preissegment bewährt hat.
Gewicht & Ausstattung
Wegen ihrem extrem niedrigem Gewicht können Kinder mit Federgabeln oft nur wenig anfangen. Dass das ACID 200 keine Federgabel hat, ist also sinnvoll. Wie sicher sich ein Bike fahren lässt, hängt maßgeblich auch mit den Reifen zusammen. Die Impac Reifen fallen mit 2,1 Zoll breit aus. Schmälere Reifen sind zwar leichter, breitere Reifen vermitteln in der Regel aber ein sichereres Fahrgefühl. Im Gelände und auf der Straße.
Bremsen und Schaltung
Neben der Ergonomie am Bremshebel kommt es bei Kinder Mountainbikes vor allem darauf an, dass sie sich mit wenig Handkraft bedienen lassen. Die verbauten V-Brakes (Felgenbremsen) sind leicht und haben einen technisch simplen Aufbau. Das ist der Vorteil von klassischen Felgenbremsen. Allerdings können sie bei der Bremskraft nicht mit Scheibenbremsen mithalten. Bei längeren Abfahrten oder bei Nässe müssen Kinder viel Handkraft aufbringen, um adäquat zu verzögern. Scheibenbremsen sind außerdem meist besser zu dosieren. Mit nur sieben Ritzel an der Kassette hat Cube bei der Shimano Schaltung etwas geknausert. In der Tat ist die Bandbreite, also der Unterschied zwischen größtem und kleinstem Gang, viel wichtiger für das Fahrgefühl. Mit gerade mal 262 % Bandbreite könnte die Gangspreizung, vor allem für den sportlichen Einsatz, etwas größer ausfallen.
Vergleich von Mountainbikes bis 500 Euro
Hier ist ein Vergleich von Mountainbikes bis 500 Euro, basierend auf den bereitgestellten Daten:
| Modell | Mountainbike-Typ | Rahmenmaterial | Anzahl Gänge | Bremssystem | Reifengröße |
| Adriatica Hardtail-Mountainbike | Hardtail | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 29 Zoll |
| Licorne Bike Hardtail-Mountainbike | Hardtail | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 27,5 Zoll |
| Bergsteiger Kodiak | Fully | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 24 Zoll |
| Bikestar BI-29-MH-SM-BEGG | Hardtail | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 29 Zoll |
| Bikestar BI-26-MB-J1-GYRD | Hardtail | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 26 Zoll |
| Bikestar Fully | Fully | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 29 Zoll |
| Bergsteiger Canberra | Hardtail | Aluminium | 21 Gänge | Scheibenbremsen | 26 Zoll |
| Bergsteiger Buffalo | Fully | Stahl | 18 Gänge | Scheibenbremsen vorne | V-Brake hinten | 26 Zoll |
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