Fahrrad-Dachträger im Test: Liegend-Transport und mehr

Ob für eine Wochenend-Tour oder eine Urlaubsfahrt, wenn Sie begeisterter Fahrradfahrer sind, wollen Sie Ihre Räder immer dabeihaben. Hier ist ein umfassender Überblick über verschiedene Fahrrad-Dachträger-Modelle, die Ihnen helfen, die richtige Wahl zu treffen.

Die besten Fahrrad-Dachträger im Vergleich

Hier finden Sie eine Auswahl der besten Fahrrad-Dachträger, verglichen nach verschiedenen Kriterien:

  • Thule 598001: Geeignet für alle Reifenbreiten, sichere und einfache Beladung, schützt das Fahrrad vor Rahmenschäden.
  • Thule ProRide 598002: Besonders einfach zu beladen, passt auf die meisten Dachreling.
  • Atera Giro AF+: Wheel-Protection-Radschalen, alle Rahmengrößen sind greifbar, geringes Eigengewicht.
  • Cam K0481231: Besonders einfach zu beladen, passt auf die meisten Dachreling, etwas kurze Trägerschiene.
  • La Prealpina 14079: Schnelle Montage, Verschleißfestigkeit, Funktionelles Design.
  • Vdp ‎AUR160659_3x: Geeignet für alle Reifengrößen, mit Schnellverschluß.
  • Thule ThruRide 565: Fest und stabil gesichert, gepolsterter Felgenschutz, verstellbare Hinterradschiene.
  • Farad Pesio: Unkomplizierte Montage, robuste Form, inkl. Spanngurte.
  • Eufab 12015 ALU STAR: Ermöglicht den Transport eines Fahrrads auf dem Dachlastträger mit einer maximalen Profilstärke von 5 x 4,5 cm.

Thule Fahrraddachträger im Detail

Thule, gegründet 1942, ist bekannt für hochwertige Transportlösungen. Hier einige Modelle im Überblick:

  1. Thule ProRide:
    • Rahmen-Klaue mit Drehmoment-Begrenzer
    • Polsterung im Griffkopf
    • 20 kg Zuladung
  2. Thule TopRide:
    • Klemmfreie Rahmen-Befestigung
    • Funktioniert mit Schnellspannern und Steckachsen
    • Optionaler Vorderradhalter
    • Nur bis 18 kg belastbar
  3. Thule FastRide:
    • Klemmfreie Rahmen-Befestigung
    • Funktioniert mit Schnellspannern und Steckachsen
    • Optionaler Vorderradhalter
    • Nur bis 18 kg belastbar
  4. Thule UpRide:
    • Hält Räder ohne Rahmenkontakt
    • Maximal 20 kg Traglast
    • Kinderleicht zu bedienen
    • Sehr rudimentäre Diebstahlsicherung
  5. Thule FreeRide:
    • Jahrzehntelang bewährtes Design
    • Hält quasi jedes Fahrrad
    • Vergleichsweise günstig
    • Klemme ohne Drehmoment-Bregrenzer
    • Klemmbedienung mitunter fummelig

Yakima Fahrraddachträger

Yakima, ein weiterer bekannter Hersteller, bietet ebenfalls verschiedene Dachträger-Lösungen:

  1. Yakima HighSpeed:
    • Klemmfreie Rahmenbefestigung
    • Passend für Steckachsen und Schnellspanner
    • Nur bis 18 kg belastbar
    • Keine Schlösser im Lieferumfang
  2. Yakima FrontLoader:
    • Hält ohne Rahmenkontakt
    • Mit 5,9 kg trotz Design recht leicht
    • Max. 18 kg Gewichtslimit
    • Keine Schlösser im Lieferumfang
  3. Yakima HighRoad:
    • Hält Räder ohne Rahmenkontakt
    • Darf maximal 20 Kilo tragen
    • Leicht zu bedienen
    • Mit 8,2 kg ausgesprochen schwer
  4. Yakima ForkChop:
    • Innovatives "Träger"-Design
    • Mit 1,6 kg ultraleicht im Vergleich
    • Trägt bis zu 18 Kilo
    • Keine Schlösser im Lieferumfang

Der FISCHER Dachlift Fahrradträger

Mit dem FISCHER Dachlift Fahrradträger lassen sich 2 Räder oder 1 E-Bike mit einem Gesamtgewicht bis 30 kg transportieren. Er ist für alle Rahmenarten, auch Oversize und Y-Rahmen, geeignet. Der FISCHER Dachlift Fahrradträger ist eine echte Alternative für Autos ohne Anhängerkupplung, mit der Sie sonst den praktischen FISCHER Kupplungs-Fahrradträger benutzen könnten. Mit dem Dachträger haben Sie dafür jederzeit freien Zugang zum Kofferraum.

Die Räder können direkt am Fahrzeug abgeschlossen werden. Im Lieferumfang ist eine Wandhalterung zur einfachen Einlagerung vom Träger enthalten. So können Sie ihn bei Nichtgebrauch in der Garage oder im Keller platzsparend an die Wand hängen. Der FISCHER Dachlift Fahrradträger ist passend für alle gängigen Trägersysteme und Fahrzeuge (Barrenbreite und -Höhe max. 85mm x 55mm).

Dachträger für FAT Bikes

Für den alternativen Dachtransport von FATBikes eignet sich der Dachträger Thule ProRide 598 inkl. Grundvoraussetzung zur Montage ist natürlich eine aufgesetzte oder integrierte Dachreeling am Fahrzeug, an der die Querträger, in unserem Fall die Thule WingBar Edge, geklemmt werden. Auf diese kann dann der eigentliche ProRide Dachträger montiert werden. Das geht ziemlich intuitiv bei Thule.

Standardmäßig wird der ProRide Dachträger mit Aufnahmen und Riemen für Standard- aber eben nicht FATBike-Reifen ausgeliefert. Diese werden vom Träger abgezogen und dafür die ProRide Fatbike Adapter von Thule aufgesteckt. Das ist easy und schnell gemacht. Nun kann der ProRide seitlich in den Querträger eingefädelt werden.

Mit insgesamt drei Schnellspannvorrichtungen wird dieser fest verankert und kann über das integrierte Schloss auch gegen Diebstahl am Querträger gesichert werden. Spätestens jetzt kann auch das FATBike auf's Dach steigen. Also rauf das Ding und mit dem Rahmenhalter fixieren. Dazu wird das Unterrohr in die Halterung gefädelt und mit einem griffigen Drehrad am Dachträger gespannt.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass die breiten Reifen während dessen nicht die Aufnahmen verlassen und eigenständig das Autodach erkunden. Der Rahmenhalter kann ebenfalls mit einem integrierten Schloss gesichert werden. Zur Klemmung von empfindlichen Carbonrahmen ist der ProRide zumindest ohne entsprechenden Carbon-Adapter nicht geeignet.

Die für FATBike-Reifen ausreichend langen Riemen und die breiten Auflageflächen sorgen für sicheren Stand. Und sogar die Felgen werden durch einen aufsteckbaren Gummiüberzug beim Verzurren geschützt.

Hinweise zur Montage und Sicherheit

Die Erstmontage und die Befestigung des FATBikes gehen einfach von der Hand, so kann es ohne große Verzögerung in Richtung FATBike Abenteuer auf die Autobahn gehen. Die empfohlene Höchstgeschwindigkeit mit dem Thule Dachträger ProRide samt FATBike liegt bei 130 km/h.

An sich kann das FATBike zwar nicht weg, bei zügiger Fahrt kann das FATBike aber durch den hohen Luftwiderstand der breiten Reifen heftig zu Wackeln anfangen, auch weil die Klemmung am Rahmen zumindest in unserem Fall sehr tief und damit unter dem Schwerpunkt angreift.

Alternativen zum Dachtransport

Keine Anhängerkupplung am Auto? Kein Problem: Auch auf dem Dach kannst du prima dein Fahrrad transportieren. Wir zeigen dir wie - und stellen dir die besten Dachträger näher vor. Doch welcher Träger ist der richtige für dich? Wir haben uns mal auf dem Markt umgesehen - und stellen dir die besten Lösungen für dich vor.

Ich bin ein großer Fan von Fahrraddachträgern - und das trotz der erheblichen Nachteile gegenüber Trägern für die Anhängerkupplung. Da spielt zunächst der Preis eine maßgebliche Rolle: Mein "alter" Kombi hatte leider keine Anhängerkupplung, eine Nachrüstlösung hätte mich rund 1000 Euro gekostet - ein guter Fahrradträger noch mal 500 Euro aufwärts.

Zusammenfassung der Vor- und Nachteile

Vorteile von Dachträgern:

  • Für fast jedes Autodach geeignet
  • Rundumsicht ohne Einschränkung
  • Günstiger als eine Anhängerkupplungs-Nachrüstung

Nachteile von Dachträgern:

  • Gewichtslimit meist 20 Kilo, für E-Bikes kaum geeignet
  • Erheblicher Sprit-Mehrverbrauch
  • Räder schonungslos den Elementen ausgesetzt
  • Obacht vor Parkhäusern, denn logischer baut dein Auto mit dem Rad auf dem Dach signifikant höher.

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