Der Sportartikelhersteller und -händler Decathlon baut seine nachhaltigen Services kontinuierlich aus und startet nun in den ersten Städten mit dem neuen Service "Buy Back". Hier kauft der Sportartikelhersteller und -händler erstmals gebrauchte Sportprodukte zurück und bringt sie nach erfolgreicher Prüfung sowie Reparatur wieder in den Second Use Verkauf.
Kunden, die ihr gebrauchtes Produkt an Decathlon verkaufen, sollen im Rahmen des nun gestarteten "Buy Back"-Programms entweder einen Wertgutschein oder eine direkte Barauszahlung erhalten. Seit Anfang 2023 ist der Service Buy Back deutschlandweit in mehr als 80 DECATHLON Filialen verfügbar.
Zudem wurde der Bezahlvorgang angepasst: Kund:innen, die ihre Produkte an Decathlon verkaufen, erhalten keine direkte Barauszahlung, sondern ausschließlich einen Decathlon Wertgutschein.
Anfangs wird der neue Service mit dem Rückkauf von Fahrrädern der Decathlon-Eigenmarken Btwin, Vanrysel, Triban und Riverside sowie Ski und Snowboards getestet. Teilnehmende Filialen sind Baden-Baden, Berlin Alexanderplatz, Saarlouis, Herne, Dortmund, Karlsruhe, München Mona, Plochingen, Ulm und Wallau.
In 2023 möchte der französische Sportartikelhersteller und -händler das Angebot in Deutschland auf weitere Filialen und Sportprodukte erweitern.
Michael Kiess, Commercial Director Buy Back bei Decathlon Deutschland, sagt:
„Ich bin sehr stolz, dass wir mit unserem neuen Service Buy Back einen weiteren Schritt gehen, um das Leben unserer Produkte zu verlängern. Wir möchten bei Decathlon eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft etablieren: von der Entwicklung unserer Produkte über die Produktion bis hin zur Reparierbarkeit und Second Use. Der Rück- und Wiederverkauf von Sportprodukten, die zwar gebraucht, aber noch voll einsatzfähig sind, ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg.“
Hintergrund des "Buy Back" Programms
Dem neuen Programm ging demnach eine interne Studie voraus. Dabei habe man festgestellt, dass die stärkste Motivation für einen Verkauf von gebrauchten Produkten „Platz schaffen” ist. Das „Schonen von Ressourcen” erreichte Platz drei. Ein ähnliches Bild zeige sich bei der Frage nach dem Kaufgrund von gebrauchten Artikeln. Hier seien „Kosten sparen” und „Ressourcen schonen” mit am wichtigsten gewesen.
Decathlon hat im Vorfeld untersucht, ob sich das aktuelle Konsumverhalten für den Service Buy Back in Deutschland eignet.
Zudem hat sich DECATHLON mit unterschiedlichen externen Studien befasst: Laut der Studie ‘Circular Economy 2021’ des Wuppertal Instituts befinden sich beispielsweise in 88 % aller Haushalte in Deutschland ungenutzte Produkte. 47 % der Befragten der ‘Circular Economy 2021’ Studie geben an, sich vorstellen zu können, zugunsten der Umwelt in Zukunft öfter zu gebrauchten Artikeln zu greifen.
Michael Kiess, Commercial Director Buy Back, Decathlon Deutschland:
„Genau hier möchten wir ansetzen und unsere Kund:innen zum Kauf von gebrauchten Artikeln motivieren.“
CO2-Fußabdruck auf decathlon.de
Auch im Onlineshop tut sich etwas bei DECATHLON: Hier setzt das Unternehmen auf mehr Transparenz und veröffentlicht mittlerweile den CO2-Fußabdruck all seiner Textilprodukte. Kund:innen können somit online auf der jeweiligen Artikelseite die Umweltauswirkungen einsehen, die durch die Produktion des jeweiligen Textilproduktes entstanden sind. Ziel ist es, für einen nachhaltigen Einkauf zu sensibilisieren. Die Angaben sollen sukzessive auf weitere Produktgruppen ausgeweitet werden.
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