Decathlon hat sich im Radsport ambitionierte Ziele gesetzt. Der französische Sportartikelhersteller sorgte bereits 2023 mit der Vorstellung des Van Rysel RCR Aero-Rennrades für Aufsehen. Zusätzlich ist Decathlon nun Sponsor des UCI World Teams Decathlon - AG2R La Mondiale und stattet die Profis mit Helmen, Brillen und Schuhen aus.
Van Rysel RCR: Der neue Rennradschuh von Decathlon im Fokus
Der neue Van Rysel RCR Rennradschuh wird in der Radszene heiß diskutiert. Es überrascht daher wenig, dass die mit Spannung erwarteten Rennradschuhe von Decathlon nur einen Bruchteil des Preises der Spitzenschuhe der Konkurrenz kosten. Dass der Sportartikel-Riese erstklassige Performance-Ausrüstung zu seinen üblichen, sehr attraktiven Preisen auf den Markt bringt, macht die Sache auch für erfahrene Pedalritter spannend. Vom äußerlichen Erscheinungsbild stehen die Van Rysel RCR absolut professionell und zeitlos aus.
Der Schuh ist in den Farben Weiß und Schwarz erhältlich und verfügt über zwei habu® Fit System Li2 Verschlüssen für eine präzise Einstellung und sicheren Halt. Im Endeffekt sind das Boa-Verschlüsse, falls einem diese Bezeichnung nichts sagen sollte. Die Verarbeitung der Verschlüsse ist soweit in Ordnung.
Die Details der Sohle und Passform
Die Vollkarbonsohlen verfügen über zwei recht große Öffnungen und haben das bekannte Drei-Schrauben-Design für Look-, Time- und Shimano-Cleats. Die Gewindelöcher für die Schuhplatten sind sehr sehr gut positioniert und bieten eine großzügige Platzierungsflexibilität. Die Sohlen sind sehr steif und auch die Belüftung von oben und unten ist ausgezeichnet.
Unser Test-Model trägt normalerweise Schuhgröße 42. Wir sind davon ausgegangen, dass die Van Rysel RCR true to size sind und haben deshalb genau diese Größe bei Decathlon angefordert. Der Schuh fällt relativ schmal aus, ist aber dafür etwas länger. Das wird dann ein Problem, wenn man angepasste oder maßgefertigte Einlagen hat. Diese beginnen dann nämlich im Schuh zu verrutschen, was nicht so toll ist. Das Tragegefühl ist tatsächlich vergleichbar mit dem der S-Works 7 Schuh, Sowohl was die Sohlensteifigkeit als auch den Komfort betrifft.
Praxistest und Fahreigenschaften
Uns ist bewusst, dass Radschuhe stets eine sehr persönliche Sache sind. Und jeder Fuß ist natürlich ebenfalls anders. Wir haben die Schuhe bei insgesamt drei Ausfahrten von 40 bis 80 Kilometer zum Test getragen und waren wirklich überrascht. Die Steifigkeit, der Komfort und die Kraftübertragung waren ausgezeichnet. Decathlon werben damit, dass die Schuhe für die anspruchsvollsten Fahrer und Wettkampf-Athleten entwickelt wurde. Nun, es wird wohl kaum möglich sein, alle Zielgruppen gleichermaßen zu befriedigen. Aber mit dem Van Rysel RCR kommen Decathlon verdammt nah ran.
Für ein vergleichbares Paar zahlt man mitunter den doppelten Preis oder bekommt allerhöchstens ein Paar mit Kletterverschlüssen. Der Van Rysel RCR ist ein hochwertiger Rennrad-Schuh, der sauber verarbeitet und durchdacht entwickelt wurde. Er steht Profi-Schuhen in nichts nach und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Weitere getestete Rennradschuhe im Überblick
Im Test haben wir uns 27 Modelle der verschiedensten Preisklassen angesehen, vom günstigen Einsteigerschuh bis hin zum teuren Luxusmodell. Hier eine Zusammenfassung einiger Modelle:
- Shimano RC702: Ein toller Schuh speziell für ambitionierte Rennradfahrer. Im Hinblick auf Kraftübertragung und Einstellbarkeit erreicht der Schuh im Test Bestwerte.
- Scott Road Team BOA: Wer auf der Suche nach einem fair bepreisten, komfortablen und für viele Fußtypen geeigneten Rennradschuh ist, findet mit dem Scott Road Team BOA einen dankbaren Partner für Rennradaktivitäten aller Art.
- Sidi Ergo 6: Begeistert durch seine wertige, langlebige Verarbeitung und die sehr gutmütige Passform, durch die sich auch Rennradler mit etwas breiteren Füßen wohlfühlen.
- Mavic Cosmic BOA: Bringt so ziemlich alles mit, was Rennradfahrer benötigen: hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem und geradlinige Optik.
Technologien und Anforderungen an Rennradschuhe
Rennradschuhe müssen spezielle Anforderungen erfüllen. Das BOA-Schnellschnürsystem hat sich in den vergangenen Jahren in den verschiedensten Sportarten etabliert. Ein filigran wirkender, aber hochfester Nylonfaden wird hierbei auf eine in einem Drehknopf untergebrachte Spule aufgerollt. Zieht man am Drehknopf, wird die Rasterung ausgeklinkt und die BOA-Schnürung lässt sich mühelos öffnen.
Rennradschuhe sind ausschließlich zum Rennradfahren gedacht, das spiegelt sich auch im Profil wider. Für den kurzen Weg von der Haustür zum Rennrad, zum Getränkeholen im Supermarkt oder zum Café nach der Tour sind Rennradschuhe geeignet.
Im Rennradsektor haben sich einige wenige Pedaltypen durchgesetzt: Shimano SPD-SL, Look, Time und Speedplay. Die Kraft wird über recht voluminöse Plastikelemente übertragen, die Pedalplatten oder Cleats genannt werden. Im Gegensatz zu den kleinen Metallcleats für Mountainbikes bestehen die größeren Rennrad-Cleats zum Großteil aus Plastik. Sie stützen den Schuh auf einer größeren Fläche auf dem Pedal ab, um die Kraft flächiger übertragen zu können.
Rennradschuhe sollten relativ passgenau sitzen. Im Gegensatz zu Wanderschuhen, wo durchaus ein wenig »Luft« sein kann, sind Rennradschuhe Teil des Antriebs. Man sollte stets im Hinterkopf behalten, dass man beim Rennradfahren nicht nur nach unten auf die Fahrradkurbel drückt, sondern der Antriebsvorgang auch das »Ziehen« bei der Aufwärtsbewegung der Kurbel beinhaltet.
Detaillierte Testberichte einzelner Modelle
Shimano RC702 im Detail
Der Shimano RC702 richtet sich an leistungsorientierte Rennradler. Gleich bei der ersten Testrunde merken wir: Dieser Schuh hängt viele andere besonders hinsichtlich der Kraftübertragung ab. Mit einem zweifachen BOA-Schnellschnürsystem und einer Carbonsohle ausgestattet, kann man mit dem RC702 ausgezeichnet Druck aufbauen. Auch auf Zug erfüllen die Schuhe ihre Aufgabe als Teil des Antriebsstrangs ganz ausgezeichnet.
Im Test nehmen wir den Schuh auf eine herausfordernde, 110 Kilometer lange, Rennradrunde in den spanischen Pyrenäen mit. Es ist sommerlich warm, gerade hier kann der Schuh aufgrund seines etwas dünneren Obermaterials und der guten Belüftung punkten. Nicht nur aufgrund des Gewichts fühlt man sich mit ihm angenehm »unbeschwert« und wir kurbeln die Kehren unserer Testrunde munter hinauf. Zudem macht sich die Sohle mit Carbonversteifung positiv bemerkbar. Für Komfortsuchende ist der Schuh indes nicht unbedingt geeignet, hier gibt es etwas dankbarere Modelle.
Scott Road Team BOA: Komfort und Performance vereint
Langstreckenfahrer, die nicht auf jedes Gramm Gewicht Wert legen und einen komfortablen, fair bepreisten Schuh suchen, werden mit dem Scott Road Team BOA glücklich. Der Schuh ist mit einer Ergo-Logic-Einlegesohle ausgestattet. Die stützt den Fuß insbesondere im Mittelfußbereich - was wir auf unseren Testrunden auch sofort bemerken. Auch Scotts »Wrap Fit«-Technologie hat uns gefallen.
Scott hat einen überzeugenden Mittelweg aus Komfort und Performance gefunden. Mit einem Steifigkeitsindex von acht auf der Scott-Skala (diese geht bis zehn) ist der Schuh nicht maximal hart, was speziell auf langen Ausfahrten einen Pluspunkt darstellt. Behagt hat uns auch die Kombination aus BOA-IP1-Schnellschnürung und Klettverschluss - der Schuh lässt sich so an viele Fußtypen anpassen. Man merkt schlichtweg, dass Scott schon früh damit begonnen hat, neben Mountainbikes und Rennrädern auch Radschuhe zu entwickeln.
Van Rysel RCR: Der Überraschungskandidat
Der Van Rysel RCR nimmt den wohl steilsten Einstieg in den Test. Wir nehmen ihn spontan auf den Imster Radmarathon mit 110 Kilometern und rund 2.400 Höhenmetern mit. Schon beim Auspacken hat uns das Design gefallen - beispielsweise ist die für eine ausgezeichnete Kraftübertragung sorgende Carbonsohle raffiniert in griffigere Hartplastik-Zonen eingebettet.
Der für seine Leistungsklasse sehr fair bepreiste Schuh wendet sich an die leistungsorientierten Rennradfahrer. Während unseres Radmarathons merken wir bereits auf den ersten 40 Kilometern, dass ein Großteil der in den Schuh gesteckten Kraft auch in Vortrieb verwandelt wird. Komfortsucher werden mit der recht harten Sohle nicht unbedingt glücklich, Bestzeitenjäger schon eher. Van Rysel setzt auf einen eigenen Verschluss mit seiner Habu-Schnellschnürung. Trotzdem gehört der Schuh nicht zu den minimalistischsten Modellen im Test, was schon das Paargewicht von 605 Gramm unterstreicht. Dafür fällt die Polsterung etwas komfortabler aus als bei den leichtesten Modellen.
Sidi Ergo 6: Italienische Handwerkskunst
Der italienische Rennradschuh-Routinier Sidi liefert mit dem Ergo 6 ein Meisterstück ab. Er ist im Testvergleich zwar nicht ganz leicht, trotzdem reicht uns schon ein Blick auf den Schuh, um von der Qualität überzeugt zu sein - »Made in Italy« eben. In unseren Augen richtet sich der Schuh insbesondere an Rennradfahrer, die auf ihren Runden keine Kompromisse eingehen wollen. Auch was die Kraftübertragung angeht, kann der Sidi überzeugen. Sidi gibt auf der Steifheits-Skala eine 11 an.
Ein schönes Stück Rennradschuhmacherkunst - so könnte man unseren Eindruck zusammenfassen. Das hat seinen Preis, doch dieser ist, betrachtet man das Gebotene genauer, gerechtfertigt.
Mavic Cosmic BOA: Komfort und Stil zum fairen Preis
Weiß in Weiß kommen die Mavic Cosmic BOA daher. Die Cosmic BOA sind so schnörkellos schön, dass es eine Freude ist. Im Test nehmen wir den Rennradschuh auf mehrere kleine Runden mit. Das Reinschlüpfen geht angenehm schnell. Ist der Schuh am Fuß, gibt es ein kleines Aha-Erlebnis: So muss sich ein Rennradschuh-Fußbett anfühlen! Daneben fällt ebenfalls auf, dass Mavic über eine Menge Knowhow im Rennradmetier verfügt - den sprichwörtlich »drückenden Schuh« suchen wir hier vergeblich, der Rennradschuh wirkt auf sympathische Weise wie aus einem Guss.
Im Mavic fühlt man sich schlichtweg wohl - für uns stimmt hier das Gesamtpaket. Der französische Hersteller beweist, dass ein mit tollen technischen Features ausgestatteter Rennradschuh heutzutage nicht viel kosten muss.
Weitere erwähnenswerte Modelle
- Q36.5 Dottore Clima: Überwältigende Rennradschuhe mit hohem Preis, aber exzellenter Verarbeitung und Steifigkeit.
- Specialized Torch 2.0: Verblüfft mit toller Kraftübertragung und guter Verarbeitung für rund 100 Euro.
- Bontrager Circuit: Bietet breite Passform, Komfort und aufgeräumte Optik.
- Fizik Vento Omna: Elegantes Design, einfache Bedienung und geringes Gewicht, aber empfindliches Obermaterial.
- Shimano SH-RC502: Einer der leichtesten Rennradschuhe im Test mit direkter Kraftübertragung.
- Luck Evo: Überraschend guter Tragekomfort und Bewegungsfreiheit für einen günstigen Schuh.
MTB-Schuhe im Test: Rockrider MTB ST 100
Die Decathlon Eigenmarke Rockrider bietet mit dem MTB ST 100 einen Schnürschuh speziell für Mountainbiker an. Der SPD-kompatible Fahrradschuh lässt sich laut Angaben des Herstellers sowohl mit als auch ohne Klickpedale nutzen. Konzipiert ist der Fahrradschuh MTB ST 100 für die Verwendung mit dem Kombi-Pedal Shimano SPD M324 und dem Klick-Pedal Shimano SPD M520.
Dank der versenkt montierten Platten lässt sich mit den Schuhen tatsächlich vernünftig laufen. Die Sohle ist zwar recht steif, ermöglicht aber dennoch ein natürliches Abrollen des Fußes. Beim Druck auf das Pedal wird die Kraft gut übertragen, ein unangenehmes Druckgefühl kommt nicht auf. In Verbindung mit Flatpedals ist unser Eindruck leicht zwiespältig. Die genoppte Sohle bietet auch bei Nässe einen recht guten Grip, allerdings fehlt uns ein wenig das Gefühl zur Pedale.
Der obere Aufbau des Schuhs mit 3D-Meshgewebe weiß zu überzeugen. Der Schuh kühlt spürbar und leitet den Fahrtwind effizient zum Fuß weiter. Sehr überrascht - und das positiv - waren wir von der wasserabweisenden Eigenschaft des Schuhs. Selbst bei längeren Regenfahrten behielten wir trockene Füße. Nach dem Waschen der Schuhe überzeugte zudem die schnelle Trocknungszeit. Für Tourenfahrer echt top!
Prinzipiell lässt sich aber sagen, dass der Rockrider Fahrradschuh MTB ST 100 recht schmal ausfällt. Trotz des relativ günstigen Preises bleibt die Qualität nicht auf der Strecke: Auch nach längerem Einsatz sehen die Schuhe immer noch gut aus, Schwachstellen können wir nicht ausmachen.
Wasserdichte MTB-Schuhe: Ein Nischenprodukt?
Halten wasserdichte MTB-Schuhe dauerhaft dicht? Dauerhaft trocken bleibt man nur im HydraDri 7.0 von Leatt, dessen wasserdichte Konstruktion bis an den Wadenansatz reicht. Die übrigen Modelle muss man eher als Spritzschutz für Tage nach dem Regen sehen. Doch wäre dann ein klassischer Trail-Schuh nicht die schlauere Wahl? Hier zeigt sich in den letzten Jahren eine erstaunliche Entwicklung: Dank nahtloser Obermaterialien halten einige der Testmodelle ähnlich viel Spritzwasser ab wie die Regenschuhe.
Wirklich luftig ist keines der Testmodelle. An heißen Sommertagen schmort man schnell im eigenen Saft - vor allem in Verbindung mit der teilweise üppigen Polsterung, die zusätzlich Feuchtigkeit aufnimmt. Richtig unangenehm wird’s aber erst, wenn nach einem Regenschauer die Nässe in den wasserdichten Schuhen steht und die Sonne die Füße im tropisch warmen Sumpf aufweicht.
Pro & Contra - wasserdichte MTB-Schuhe
Hans-Peter Ettenberger, BIKE-Labor-Mitarbeiter: Für mich als Vielfahrer machen wasserdichte MTB-Schuhe durchaus Sinn, weil ich auch an Regentagen unterwegs bin. Solange der Schuh bis unter die lange Regenhose reicht, bleibt man über Stunden trocken und bekommt auch beim Durchfahren von Pfützen keine aufgeweichten Füße.
Peter Brodschelm, Bike Guide & und Inhaber Fahrtwind: Wasserdicht heißt meist auch relativ luftdicht. Bei einer Transalp hat man selten mehrere Etappen Dauerregen. An den oft sehr heißen Tagen hat man dann an Anstiegen einen schweren und dichten (heißen) Schuh dabei. Bei den Halbschuhen dringt Wasser unweigerlich über die Knöchel ein, der Schuh saugt sich voll und wird schwer. Ein zweites Paar Socken oder Überschuhe sind da cleverer.
Getestete wasserdichte MTB-Schuhe
- Fizik Terra Ergolace GTX: Schick, aber mit Druckstellen am Spann und wenig Halt an der Ferse.
- Leatt HydraDri 7.0 Clip: Top Regenschutz und durchdachte Konstruktion, aber wenig Grip beim Schieben.
- Scott Trail Evo Gore-Tex: Mau Regenschutz, gewöhnungsbedürftige Passform.
- Shimano EX700 GTX: Top Schuh für Abenteuer-Touren mit erweitertem Nässeschutz, aber nicht wasserdicht.
Rennradschuhe im Test: Die Basics müssen stimmen
Schuhe, und Radschuhe besonders, sind ein extrem individuelles Kleidungsstück. Zwei Testpersonen, zwei Meinungen, vier Testpersonen, vier Meinungen bzw. Urteile. Und Lob gibt es selten für Chichi oder exklusive Details, sondern für solide Basics: wenn der Schuh guten Halt bietet, besonders an der Ferse, und keinen Schlupf zulässt. Selbstverständlich darf er an keiner Stelle drücken, beispielsweise auf dem empfindlichen Spann.
Hilfestellung: Scott und Shimano bieten Gewölbestützen in verschiedenen Höhen an. Das beugt Kribbeln vor. Im Ergebnis bringt der Giro in Größe 44 lediglich 445 Gramm auf die Waage. Das ist bei dieser Größe ein Spitzenwert. Am Fuß fühlt sich das wirklich erstaunlich leicht an, verglichen mit den relativ schweren Schuhen von Sidi oder Van Rysel.
Schuhe für Frauen?
Bei den Einladungen zu unserem Test fiel auf: Immer weniger Hersteller bieten unterschiedliche Schuhe für Frauen und Männer an. Ein Unterschied bei der Passform zwischen Unisex- und Frauenmodellen konnte ich beim Anprobieren nicht feststellen. Wie unser Test von Top-Modellen von insgesamt zehn Schuhherstellern zeigt, gibt es in der obersten Preiskategorie nicht ein einziges, spezielles Frauenmodell.
Stattdessen sortieren sich die absoluten Top-Modelle in die Kategorie “Unisex” ohne Unterscheidung zwischen Mann und Frau. Idealerweise sollen diese Unisex-Modelle kleinen und großen, schmalen oder breiten Füßen passen. Das größte Spektrum an Größen, inklusive halber Größen, bietet Fizik von 36 bis 48. Weniger Größenauswahl gibt es bei Shimano oder Specialized, wobei diese mit unterschiedlich breiten Leisten punkten. Das sind die besten Voraussetzungen dafür, für jede(n) einen passenden im Sortiment zu haben.
Bewertet wurden Verschluss/Anpassung inklusive Fersenhalt und Zungenform, Ausstattung, Kraftübertragung sowie das Gewicht. Für die Bewertung der Kraftübertragung haben wir die Sohlensteifigkeit mittels definierter Last (200 Newton) auf dem Prüfstand gemessen. Je härter die Sohle, desto effizienter die Kraftübertragung.
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten getesteten Schuhe und ihre Eigenschaften zusammenfasst:
| Schuhmodell | Kategorie | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Van Rysel RCR | Rennradschuh | Hohes Preis-Leistungs-Verhältnis, steife Carbonsohle |
| Shimano RC702 | Rennradschuh | Hervorragende Kraftübertragung, BOA-Schnellschnürung |
| Scott Road Team BOA | Rennradschuh | Komfortabel, fair bepreist, Ergo-Logic-Einlegesohle |
| Sidi Ergo 6 | Rennradschuh | Hochwertige Verarbeitung, gute Passform für breitere Füße |
| Mavic Cosmic BOA | Rennradschuh | Hoher Tragekomfort, Schnellschnürsystem, geradlinige Optik |
| Rockrider MTB ST 100 | MTB-Schuh | SPD-kompatibel, wasserabweisend, guter Grip |
| Leatt HydraDri 7.0 Clip | MTB-Schuh | Wasserdicht bis zum Wadenansatz |
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