Die Deuter Attack Protektor Rucksack Serie, insbesondere die Modelle 16 und 14 SL, eignen sich gleichermaßen für anspruchsvolle MTB-Touren im Gelände, sowie für Tagestouren. Wir haben den Attack 16 und Attack 14 SL für euch getestet. Die Serie mit 16 Liter & 14 Liter Stauraum wurden in mehrere praktische Staufächer aufgeteilt.
Design und Funktionalität
Der Attack 16 & 14 SL zeigt durch sein eigenständiges Design, dass es sich hierbei um einen Trail-Rucksack handelt. Vorne bietet er Haken zum Befestigen des Helmes, sowie weitere Haken zum Befestigen von Knie- oder Ellbogen Protektoren. Ebenso wurden reflektieren Streifen angebracht, um bei Nacht im Straßenverkehr besser gesehen zu werden. Seitlich befindet sich ein Smartphone-Fach, sowie zwei Taschen, in die zum Beispiel Trinkflaschen eingesteckt werden können.
Unser Testmodel wurde in der Farbe khaki-turmeric geliefert. Es gibt noch weitere Farben & Modelle zur Auswahl, wie zum Beispiel Redwood-Marine und Graphite Shale. Die Attack Serie ist in weiteren Größen erhältlich: 14, 16,18, 20 & 22 - die Zahlen stehen hier für die Größe des Stauraumes in Liter.
Besonderheiten der SL-Modelle
Speziell für die weiblichen Bikerinnen gibt es eine angepasste Ausführung, erkennbar an dem Kürzel „SL“. Rückenlänge speziell für Frauen, da diese im Schnitt einen kürzeren Rücken als Männer haben. Das Tragesystem der SL-Modelle ist ist deshalb etwas kürzer angelegt als bei den Deuter Standart-Rucksäcken und das Tragesystem der weiblichen Anatomie angepasst - mehr Infos dazu findet ihr direkt bei Deuter.
Staufächer und Organisation
Wie schon in der Einleitung geschrieben, verfügt der Attack 16 über ein praktisches Stau-/Tool-Fach. Dieses Staufach ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Werkzeug, Ersatzteile, Pumpen oder ähnlichem. Über dem Stau/Toolfach befindet sich ein gepolstertes Fach für Brillen oder weiteres Zubehör. Ebenso findet man am Attack ein Karten oder Smartphone-Fach, welches seitlich angebracht wurde. Praktisch ist hierbei, dass man den Rucksack nicht extra abnehmen muss, um sein Smartphone oder die Karte zu erreichen.
Im großen Hauptfach findet man genügend Platz für eine Tagestour mit Equipment, Snacks und Ersatzkleidung. An der Rückwand vom Hauptfach zum Protektor hin, befindet sich das Fach für die Wasserblase. Hinter diesem Fach sitzt der Reißverschluss für das Fach des Rückprotektors, dadurch ist ein entnehmen und kontrollieren des Protektors leicht möglich.
Protektor und Tragekomfort
Im Deuter Attack 16 & 14 SL ist ein Protektor der deutschen Firma SAS-Tec verbaut. Wenn wir schon bei der angenehmen Passform sind: das weiche Multishock Material passt sich gut der Form des Rückens an und muss nach einem Sturz nicht pauschal ausgetauscht werden. Es reicht aus, diesen auf Beschädigungen oder Mängel zu begutachten.
Ebenso positiv aufgefallen ist der Tragekomfort des Rückpolsters des Attacks. Dieser schmiegt sich super dem Rücken an. Die gut verstellbaren Schultergurte verteilen das Gewicht angenehm und der Hüftgurt entlastet gut. Zudem waren wir sehr überrascht über das Extra Polster, das für Tragepassagen mit dem Bike konzipiert wurde. Es verhindert das Verrutschen, sowie unangenehme Druckstellen vom Gewicht des Fahrrads. Der Brustgurt, welcher mit einer Schlaufe für den Trinkschlauch ausgestattet ist, lässt sich leicht über eine Schiene verstellen. Auf beiden Seiten des Hüftgurts findet man kleine Taschen, die genügend Platz für Multitool oder Energieriegel bieten.
Nachhaltigkeit und Garantie
In der zwei Jährigen Garantie werden defekte Rucksäcke nicht entsorgt, sondern von einem eigenen Team ggf. repariert. Auch nach der Garantiezeit wird man von Deuter nicht allein gelassen, hier bietet Deuter einen Reparatur-Service an, der “lebenslang” gilt.
Fazit
Der Attack 16 und 14 SL sticht nicht nur durch seine moderne und doch zeitlose Optik positiv hervor, sondern glänzt auch in Sachen Tragekomfort und Protektor Technik. Man merkt, dass Deuter großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit legt, was bei dem eigens zuständigen Team deutlich wird.
Wer einen gut durchdachten und langlebigen Trailrucksack sucht, wird mit der Deuter Attack Serie glücklich. Wir sind absolut begeistert von dem Rucksack.
Weitere Mountainbike Rucksäcke im Test
Obwohl Bike-Rucksäcke zuletzt Konkurrenz von "hippen Bags" (Hüfttaschen) bekamen und gar als uncool verschrien waren, kehren viele Bikerinnen und Biker zu den ehrenwerten Klassikern der Lastenbeförderung zurück. Denn ihre Vorteile sind allen Moden zum Trotz klar: Zwei Schultergurte und ein Hüftgurt verteilen die Last gleichmäßig auf Rücken und Hüfte, verhindern Wackeln oder einen rutschigen Sitz. Zudem schmiegen sie sich gut an den Körper und verleihen eine sichere Balance, wenn es beim Trailritt heftig zugeht.
Aktuelle Bike-Rucksäcke erreichen fast alle eine biblische Lebensdauer, Hersteller wie Urgestein Deuter bieten zudem perfekt organisierte Repairservices an. Viele Bikerinnen und Biker greifen zu einem mittelgroßen Modell der Klasse bis 20 Liter. Diese sind für die Tagestouren-Ausrüstung groß genug, schrumpfen für kürzere Ausritte mittels Kompressionsgurten zusammen und sind nicht viel schwerer als XC/Marathon-Modelle.
Hier eine Übersicht von MTB Rucksäcken, die im Test überzeugen konnten:
| Rucksack-Typ | Testsieger | Kauftipp |
|---|---|---|
| Race-Rucksäcke | Ergon BX2 Evo | Deuter Race Air |
| Tourenrucksäcke | Ergon BA3 | Scott Trail Rocket FR’16.0 |
| Alpencross-Rucksäcke | Deuter Trans Alpine 30 | - |
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