E-Scooter sind klein, leise und schnell, was sie zu einem perfekten Verkehrsmittel für Pendler macht. Sie sind eine umweltfreundliche Alternative, die bei Weitem nicht so sperrig und schwer ist wie Elektrobikes. Die Fahrer müssen nicht viel tun, außer sich drauf zu stellen, Gas zu geben und loszufahren.
Bei den vielen verschiedenen E-Scootern, die inzwischen auf dem Markt sind, gibt es unterschiedliche Leistungsmerkmale, die für Euch beim Kauf interessant sein können. Der ideale E-Scooter für die Stadt oder Pendler ist leicht und faltbar für die Mitnahme in Bus und Bahn, hat Reifen, die auch auf nassen Straßen sicher fahren, und optimalerweise auch Blinker!
Welche E-Scooter eignen sich am besten für Pendler und die Stadt?
Wichtig für Pendler oder die Benutzung der E-Scooter in der Stadt ist das Gewicht zur Mitnahme in Bus und Bahn, dass sie leicht faltbar sind und auch, dass die Reifen einen guten Grip auf nassem Straßenbelag haben.
Hier eine kleine Auswahl beliebter Modelle:
- VMAX VX5: Der Pendler-Testsieger der Schweizer Qualitätsmarke. Er ist leicht, günstig und hat mehr Power.
- ePowerfun epf-1: Die deutsche Marke hat speziell für Pendler den epf-1 zu einem sehr günstigen Preis aufgelegt.
- iScooter E9: Wenn es günstig sein sollte, dann ist der iScooter E9 der richtige für Euch.
- Xiaomi E-Scooter: Sind unter Pendlern absolut beliebt. Das liegt in erster Linie wohl an ihrer Bekanntheit.
- Pure Flex: Ist deswegen geeignet für Pendler, weil er der einzige E-Scooter mit einem doppelten Faltsystem ist. 2 Trittbretter.
Gewicht, Akku und Reichweite
Es sollte Dir klar sein, dass das Gewicht eines E-Scooters in direkter Abhängigkeit zur Akkugröße, also auch Reichweite und Ausstattung steht. Je größer ein Akku ist, um so schwerer ist er auch. E-Scooter mit Federsystemen wiegen auch mehr. Ideal ist daher für Pendler und die Stadt eine Reichweite von 20 bis 40 Km, mit einem kleinen leichten Akku.
Mitnahme in Bus und Bahn
Die meisten E-Scooter haben einen einfach zu bedienenden Klappmechanismus. Da so ein E-Roller sehr platzsparend ist, können Pendler das Gefährt problemlos in den Öffentlichen transportieren. Die Mitnahme der E-Scooter in Bus und Bahn ist zusammengeklappt erlaubt. An der Zielhaltestelle angekommen wird der E-Roller wieder ausgeklappt und die allerletzte Meile damit zurückgelegt.
Der bekannteste Ninebot Max G30D wiegt da schon an die 20 KG. Da fallen einem mit der Zeit beim Tragen die Arme ab.
Wetterbedingungen und Reifen
Wer jeden Morgen auf seinen Roller steigt, sollte sich vorher den Wetterbericht ansehen. Bei leichtem Nieselregen ist eine Fahrt mit dem E-Scooter noch machbar, wenn dieser eine große Bereifung hat. Denn diese sorgt für genügend Grip auf dem Untergrund. Die meisten Einsteiger E-Scooter unter 500,- Euro werden mit sehr kleinen Reifen angeboten.
Wechselakku
Im Büro angekommen, kann sich die Alltagstauglichkeit erneut beweisen. Hat der E-Roller einen herausnehmbaren Akku? Wenn ja: Volltreffer. Denn dann kann man die Batterie während der Arbeitszeit aufladen und muss sich keinen Kopf machen, dass der E-Scooter auf dem Rückweg schlapp macht. E-Scooter mit Wechselakku sind die neue Generation. Unsere Empfehlung für den E-Scooter mit Wechselakku ist der Streetbooster. Die bekannte Marke aus Deutschland bietet dazu einen super Service mit Ersatzteilgarantie. Jetzt 300 € Rabatt!
Reichweite und Kosten
Ganz wichtig ist natürlich die Reichweite. Ist der Weg zur Arbeit nur kurz, findet sich bereits im günstigen Preissegment ein E-Scooter. Je mehr Strecke der Akku leisten muss, desto teurer werden die Elektroroller normalerweise. Die Händlerangabe der Reichweite muss nicht unbedingt mit der tatsächlichen Reichweite übereinstimmen. Denn Faktoren wie Fahrergewicht, Wind, Wetter und Untergrund spielen hierbei ebenfalls eine Rolle.
Sicherheit im Stadtverkehr
Im Stadtverkehr erfordert das E-Scooter-Fahren größtmögliche Konzentration. Als ’schwächeres‘ Fortbewegungsmittel auf Straßen, muss man nicht nur andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch die Fahrbahnbeschaffenheit im Auge behalten. Wie auch auf einem Fahrrad muss man die Fahrtrichtung anzeigen. Ein Blinker ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber erhöht die Fahrsicherheit ungemein, wenn man zum Beispiel auf Kopfstein und in Kurven beide Hände am Lenker behalten kann. E-Scooter mit Blinker starten ab 500,- Euro. Mit Rabattcode 'erolleroneplus' 40,- € günstiger!
Die meisten Pendler suchen für die Stadt leichte faltbare E-Scooter bis 40 Km Reichweite. Es ist für die Fahrsicherheit ein Vorteil, wenn der E-Scooter breitere Reifen hat und mit einem Blinker ausgestattet ist.
Mitnahmeverbote in öffentlichen Verkehrsmitteln
Explosions- und Brandgefahr: E-Scooter werden in immer mehr Städten Deutschlands im Nahverkehr verboten. Das sind die Gründe.
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat sich für ein Mitnahmeverbot von E-Scootern in öffentlichen Verkehrsmitteln ausgesprochen. Grund hierfür sei "der niedrige Sicherheitsstandard der verbauten Lithium-Ionen-Akkus und damit verbunden ein erhöhtes Brand- und Explosionsrisiko sowie die gesundheitsschädliche Rauchgasfreisetzung".
In London, Barcelona und Madrid habe es bereits durch E-Scooter ausgelöste Brände und Explosionen in ÖPNV-Fahrzeugen gegeben. Dies könne jederzeit auch in Deutschland passieren, hieß es seitens des VDV. Man sehe sich daher aktuell dazu gezwungen, die Mitnahme solcher Fahrzeuge in Bussen und Bahnen nicht mehr zu empfehlen.
Städte mit Mitnahmeverbot
- Frankfurt am Main
- Darmstadt
- Kiel, Lübeck und Flensburg (Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH)
- Bremen (Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen)
- Leipzig
- München
- Augsburg
- Nürnberg
- Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Duisburg, Wuppertal (Nordrhein-Westfalen)
- Bochum
- Gelsenkirchen (Leih-E-Scooter in der gesamten Stadt)
- Hamburg
ADAC: E-Tretroller entfallen so für die "letzte Meile". Die Umsetzung des Verbots bedeutet in der Praxis, dass private E-Scooter als erste/letzte -Meile-Zubringer des öffentlichen Verkehrs schwierig werden. Ein absolutes ÖPNV-Mitnahmeverbot scheint daher unverhältnismäßig und sollte keine Dauerlösung sein.
Deutsche Bahn testet Scooter-Sharing am Bahnhof
Die Deutsche Bahn startet in mehreren Städten - darunter Mannheim, Lübeck und Kassel - einen spannenden Pilotversuch: Wer ein Bahnticket bucht, kann künftig vergünstigt einen E-Scooter für die „letzte Meile“ dazu buchen. Mit dem Projekt will die Bahn testen, wie gut sich Sharing-Angebote in den ÖPNV integrieren lassen - und ob Reisende solche Angebote tatsächlich annehmen.
E-Scooter Mitnahme in der Bahn
Ja, du kannst deinen E-Scooter in vielen Zügen mitnehmen, musst aber einige Dinge beachten. Im Fernverkehr der Deutschen Bahn ist die Mitnahme erlaubt, wenn der Roller eine Straßenzulassung besitzt und zusammengeklappt sicher verstaut werden kann - zum Beispiel im Gepäckregal, unter dem Sitz oder zwischen den Sitzen. Ein Extraticket brauchst du nicht, die Mitnahme ist kostenfrei.
Im Nahverkehr gibt es jedoch keine einheitliche Regelung. Einige Verkehrsverbünde erlauben E-Scooter, oft nur zusammengeklappt, andere haben sie aus Sicherheitsgründen - vor allem wegen der Lithium-Ionen-Akkus - komplett verboten. Ob du deinen E-Scooter mitnehmen darfst, hängt daher von der Region und dem jeweiligen Verkehrsunternehmen ab.
Ein E-Scooter zählt zu den Elektrokleinstfahrzeugen und lässt sich daher in allen Zügen des Fernverkehrs der Deutschen Bahn mitführen. Darunter fallen ICE, ECE, IC/EC, RJX und TGV. Wichtig ist, dass Du Deinen E-Scooter in der Bahn zusammenklappst und sicher verstaust. Dann gilt er als Handgepäck. Sofern er sich nicht zusammenklappen lässt, wird er als Tragelast gezählt. In dem Fall ist eine Mitnahme eines E-Scooters in Zügen nur dann erlaubt, wenn eine entsprechend sichere Unterbringung garantiert ist.
Für einen zusammengeklappten E-Scooter mit Straßenzulassung kommen in der Bahn zum Verstauen die Gepäckregale, die Gepäckablagen über den Sitzen, sowie die Stellflächen unter und zwischen den Sitzen, infrage.
Wenn Dein E-Scooter für die letzte Meile in der Bahn mitfährt, ist es nicht gestattet, währenddessen den Akku zu laden.
Regelungen in verschiedenen Städten:
- Berlin: In Berlin kannst Du Deinen E-Scooter für den Arbeitsweg nur mitnehmen, wenn Du ein Fahrradticket löst.
- Frankfurt: In der Main-Metropole sind E-Scooter in der Bahn den Fahrrädern gleichgestellt und dürfen kostenfrei mitfahren, solange ausreichend Platz gewährleistet ist.
- Köln: Ein zusammengeklappter E-Scooter darf in Köln kostenlos als Gepäck mitfahren.
- München: In den Münchner Bussen, Trams, S-Bahnen und U-Bahnen sind zusammenklappbare Roller mit fest verbautem Akku erlaubt.
Elektromobile und Seniorenmobile in öffentlichen Verkehrsmitteln
In vielen deutschen Städten dürfen Menschen, die mit einem Elektromobil unterwegs sind, seit 01. Januar 2016 weder Bus noch Bahn benutzen. Die Verkehrsbetriebe weisen auf das bestehende hohe Unfallrisiko hin. Die Empörung der Sozial- und Behindertenverbände ist groß - viele Betroffene ignorieren das Verbot.
Seit Februar 2018 gibt es das Modell KYMCO McBus, welches extra für die Mitnahme in Bussen der öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt wurde.
Anforderungen an Elektromobile für die Mitnahme
- Eine Achse muss gebremst sein (Feststellbremse an Vorderachse, per Knopfdruck aktivierbar)
- Gesamtgewicht inkl. Fahrer bis zu 300 kg (nur 85 kg Eigengewicht inkl. Batterien)
- Maximale Länge von 120 cm
Das Elektromobil wurde für diesen Zweck erfolgreich vom TÜV zertifiziert.
Voraussetzungen für die Mitnahme von E-Scootern und Elektromobilen
Die erlassene Beförderungspflicht für E-Scooter mit aufsitzenden Personen bedeutet nicht, dass automatisch jedes Gefährt in Bus und Co. mitgenommen werden darf. Vielmehr gibt es Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, bevor öffentliche Verkehrsmittel Sie und Ihr Hilfsmittel befördern dürfen.
- Es muss mindestens 4 Räder besitzen, um die Kippsicherheit zu gewährleisten.
- Es darf die maximale Länge von 120 cm nicht überschreiten, um gut rangieren zu können.
- Ihr Gefährt darf - inkl. Ihrem Gewicht - nicht mehr als 300 kg wiegen.
- Gefährliche Anbauten dürfen sich nicht am Fahrzeug befinden, eine genaue Definition steht noch aus.
- Es muss die Möglichkeit gegeben sein, dass Ihr Elektromobil rückwärts in das Verkehrsmittel einfahren kann.
- Ihr Seniorenmobil muss eine Feststellbremse besitzen. Einige Verkehrsbetriebe akzeptieren auch eine Magnetbremse.
- Es muss Kräfte von bis zu 0,8 G bei Gefahrenbremsung und 0,5 G Querkräfte bei Kurvenfahrten aushalten können.
- Ihr Elektromobil muss einen Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen G oder aG aufweisen können.
Für Ihr Hilfsmittel in Form eines E-Scooters, Elektromobils oder E-Rollstuhls müssen Sie in Bus, Straßenbahn, U-Bahn oder S-Bahn kein Ticket lösen. Sofern Sie über einen speziellen Schwerbehindertenausweis verfügen, können auch Sie selbst kostenlos mit Bus und Bahn fahren.
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