Wer mit hoher Geschwindigkeit auf zwei Rädern den Asphalt unsicher machen möchte, kommt an einem Rennrad nicht vorbei. Doch bei den unzähligen Herstellern verliert man schnell mal den Überblick. Damit dir das nicht passiert, stellen wir dir eine Liste an Top-Rennrad Marken vor!
Bekannte Rennradmarken im Überblick
In einer Kurz-Übersicht stellen wir dir im folgenden die bekanntesten Marken vor. Möchtest Du mehr erfahren, kannst Du in der Übersicht der Fahrradmarken einfach auf das Logo klicken.
- Basso: Die italienische Traditionsmarke bietet seit 1977 echte Rennrad-Qualität "made in Italy".
- Bianchi: Seit über 130 Jahren steht der italienische Premium-Radhersteller für hochwertige Räder.
- BMC: Die Schweizer Marke mit Sitz in Grenchen stellt seit 1986 hervorragende Rennräder her.
- Cannondale: Gegründet 1971 in Pennsylvania, ist Cannondale heute einer der bekanntesten Rennradhersteller.
- Cervélo: Der kanadische Radhersteller rüstet internationale Radsportteams und Triathleten aus.
- Cube: Die Pfälzer sind bekannt für ihr ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis und klares Design.
- Felt: Wer Wert auf ein aerodynamisches Rennrad legt, kommt an den US-Amerikanern von Felt nicht vorbei.
- Giant: Der weltweit größte Zweiradsportproduzent brachte 1996 das erste Vollcarbon-Rennrad auf den Markt.
- Lapierre: Das französische Unternehmen ist seit 1946 auf dem Radsportmarkt aktiv.
- Orbea: Der spanische Hersteller bietet mit seinen Modell-Variationen für jeden Einsatzzweck das passende Bike.
- Ridley: Die flämische Rennrad Marke ist als Sponsor und Ausrüster im Profisport bekannt.
- Scott: Der Amerikanisch-Schweizer Premium-Radhersteller gilt als eine der innovativsten Marken.
- Specialized: In puncto Steifigkeit, Aerodynamik, Komfort und Effizienz spielen die Rennräder von Specialized in der höchsten Liga.
- Trek: Das US-amerikanische Unternehmen zählt zu den weltweit größten Radherstellern.
- Wilier: Bereits seit 1906 produzieren die Italiener schicke Rennräder.
Detaillierte Betrachtung einiger Top-Marken
BMC Rennrad
Aus der 1986 gegründeten Raleigh Cycle Company ging im Jahre 1994 die Bicycle Manufacturing Company hervor. Die Firma BMC mit Sitz in der Schweiz war zunächst Vorreiter innovativer Dämpfungstechnologie im MTB Bereich, bis sie sich ab dem Jahre 2001 verstärkt im Rennrad Segment engagierte und sich schnell als Hauptsponsor im Profiradsport etablierte. An ihrem Standort Grenchen in der Schweiz hat BMC eine vollautomatisierte Fertigungsstraße für Rahmen aufgebaut, um die eigenen hohen Qualitätsansprüche zu gewährleisten. Der Gewinn von verschiedenen Designpreisen gibt BMC recht: Technisch und optisch sind ihre Rennräder immer ein Stück ihrer Zeit voraus. Von 2007 bis heute ist BMC Ausstatter und Hauptsponsor des US-amerikanischen BMC Racing Teams.
Cannondale Rennrad
Cannondale wurde 1971 in den USA gegründet und hat bis heute ihren Firmensitz in Bedfort/Pennsylvania. Lange Zeit galt Cannondale als Vorreiter und Spezialist im Aluminium Rahmenbau, wovon die berühmte CAAD-Serie zeugt (Cannondale Advanced Aluminium Design). Von dem Schriftzug „Handmade in USA“ verabschiedete sich Cannondale im Jahr 2010, indem sie ein Großteil ihrer Produktion nach Taiwan verlegte. Bis heute gewährt Cannondale dem Erstbesitzer lebenslange Garantie auf Material- und Herstellungsfehler beim Rahmen. Cannondale ist Sponsor zahlreicher Teams. Um nur einige der zahlreichen Erfolge zu nennen, sind die Siege beim Giro d´Italia 2007 und 2010 sowie Sponsoring des Ironman-Weltmeisters Faris Al-Sultan 2005 und der dreifachen Ironman-Weltmeisterin Chrissie Wellington.
Cube Rennrad
Die bekannteste deutsche Fahrradmarke wurde 1993 im oberpfälzischen Waldershof gegründet. Mit über 500.000 weltweit verkauften Fahrrädern nur im Jahr 2015 zählt Cube zu den größten Radherstellern Deutschlands. Vom Kinderfahrrad bis hin zum Zeitfahrrad bietet Cube qualitativ hochwertige Modelle in jedem Segment. Cube sponsert zahlreiche Fahrer und Teams, darunter auch die sehr erfolgreichen Triathlon Brüder Michael und Andreas Raelert sowie weitere Triathleten wie Daniela Sämmler, Svenja Bazlen und Malte Bruns. Das Team Erdinger Alkoholfrei wird ebenfalls von Cube ausgestattet.
Giant Rennrad
Giant wurde 1972 in Taiwan gegründet und ist aktuell der größte Radhersteller der Welt. Als einer der wenigen Radmarken wird das Design, die Entwicklung und die Fertigung allein von Giant ohne weitere Zulieferer gestemmt. Im Jahr 1984 gehörten sie zu den Pionieren, die einen Rahmen durch Ausarbeitung einer speziellen Klebetechnik komplett aus Kohlefaser und in Serienreife fertigen konnten. Neben Trekking- und Tourenrädern stellt Giant auch sehr erfolgreich Mountainbikes und Rennräder her. Dabei ist es nur logisch, dass sie sich als weltgrößte Rad-Marke im Profiradsport engagieren. In der Vergangenheit rüsteten sie die Teams von Once, T-Mobile, Columbia und zuletzt die Profis rund um John Degenkolb und Marcel Kittel von Giant-Shimano aus.
Was macht eine Rennradmarke aus?
Egal für welche Marke du dich auch entscheidest - die Schalt- und Bremskomponenten stammen von Zulieferern wie Shimano, Sram oder Campagnolo. Ähnlich verhält es sich bei den Anbauteilen wie Lenker, Vorbau und Sattelstütze. Typische Erstausrüster sind hier beispielsweise Ritchey, FSA oder Syntace. Der Sattel stammt oft von Fizik, Prologo oder Ergon und die Reifen sind von Continental oder Schwalbe…
…aber was an einem Rennrad ist dann noch genau von „der Marke“? Es ist das Rahmen/Gabel-Set mit seinem Design, wobei mit Design nicht nur die Optik, sondern auch die technische Auslegung gemeint ist. Hier versuchen die Hersteller, ihre Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten. Das kann wie im Falle KTM die leuchtende Hausfarbe Orange sein, oder wie im Beispiel Trek, eine besondere Rahmenbauform für mehr Komfort.
Die Rolle des Profisports
Ein Engagement im professionellen Radsport stellt für Hersteller und Kunden eine begrüßenswerte Win-Win-Situation dar: Zum einen präsentiert der Hersteller seine Marke einem breiten Publikum - der Markenname wird ja meist unübersehbar in großen Lettern auf dem Unterrohr platziert - und andersrum fließt die Erfahrung aus dem Radsport direkt in die Modellentwicklung ein. Der Werbeeffekt ist ebenfalls nicht unerheblich, denn ob z.B. ein Chris Froome auf einem Pinarello die Tour de France gewinnt, oder ein Peter Sagan auf einem Specialized Rennrad den Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix für sich entscheidet, macht sich garantiert in den Absatzzahlen bemerkbar. Und mal so unter uns Radsportlern: Wer will sich auf seinem Rennrad schließlich nicht ein wenig wie sein großes Idol fühlen…oder zumindest das gleiche Material bewegen?
Deutsche Fahrradrahmenhersteller
Made in Germany? Bei Zweirädern, Zubehör und Komponenten eher eine Seltenheit. Es gibt sie aber, die Hersteller mit dem schwarz-rot-goldenen Herkunftsnachweis.
Bike Ahead Composites
Bike Ahead Composites, einer der bekanntesten Kohlefaser-Spezialisten aus Deutschland, kann jährlich etwa 1000 Rahmen produzieren. Hier macht die Handarbeit den Fertigungsprozess und das Endprodukt gegenüber einem China-Rahmen allerdings deutlich teurer.
Italienische Rennradmarken
Ein italienisches Rennrad von Basso, Bianchi, Colnago, DeRosa, Pinarello und Wilier lässt Rennrad Herzen höher schlagen und fasziniert Rennrad - Liebhaber weltweit und seit Jahrzehnten. Pinarello Rennräder haben bisher am meisten Siege bei der Tour de France feiern können. Bianchi ist der älteste Rennrad Hersteller mit Wurzeln bis zurück in das Jahr 1885 und Wiliers Tradition reicht zurück bis in das Jahr 1906.
Auf diesen Shopseiten präsentieren wir Rennrad Modelle dieser Rennradmarken von den Herstellern vorkonfiguriert. Sollte dein italienisches Traum - Rennrad nicht darunter sein, bauen wir es in unserer Werkstatt gerne nach individuellen Wünschen auf.
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