Die Besten 500ccm Motorräder im Test: Viel Motorrad für Wenig Geld

Du bist auf der Suche nach einem neuen Motorrad? Im 1000PS Marktplatz und in der 1000PS Marktplatz App finden sich tausende Angebote. Doch wie das richtige Modell finden? Die 1000PS Crew fährt seit 15 Jahren sämtliche neuen Motorräder aller Kategorie und Leistungsklassen. Die Erfahrungen geben wir gerne in unseren Tests und Videos weiter.

Um unseren Userinnen und Usern bei der Suche nach einem neuen Motorrad oder einen neuen Roller einen einfachen Überblick geben zu können, bieten wir seit 2017 die Top 5 Listen der 1000PS Crew an. Diese Top 5 Listen erstellen wir für die wichtigsten Anforderungen und beinhalten aktuelle Neue- und gebrauchte Motorräder und Roller.

Die Listen haben keinen absolutistischen Anspruch und sind auch nicht vollständig. Aber sie bieten in jedem Fall eine großartige Unterstützung bei dem Beginn einer Suche nach einem neuen Bike. Viel Freude beim Stöbern in unseren redaktionellen Empfehlungen und in unserem Motorrad-, Quad- und Rollermarktplatz.

Unsere Auswahl zeigt die besten Motorräder in der Mittelklasse, die durch ihr unverkleidetes Design, starke Performance und Agilität überzeugen. Perfekt für alle, die puren Fahrspaß und stylisches Auftreten suchen!

Die Top 10 der besten 500ccm Motorräder

Hier ist eine Übersicht der Top 10 Motorräder, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind:

  1. Honda CB 500 Hornet: Bereits Ende 2023 präsentierte Honda im Rahmen der EICMA die neue Generation des nackten A2-Klassikers CB 500. Dieses Mal ohne "F", dafür aber mit dem wiederauferstandenen Namenszusatz "Hornet". Die erste Begegnung mit der Honda CB 500 Hornet ist beinahe wie das Wiedersehen mit einem eng vertrauten Motorrad-Kumpel, der unerwartet seine abgehangene Lederkluft gegen eine nagelneue Maßkombi eingetauscht hat. Sieht schick aus, die inneren Werte bleiben aber. Der geschmeidige 471-Kubik-Twin mit 180-Grad-Kurbelwelle ist abseits eines - laut Honda für verbesserte Beschleunigung - optimierten ECU-Mappings technisch unverändert. Geschaltet wird nach wie vor ohne elektronische Unterstützung. Ebenso entsprechen Chassis, Felgen, Bremsen, Tank und Heck samt Kennzeichenträger dem Vorjahresmodell. Aufseiten der Elektronik hält eine abschaltbare Traktionskontrolle Einzug, Fahrmodi bleiben dagegen weiterhin den größeren Motoren vorbehalten. Die Serienbereifung kommt wie gehabt von Michelin, jetzt allerdings in Form der aktuellen, sechsten Generation des Pilot Road. Laut Datenblatt soll die Hornet ein Kilo leichter sein, unsere Waage attestiert allerdings exakt das Gewicht der Vorgängerin (189 Kilogramm). Die Neuerungen im Bereich Kosmetik und Entertainment fallen schon eher ins Gewicht: Ein neu gestaltetes LED-Gesicht erinnert ans große Schwestermodell, neue Tankverkleidungen und der Verzicht auf bronzefarbene Akzente komplettieren die Abkehr vom altbekannten Neo-Classic-Look. Dazu passt auch das renovierte Cockpit: Monochrome Anzeigen sind bei Honda nun auch in der 500er-Klasse Geschichte, stattdessen wird ein Fünf-Zoll-Display mit sehr aufgeräumter und gut ablesbarer Benutzeroberfläche und Bluetooth-Schnittstelle verbaut.
  2. Benelli 752S: Die 752S ist die Alternative, wenn die lässige Benelli Leoncino zu schwach scheint und alle anderen Marken wie Einheitsbrei schmecken. Das gewisse Etwas hier: Einstellbare 50mm-Gabel, Super-Brembos.
  3. Ducati Monster: Ducatis letzte luftgekühlte Monster läuft aus. Den Motor kennen wir aus der mittleren Scrambler-Familie. Der Desmo-V2 mit 803ccm hängt herrlich am Gas und liefert Fun, Fun, Fun. Straffes Fahrwerk, kompakte Abmessungen, ATCP-Kupplung, 175 Kg trocken und 320mm Brembo liefern das typische Monster-Feeling. Nacktes Räubern, pures Reiten. Ewige Schönheit.
  4. Husqvarna Vitpilen 701: 3 Jahre lang lechzten die Fans, bis die Vitpilen 701 endlich in Serie ging. Und 2021 läuft sie aus. Es gibt noch Euro4-Restbestände dieser unendlich schönen, gierigen, krassen Naked. Der Lenker ist definitiv niedriger als bei der Scrambler-Version „Svartpilen“. Design, 17-Zoll Straßenbereifung und die sporadische Sitzbank machen klar: Ein Edel-Räuber. Kurz gesagt. Die 701 ist die letzte Chance das Duke 690-Erbe neu zu erwerben.
  5. Yamaha MT-07 2025: Die Yamaha MT-07 2025 ist ein hervorragendes Naked Bike für Einsteiger, da sie mit einem kraftvollen 689-ccm-Parallel-Twin-Motor ausgestattet ist, der 73 PS bei 8.750 U/min und ein Drehmoment von 68 Nm bei 6.500 U/min bietet. Diese Leistung sorgt für eine beeindruckende Beschleunigung und eine gleichmäßige Kraftentfaltung, die besonders für Fahranfänger von Vorteil ist. Zudem ist das Motorrad mit einem geringen Gewicht von nur 183 kg wendig und leicht zu handhaben, was das Fahren in der Stadt und auf kurvenreichen Straßen erleichtert.
  6. Aprilia Shiver: Eigentlich gehört Aprilias Naked mit dem rassigen 95,2 PS Dorsoduro-Motor eine Kategorie höher. Als wir die Naked-100Kw Liste erstellten, war allerdings noch nicht klar, ob´s die Shiver noch geben wird. Ja, Restposten sind noch am Markt.
  7. Suzuki SV650 2024: Die Suzuki SV650 2024 vereint seit vielen Jahren Fahrspaß, Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihr V2-Motor mit 76 PS und 64 Nm Drehmoment macht sie zu einer aufregenden Wahl für Fahrer, die Wert auf Leistung und Alltagstauglichkeit legen. Die Suzuki SV650 2024 ist mit einem 645 ccm 2-Zylinder 4-Taktmotor ausgestattet, der eine Leistung von 56 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bei 8.100 U/min bietet. Ihr Gewicht beträgt 200 kg, und sie hat eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h.
  8. Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023: Die Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023 kombiniert klassisches Design mit modernster Technologie. Ihr luft-/ölgekühlter 90° V2-Motor und das sportliche Fahrwerk bieten ein aufregendes Fahrerlebnis, während der charakteristische Cafe Racer-Look durch die schlanke Silhouette und die Leichtmetallfelgen unterstrichen wird. Der 1079 ccm große Motor der Ducati Scrambler 1100 Sport Pro 2023 leistet 85 PS (62 kW) und bietet ein maximales Drehmoment von 88 Nm.
  9. Triumph Trident 660 2025: Die Triumph Trident 660 2025 vereint kraftvolle Leistung mit einem agilen Fahrverhalten, was sie zu einem der spannendsten Naked Bikes ihrer Klasse macht. Mit einem 3-Zylinder-Motor, der 81 PS und ein maximales Drehmoment von 64 Nm liefert, sorgt sie für ein dynamisches Fahrerlebnis, während das schlanke Design und die komfortable Sitzhöhe von 805 mm sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer ansprechend sind. Die Triumph Trident 660 2025 wird von einem flüssigkeitsgekühlten 3-Zylinder-Motor mit einem Hubraum von 660 ccm angetrieben, der 81 PS bei 10.250 U/min und ein Drehmoment von 64 Nm bei 6.250 U/min erzeugt.
  10. Kawasaki Z650 2023: Die Kawasaki Z650 2023 ist ein sportliches Naked Bike, das für seine Agilität und Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. Es ist mit einem flüssigkeitsgekühlten Viertakt-Reihenzweizylinder-Motor ausgestattet, der 68 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 64 Nm bietet. Die Kombination aus leichtem Chassis, moderner Technologie und ansprechendem Design macht sie zu einer hervorragenden Wahl für sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer. Die Kawasaki Z650 2023 ist sowohl für A2- als auch für A-Führerscheine zugelassen.

Honda CB 500 Hornet, Kawasaki Z 500, KTM 390 Duke im Vergleich

Diese 3 Einsteiger-Naked Bikes kommen mit frischer Technik und geschärftem Design:

  • Honda CB 500 Hornet: Sieht schick aus, die inneren Werte bleiben aber. So auch bei der Honda: Der geschmeidige 471-Kubik-Twin mit 180-Grad-Kurbelwelle ist abseits eines - laut Honda für verbesserte Beschleunigung - optimierten ECU-Mappings technisch unverändert. Aufseiten der Elektronik hält eine abschaltbare Traktionskontrolle Einzug, Fahrmodi bleiben dagegen weiterhin den größeren Motoren vorbehalten. Die Serienbereifung kommt wie gehabt von Michelin, jetzt allerdings in Form der aktuellen, sechsten Generation des Pilot Road. Die Honda CB 500 Hornet spielt mit längerem Radstand und flacherem Lenkkopfwinkel in einer anderen Liga als die betont verspielt ausgelegten Bikes von Kawasaki und KTM. Was nicht bedeutet, dass die Honda unhandlich wäre: Sie braucht nur einen etwas deutlicheren Impuls, um in Schräglage zu fallen, zirkelt dann aber präzise ums Eck und bietet genau wie die beiden anderen Kandidatinnen hohe Schräglagenfreiheit.
  • Kawasaki Z 500: Aus marktstrategischer Sicht ist der Zwangsverzicht schnell erklärt: Gesetztes Ziel für die neue A2-Zett war es, die Konkurrenz bei der Performance zu über- und beim Preis deutlich zu unterbieten. Das sitzt: Die Kawasaki Z 500 bleibt exklusive Überführungskosten knapp unter der 6.000-Euro-Marke, ist damit 900 Euro günstiger als die Hornet (6.900 Euro plus Überführung) und ganz nebenbei auch 450 Euro günstiger als ihre hubraumschwächere Vorgängerin. Neben dem spürbar auf Schub im unteren und mittleren Drehzahlbereich getrimmten Zweizylinder hat Kawasaki auch optisch Hand angelegt, lässt die Kawasaki Z 500 wie bei Generationswechseln in der Familie mittlerweile üblich kantiger und grimmiger auftreten. Sportlicher und mit besserem Vorderradgefühl nimmt man auf der Kawasaki Z 500 Platz.
  • KTM 390 Duke: Aus marktstrategischer Sicht ist der Zwangsverzicht schnell erklärt: Gesetztes Ziel für die neue A2-Zett war es, die Konkurrenz bei der Performance zu über- und beim Preis deutlich zu unterbieten. Das sitzt: Die Kawasaki Z 500 bleibt exklusive Überführungskosten knapp unter der 6.000-Euro-Marke, ist damit 900 Euro günstiger als die Hornet (6.900 Euro plus Überführung) und ganz nebenbei auch 450 Euro günstiger als ihre hubraumschwächere Vorgängerin. Neben dem spürbar auf Schub im unteren und mittleren Drehzahlbereich getrimmten Zweizylinder hat Kawasaki auch optisch Hand angelegt, lässt die Kawasaki Z 500 wie bei Generationswechseln in der Familie mittlerweile üblich kantiger und grimmiger auftreten. Sportlicher und mit besserem Vorderradgefühl nimmt man auf der Kawasaki Z 500 Platz.

Marktanteile und Beliebtheit

Der Hubraumbereich zwischen 250 und 499 ccm wächst ebenso stark und vergrößert den Bauch immer weiter. Wurden im Jahr 2022 insgesamt 15.106 Zweiräder dieser Klasse zugelassen, so sind es allein in den ersten acht Monaten des Jahres 2023 bereits 14.664. Zum Vergleich - vor zehn Jahren, 2013, waren es im gesamten Jahr lediglich 6.341.

Top 20 der beliebtesten Motorräder mit einem Hubraum zwischen 250 und 500 ccm:

Marke Modell Anzahl
Honda CMX 500 REBEL 1.620
KTM 390 DUKE 1.163
Honda CB 500 F 1.098
Honda CBR 500 R 798
Honda CL 500 789
Honda CB 500 X 636
BMW G 310 R 623
Royal Enfield CLASSIC 350 545
KTM 300 EXC 451
Husqvarna SVARTPILEN 401 449
Kawasaki NINJA 400 430
KTM 390 ADVENTURE 415
Betamotor RR 300 410
Kawasaki Z 400 347
Royal Enfield HUNTER 350 343
Royal Enfield HIMALAYAN 332
Royal Enfield METEOR 350 324
Yamaha YZF-R3 308
BMW G 310 GS 283
Fantic Motor CABALLERO 500 249

Vergleichstest: 500er-Allrounder

Die drei 500er von Honda, Kawasaki und Suzuki haben diverse Weiterbildungsprogramme genossen und auch optisch unterschiedlich viel aus sich gemacht:

  • Honda CBF 500: Sie macht mit ABS aus dem Klassen- treffen ein Klasse-Treffen. Das Signal ist klar – Hightech ist auch für Mittelklasse-Motorräder machbar und bezahlbar.
  • Kawasaki ER-5: Aus Freude am Sparen: Die superhandliche und sehr günstige ER-5 brilliert im Kurvendschungel. Zwar gautscht ihr gutmütiges Fahrwerk etwas, doch Motor und Ausstattung überzeugen.
  • Suzuki GS 500 F: Schnell sieht sie aus, flott ist sie, auf Wunsch auch ohne Verkleidung. Der Fahrspaß stimmt, wenngleich der zähe Motor, die lasche Gabel und die lieblose Verarbeitung stören.

Scrambler im Vergleich

Scrambler können leichtes Gelände - vor allem aber können diese Motorräder gut aussehen und alte Zeiten zitieren. Ausfahrt mit Fantic Caballero 500, Triumph 1200 XE und Honda CL500!

  • Fantic Caballero Scrambler 500: Hach, ist die hübsch! In den Proportionen wie McQueens Scrambler aus den 1960ern und 70ern, ist die Fantic im Detail viel schöner. Angeschnittene doppelte Endrohre, Wave-Bremsscheiben und ein konifizierter Lenker mit unterschiedlich dicken Wandstärken machen was her, die dicke Upside-down-Gabel stünde auch größeren Bikes. Dabei hat die Caballero nur 449 Kubik und muntere 38 PS, die mit den 157 Kilo leichtes Spiel haben. Der Einzylinder röhrt stadttauglich, die Schaltung hakelt sportlich.
  • Triumph Scrambler 1200 XE: Die Enkelin von McQueens Triumph ist zu einer beeindruckenden Maschine gewachsen. Man sitzt 87 Zentimeter hoch auf der Scrambler XE, hat mächtige 1200 Kubik unterm Sattel und ringsum eine Ausstattung, die den satten Preis rechtfertigt. Das edle Öhlins-Fahrwerk und der massive Motorschutz ermöglichen leichte Ausritte ins Grüne.
  • Honda CL500: Steig auf, scheint die Honda zu rufen. Die braune Sitzbank angenehm niedrig, der orangefarbene Tank aufreizend leuchtend, Lenker und Rasten dort, wo sie hingehören. Die CL500 betont das Beiläufige an der Scrambler-Idee. Der Zweizylinder schüttelt seine 47 PS gelassen aus dem Ärmel, die Schaltung rastet so exakt wie jeder Bedienknopf.

Allround Motorräder Kaufberatung

Fahrspaß in fast allen Lebenslagen - diese so unterschiedlichen Motorräder haben eine Gemeinsamkeit. Sie sind für viele Einsatzwecke geeignet.

  • Triumph Speed Triple 1200: Grandioser Dreizylinder, fantastische Fahrleistungen, herrlicher Sound. Die Speed Triple 1200 gibt es als nackte RS und als RR im modernen Café-Racer-Style.
  • Honda CB 650 R: Markant, minimalistisch, zeitlos. Mit seiner Neo-Sports-Café-Familie ist Honda ein großer Wurf gelungen. Vier Hubraumgrößen gibt es, bester Kompromiss: die Mittel- klasse. Die 650 zählt zu den meistverkauften Bikes in Deutschland.
  • Benelli Leoncino 500: Roadster-Charme trifft Retro-Style. Leoncino heißt "kleiner Löwe" auf Italienisch. Gitterrohrrahmen, kompakte Maße, robuste Erscheinung.
  • Yamaha MT-07: CP2 - dieses Kürzel steht für die Allzweckwaffe von Yamaha, den "Crossplane"-Motor mit aktuell 73 PS. Der Zweizylinder hängt kernig am Gas, entwickelt früh Drehmoment und verzichtet auf aufwendige Elektronik.
  • Kawasaki Z900: Gäbe es die große BMW GS nicht, wäre die Z900 Deutschlands meistverkauftes Motorrad. Kawas Allroundrenner performed fulminant, beherrscht Kurz- und Langstrecke und hat moderne Elek- tronik an Bord.

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