Die besten Mountainbike Helme im Test

„Du Papa, warum trägt der Radfahrer vor uns keinen Helm?“ Auf Fragen wie dieser fällt es einem schwer, eine plausible Antwort zu geben. Nach einem Sturz kommt dann oft erst die Erkenntnis. Sätze wie „Hätte ich doch einen Fahrradhelm getragen!“ sind dann überflüssig!

Eines gleich mal vorweg: Alle 18 Helme in diesem Fahrradhelm-Test sind auf einem guten bis sehr guten Niveau. Am Ende sollte die Qualität, individuelle Vorlieben sowie Passform und Tragekomfort für einen Kauf entscheidend sein. Aus diesem Grund bieten Hersteller unterschiedliche Modelle mit verschiedenen Größen und Helmformen an.

Egal ob man im lokalen Fahrradladen oder auf den Webseiten von Radherstellern und Online-Shops stöbert, die Auswahl von Helmen erschlägt einen nahezu. Für so gut wie jeden Einsatzzweck gibt es heutzutage den passenden Helm, aber auch Allround-Helme sind hoch im Kurs. Wobei bei den meisten Helmen die Einsatzzwecke immer mehr verschwimmen und am Ende der aktuelle Trend und Style-Faktor die Stellschraube ist, wann man welchen Helm trägt - nicht selten sieht man Jugendliche mit Fullface-Helmen durch die Stadt rollen.

Stylisch, sicher und bequem - moderne Bike-Helme sind längst ein Muss auf den Trails. Doch auch der beste Kopfschutz hat ein Verfallsdatum. Nach fünf bis sieben Jahren oder nach einem Sturz wird ein Austausch fällig.

Hier hilft nur eins: Sich für das Testen Zeit zu nehmen, denn ein Helm muss genauso gut passen wie ein Wanderschuh. Beide trägt man sehr lange auf Tour oder im Alltag und bekannterweise kann das kleinste Scheuern oder Drücken zu einem nervigen Dauerproblem werden. Natürlich ist der Tragekomfort ein wichtiger Aspekte für einen gut sitzenden Helm. Die richtige Passform ist überdies ganz entscheidend für die Sicherheit, wie Lukas Bucht von SQlab betont. Dennoch ist die technische Sicherheit durch Materialien und Ausstattung wesentlich.

Eines der bekanntesten am Markt ist das Mips-System, welches auch bei dem Großteil der Helme im Test verbaut ist. Diese Technologie soll zusätzlichen Schutz bei schrägen Aufprallwinkeln bieten. Dazu besteht das System aus einer beweglichen Innenschale im Helm, die unabhängig von der äußeren Schale rotieren kann. Ein weiteres Schutzsystem in unserem Test ist die SLIDTechnologie vom Helmhersteller HJC. Hier wird in das Helmpolster ein spezielles Gel eingearbeitet und soll beim Aufprall die Energie absorbieren.

Um die jeweiligen Eigenschaften und Qualitäten der 18 Testprobanden im Detail herauszuarbeiten, haben wir diese in sechs Punkten miteinander verglichen. Nach der Anprobe wurde der Fahrtest auf Rad- und Feldwegen sowie bei Mountainbike-Modellen auf Trails durchgeführt. Hinzu kommen die Beschleunigungswerte (20 Prozent), welche bei einem Fallturmtest ermittelt wurden. Mit einer Führung ausgestattet, wurden die Helme am Testkopf fixiert. Für ein klares Testergebnis wurden je zwei Helme pro Modell getestet.

Je niedriger die beim Aufprall gemessenen Beschleunigungswerte sind, desto geringer ist das Gehirnerschütterungsrisiko bei einem Sturz. Um die Kräfte auf dem Kopf im Falle eines Sturzes nachzuvollziehen, sei gesagt, dass bei der Formel 1 gerade mal eine Kraft von 5 g in Kurven entsteht. An einem Fallturm mit Schlitten wurde ein Testkopf mit einem Kopfumfang von 57,5 cm befestigt. Für ein gleichmäßiges Testergebnis wurden zwei Helme pro Modell am Testkopf befestigt, um die Beschleunigungswerte (g) zu messen.

MTB Helme für Kinder bieten ein großzügiges Einstellsystem im Inneren. Wichtig: der perfekte MTB Helm muss sehr leicht sein und darf nicht zur Last fallen. Manche Modelle wiegen nur noch 300 Gramm und sind auf dem Kopf kaum zu merken. Neben der Funktion muss ein guter MTB Helm natürlich auch optisch überzeugen. Im Gegensatz zu den Sicherheitsmerkmalen spielt hier nur der persönliche Geschmack eine wichtige Rolle. Farbige und auch individuelle Designs sind besonders beliebt. Dabei entscheiden sich die Herren gern für etwas dunklere oder kühlere Farben wie Black oder Blue, gern auch matt. Frauen bevorzugen Neon-Farben, bunte Helme oder Modelle in White. Mit dem passenden Visier bilden die Modelle eine optische Einheit und wirken besonders dynamisch.

Die verschiedenen Sicherheitsmerkmale reichen nicht aus, wenn der Helm keine offiziellen Prüfsiegel aufweist. Achte deshalb beim Kauf auf das TÜV-Abzeichen, damit sie überhaupt im Straßenverkehr verwendet werden dürfen. Der TÜV prüft die Modelle auf ihre Dämpfeigenschaften und den Aufprall auf verschiedene Materialien. Daneben sind das GS-Siegel und das CE-Siegel zu beachten. Viele Hersteller weisen zusätzlich die europäische Prüfnorm EN 1078 aus. Hierbei handelt es sich um Helme, die einen Falltest mit einem Dummy überstanden haben. Kinnbügel sind von diesem Test meist ausgeschlossen, es geht hauptsächlich um den Schutz am Kopf. Außerdem findet das MIPS Sicherheitssystem bei vielen Helmen Anwendung.

Eine gute Belüftung am Helm ist sehr wichtig. Viele Belüftungslöcher sorgen dafür, dass du während der sportlichen Belastung nicht überhitzt. Besonders große Belüftungsöffnungen an der Front und Strömungskanäle im Inneren des Helms verteilen den kühlen Fahrtwind besonders gut am Kopf. So gelangt die frische Luft bestenfalls bin in den hinteren Helmbereich, was sich während der Fahrt als deutlich angenehmer erweist. Ein guter MTB Helm liegt deshalb nicht komplett auf dem Kopf auf, sondern schafft ausreichend Abstand zu den Belüftungsöffnungen.

Bestenfalls ist ein Sicherheitsnetz an den Öffnungen im vorderen Teil des Helms angebracht. Zusätzlich sind bei manchen Herstellern noch Polster im Innenbereich angebracht. Sie sorgen für mehr Komfort und sollten bestenfalls den Schweiß direkt aufnehmen. Dafür müssen sie einfach zu entnehmen und zu waschen sein. Moderne Verschlusstechniken ermöglichen ein genaues Anpassen an die Kopfform. Dabei gibt es einen kleinen Verstellring mit Drehrad am Hinterkopf. So näherst du dich zentimetergenau an deine Kopfform an. Der Helm sitzt perfekt, wenn der Abstand von den Augenbrauen bis zur Helmschale etwa ein bis zwei Finger beträgt. Allein mit der Kraft deiner Hände solltest du den Helm möglichst nicht nach vorne oder hinten schieben können.

Nun kennst du die wichtigsten Vorschriften und Sicherheitsmerkmale am Helm. Und wie sieht das Angebot der verschiedenen Hersteller aus? Viele Marken für Fahrradhelme bieten auch spezielle MTB Helme an. Dabei bringt jeder Hersteller seine Vorteile und Designs mit sich.

Disclaimer: In diesem Fahrradhelm-Test bauen wir sogenannte Affiliate Links ein. Wenn Sie über diese Links einkaufen, erhalten wir eine kleine Provision. Erstveröffentlichung: 11.

Top-Ten Helme im Überblick

  1. Poc Kortal Race Mips
    • Testergebnis: Überragend
    • Preis: 270 Euro
    • Gewicht: 395 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 5/5 ⭐️
    • Fazit: Sein kantig-technisch anmutendes Design verweist auf seine inneren Werte: Recco-Reflektor, NFC-Chip zur Speicherung medizinischer Daten und eine sehr weit um den Kopf reichende, Aramid-verstärkte Helmschale zeichnen den teuren Poc aus. Von Mips kommt das minimalistische Integra-System zum Einsatz, das in die Polsterung integriert ist. Top belüftete Helmschale, Sitz umfangreich anpassbar. Beim Kauf Kompatibilität mit der Brille checken.
  2. Julbo Forest Evo
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 200 Euro
    • Gewicht: 372 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4/5 ⭐️
    • Fazit: Dank seiner Polsterung sitzt der in sechs Farbkombis erhältliche Forest Evo sehr bequem. Die Belüftung kommt nur bei langen Uphills im Hochsommer an ihre Grenzen. Sitzt eher hoch auf dem Kopf, vermittelt dank des zupackenden Tragesystems dennoch viel Sicherheit. Ausgestattet mit Mips Evolve Core. Mit vielen Brillenmodellen kompatibel. Die gummierte Brillengarage benötigt etwas Eingewöhnung.
  3. Abus Airbreaker
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 250 Euro
    • Gewicht: 212 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 3/5 ⭐️
    • Belüftung: 4/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️
    • Fazit: Mit geringstem Gewicht und perfekter Belüftung auch bei hochsommerlichen Temperaturen sprintet der teure Airbreaker auf die vordersten Plätze in der Kategorie Race/CC-Helm. Die Anpassung erfolgt vorwiegend über den in Weite und Höhe verstellbaren Headring. Die Gurtdreiecke des Tragesystems sind dagegen durch Vernähen fixiert. Trägt sich dennoch extrem komfortabel, wenn Helmschale und Kinnriemen zur Kopfform passen.
  4. Fox Speedframe Pro
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 180 Euro
    • Gewicht: 344 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 4/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 5/5 ⭐️
    • Fazit: Die rundum, aber vor allem an der Stirn groß gestalteten Belüftungsöffnungen sorgen für starken Durchzug mit Fahrtwind. Fox platziert einen Brillenhalter mit gummierten Halteschlitzen unter dem Visier. Die Brille kann somit „richtig herum“ und, je nach Modell, sogar in der tiefsten Position des dreifach verstellbaren Visiers untergebracht werden, behindert das Sichtfeld nicht. Super bequemes Tragegefühl, für einen AM-Helm sehr leicht.
  5. Sweet Protection Bushwhacker 2Vi Mips
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 249 Euro
    • Gewicht: 430 g
    • Größen: SM/ML/LXL
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️
    • Fazit: Als Schutz vor Rotationskräften bei einem Aufprall kommt am Bushwhacker das leichte Mips Air zum Einsatz, bei dem die beweglichen Schichten in und unter der Polsterung sitzen. Dennoch ist er kein Leichtgewicht. Herausragend dagegen Halt und Komfort: Auch ohne geschlossenen Kinngurt sitzt die Helmschale schon nahezu perfekt und wackelfrei. Die Belüftung kommt an sehr heißen Tagen an ihre Grenzen.
  6. O`Neal Blade Polyacrylite Strike
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 200 Euro
    • Gewicht: 1219 g
    • Größen: XS-XL
    • Anpassung: 3/5 ⭐️
    • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 5/5 ⭐️
    • Fazit: Schon in der Einsteiger-Preisklasse bieten die Fullface-Helme der Traditionsmarke erstaunlichen Tragekomfort und saubere Fertigung. Der Blade sitzt sehr definiert, aber hochkomfortabel, ist etwas schwer geraten, aber noch recht gut belüftet. Für die Montage eines Quin-Sturzerkennungssensors präpariert und mit dem magnetischen Fidlock-Gurtschloss ausgestattet. Verschieden große Wangenpolster fehlen leider.
  7. Specialized Prevail 3
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 290 Euro
    • Gewicht: 272 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️
    • Fazit: Das geringe Gesamtgewicht des Prevail bei dennoch hoher Sicherheit kommt vor allem durch die Verwendung eines feinen Aramid-Skeletts zur Versteifung der Helmschale und die Mips-Variante Air Node zustande. Komfortseitig muss man keine Abstriche hinnehmen. Das individuell anpassbare Tragesystem sorgt für straffen Sitz, die Belüftung ist top, die Brillengarage ist aber etwas fummelig zu bedienen. Auch der Preis ist recht „sportlich“.
  8. Oakley DRT5 Maven Mips
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 200 Euro
    • Gewicht: 380 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 3,5/5 ⭐️
    • Belüftung: 4/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4,5/5 ⭐️
    • Fazit: Ist er erst einmal angepasst, sitzt der DRT hochkomfortabel. Die korrekte Platzierung der durch Fädeln (siehe S. 75) verschiebbaren Gurtdreiecke ist hier aber eine ziemliche Fummelei. Das griffige Boa-Drehrädchen packt ordentlich zu, ein gummiertes Stirnpolster sorgt für zusätzlichen Halt. Für Brillen befindet sich am Hinterkopf ein Klemmsystem. Leider rieb sich an unserem Testexemplar die mattierte Oberfläche schnell ab.
  9. TLD Flowline SE
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 190 Euro
    • Gewicht: 371 g
    • Größen: XS/S,M/L, XL/XXL
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 3,5/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 5/5 ⭐️
    • Fazit: Mit seiner großen Helmschale und der weichen Polsterung sitzt er extrem komfortabel und ohne Druckstellen an nahezu allen Köpfen der Redaktion. Das Anpassen der Gurtdreiecke erfordert etwas Mühe, diese sind aber auch in der Höhe verstellbar. Trägt sich minimal schwitziger als andere AM/Enduro-Helme. Durch das relativ kurze Visier fällt der Blendschutz etwas geringer aus. Wuchtige Optik, dennoch kein Schwergewicht.
  10. Bluegrass Rogue Core Mips
    • Testergebnis: Sehr gut
    • Preis: 170 Euro
    • Gewicht: 384 g
    • Größen: S/M/L
    • Anpassung: 4/5 ⭐️
    • Belüftung: 4/5 ⭐️
    • Tragekomfort: 4/5 ⭐️
    • Fazit: Umfangreiche Anpassbarkeit zeichnet den Bluegrass aus: Lageverstellbare Gurtverteiler an den Seiten, griffiges Drehrad am ebenfalls flexibel justierbaren Headring und ein weit hochklappbares Visier sorgen für festen Sitz und sicheres Tragegefühl. Die Brillenhalterung mit durchs Visier gesteckten Bügeln ist weniger gelungen als die Lösungen der Konkurrenz.

Weitere Empfehlungen und Testergebnisse

  • Preis-Leistungs-Sieger Cube: Zeigt, dass auch günstige Helme für gerade mal 60 Euro eine super Passform besitzen und mit sämtlichen Features wie Mips, Mückennetz und abnehmbarem Visor ausgestattet sind. Besonders beim Fallturmtest hat er hervorragende Beschleunigungswerte erzielt.
  • Nutcase Urban: Nicht zu toppen ist der urbane Helm von Nutcase. Aus diesem Grund unsere Empfehlung Urban.
  • Ekoi (Road): Ein absolutes Performance-Modell und unsere Empfehlung Road ist der Helm von Ekoi. Mit einem Gewicht von gerade mal 256 Gramm hat er zudem perfekte Lüftungskanäle und passt sich durch kinderleichte Bedienung angenehm an den Kopf an.
  • Uvex: Auf ganzer Linie hat Uvex überzeugt. Hier zeigt es sich, dass „Made in Germany“ immer noch einen aussagekräftigen Wert hat. Unser Testsieger und zugleich Helmheld Nr.

MTB Helm Testsieger aus aktuellen Vergleichstests

  • POC Kortal Race Mips: Testurteil „überragend“ im Bike-X Test 2025 und „gut“ im Bike-Test 2023 - top Tragekomfort und viele Sicherheitsfeatures. Setzt mit Recco-Reflektor, NFC-Chip und dem Mips Integra System Maßstäbe in puncto Sicherheit. Die Belüftung ist laut Bergzeit Testbericht top und der Sitz „unschlagbar“. Auch der Bike-X Test lobt die gute Belüftung und den hohen Sicherheitsstandard.
  • Scott Tago Plus: Ein leichter und vielseitiger Helm für Trail- und Tourenfahrten. Im Test des Bike Magazins überzeugt er mit hohem Tragekomfort, sehr gutem Anpassungssystem und einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Das gummierte Drehrad zur individuellen Anpassung ist laut Redakteur Stefan Frey „das beste im Testfeld“.
  • POC Ventral Air Mips: Überzeugt mit exzellenter Belüftung, geringem Gewicht und starker Sicherheitsausstattung inklusive Mips Integra. Im Tour-Test erreicht er Bestnoten beim Schutz gegen Gehirnerschütterung und punktet mit präziser Passform. Auch im Bergzeit Test punktet der Helm mit einer „überlegenen Belüftung“.
  • Sweet Protection Bushwhacker 2Vi Mips: Bietet dank Mips Air Technologie, tiefgezogenem Nackenschutz und super Sitz maximale Sicherheit für Deine nächsten Trail- und Enduro-Einsätze. Auch ohne Kinngurt sitzt er laut Bike-X Testfazit fest und wackelfrei.
  • Oakley DRT5 Maven Mips: Bietet hohen Komfort und ein starkes Sicherheitsgefühl dank verbauter Mips-Technologie und präzisem Boa-System zur individuellen Anpassung an Deinen Kopf.
  • Sweet Protection Trailblazer Mips: Überzeugt mit top Schutzwerten, starker Belüftung und hochwertiger Verarbeitung. Im Fallturmtest des Radfahren-Magazins liefert er Bestwerte.
  • Julbo Forest Evo: „Sehr gut“ im Bike-X Test 2025 und „befriedigend“ im Bike-Test 2023 - MTB-Helm mit hervorragender Belüftung für runde Kopfformen. Im Bike-X Test schneidet er mit „sehr gut“ ab, lobenswert sind vor allem Tragegefühl und Anpassung.
  • Fox Speedframe Pro: Überzeugt mit top Tragekomfort, starkem Durchzug durch große Belüftungsöffnungen und praktischer Brillenhalterung. Im Bike-X Test erhält er „sehr gut“, besonders dank Passform und cleverem, brillentauglichem und dreifach verstellbarem Visier.

Weitere getestete MTB Helme

  • Ventura Downhill Helmet: Für eine rasante Action bergab lässt sich der Kinnbügel problemlos anbringen. Für andere Strecken genügt das verstellbare Visier als Schutz. Außerdem passt du es individuell an dein Sichtfeld an. Es ist abnehmbar, sodass du das Modell auch als Halbschalen Helm nutzen kannst. Im Inneren bekommst du ein Set aus verschiedenen Polstern für eine optimale Passform. Nach dem Sport entnimmst du die Polster einfach und wäscht sie in der Maschine. Insgesamt 17 Belüftungsöffnungen sorgen für einen ausreichend kühlen Luftstrom am Kopf.
  • Cratoni C-Maniac Helm: Der Helm ist 3-fach höhenverstellbar und ist schnell an deine Kopfform angepasst. Die Führung des Gurtbandes erleichtert dir das Aufsetzen und das Feststellen. Unterm Kinn befindet sich der Verschluss, der sich leicht auch mit einer Hand öffnen lässt. Insgesamt 17 Belüftungsöffnungen sind im Helm integriert, um einen ideal kühlen Luftstrom zu gewährleisten. Der Kinnbügel ist abnehmbar und auch das Visier lässt sich je nach Sichtfeld oder Zubehör verstellen.
  • IXS Helmet Trail RS: Es handelt sich um einen Helm mit In-Mold-Bauweise. Der Schaumstoff ist also fest in die äußere Schale eingeschweißt. Viele kleine Öffnungen sorgen für eine ausreichende Belüftung bei schnellen Fahrten im Sommer. Das Visier ist abnehmbar, schützt jedoch bei herabhängenden Ästen und erleichtert die Sicht bei Sonneneinstrahlung. Die Polster sind einfach zu entnehmen und lassen sich waschen.
  • TSG Evolution-Solid-Color Helm: Er kann jedoch bei einfachen Fahrten oder vorrangig für Tricks auf dem MTB verwendet werden. Er bietet eine harte Halbschale mit einem eingeschweißten EPS-Hartschaum. Außerdem sind Polster aus Nylon eingearbeitet, die noch mehr Tragekomfort bieten. Die Polster sind abnehmbar und in der Maschine waschbar. Der Kinnriemen ist je nach Kopfform einstellbar. Außerdem bietet der Hersteller verschiedene Größen und coole Designs. Durch den tiefen Sitz verfügt das Modell über einen guten Rück- und Seitenschutz. 14 Belüftungsöffnungen und eingearbeitete Luftkanäle lassen sich einen kühlen Kopf behalten.
  • POC Tectal Race MIPS: Bisher gibt es keine weiteren seriösen Testberichte zum POC Tectal Race MIPS. Auch die Stiftung Warentest hat bisher keine Mountainbike-Helme getestet. Der Cube Trooper ist ein gut sitzender, luftiger und nicht nur dank der MIPS-Technologie sicherer Helm für anspruchsvolle Enduro-Touren oder klassische Allmountain-Touren.
  • Smith Convoy MIPS: Der Helm ist auf das Nötigste reduziert und besitzt ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Fox Racing Speedframe: Am Ende ist der Fox Racing Speedframe ein optimaler MTB-Helm für die tägliche All-Mountain- oder Enduro-Runde und überzeugt mit Eigenschaften wie optimalem Komfort sowie Passform und biete viele kleine und nützliche Details.
  • Abus MoDrop: Der Abus MoDrop MTB-Helm verfügt über MIPS, eine gute Belüftung und passt sich gut an den Kopf an und das bei einem relativ geringen Gewicht.

Worauf es beim Kauf ankommt

  • Zertifizierung: Achte beim Kauf eines Mountainbike-Helms darauf, dass der Helm für den Radsport zertifiziert ist - nach der DIN EN 1078 (für Erwachsene) bzw. DIN EN 1080 (für Kinderhelme).
  • Sicherheitssysteme: Moderne Sicherheitstechnologien wie Mips (Multi-Directional Impact Protection System) reduzieren Rotationskräfte bei einem Sturz und können so das Risiko für Kopfverletzungen deutlich verringern.
  • Passform: Ein Helm schützt nur dann optimal, wenn er wirklich gut sitzt. Das bedeutet: fest, ohne zu wackeln oder zu drücken. Viele Modelle bieten ein verstellbares Haltesystem mit Drehrad, um die Passform exakt an Deinen Kopf anzupassen.
  • Belüftung: Gerade bei warmem Wetter ist ein gutes Lüftungssystem Gold wert. So verhinderst Du Überhitzung im Anstieg und kannst den Fahrtwind im Downhill voll auskosten.
  • Zusätzliche Features: Je nach Einsatzzweck lohnt sich ein Blick auf zusätzliche Features. Reflektierende Elemente erhöhen Deine Sichtbarkeit im Straßenverkehr, praktische Brillenhalterungen oder Goggle-Kompatibilität sorgen für mehr Flexibilität auf dem Trail.

Weitere wichtige Aspekte

  • Reflektoren: Ein Mountainbike-Helm mit Reflektoren erhöht die Verkehrssicherheit auf dem Heimweg enorm.
  • Glatte Oberfläche: Bei einem Sturz landen Mountainbike-Fahrer oft im Unterholz. Eine glatte Oberfläche des Helms verringert das Risiko, dass man damit abrupt im Geäst hängenbleibt und sich Nackenverletzungen zuzieht.
  • Belüftung: Im Frühling, Herbst und Winter mag es egal sein, wie der Helm belüftet ist.

Tabelle: Wichtige Punkte bei der Auswahl eines MTB Helms

Merkmal Beschreibung
Passform Muss fest sitzen, darf aber nicht drücken.
Größe Richtet sich nach dem Kopfumfang (Stirn bis Hinterkopf).
Verstellsystem Kopfring im Inneren, höhen- und umfangverstellbar.
Gurte Innen oder außen befestigt, Riemen unter dem Kinn zusammenführen.
Verschluss Klick- oder Magnetverschluss, leicht zu schließen und öffnen.
Gewicht Sollte leicht sein, ca. 300 Gramm.
Visier Schutz vor Sonne, Regen und Ästen, bestenfalls verstellbar.
Prüfsiegel TÜV-Abzeichen, GS-Siegel, CE-Siegel, Europäische Prüfnorm EN 1078.
Belüftung Viele Belüftungslöcher und Strömungskanäle für Kühlung.
Polsterung Innenbereich, für Komfort und Schweißaufnahme, entnehmbar und waschbar.

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