Fast jeder Hersteller hat ein Bike für einen Riesen im Programm. Ob man sich für ein Hardtail mit starrem Hinterbau oder ein vollgefedertes Mountainbike entscheidet, klärt meist schon das Budget. Hardtail-Mountainbikes sind leicht, wartungsarm und günstig, verzeihen im Downhill aber kaum Fehler und bieten nur wenig Komfort. Wer die Herausforderung eher in der Abfahrt und auf technischen Trails sucht, wird mit einem Mountainbike-Fully glücklicher.
Das Preissegment um 1000 Euro ist hart umkämpft und wird von den Marken ausschließlich durch MTB-Hardtails mit Aluminiumrahmen bestückt. Bei den Geländefahrrädern unserer Liste handelt es sich um Touren-, Cross Country- und Trail-Hardtails für Jugendliche und Erwachsene. Sie sind robuster und preisattraktiver als günstige Fullys. Zu ähnlichen Preisen gibt es aber auch Kinder- und Dirtbikes.
Wir testen regelmäßig Einsteiger-Mountainbikes und hatten auch bereits viele der teureren Modelle im BIKE Labor- und Praxistest. Diese unterscheiden sich in der Regel nur in der Ausstattung von den Modellen für 1000 Euro, der Rahmen (samt Geometrie) und viele Fahreigenschaften sind oft gleich. Die Modellplattformen folgender Bikes im Preisrahmen konnten überzeugen:
- Bulls Copperhead 2 - 979,95 Euro
- Canyon Grand Canyon 6 - 1049 Euro
- Canyon Stoic 2 - 899 Euro
- Centurion Backfire Pro 200 - 1079 Euro
- Cube Attention SLX - 1099 Euro
- Decathlon Rockrider All Mountain 100 - 999 Euro
- Drag Trigger 3.1 - 969 Euro
- Focus Whistler 3.8 - 899 Euro
- Giant Talon 1 - 999 Euro
- KTM Ultra Ride 29 - 999 Euro
- Marin Bobcat Trail - 899 Euro
- Merida Big.Nine 300 - 1049 Euro
- Orbea Onna 20 - 999 Euro
- Radon Jealous AL 8.0 - 999 Euro
- Radon ZR Team 8.0 - 899 Euro
- Rose Count Solo 3 - 999 Euro
- Scott Aspect 920 - 1099 Euro
- Specialized Rockhopper Comp 29 - 875 Euro
- Stevens Taniwha - 849 Euro
- Trek Marlin 7 Gen 3 - 1029 Euro
- Whyte 604 Compact - 999 Euro
Die Zeiten ändern sich: Shimano XT für 1000 Euro ist Vergangenheit
Mountainbikes der 1000-Euro-Kategorie oder auch Shimano-XT-Klasse waren einst die Eintrittskarte in den seriösen Offroad-Radsport. Um es vorweg zu nehmen: Diese Zeiten sind leider vorbei. Das letzte 1000-Euro-Hardtail (ein Bulls Copperhead 3 RS) mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung, Rockshox Reba-Federgabel und einem attraktiven Gewicht von unter 11,5 Kilo rollte 2015 in unsere Testkeller.
Gestiegene Produktionskosten, Inflation und explodierende Transportkosten haben nicht erst seit Corona den Markt umgekrempelt. Über die Jahre hinweg überrollte der allgemeine Preisanstieg auch den Einsteigerbereich. Für 1000 Euro bekommt man aktuell ein gutes Einsteiger-Mountainbike, aber bei Weitem nicht die neueste Technik, ganz zu schweigen von einem Bike mit kompletter Shimano-XT-Ausstattung. In den letzten Jahren mussten wir daher das Preislimit unseres Einsteiger-Testfeldes sukzessive anpassen, auf zuletzt bis zu 1600 Euro in diesem Vergleichstest.
Die allgemeine Preisentwicklung bei Fahrrädern macht leider auch vor dem Einsteigerbereich bei Mountainbikes nicht halt. Für ein geländetaugliches MTB-Fully empfehlen wir mindestens 2200 Euro zu investieren. Wer ein seriöses Hardtail-Sportgerät sucht, muss bereits rund 1500 Euro in die Hand nehmen. Das ist sehr viel Geld.
Doch neben der traurigen Tatsache, dass man selbst als Einsteiger tiefer in die Tasche greifen muss, gibt es auch Lichtblicke im Segment der Mountainbikes um die 1000 Euro zu vermelden. Denn die Vielfalt an Hardtails hat deutlich zugelegt. Waren die meisten frontgefederten Bikes vor Jahren noch schwere Kopien der leichten Cross-Country-Hardtails, so hat sich das mögliche Einsatzspektrum deutlich aufgefächert.
Während Bulls und Merida bei ihren günstigen Modellen durch diverse Befestigungsmöglichkeiten von Ständer, Schutzblechen bis hin zum Kinderanhänger vor allem den Alltagsradler im Fokus haben, tendieren das Drag Trigger aus Bulgarien genau wie das Canyon Stoic vom Direktversender in die abfahrtslastige Riege der Trail-Hardtails. Dazwischen sortieren sich Touren-Bikes wie von Radon, Cube, Giant und Stevens ein.
Das Radon Jealous AL 8.0 HD kostet derzeit 1499 Euro konnte im Vergleichs- sowie im Dauertest überzeugen. Das Radon Jealous AL 8.0 mit demselben Rahmen gibt es schon für 999 Euro.
Unsere BIKE-Tests zeigen: In der Hardtail-Klasse liegt für jeden Geschmack der passende Köder bereit. Damit Sie aber nicht in die Falle tappen und beim falschen Leckerbissen zubeißen, sollten Sie zuvor unsere Hardtail-Tests ausgiebig studieren. Versender wie Rose, Radon oder Canyon vertreiben ihre Bikes online. Dadurch entfallen Kosten für Verkaufspersonal und die Live-Beratung im Bike-Shop. Das ermöglicht deutlich niedrigere Preise als im Fachhandel. Bei Defekten oder zum Service muss der Kunde das Bike jedoch einsenden. Darum sollten besonders Einsteiger ihr neues Bike im Fachhandel suchen. Die Möglichkeit einer Probefahrt und der Service vor Ort relativieren die Mehrkosten. Tipp: Angestellte können über ihren Arbeitgeber oft auch Diensträder leasen.
Was bekommt man für 1000 Euro?
Die hohe Nachfrage und geringe Verfügbarkeiten lassen seit der Corona-Krise die Bike-Preise nach oben schnellen. Hardtails sind von dieser Problematik nicht ausgenommen. Auch wenn man meinen könnte, dass niedrige Preise gerade im Einsteigersegment ausschlaggebend für die Verkaufszahlen sind, sieht die Realität anders aus. Neueinsteiger haben es aktuell besonders schwer: So wenig Bike für sein Geld hat man bisher vermutlich noch nie bekommen. Für 1000 Euro gibt es von etablierten Herstellern ausschließlich Aluminium-Rahmen aus asiatischer Produktion. Das muss nicht zwingend schlecht sein. Bieten Firmen viele Modelle zu unterschiedlichen Preisen an, unterscheiden sich diese in der Regel nur in der Ausstattung. Geometrie und Rahmenplattform sind gleich.
Leider müssen preisbewusste Einsteiger sich für 1000 Euro auf teilweise zehn Jahre alte Standards einstellen. Hochwertige Federgabeln, breite Felgen, Reifen mit griffiger Gummimischung, breitbandige Kassetten, versenkbare Teleskop-Sattelstützen und selbst Steckachsen vorne und hinten sucht man an diesen Bikes oft vergeblich. Für eine Ausstattung auf dem aktuellen Stand der Technik müssen Biker je nach Hersteller mindestens 1500 oder sogar 2000 Euro hinlegen.
Der günstige Preis der 1000-Euro-Mountainbikes schlägt sich vor allem im Gewicht nieder. Einsteiger-Hardtails wiegen gerne mal vier Kilo mehr als sportive Bikes mit leichtem Carbonrahmen und hochwertigeren Komponenten. Carbon-Hardtails gibt es ab ca. 2000 Euro. Fullys mit Kohlefaser-Chassis kosten mindesten 3500 Euro. Vor allem schwere Laufräder und Reifen machen ein Bike träge. Für 1000 Euro müssen sich Biker auf ein erhebliches Mehrgewicht bei nicht besserer Haltbarkeit einstellen.
Günstige Federgabeln und Reifen
Stattdessen sparen die Hersteller an ihren MTB-Einsteigermodellen, wo es nur geht. Federgabeln und Rahmen mit Schnellspann-Achsen erschweren das Nachrüsten hochwertiger Laufräder und weißen nicht dieselbe Steifigkeit auf, wie moderne Versionen mit Steckachsen. Günstige Federgabeln von Rockshox oder SR Suntour bieten zwar wenige Einstellmöglichkeiten, können im leichten Mountainbike-Einsatz aber gut funktionieren. Werden Biker auf Trails aber schneller und trauen sich auch anspruchsvolleres Gelände, sind die günstigen Federelemente schnell überfordert. Oft kommen sie dann auch in Sachen Dauerhaltbarkeit an ihre Grenzen. Das Nachrüstigen einer hochwertigen Federgabel ist besonders teuer.
An einem Mountainbike hat kaum etwas so viel Einfluss auf die Fahreigenschaften wie die Reifenwahl. Auch günstige Reifen von Schwalbe oder Maxxis eignen sich für die Fahrt im Gelände und halten sogar manchmal länger als teure Modelle. In Sachen Gewicht, Grip und Pannenschutz gibt es aber gute Gründe für Preisunterschiede bei Reifen.
Günstige Schaltungen und Bremsen
Gerade Mountainbike-Neulinge wollen sich nicht mit rasselnden Schaltungen herumschlagen. Zudem brauchen Einsteiger einen leichten Klettergang. Die Funktion günstiger Schaltungen von Shimano und Sram ist für Beginner meist ausreichend. Gerade günstige Kassetten sind jedoch oft aus weichem Material und verschleißen schneller als hochwertigere Teile. Zwölffach-Antriebe mit nur einem Kettenblatt vorne und zwölf Ritzeln hinten sind in der 1000 Euro Klasse rar. Auf eine große Übersetzungsbandbreite sollten aber auch Einsteiger nicht verzichten müssen. Der leichteste Gang von Elffach-Antrieben ist oft nicht leicht genug, während der schwerste Gang nicht schwer genug ist.
Die Hersteller von Einsteiger-Hardtails verbauen deshalb häufig eine MTB-Schaltung mit zwei Kettenblättern und Umwerfer vorne. Das ist 2022 nicht mehr wirklich zeitgemäß und bietet zwar viele sowie weit übersetzte Gänge, bringt jedoch auch zusätzliches Gewicht und Komplexität ans Fahrrad.
Vor allem günstige Scheibenbremsen von Shimano genießen zu Recht einen guten Ruf. Nur in sehr steilen und langen Abfahrten kommen einfache Stopper an ihre Grenzen. Für viele Kilometer müssen nicht nur die Rahmengröße, sondern auch Sattel und Griffe passen. Diese Teile sind zur Not jedoch auch einigermaßen günstig zu tauschen.
Top 10: Diese Hardtails unter 1000 Euro sind echte Preiskracher!
1. BMC Twostroke AL Six
Der Name "Twostroke" hat bei der Schweizer Radschmiede BMC echte Renntradition, ihn tragen sowohl die High-End-Carbonflitzer als auch das hier gezeigte Alu-Hardtail. Die Ausstattung ist für den Kurs fair: Geschaltet wird mit Shimanos Deore mit zehn Gängen, die Sunrace-Kassette mit maximal 42 Zähnen verlangt am Berg aber mehr gute Waden vom Fahrer. Die Suntour-Stahlfedergabel bietet klassentypische 100 mm Federgabel. Maximal zulässiges Gewicht laut BMC: 110 Kilogramm. Rollt in allen Rahmengrößen mit 29°-Laufrädern.
- Preis: 999,99 Euro
- Größen: S bis XL
- Gewicht: ca. 13,5 kg
- Gabel: SR Suntour XCM (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x10
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm bei Rahmengrößen M bis XL)
- Reifen: WTB Ranger Comp
2. Cannondale Trail SL 4
Wie so viele setzt auch Cannondale auf Shimanos Deore-Schaltung, allerdings mit zwei Kettenblättern an der Kurbel und elf Gängen im Heck. So hat es, verglichen mit dem BMC oben drüber, eine etwas breitere Gangspreizung und einen leichteren Berggang. Top: Die im Vergleich zum Twostroke etwas besser ausgestattete SR Suntour mit einstellbarer Vorspannung. Schade: Ab Werk in allen Größen nur kleine 160er Bremsscheiben, schwere Fahrer sollten hier auf 180 mm aufrüsten. Auch hier: Nur mit 29"-Laufrädern erhältlich.
- Preis: 999 Euro
- Größen: SM bis XL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: SR Suntour XCR-RL (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
- Reifen: Schwalbe Rocket Rick
3. Cube Attention
Auch 2023 stricken die Waldershofer von Cube ein feines Hardtail-Einsteigerpaket: Das Attention kommt bereits mit einer recht wertigen und ordentlich ansprechenden Rock-Shox-Gabel, gut funktionierender Shimano 2x-11-Schaltung auf Deore-Niveau und schon großer Bremsscheibe vorn. Aber: Das Rad ist mit 13,8 Kilo kein Leichtgewicht. löblich hingegen: Cube setzt bei den kleinen Rahmengrößen auf etwas leichter zu handelnde 27,5" Laufräder, große Piloten freuen sich wiederum über 29".
- Preis: 999 Euro
- Größen: 18" bis 24"
- Gewicht: ca. 13,8 kg
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
- Reifen: Schwalbe Smart Sam
4. Ghost Kato Pro 29 AL
Das Ghost reißt theoretisch die 1000-Euro-Schallmauer, im Netz und beim Händler stehen die Chancen aber gut, den Preis um die 50 Euro drücken zu können. Und das dürfte sich lohnen: Nur das Ghost und zwei weitere Kandidaten setzen auf moderne 1x12-Schaltungen, im Falle des Kato Pro sogar auf eine sortenreine (!) Deore mit zwölf Gängen und mit 51 Zähnen alpentauglichem Berggang. auch sonst liest sich die Ausstattungsliste gut: Wie bereits erwähnt ist Rock Shox' Judy eine prima Einsteiger-Gabel, und die Shimano MT200 mit großen 180-mm-Scheiben vorne wie hinten eine gute Wahl. Kommt in jeder Rahmengröße mit 29"-Laufrädern.
- Preis: 1049 Euro
- Größen: S bis XL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x12
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
- Reifen: Schwalbe Smart Sam
5. Giant Talon 1
"Talon" nennt sich das Einsteiger-Hardtail vom taiwanesischen Rad-Giganten Giant. Auch hier gibt's die großen Bremsscheiben vorn wie hinten ab Werk zu loben, die bei kleinen Rahmengrößen verbauten 27,5"-Laufräder und die wertige Deore-Schaltung von Shimano. Ebenfalls nicht zu verachten: Das Talon bietet Giant bis Rahmengröße XXL an!
- Preis: 999 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Giant SXC32-2 RL Air (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x11
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/180 mm)
- Reifen: Kenda Booster
6. KTM Ultra Ride 29
Das kurioseste zuerst: KTM ist nicht gleich KTM! Motorrad- und Fahrradmarke heißen zwar gleich, sind aber getrennte Unternehmen. Dennoch kommt der "Ready to Race"-Spirit der Motorrad-Marke auch beim Ultra Ride Hardtail durch: Die verbaute Sram-Schaltung mit zwölf Gängen und großem, 50 Zähne messenden Berggang ist zwar kein Leichtgewicht, funktional aber über jeden Zweifel erhaben. Das zulässige Maximalgewicht beträgt 105 Kilo - von dem 14,3 Kilo auf das nur mit 29"-Laufrädern ausgelieferte Hardtail fallen.
- Preis: 999 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: 14,3 kg
- Gabel: Suntour SF14 XCR-AIR RL DS (100 mm)
- Schaltung: Sram SX Eagle, 1x12
- Bremse: Shimano BR-MT200 (180/160 mm)
- Reifen: Maxxis Rekon Race
7. Merida Big.Nine 300
Mit dem Merida Big.Nine machen die Magstädter eine echte Ansage: Für satte 135 Kilo ist das Hardtail laut Hersteller-Webseite zugelassen, mit der serienmäßig großen 180-mm-Scheibe ist es so auch für schwerere Fahrer interessant. Wie einige Mitbewerber kommt auch das Merida mit Shimanos Zweifach-Deore-Schaltung, in Kombination mit den Anschraubpunkten für Spritzschutz und Seitenständer hat man so ein flottes SUV für Stadt und Tour.
- Preis: 1049 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: k.A.
- Gabel: Suntour XCR LOR (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 2x10
- Bremse: Tektro M275 (180/160 mm)
- Reifen: Maxxis Ikon
8. Rose Count Solo 3
Nur 12,9 Kilo: Das Count Solo von Rose dürfte das wohl leichteste Hardtail in dieser Übersicht darstellen. Auch die Ausstattung stimmt: Die Bocholter setzen auf Shimanos moderne 12-Fach-Deore-Schaltung mit fettem 51-Zahn Berggang und eine gut funktionierenden Rock-Shox-Gabel. Für Selberschrauber nicht uninteressant: Die Züge sind noch klassisch außen am Rahmen verlegt, was die Wartung deutlich vereinfacht.
- Preis: 949 Euro
- Größen: XS bis XL
- Gewicht: 12,9 kg
- Gabel: Rock Shox Judy Silver TK (100 mm)
- Schaltung: Shimano Deore, 1x12
- Bremse: Shimano BL-M4100 (k.A.)
- Reifen: Kenda Booster
9. Scott Aspect 940
Mit Scotts Aspect-Reihe kann man sich schon für relativ wenig Bares fühlen wie Cross-Country-Star Nino Schurter: Als Gabel setzt der Sport-Multi auf Suntours XCR32, geschaltet wird mit einer recht einfachen (aber funktionablen!) Shimano Alivio. Das Aspect versteht sich eher als Allrounder und Stadtflitzer, denn als rassiges CC-Hardtail.
- Preis: 949 Euro
- Größen: S bis XXL
- Gewicht: ca. 14,2 kg
- Gabel: Suntour XCR32 (100 mm)
- Schaltung: Shimano Alivio, 2x9
- Bremse: Shimano BR-MT200 (160/160 mm)
- Reifen: Kenda Booster
10. Trek Marlin 7 Gen 3
Das eine Rad für alle Situationen? Auch das Trek versteht sich als Mittler zwischen den Welten: So kommt es mit Anschraubpunkten für Gepäckträger und Co, mit der Rock-Shox-Gabel und der Deore-Schaltung kann man aber auch bereits erste, leichte Trail-Touren abfahren. Aber: Mit 14,6 Kilo ist das Trek wahrlich kein Leichtgewicht.
- Preis: 1029 Euro
- Größen: XS bis XXL
- Gewicht: ca.
Abschließend lässt sich sagen, dass trotz gestiegener Preise und veränderter Marktbedingungen, es immer noch möglich ist, ein gutes Mountainbike für unter 1000 Euro zu finden. Die vorgestellten Modelle bieten eine solide Basis für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer. Es ist jedoch wichtig, die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen zu berücksichtigen, um das passende Bike zu finden.
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