Das dummste Motorradfahrer-Verhalten

Manche Motorradfahrer haben einen dicken Angststreifen, weil sie sich keine Schräglage zutrauen. Andere wollen nicht ins Extrem gehen. Wieder anderen ist es völlig egal. Solange am Ende keiner einen Unfall baut, ist doch alles super. Wie dick der Streifen ist, kann dir eigentlich total egal sein. Soll doch jeder so fahren, wie er/sie es sich zutraut.

Denn vorausschauendes und sicheres Fahren ist bestimmt wichtiger, als tolle Schräglagen. Der Angststreifen sagt nichts über das fahrerische Können aus, sondern nur über die Art, wie du Kurven fahren kannst. Es gibt aber auch noch andere wichtige Punkte. Vorausschauen sprach ich an, dann das Reagieren auf Gefahren, Sprit und Reifen sparen, Bremsverhalten, Rücksicht auf weitere Verkehrsteilnehmer und vieles mehr. Ich denke, den Hamburgern ist es egal.

Und wieder eine Angststreifen-Frage. Was haltet ihr davon? Leute sagen ja das solche Leute nicht Motorradfahren können. Kann dann hier keiner Motorradfahren oder was? Ich glaube es liegt eher daran, dass es hier keine Kurven gibt und die Leute daher das auch nie lernen konnten und sich daher nicht trauen, wenn denn mal doch eine Kurve kommt.

Wie gesagt, ich bin noch Anfänger, ich seh halt auch immer, grad bei dem Überholen so kurz vor der Kurve oder mehrere Autos am Stück bei schlechter Sicht auch das Risiko eines Unfalls. ABER. Ich taste mich erstmal ran, grad bei dicken Autos, da gibts ja doch viele die schon schnell genug fahren, grad noch, wenn sie ein Motorrad hinter sich haben.

Es wird hier immer angefuehrt, dass Autofahrer Motorradfahrer gerne uebersehen. Subjektiv betrachtet stimmt das auch und ich habe es oft genug selbst erlebt. Aber wenn man bedenkt, wieviele Autofahrer es in Deutschland gibt und man diejenigen, die Motorraeder uebersehen, dagegen aufrechnet, so duerfte ihr prozentualer Anteil recht klein sein. Das zweite Beispiel ist schonmal angesprochen worden.

Der Autofahrer geht von seinen 100-150PS aus. Er weiss wofuer die Leistung reicht und wofuer nicht. Er wuerde normal nicht an Stellen ueberholen, wo seine Beschleunigung nicht ausreicht. Der Motorradfahrer macht nichts anderes. Der Autofahrer kann sich jedoch mangels Erfahrung nicht vorstellen, was es bedeutet von 0 auf 200 in 10sec beschleunigen zu koennen. Er vergleicht die Stelle, an der der Motorradfahrer ueberholt mit seiner eigenen, ihm bekannten Erfahrung und schuettelt den Kopf. Er faehrt 80 und wird ueberholt. Der Motorradfahrer faehrt mit vielleicht 120 an ihm vorbei (und jetzt erzaehle nicht, du wuerdest beim ueberholen nur Strich 100 fahren). Er erreicht diese Geschwindigkeit sehr schnell und ist vorbei. Fuer mich zumindest eigentlich ganz logisch.

Die schön kurvigen Strassen sind dann abendliches Ausflugsziel. Die Diskussionsweise hab ich bereits mehrfach bemängelt. Rasende ****** gibt es bei Autos genauso wie bei Motorradfahrern. Schwankt meiner Meinung nach auch stark regional. In der Eifel gibt´s z.B. beliebte Ausflugsstrecken, wo sich die Raser dann stark häufen.

Erstere kann ich gezielt vermeiden, bin aber trotzdem von letzteren voll gefärdet. Viele Autofahrer weisen halt einen nicht unerheblichen Neid auf unsere Vorteile auf. Ricky wollte eine ganz andere Diskussion starten. Rickys haltung kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, er wollte eine ganz andere Diskussion starten. Da beide Situarionen doch recht unterschiedliche Ursprünge haben sollten sie auch nicht vermischt werden.

Die Motorradfahrer werden komicherweise immer also so eine verwogene Gilde dargestellt, wohingegen ein Rasender Autofahrer eben zum Allgemeinbild gehört. Aber die Mehrzahl der Unfälle, die von Motorradfahrern verursacht werden, enden nicht gerade mit lebensgefährlichen Verletzungen für Autofahrer. Nicht, daß ich die denkbefreiten Zweiradler nicht auch führerscheinlos sehen will.

Es ist ja nun völlig normal, daß der Verkehr am Ortsausgang beschleunigt, was wegen der Steigung nun eben etwas langsamer geht. Aber einige Kandidaten meinen nun, schon 300 Meter vor dem Ortsausgangsschild zum Überholen ansetzen zu müssen, damit sie bis oben auch vorbei sind. Immerhin ist die Steigung aber einige hundert Meter lang. Oben geht sie mit einer Keuzung (70 km/h)) fast in eine Ebene über, man sieht also von unten nicht, ob oben was kommt. Ich kenne eine Straße, die zwar ordentlich ausgebaut ist, aber am Ortsausgang deulich ansteigt.

Motorräder sind auch wegen ihres Lärms umstritten. Viele sind extra so konstruiert, dass sie besonders laut sind, weil die Fahrer Wert auf „Sound“ legen. Raser auf Motorrädern haben kaum Angst vor der Polizei: Die meisten Radarfallen fotografieren Temposünder nur von vorn, da haben Motorräder aber keine Nummernschilder.

Auch muß bedacht werden, daß selbst normalschnelle Motorräder manchmal als schneller wahrgenommen werden, weil sie laut drehend und eben (ihrer Schmalheit wegen) flink erscheinen. Sie wollen ja schließlich zum Spaß fahren. Zur selben Zeit aber fährt selbst der schnellste Autofahrer eben etwas gemächlicher. Ein Hauptproblem scheint mir aber zu sein, daß Motorradfahrer mit Vorliebe die Sonntage zur Ausfahrt nutzen.

Im Prinzip sind Bremswirkungen beim Wagen und Bike aber vergleichbar. Doch weil der Zweiradfahrer Vorder- und Hinterradbremse gut dosieren muss, um nicht zu stürzen, ist der Bremsweg bei Bikern mit wenig Praxis in jedem Fall länger. Wendig und ein kurzer Bremsweg. Dieses (Vor-)Urteil fällen viele Autolenker über Motorräder.

Auf weite Entfernung oder im Gegenverkehr ist es für Autofahrer durch die schmale Silhouette oft nicht zu erkennen, ob nun ein Kleinkraftrad oder eine schwere Maschine näher kommt. Die Geschwindigkeit von Bikern wird deshalb häufig unterschätzt. Deshalb: Lieber nicht mehr überholen, wenn auf der Gegenseite ein Motorrad anrückt. Autofahrer müssen sich im Frühling wieder an die zunehmende Präsenz der motorisierten Zweiräder gewöhnen.

Zum Schluss noch der Hinweis der Experten von TÜV SÜD: Biker sind häufig in Gruppen unterwegs. Wenn die Autofahrer, die sich bewußt versetzt an der Ampel aufstellen wenn sie von hinten ein Motorrad sich durchschlängeln sehen, mal ihr Gehirn einschalten würden statt nur daran zu denken, daß so ein blöder Motorradfahrer jetzt doch vor ihnen ist, dann würden sie realisieren, daß jedes vorgefahrene Motorrad den Stau verkürzt. Aber soweit reichts eben nicht ... Um ihre Ideallinie fahren zu können, sind Motorradler in Kurven häufig in der Nähe des Mittelstreifens unterwegs.

Gerade Vielfahrer reagieren oft auf die Fehler anderer, um Gefahrensitutationen abzuwenden... Außerdem: Wer so knapp überholt, wie Du beschrieben hast, braucht sich nicht zu wundern, wenns eng wird. Daedalus´ Fehleinschätzung ist ja fast schon vollständig thematisiert worden. Persönlich scheint mir das Manöver aber auch riskant, wobei man als Unbeteiligter leicht reden hat.

Also, haks einfach ab unter dem Kapitel "Erfahrung gesammelt" und ärger Dich nicht mehr. Meine Meinung: Wenn Du meinst, um einiges zu schnell eine Kolonne überholen zu müssen, darfst Dich nicht wundern, wenn Du im günstigsten Fall den FS abgibst und im schlechtesten den Löffel... Der Vorausfahrende braucht im normalfal nicht damit zu rechnen, überholt zu werden, wenn er sowieso schon an der Toleranzgrenze fährt.

Ich wollte hier ja keineswegs die Autofahrer an den Pranger stellen. "Aber die rasen doch!" ist aber keine Diskussionsgrundlage. Finde nur die Diskussionsrichtung, die Du einschlägst, sehr merkwürdig. Ich will Dir nicht unterstellen, dass Du die Autofahrer anprangern wolltest. Weil zum besseren Miteinander im Verkehr können ALLE beitragen, egal ob zu Fuß, mit 2 oder 4 Rädern, nicht nur die Autofahrer.

Fahrräder dagegen haben kein Motorgeräusch, benutzen die Handzeichen nicht immer und sehr oft kein Licht an, nichtmal im Dunkeln. Das mit der Wahrnehmung ist immer so eine Sache. Ich finde Motorräder gehen noch. Sie sind meist laut und haben Licht an. Meine Mutter hat auch mal einen Fahrradfahrer mitgenommen, aber glücklicherweise konnte man ihr nicht die geringste Schuld nachweisen, was mich schon gewundert hat, weil der Autofahrer normalerweise immer mit drinhängt.

Ob die Verrückten unter den Bikern die Mehrheit stellen oder nicht? Die fahren dann auf der Landstraße 160 statt 100 und in gefährlichen Kurven 90 statt 60, fahren dicht auf (obwohl sie ja angeblich so schlecht bremsen können...), überholen an den unmöglichsten Stellen, schneiden Kurven usw. Ich verstehe diese Leute nicht: Wenn etwas passiert, dann sind sie doch die Schwächeren, oder?

Hier geht es um ein 3,4km langes Straßenstück ohne Ortsdurchfahrt. Die Verkehrsdichte, die im Film zu sehen ist, ist schon erschreckend. In einer Studie der renommierten Institute CE Delft, HINFRAS und Fraunhofer ISI von 2008/2011 sind motorisierte Zweiräder der Spitzenreiter und damit teuerstes Verkehrsmittel für die Gesellschaft. Kostentreiber sind vor allem die Unfälle: Schäden, Rettung, Krankenhausaufenthalte etc. Aber auch in Sachen Lärmkosten sind Motorräder einsame Spitze. Diese Grafik richtet sich speziell an jene Menschen, die das Motorrad auf öffentlichen Straßen als Sportgerät mißbrauchen und dabei diese Kosten und Lärm produzieren.

Am Wochenende sind bundesweit mehrere Motorradfahrer ums Leben gekommen. Mindestens fünf Menschen sind am Wochenende bei Unfällen mit Motorrädern ums Leben gekommen. Berlin dpa/taz | Bei Unfällen sind am Wochenende bundesweit mehrere Motorradfahrer ums Leben gekommen. Wegen der fast schon sommerlichen Temperaturen waren besonders viele Biker unterwegs.

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