Die schönsten Radtouren auf Mallorca entdecken

Mallorca mit Radtouren entdecken - so wird dein Aktivurlaub auf der beliebten Balearen Insel wunderbar abwechslungsreich und vielseitig. Nebenbei entdeckst du im Fahrrad-Sattel die ganze Schönheit der Natur auf der Insel. Im angenehmen mediterranen Klima gelangst du von bewaldeten Küstenabschnitten zu langen Sandstränden oder versteckten Buchten und genießt immer wieder fantastische Ausblicke aufs glitzernde Mittelmeer. Bei Genusstouren durchs flache Binnenland radelst du durch Pinien- und Orangenhaine sowie zwischen Olivenbäumen. Das Ziel passionierter Mountainbiker ist natürlich das wildromantische Tramuntana-Gebirge.

Herrliche Landschaften, ein mildes Klima vor allem im Frühling und Herbst, eine hervorragende Infrastruktur, ein spezialisiertes Angebot und eine große Vielfalt an Strecken, die etwas für jedes Level zu bieten haben: Radfahren auf Mallorca bietet ideale Bedingungen und unvergessliche Erlebnisse. Natürlich ist das mittlerweile schon lange kein Geheimtipp mehr, aber das hat durchaus seine Vorteile: Man hat sich nämlich auf der Insel in den letzten Jahren immer mehr auf den Radtourismus eingestellt und die Straßen und Wege werden immer weiter ausgebaut und verbessert, nicht zuletzt auch, was die Ausschilderung trifft. So wird das Angebot an Radtouren auf Mallorca größer und gleichzeitig der Verkehr entlastet.

Die beste Reisezeit für Radtouren auf Mallorca

Von März bis Mai blüht die Insel auf und zeigt sich von ihrer lieblichsten Seite. Das Wetter ist bei Temperaturen um die 20 Grad beständig und warm und im Schnitt gibt es nur fünf Regentage pro Monat. Nach den heißen Sommermonaten kehrt ab Mitte September wieder etwas mehr Ruhe auf der Insel ein und auch die Temperaturen eignen sich nach dem Hochsommer besser für Biketouren über Mallorca. Selbst im Winter kannst du tolle Radtouren auf Mallorca unternehmen. Erlebe bei durchaus akzeptablen Temperaturen um die 15 Grad die ungewohnt verträumte Stimmung auf der Insel.

Für ideales Radfahrerwetter sollte man die Wintermonate lieber auslassen, da es in dieser Zeit relativ viel regnet. Profi-Teams nutzen aber durchaus auch die Wintermonate zum Radtraining auf Mallorca. Der Sommer hingegen ist in der Regel zum Fahrradfahren auf Mallorca zu heiß, aber eine kleinere, leichte Tour könnte man auch gut im Sommer planen. Ideale Reisezeit für eine Radreise nach Mallorca ist zwischen Herbst und dem späten Frühjahr. Ihr entflieht dem nasskalten deutschen Wetter und genießt zu dieser Zeit das herrlich milde Klima der Mittelmeerinsel, das perfekt für Radtouren geeignet ist. Zur Zeit der Mandelblüte ab Ende Januar präsentiert sich Mallorca von seiner schönsten Seite.

Radfahren auf Mallorca: Tipps und Hinweise

Auf Mallorca gibt es zahlreiche Verleih-Stationen für Fahrräder, so dass du nicht unbedingt dein eigenes Rad mitbringen musst. Möchtest du in deinem Aktivurlaub auf Mallorca sehr viele Radtouren unternehmen oder auf deinem eigenen Bike für Wettkämpfe trainieren, kann es auch sinnvoll sein, dein eigenes Rad mitzubringen. Die Transport-Kosten bewegen sich dabei je nach Fluggesellschaft zwischen 50 und 120 Euro. In jedem Fall gut zu wissen: Auf Mallorca besteht für Radfahrer Helmpflicht.

Fahrräder müssen als Sportausrüstung oder Sondergepäck unbedingt bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. Die Gebühren liegen bei Flügen innerhalb Europas um 50 Euro. Die Fristen sind bei den Airlines unterschiedlich, sodass Ihr Euch unbedingt bei Buchung erkundigen sollten, bis zu welchem Termin Euer Drahtesel als Sport- oder Sondergepäck gemeldet werden muss. Am einfachsten ist es natürlich, wenn Ihr das Rad direkt bei Buchung anmeldet. Oftmals gibt es bestimmte Gewichts- oder Größenvorgaben, die beachtet werden müssen. Das Lenkrad muss parallel zum Reifen stehen, die Pedale werden zum Transport nach innen gedreht. Nun lasst Ihr noch die Luft aus den Reifen und verpackt das Fahrrad in eine Fahrradtasche* oder einen entsprechenden Karton und los geht es! Bedenkt, dass das Rad nach Eurer Ankunft auf Mallorca in die Unterkunft transportiert werden muss.

Wer nicht mit seinem eigenem Rad auf die Insel reisen möchte, kann sich vor Ort unkompliziert ein Fahrrad ausleihen. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern, bei denen Gelegenheitsradler ebenso wie Mountainbiker ein passendes Modell finden. Wenn Ihr eine spezielle Marke oder ein besonderes Rad bevorzugt, reserviert Ihr idealerweise vor Reiseantritt.

Nach Sonnenuntergang muss die Fahrradbeleuchtung eingeschaltet werden, in dieser Zeit ist auch reflektierende Kleidung vorgeschrieben. Gerade wenn Ihr zu einer längeren Tour aufbrecht, gehören auf jeden Fall eine Jacke und ein Regenschutz ins Gepäck. Sonnenschutzcreme, eine Kopfbedeckung und eine geeignete Sonnenbrille sind ebenfalls wichtige Begleiter.

Radrouten für jeden Geschmack

Träumst du von leichten Radtouren auf Mallorca, anspruchsvollen Biketouren auf Mallorca oder willst du ausgedehnte Rennradtouren unternehmen? Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Insel mit dem Rad zu entdecken. Nicht umsonst kommen viele Profiradler jährlich zum Trainieren auf die Insel. Doch auch für Hobbyradfahrer bietet Mallorca ideale Voraussetzungen. Ob mit Rennrad, Mountainbike oder Trekking- und Tourenrad, es gibt Touren und Strecken aller Schwierigkeitsgrade quer über die ganze Insel.

Die Insel bietet mit einem ausgezeichnet ausgeschilderten Radwegenetz von 1.250 Kilometern Länge beste Bedingungen für einen gelungenen Aufenthalt. Mehr als die Hälfte der Wege befinden sich auf Nebenstraßen, so dass Ihr die Insel abseits des Verkehrs erkunden könnt. Wenn Ihr einmal von Osten nach Westen radelt, misst die längste Strecke 96 Kilometer, von Norden nach Süden müsst Ihr 76 Kilometer weit strampeln. Ihr wollt zwischendurch eine Erholungspause am Strand einlegen?

Besonders malerisch sind die Radtouren entlang der Küste im Osten und Süden der Insel, aber auch das friedliche Landesinnere lässt sich hervorragend per Rad erkunden. Auf der Insel ist man auf den zunehmenden Fahrradtourismus eingestellt. Es gibt ein gut ausgebautes Straßen- und Radwegenetz mit guter Beschilderung, das weiterhin ausgebaut wird. Viele Reiseveranstalter bieten direkte Radsportferien oder Touren an. Anfänger und Untrainierte finden die passenden Strecken besonders in Mallorcas großer Ebene oder entlang der Südostküste sowie an as Küste.

Leichte Radtouren auf Mallorca

Zu den absolut familientauglichen Radtouren gehört die 10 Kilometer lange Strecke von Palma de Mallorca nach Can Pastilla. Ein wunderbar an der Küste gelegener Radweg führt auf einer Länge von rund zehn Kilometern von der Uferpromenade in Palma de Mallorca bis nach Can Pastilla. Für Einsteiger oder Familien mit Kindern ist diese Tour bestens geeignet und kann in rund einer Stunde hervorragend bewältigt werden.

Mit einer Länge von 30 Kilometern ist die Tour von Alcudia rund um den Albufera Park ebenfalls für Anfänger und Einsteiger geeignet. Zwischendurch sorgt ein Besuch des wunderbaren Parks für Abwechslung. Ihr startet am Passeig de Maritim am Hafen von Alcudia und radelt in Richtung Can Picafort. Nach dem Lago de Esperanza geht es rechts in Richtung Sa Pobla. Nach dem Abbiegen passiert hier herrliche Schilfwege, die euch direkt in den Park hineinführen. Auf einer Länge von vier Kilometern begegnet Ihr zahlreichen verschiedenen Vogelarten und habt Gelegenheit, Euch im Besucherzentrum des Parks genauer zu informieren. Danach radelt Ihr auf der Küstenstraße zurück nach Alcudia.

Perfekt zum Einstieg ist die 40 Kilometer lange Strecke, die von Cala Millor über Sant Llorenc über Manacor zurück nach Cala Millor führt. Der Weg führt über kleine hüglige Straßen, insgesamt sind 440 Höhenmeter zu überwinden.

Im Osten Mallorcas befindet sich einer der schönsten Naturparks der Insel: der Parc Natural de s’ Albufera de Mallorca. Es handelt sich um ein 1.650 ha großes Feuchtgebiet, das die größte Artenvielfalt der Insel beherbergt. Insbesondere Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Unterwegs kann man immer wieder anhalten und das Fahrrad abstellen, um Vögel und andere Tiere zu beobachten. Es bietet sich auch an, einige Teile zu Fuß zu erkunden. Bei trockenem Wetter sind die Wege gut mit einem normalen Straßenrad befahrbar, wenn es geregnet hat, sollte man sich fürs Mountainbike entscheiden. Am besten bringt man viel Zeit mit, um diesen Park in vollen Zügen zu genießen.

Ein Klassiker unter den leichten Radtouren auf Mallorca. Immer am Meer entlang führt ein 14 km langer gut ausgeschilderter Radweg in perfektem Zustand von Playa de Palma in die Hauptstadt Palma. Der Weg ist vollkommen flach und bietet eine wunderschöne Aussicht aufs Meer.

Von Palma aus findet man viele schöne, flache Touren ins malerische Inland von Mallorca mit weiten Strecken durch schöne Kulturlandschaften und einigen kleinen Anstiegen wie dem zum Tafelberg Puig de Randa, der einen herrlichen Ausblick über große Teile der Insel ermöglicht.

Anspruchsvollere Touren für trainierte Radfahrer

Mit dem Mountainbike so richtig ins Schwitzen kommen - das kannst du auf der 14 Kilometer langen Bergstraße nach Sa Calobra.

Ein Highlight unter den knackigen Rennradtouren auf Mallorca ist 60 Kilometer lange Strecke von Alcudia bis zum Cap Formentor und zurück. Es gilt, diverse steile Anstiege zu bewältigen - und das mit atemberaubenden Ausblicken auf die felsige Küste.

Ebenfalls von Cala Millor aus startet die etwa 71 Kilometer lange Strecke bis Arenal. Hier ist also schon etwas mehr Kondition gefragt. Wer mag, besichtigt unterwegs bei Porto Christo die Coves del Drach. Danach geht es weiter über Felantix und Porrerres bis nach Palma.

Mit dem Mountain- oder Rennrad und einer sehr guten Kondition geht es in die Serra de Tramuntana. Ihr fahrt von Port d’Andratx aus über den Coll de sa Gramila bis in das Örtchen Banyalbufar. Von hier aus bietet sich einer herrliche Aussicht aufs Meer. Weiter geht es über den Coll de Clarte bis nach Deia über Soller bis zum Kloster Lluc auf dem Puig Major. Die Strecke über Serpentinen auf den höchsten Berg der Insel ist sehr anstrengend, dafür wird es aber bergab umso leichter.

Eine der schönsten Radtouren auf Mallorca führt auf den 542 m hohen Puig de Randa. Da er die einzige größere Erhebung in seiner unmittelbaren Umgebung ist und er sich ungefähr im Zentrum der Insel befindet, bietet dieser Tafelberg eine spektakuläre Aussicht auf große Teile von Mallorca. Man kann ihn gut von verschiedenen Orten der Insel aus mit dem Fahrrad ansteuern, allerdings ist die Strecke von Playa de Palma aus ein bisschen kürzer, als wenn man von der Ost- oder Nordostküste kommt. Sie gehört daher zu den Klassikern unter den Mallorca-Radtouren ab Palma. Diese schöne Strecke führt durch das landschaftlich geprägte Inland von Mallorca, vorbei an Llucmajor.

Im Westen der Insel finden wir wie gesagt einige sehr schöne Passagen zum Radfahren auf Mallorca, die ideal für Radfahrer in einem guten Trainingszustand sind, ohne jedoch Experten zu sein. Die kleine Halbinsel im Osten von Mallorca, die vom Cap de Cala Figuera gekrönt wird (nicht zu verwechseln mit Cala Figuera im Süden der Insel), eignet sich perfekt für eine Rundtour immer in Meeresnähe, auf der verschiedene himmlische Calas (je nach Jahreszeit) zu einem Bad einladen. Als Ausgangspunkt kann man Magaluf nehmen, von dort aus zum Cap de Cala Figuera und schließlich nach Santa Ponça. Die Rückfahrt kann man durch das Inland machen. Diese Tour ist ideal, wenn man auf Mallorca Radtouren sucht, die als mittelschwer eingestuft werden.

Die Via Verde: Radfahren auf stillgelegten Bahnstrecken

Durch den Nordosten Mallorcas schlängelt sich auf fast 30 Kilometern die Via Verde, die zu den Besonderheiten unter den Radwegen auf der Baleareninsel gehört. Als Via Verde werden in Spanien stillgelegte Bahnstrecken bezeichnet, die begrünt und als Wander- oder Radwege umgewidmet wurden. Die „Grüne Straße“ ist insgesamt relativ eben und deshalb auch für wenig geübte Fahrradfahrer geeignet. Die Via Verde kann in beiden Richtungen befahren werden. Gute Ausgangspunkte sind die Bahnhöfe von Artà und Manacor, wo Ihr auch Fahrräder leihen könnt. Wer nicht die gesamte Strecke radeln möchte, kann in Sant Llorenc, Son Carrio oder Son Servera beginnen. Ausdauernde Radfahrer schaffen problemlos Hin- und Rückweg an einem Tag. Am besten packt Ihr auf der Tour genügend Wasser* ein, denn Restaurants gibt es auf dem Radweg, der durchgängig wenig Schatten bietet, nur in den umliegenden Ortschaften.

Radtouren-Etappen einer organisierten Radreise auf Mallorca

Wer es bequemer mag, kann auch an einer organisierten Radreise teilnehmen. Hier ein Beispiel für eine mögliche Etappenplanung:

  1. Tag: Playa de Palma - Colònia Sant Jordi, ca. Begrüßung und Toureninformation. Die Etappe der Radreise Mallorca führt nahe der Küste nach Capocorp Vell, dem Reich der Zyklopen (Reste der Ureinwohnerbehausungen). Typische Windräder säumen den Weg zu den Salinenfeldern von Llevant mit den rosa-weiß schimmernden Salzseen.
  2. Tag: Colònia Sant Jordi - Porto Cristo/Umgebung, ca. Über Ses Salines zu einem botanischen Garten. Besuch der malerischen Bucht bei Cala Santanyi. Durch kleine Fischerdörfer zur berühmten Naturbrücke „Es Pontas“. Bei Porto Cristo liegen die Drachenhöhlen mit bizarren Bildern und Formen.
  3. Tag: Porto Cristo/Umgebung - C’an Picafort, ca. Wir radeln über das verschlafene Dorf Son Carrio nach Manacor. Hier fertigen Fabriken die berühmten Majoricas-Kunstperlen. In zahlreichen Läden werden Souvenirs und Gebrauchsgegenstände aus handgefertigter Keramik angeboten. Über Petra (hier ist ein typisch „Mallorquinischer Mittags-Snack“ für Sie vorbereitet) und Santa Margalida durch eine der bezauberndsten Landschaften der Insel nach C’an Picafort.
  4. Tag: Ausflug Port de Pollenca/Alcúdia, ca. Einmal nicht die Koffer packen. Sie bleiben für eine weitere Nacht in C’an Picafort. Die Radtour führt über einen Vogelpark (S’Albufera-Naturschutzgebiet) bis in die Bucht von Pollenca (römischer Hafen).
  5. Tag: C’an Picafort - Port de Sóller, ca. Ins Landesinnere über Muro und Inca zur Gebirgslandschaft der Sierra de Tramuntana. Bustransfer zum Kloster Lluc (Besichtigung möglich) und weiter auf 1200 m Seehöhe, vorbei an den großen Stauseen, dem Wasserreservoir Mallorcas. Die Abfahrt per Rad führt nach Fornalutx („schönstes Dorf Spaniens“); meist genießen Sie dort in einem gemütlichen Terrassenlokal ein ausgezeichnetes Paella-Menü (inklusive).
  6. Tag: Port de Sóller - Playa de Palma, ca. Atemberaubende Ausblicke über das Meer eröffnet nochmals die letzte Radetappe. Vorbei an den pittoresken Dörfern Deia und Valldemossa geht’s entlang der schroffen Westküste mit seiner faszinierenden Landschaft Richtung Palma.

Weitere lohnenswerte Ziele für Radfahrer

Die markante Landspitze, die den nördlichsten Punkt der Insel bildet und 188 m über dem Meer hervorragt, ist wohl der berühmteste Aussichtspunkt der Insel. So berühmt, dass die Anfahrt im Sommer für Autos sogar ganz gesperrt wird. Mit dem Fahrrad kannst du jedoch jederzeit die Anfahrt wagen. Auch das geht natürlich von verschiedenen Punkten aus, die Radtour Alcúdia-Cap Formentor beispielsweise ist ein Klassiker. Aber man kann auch in Can Picafort starten, wodurch die Tour etwas länger wird. So bekommt man einen sehr kompletten Eindruck der Nordostküste Mallorcas und kommt auch am Naturpark der Albufera vorbei. Man sieht hierbei, wie die Landschaft nach und nach immer steiler und schroffer wird. Die Klippen auf der Formentor-Halbinsel sind teilweise bis zu 300 m hoch.

Die Serra de Tramuntana ist das Eldorado für Mountainbiker und erfahrene Rennradfahrer. Herausfordernde Anstiege und rasante, teilweise risikoreiche Abfahrten sorgen dafür, dass dieses Gebiet nichts für Anfänger ist. Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Naturparadies mit dem Fahrrad zu erleben. Ein Klassiker ist die komplette Durchquerung der Bergkette von Nordost nach Südwest oder umgekehrt, zum Beispiel von Port d’Andratx bis nach Alcúdia oder Playa de Muro, vorbei an schönen Bergdörfern wie Galilea, Deià oder Orient und mit immer wieder herausfordernden Anstiegen zu kleinen Gipfeln.

Eine ebenfalls äußerst beliebte Alternative zu dieser Route hat denselben Ausgangs- und Endpunkt, führt jedoch immer an der Küste entlang und bietet daher spektakuläre Ausblicke aufs Meer.

Radfahren rund um Santanyi

Vom Clubgelände geht es ein kleines Stück entlang der Hauptstraße bis zum Kreisel. Schön rechts halten und dann in die erste Schotterstraße rechts einbiegen. Jetzt folgst du der beschilderten Fahrradroute Ruta 3. Der Schotterweg führt entlang pittoresker Steinmauern vorbei an blühenden Wiesen und kleinen verlassenen Steinhäusern. In Portopetro ist erst einmal genug gestrampelt und es winkt die erste Pause. Nach Kaffee oder Eis geht es weiter auf der Ruta 3 - gleich mit einem kurzen Anstieg hinter der Bucht. Danach geht es angenehm geradeaus bis zu einer kleinen Badebucht in Monadrago im gleichnamigen Parc Natural.

Hinter dem Strandrestaurant findest du danach den Weg zurück zur Ruta 3. Dafür musst du dein Rad kurz über einen steilen Weg hinauf zum Fahrradweg schieben. Santanyi ist ein entzückender kleiner Ort mit engen Gassen, hübschen Cafés und Restaurants und der imposanten Kirche Sant Andreu. Hier findest du bestimmt schnell ein Lokal fürs Mittagessen und auch Zeit für einen Bummel durch die kleinen Läden solltest du dir nehmen. Für den Rückweg folgst du ein Stück der Hauptstraße Richtung Mondrago, um dann vor der Tankstelle rechts in einen Schotterweg einzubiegen. Folge dem Cami de a Teulera, bis dieser wieder auf die Ruta 3 trifft.

Fazit

Die wunderbare Landschaft und ein ausgezeichnetes Radwegenetz macht Mallorca zu einem Eldorado für Radsportler. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die Insel mit dem Rad zu entdecken. Herrliche Landschaften, ein mildes Klima vor allem im Frühling und Herbst, eine hervorragende Infrastruktur, ein spezialisiertes Angebot und eine große Vielfalt an Strecken, die etwas für jedes Level zu bieten haben: Radfahren auf Mallorca bietet ideale Bedingungen und unvergessliche Erlebnisse.

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