Die zuverlässigsten Motorräder des Jahres: Eine umfassende Liste

Die Wahl zum Motorrad des Jahres 2024 ist gefallen. Leserinnen und Leser haben bei der MOTORRAD Leserwahl 2024 abgestimmt und ihre Favoriten in zwölf verschiedenen Kategorien gewählt. Rund 50.000 Leser und Leserinnen nahmen teil und stimmten in 12 Kategorien über ihre Favoriten ab. Hier erfahren Sie, welche Modelle sich durchsetzen konnten und welche Motorräder in den Dauertests von MOTORRAD besonders gut abgeschnitten haben.

Die MOTORRAD Leserwahl 2024: Die Favoriten der Community

Bei der MOTORRAD-Leserwahl zum Motorrad des Jahres geht's immer ums Träumen, nicht ums Zahlen. Insgesamt standen 274 Modelle zur Auswahl. Die Einschätzung der Teilnehmer wird maßgeblich von der aktuellen Modellpolitik und den technischen Fortschritten geprägt.

Top-Platzierungen nach Kategorien

Im Folgenden werden die Top 5 jeder Kategorie aufgelistet, um einen umfassenden Überblick über die beliebtesten Motorräder des Jahres zu geben:

  • Tourer/Sporttourer:
    • BMW R 1250 RS
    • Moto Guzzi V 100 Mandello/S
    • KTM 1290 Super Duke GT
    • BMW R 1250 RT
    • Ducati Supersport 950/S
  • Sportler:
    • BMW M 1000 RR
    • Ducati Panigale V4/S/SP 2 30th Anniversary 916
    • Ducati Panigale V4 R
    • Triumph Speed Triple 1200 RR
    • BMW S 1000 RR
  • Chopper/Cruiser:
    • Triumph Rocket 3 R/GT
    • Ducati Diavel V4
    • BMW R 18/Classic
    • Harley-Davidson Fat Boy
    • Triumph Bonneville Bobber
  • Enduros/Supermotos:
    • Ducati DesertX/Rally
    • Ducati Hypermotard 950/RVE/SP
    • Yamaha Ténéré 700/World Rally
    • Honda CRF 1100 L Africa Twin
    • BMW F 900 GS/Adventure
  • Adventure Touring:
    • BMW R 1300 GS
    • Ducati Multistrada V4/S/Grand Tour
    • Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports
    • Moto Guzzi Stelvio
    • Moto Guzzi V85 TT/TT Travel
  • Crossover:
    • BMW M 1000 XR
    • Ducati Multistrada V4 Pikes Peak
    • Ducati Multistrada V4 RS
    • BMW S 1000 XR
    • KTM 890 SMT
  • Naked Bikes:
    • KTM 990 Duke
    • Triumph Street Triple 765
    • Ducati Streetfighter V2
    • Yamaha MT-09
    • Kawasaki Z 900
  • Power Nakeds:
    • BMW M 1000 R
    • KTM 1290 Super Duke R Evo
    • BMW R 1250 R
    • Ducati Streetfighter V4/S/SP 2
    • Triumph Speed Triple 1200 RS
  • Modern Classics:
    • Kawasaki Z 900 RS/SE
    • BMW R 12 nineT
    • MV Agusta Superveloce 800
    • Triumph Thruxton Final Edition
    • Triumph Speed Twin 1200
  • Einsteiger-Bikes:
    • KTM 390 Duke
    • Honda CB 500 Hornet/CBR 500 R
    • Aprilia RS 457
    • Triumph Scrambler/Speed 400
    • Honda NX 500
  • 125er:
    • KTM 125 Duke
    • Aprilia RS 125/GP Replica
    • Honda Monkey 125
    • Honda CB 125 R
    • Fantic Caballero 125 Rally
  • Roller:
    • Vespa GTS 125/300
    • Yamaha TMax Tech Max
    • BMW CE 04
    • Italjet Dragster 200
    • Honda ADV 350

Innovation Award für Wasserstoff-Kawasaki

Die MOTORRAD-Redaktion vergibt im Rahmen der Leserwahl zum 5. Mal diese Auszeichnung. 2024 geht sie an Kawasaki für das Projekt Ninja H2 HySE, einen Kawasaki-Prototyp, der mit einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor fährt.

Die zuverlässigsten Motorräder laut Dauertest

Im Dauertest über 50.000 Kilometer nimmt der Motor einen hohen Stellenwert ein. Nach 50.000 Kilometern nimmt MOTORRAD den Antrieb komplett auseinander, vermisst jedes Bauteil und analysiert Baugruppen.

Die besten Motoren im Dauertest bei MOTORRAD

Hier sind die Top-Motoren, die im Dauertest von MOTORRAD am besten abgeschnitten haben:

  1. Kawasaki ZZR 1400 (Modelljahr 2006): Seit 2008 mit 28 von 30 Punkten auf Platz 1.
  2. BMW S 1000 RR (Modelljahr 2020): Ebenfalls mit 28 von 30 Punkten.
  3. Yamaha Ténéré 700 (Modelljahr 2019): Mit 27 von 30 Punkten.
  4. Suzuki V-Strom 1000 (Modelljahr 2015): Ebenfalls mit 27 von 30 Punkten.
  5. Honda CBR 1000 RR Fireblade (SC77, Modelljahr 2018): Auch hier 27 von 30 Punkten.

Die schlechtesten Motoren im Dauertest von MOTORRAD

Hier die 3 Motoren aus dem Dauertest von MOTORRAD, die die niedrigste Punktzahl bekamen:

  1. Triumph Thruxton R (Modelljahr 2016): 21 Punkte in der Motorenwertung.
  2. BMW S 1000 RR (Modelljahr 2010): 20 Punkte in der Motorenwertung.
  3. BMW R 1200 GS LC (Modelljahr 2013): 15 Punkte in der Motorenwertung.

Markenverlässlichkeit: Die Top-Platzierungen

Von allen Motorradmarken sollen die japanischen Marken die zuverlässigsten sein. Das liegt daran, dass dort die Technologie viel weiterentwickelt ist als in anderen Ländern.

Top-10 der zuverlässigsten Motorradmarken

  1. Honda
  2. Yamaha
  3. Suzuki
  4. Kawasaki
  5. BMW
  6. Harley-Davidson
  7. KTM
  8. Triumph
  9. Ducati
  10. Aprilia

Honda hat sich im Test öfters als beste herausgestellt und auch Motorradfahrer sind von Honda begeistert. Deshalb steht diese japanische Maschine jetzt auch auf Platz 1. Die Plätze 1 bis 3 tauschen untereinander öfters mal.

Weitere Faktoren, die die Zuverlässigkeit beeinflussen

Nicht nur die Technik sagt etwas über die Verlässlichkeit eines Motorrads aus. Natürlich hängt dies auch von der Verwendung und der regelmäßigen Wartung ab. Es kann manchmal einen Unterschied machen, ob man selber an seinem Motorrad bastelt oder dies einem erfahrenen Mechaniker überlässt.

Die besten Gebrauchtmotorräder unter 2000€

Für alle, die ein zuverlässiges und günstiges Motorrad suchen, hier eine Liste der Top 5 Gebrauchtmotorräder unter 2000€:

  1. Suzuki SV 650: Ein rassiger, aber alltagstauglicher Sportmotorrad mit japanischer Qualität.
  2. Yamaha FZS 600 Fazer: Ein Universaltalent mit breitem Einsatzbereich.
  3. Honda CBR 600 F: Der perfekte Sport-Allrounder mit Honda-typischer Zuverlässigkeit.
  4. Kawasaki ZR-7/ZR-7S: Ein unzerstörbares Aggregat mit Big Bike-Feeling.
  5. Suzuki XF 650 Freewind: Ein zuverlässiger Begleiter mit ausgewachsener Ergonomie.

Weitere Motorradtypen im Überblick

Dazu kommt eine große Typenvielfalt bei Motorrädern für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten, Fahrstile und Vorlieben. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter Begriffen wie Café Racer, Naked Bike oder Enduro? Die gängigsten Typen wollen wir Ihnen kurz vorstellen, wobei das in der Praxis bei vielen Maschinen nie ganz eindeutig abgrenzbar ist.

  • Allrounder: Fahrspaß wird bei ihnen kombiniert mit Zuverlässigkeit und Sicherheit. Sie eignen sich für die Stadt ebenso wie für Überland-Fahrten.
  • Naked Bikes: Bei den Naked Bikes gibt es nichts außer dem absolut notwendigen, was ein Motorrad braucht.
  • Café Racer: Heutzutage ist der Begriff Café Racer eher zum Marketing-Begriff mutiert. Schließlich bauen Motorradhersteller Modelle und Serien, die sie von vornherein als Café Racer bezeichnen.
  • Tourer: Tourer sind die Limousinen unter den Motorrädern, bei denen es um das Reisen auf Langstrecken und einen hohen Komfort geht.
  • Adventure: Die entspannte aufrechte Sitzposition, üppige Ausstattung und riesige Auswahl zeichnen dieses Motorradsegment aus.

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