Drehmoment-Vergleich bei Harley-Davidson Motorrädern

Harley-Davidson hat für das Modelljahr 2025 seine Cruiser-Reihe umfassend überarbeitet. Die bedeutendste Neuerung: Der Milwaukee-Eight 117 Motor ersetzt in den meisten Modellen den bisherigen 114er. Lediglich die Softail Standard und die Sport Glide behalten den Milwaukee-Eight 107 Motor, und die Fat Bob 114 bleibt mit dem 114er-Motor im Programm.

Der Milwaukee-Eight 117 Motor

Der Milwaukee-Eight 117, der 2025 in den meisten Cruiser-Modellen von Harley-Davidson eingesetzt wird, wurde technisch überarbeitet. Neue Zylinderköpfe mit ovalen Einlasskanälen und ein Aluminium-Ansaugkrümmer verbessern die Luftzufuhr und erhöhen die Effizienz. Ein angepasstes Kühlsystem leitet Öl durch Zylinderkopfkühlkanäle, was die Temperaturstabilität erhöht, besonders bei langsamer Fahrt oder hohen Außentemperaturen. Der ansonsten nach wie vor luftgekühlte V2-Motor liefert ein maximales Drehmoment von 173 Nm, abhängig vom jeweiligen Modell.

Die Ansaugsysteme und Abgasanlagen wurden ebenfalls Euro-5+-konform modifiziert, angeblich bleibt der typische Harley-Davidson-Sound trotzdem erhalten.

Neuigkeiten im Harley-Davidson-Modelljahrgang Cruiser 2025:

Street Bob 117

Die wichtigste Nachricht zur Harley-Davidson Street Bob lautet: Sie bekommt noch mehr Hubraum. Das Upgrade auf den 117er-Motor liefert Drehmoment von 156 Nm bei 2.750/min. Das Bike wiegt leer 297 kg und hat eine Sitzhöhe von 680 mm. Ab Werk steht die neue Street Bob auf Gussfelgen, gegen Aufpreis auf Speichenrädern. Ebenso gegen Aufpreis in 5 Farben zu haben. Preis: ab 17.500 Euro.

Heritage Classic 117

Wie die Street Bob bekommt die Heritage Classic das Update auf den 117er-Motor mit 156 Nm Drehmoment bei einem Leergewicht von 330 kg. Die Sitzhöhe beträgt 680 mm. Wählbar in 5 Farben und ebenfalls mit schlauchlosen Kreuzspeichenrädern. Preis: ab 27.370 Euro.

Fat Boy 117

Die Fat Boy bleibt ein ikonisches Modell mit markantem Auftritt und breiten Reifen. Ausgestattet mit dem 117er-Motor und einem Drehmoment von 168 Nm bei 3.000/min. Das Leergewicht liegt bei 317 kg, die Sitzhöhe bei 675 mm. Zu haben in 4 verschiedenen Lacken gegen Aufpreis. Preis: ab 26.770 Euro.

Breakout 117

Die Breakout präsentiert sich im klassischen Chopper-Stil. Mit dem neuen 117er-Motor erreicht sie ein Drehmoment von 168 Nm bei 3.000/min. Das Motorrad wiegt leer 294 kg und hat eine Sitzhöhe von 665 mm. Zu haben in 5 Farben. Preis: ab 29.530 Euro.

Low Rider S

Die Low Rider S richtet sich an Performance-orientierte Fahrer. Der neue 117-HO-Motor (High Output) liefert ein Drehmoment von 169 Nm bei 3.500/min und, deutlich imposanter: 116 PS Spitzenleistung bei 5.020 Touren. Mit einem Leergewicht von 308 kg und einer Sitzhöhe von 690 mm. 5 Farben stehen zur Wahl. Preis: ab 23.190 Euro.

Low Rider ST

Die Low Rider ST kombiniert Tourentauglichkeit mit ansatzweise sportlicher Performance. Angetrieben vom 117-HO-Motor (High Output), hat sie 116 PS bei 5.030/min sowie ein Drehmoment von 169 Nm bei 3.500/min. Das Leergewicht beträgt 327 kg, die Sitzhöhe liegt bei 720 mm. 5 Lackfarben und ein schwarzer Antrieb stehen gegen Aufpreis zur Option.

Die Entwicklung der Harley-Davidson Motoren

Der berühmte V2 ist über Jahrzehnte das Erkennungszeichen des Harley-Motors. Nach wenigen Jahren als Einzylinder, gibt es schon seit dem Jahr 1909 nur noch diese Zylinderanordnung. Die beiden aktuellen Motoren sind der Milwaukee-Eight in den Softails, Tourern und Trikes und der Revolution Max in den beiden Pan America Modellen.

Revolution Max

Mit diesem Motor schlägt Harley-Davidson ein neues Kapitel der legendären V-Twins auf. Er dient als mittragendes Fahrwerkselement, das einen herkömmlichen Rahmen überflüssig macht. Dadurch wird das Gesamtgewicht der Maschine erheblich reduziert, der Schwerpunkt liegt niedrig und das Handling optimiert. All dies zusammen bringt eine hervorragende Beschleunigung aus dem Stand und ordentlich Power bei hohen Drehzahlen.

Der Motor löst damit nach fast 20 Jahren den Twin Cam Motor ab, von dem er sich durch seine Vierventiltechnik und besseres Ansprechverhalten aus dem Drehzahlkeller merklich unterscheidet. Die Vierventil-Zylinderköpfe pro Zylinder ermöglichen einen erhöhten Gasdurchsatz von 50% mehr als die vorherigen Zweiventil-Köpfe.

Mit nur einer kettengetriebenen Nockenwelle fällt der Ventilantrieb des Milwaukee-Eight leichter, leiser und einfacher aus als bei dem Twin Cam Motor. 75% der Schwingungen erster Ordnung werden durch eine stirnradgetriebene interne Ausgleichswelle ausgeglichen und sorgen so für erhöhten Fahrkomfort für Fahrer und Beifahrer. Der klassische Charakter einer sanft schüttelnden Harley V2 bleibt dabei erhalten. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt die Gummilagerung für ein sanftes Schwingungsverhalten. Es sind aktuell Versionen in 107, 114 und 117 Cubic Inch erhältlich.

Der neue Motor unterschreitet die weltweit verschärften Geräuschgrenzwerten, zugleich kommt der satte Auspuffklang besser als je zuvor zur Geltung.

Für die typische Zündfolge eines Harley-Davidson Big Twins wurde dem Milwaukee-Eight wieder ein Zylinderwinkel von 45 Grad verpasst und beide Pleuel laufen auf den gleichen Hubzapfen. Das Zusammenspiel sorgt für den berühmten „Potato, Potato“ Sound.

Revolution Motor

Der wassergekühlte Revolution Motor hat mit einem klassischen Harley-Davidson Motor, bis auf die langhubige Auslegung und den 45 Grad Zylinderwinkler nicht viel gemein. Der Motor leistet von 117PS mit 1130ccm bis 124 PS mit 1250ccm. Der Motor wurde in Zusammenarbeit mit Porsche auf Basis des Renntriebwerkes der VR1000 entwickelt.

Evolution Sportster Motor

Dieser Motor ist heute die Basis aller Modelle der Sportster-Familie, auch fast alle Buell Modelle werden von leistungsgesteigerten, modellgepflegten Derivaten des Evolution Sportster Motors angetrieben. Der Motor reicht von 883cm³ mit 46 PS bis 1202cm³ mit 67PS. 2007 wird der Keihin-CV Vergaser durch eine elektronische Saugrohreinspritzung ersetzt.

Evolution Motor

Der 1340ccm Evolution Motor wurde seinem Namen gerecht, denn er war eine wahre Evolution. Der „Evo“ verbraucht deutlich weniger und erzeugt zeitgleich deutlich mehr Drehmoment. On Top dreht er ruhiger und ist dadurch auch langlebiger. Er war der Motor für die damals brandneue Softail, welche heute als Urvater der kompletten Softail-Baurreihe gilt.

Shovelhead

Wieder einmal verleiht der Look der Rockerboxen diesem Harley Motor seinen Namen. Die Zylinderkopfabdeckung erinnert an Schaufeln, deswegen auch Shovelhead. Der 1340 ccm 65 PS Motor hat neue Zylinderköpfe mit überarbeiteten Kanälen und kompakten Brennräumen, höher verdichtende Kolben, neue Nockenwelle und einen neuen Vergaser.

Ironhead Motor

Der damals neue kleine, moderne Motor mit sportlichem Charakter wird über eine stirnradgetriebene Nockenwelle angetrieben. Die 883cm³ Version mit Grauguss-Zylinder und -Zylinderköpfe gab dem Motor den Namen Ironhead. Der Motor dient als Antrieb der damals neuen Sportster-Baureihe.

Flathead Motor

Der Flathead wurde im zweiten Weltkrieg in den WLA Maschinen für die US-Army verbaut und machten Harley-Davidson zu diesem Zeitpunkt zum größten Motorradhersteller der Welt. Benannt nach seinen flach gewölbten Zylinderköpfen erschien der erste Flathead Motor 1929. Die Ventile wurden seitlich angeordnet. Der Flathead Motor wird auf bis zu 1340ccm Hubraum und 34 PS optimiert.

Panhead Motor

Der Panhead Motor, welcher zu seiner Auslaufzeit 1965 über 60 PS verfügt, zählt als Vorbild der Electra Glide und verfügt zu diesem Zeitpunkt bereits über einen E-Starter. Den Namen hat der Panhead von der unverwechselbaren Kuchenpfannenoptik der Rockerboxen.

Knucklehead-Motor

Der Knucklehead-Motor wurde von 36-47 produziert und war der erste Harley Motor mit Überkopfventilen und ist nicht zu unrecht der Wohl beliebteste Motor bei Harley Sammlern und auch bei unserem Captain. Der Name erhielt der Knuckelhead von seinen Rockerboxen, die den Knöcheln einer menschlichen Faust ähneln.

V-Twin Motor

Der V-Twin Motor wird grundlegend überarbeitet und optimiert. Ab sofort betätigt die Nockenwelle über eine Stößelstange das Einlassventil, welches im Zylinderkopf über dem Auslassventil angeordnet ist. Der Zweizylinder mit 45° Zylinderwinkel wird von Harley-Davidson konstruriert um mehr Leistung als bei den bis dato noch gängigen Einzylindern zu erzielen.

Vergleich: Harley-Davidson Sportster Iron 883 vs. Harley-Davidson Street 750

Harley-Davidson Sportster Iron 883 und Harley-Davidson Street 750 :Leicht, agil, handlich, anders: Die Harley-Davidson Street 750 gilt als zarteste Versuchung, seit es Harley gibt. Doch ist die Neue, die in Indien produziert wird, wirklich noch eine echte Harley? Ein Vergleich mit der Harley-Davidson Sportster Iron 883.

Harley-Davidson will den Fan-Kreis erweitern, die Harley-Davidson Street 750 soll europäische Neukunden im Alter zwischen 18 und 30 Jahren begeistern. Deshalb hat Harley-Davidson ein Werk in Indien errichtet, in dem die Modelle Street 500 (kommt nicht nach Europa) und Street 750 komplett gebaut werden.

Technische Daten im Vergleich

Hier eine Übersicht der technischen Daten beider Modelle:

Merkmal Harley-Davidson Sportster Iron 883 Harley-Davidson Street 750
Motor Zweizylinder-Viertakt-45-Grad-V-Motor Zweizylinder-Viertakt-60-Grad-V-Motor
Hubraum 883 cm³ 749 cm³
Leistung 39,0 kW (53 PS) bei 5750/min 42,0 kW (57 PS) bei 8000/min
Drehmoment 70 Nm bei 3750/min 60 Nm bei 4000/min
Gewicht vollgetankt 258 kg 231 kg
Sitzhöhe 750 mm 720 mm
Tankinhalt 12,5 Liter 13,1 Liter
Preis 8995 Euro zirka 8000 Euro

Im Vergleich beider Motoren agiert der 750er lebendiger. Der 750er-Motor überrascht vom ersten Meter an, denn er schafft einen lobenswerten Spagat: Auf der einen Seite ist das kurzhubig ausgelegte Aggregat recht drehfreudig, auf der anderen gefällt ihm niedertouriges Gebummel. Mit 2000/min im fünften Gang durch die Stadt cruisen ist gar kein Problem. Das mag die luftgekühlte, 883 Kubik starke Schwester weniger, obwohl ihr Motor langhubig ausgeführt ist.

Sicherlich fährt auch das Auge mit, aber diese Dinge sind subjektiv. Ganz objektiv betrachtet, lenkt sich die Harley-Davidson Street 750 wesentlich leichter und spielerischer als ihre Schwester und ist handlicher.

Fahrwerksseitig liegt die Harley Davidson Sportster Iron 883 eine Nuance satter auf der Straße, wirkt homogener abgestimmt. Den Begriff Komfort zu verwenden wäre allerdings falsch. Die 92 Millimeter Federweg vorn respektive 41 Millimeter hinten sorgen gerade mal dafür, dass das Gebiss nicht rausfliegt, wenn man einen Bahnübergang überquert. Dagegen wirkt die Harley-Davidson Street 750 mit ihren vergleichsweise üppigen Federwegen von 140 Millimetern vorn und 90 hinten fast wie eine Sänfte und offeriert etwas mehr Komfort, wobei sowohl das Federbein als auch die Gabel tendenziell mehr Dämpfung vertragen könnten.

Seit 2014 kommt in den Harley-Modellen ein neues ABS zum Einsatz, mit dem die Harley-Davidson Sportster Iron 883 ebenfalls bestückt war. Doch die Bremsanlagen unterscheiden sich nicht nur durch das fehlende ABS, sondern auch in der Hardware. So ist in puncto Bremsleistung bei der Harley-Davidson Street 750 noch viel Luft nach oben: Ihre Vorderradbremse wirkt stumpf, verlangt nach viel Handkraft und hat keinen klaren Druckpunkt. Die Wirkung der Hinterradbremse ist okay. Mehr aber auch nicht.

Die drehmomentstärksten Motorräder

Grundsätzlich ist es natürlich egal, ob ein Elektro-Motorrad 190 oder 215 Newtonmeter abdrückt - es ist ohnehin beides zu viel. Dennoch beeindruckt ein Wert über 200 Newtonmeter vor allem am Stammtisch noch mehr und macht dem sportlichen Anspruch der Marke Energica alle Ehre - immerhin tragen die Italiener nun schon mehrere Jahre die MotoE-Klasse im Rahmen der MotoGP-Veranstaltungen aus.

Keine Sorge, der oberste Podestplatz bei den drehmomentstärksten Top 10-Motorrädern bleibt nach zwei Elektro-Bikes in der Hand der Verbrenner. Die Triumph Rocket 3 ist und bleibt die Alleinherrscherin der Drehmoment-Krone - mit 221 Newtonmeter bei 4000 Touren macht ihr kein anderes Serienmotorrad den ersten Platz streitig. Die Rocket 3 erreicht auch in Sachen Hubraum Superlative, in nur drei Zylinder füllen die Briten knapp 2,5 Liter ein - mehr geht wirklich nicht.

Hier eine Tabelle mit einigen der drehmomentstärksten Motorräder:

Modell Drehmoment (Nm)
Triumph Rocket 3 221
Energica (diverse Modelle) Über 200
Zero SR/F und SR/S 190
BMW K 1600 180
Indian Challenger 178
Honda Goldwing 170
Harley-Davidson (diverse CVO-Modelle) Knapp unter 170
Yamaha VMAX 167

Harley-Davidson Softail Standard FXST (2020 vs. 2022)

Ein Vergleich der Harley-Davidson Softail Standard FXST 2020 mit der Harley-Davidson Softail Standard FXST 2022 zeigt, dass beide Modelle mit einem V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.745 Kubik ausgestattet sind. Das maximale Drehmoment der Softail Standard FXST 2020 beträgt 145 Newtonmeter bei 3.000 Touren, während die Softail Standard FXST 2022 ein Drehmoment von 144 Nm bei 3.250 Umdrehungen bietet.

Beide Modelle setzen vorne auf eine Telegabel konventionell und hinten arbeitet ein Monofederbein. Für die notwendige Verzögerung sorgt vorne eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange. Die Bereifung ist ebenfalls identisch: 100 / 90 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Der Radstand beträgt 1.630 Millimeter und die Sitzhöhe 680 Millimeter. Das Tankvolumen beträgt bei beiden Modellen 13,2 Liter.

Sportster S: Neue Maßstäbe in der Ausstattung

Um im Motorradmarkt ein Statement abzugeben, setzt Harley-Davidson bei der Sportster S Austattung neue Maßstäbe: LED Beleuchtung, Vier Zoll TFT Display mit Anzeige von allen erdenklichen Fahrdaten, der Navigation mit Kartenmaterial ( Touren werden auf der H-D App geplant und dann an das Motorrad gesendet ) und Entertainment wie Musik ( dazu muss ein Helmheadset verbunden sein ). Weiter kann der Fahrer zwischen drei verschiedenen Fahrmodi wählen ( Rain, Road und Sport ), welche deutliche spürbar unterschiedliche Motorkonfigurationen bietet. Die besten Hilf Systeme wie Kurven ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle oder Antischlupfregelung bieten ausreichend Schutz in gefährlichen Situationen.

Vergleichstest: Indian Challenger Dark Horse, BMW R18 B und Harley-Davidson Road Glide ST

Riesenhubraum, mächtiges Drehmoment, fetter Auftritt: Die Bagger von Indian, BMW und Harley- Davidson stehen für gelassenes Cruisen mit kleinem Gepäck. Welches der Dickschiffe hält den Kurs?

Indian bestückt die Challenger Dark Horse mit seinem 1768 cm3 großen PowerPlus-Twin, 121 PS (90 kW) und 178 Nm bei 3800 Umdrehungen pro Minute. BMW Motorrad setzt auf den größten Boxermotor in der Geschichte des Unternehmens - 1802 cm3, 91 PS (67 kW) und 158 Nm bei 3000 Touren.Harley-Davidson toppt hubraummäßg alles mit seinem Milwaukee Eight 117 V-Twin: 1923 cm3, dazu 105 PS (77 kW) und 168 Nm bei 3500/min.

Hier eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Daten im Vergleich:

Merkmal BMW R 18 B Indian Challenger Dark Horse Harley-Davidson Road Glide ST
Motor Boxer/2 PowerPlus/V2 Milwaukee Eight 117/V2
Hubraum 1802 cm³ 1768 cm³ 1923 cm³
kW (PS) bei U/min 67 (91)/4750 90 (121)/5500 77 (105)/5450
Nm bei U/min 158/3000 178/3800 168/3500
Gewicht 398 kg 377 kg 382 kg
Sitzhöhe 72 cm 67,2 cm 71,5 cm
Preis (exkl. Auslieferung) 27.760 Euro 31.940 Euro 33.195 Euro

Lässig nach vorn gestreckte Beine - das gehört für eingefleischte Cruiserfans untrennbar zur artgerechten Fortbewegung auf einem schweren US-Bike. Indian macht hier so gesehen alles richtig: Als einzige Maschine in unserem Bagger-Vergleich setzt die Challenger auf lange Haxen, die zudem stilecht auf großzügig bemessenen Trittbrettern ruhen.

Harley-Davidson hat bei der Road Glide ST ebenfalls ab Werk Trittbretter montiert. Sie fallen allerdings kürzer aus als bei der Indian - und befinden sich eine Nuance weiter hinten und gefühlt weiter oben. Dem Sitzkomfort schadet das nicht: Tief entspannt nehmen Biker:innen hinterm breiten Harley-Lenker Platz. Der neigt sich auffällig geschwungen weit und relativ tief gen Fahrersitz. Fast schiebt man die Road Glide damit durch die Kurven. Etwas eigentümlich, diese Haltung, aber durchaus reizvoll, weil sie gut zur knorrigen Harley passt.

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