Drei Kaiserberge Radtour: Eine Panoramafahrt durch die Schwäbische Alb

Die Drei Kaiserberge-Tour ist eine anspruchsvolle Radtour, die mit herrlichen Aussichten vom Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen auf die Schwäbische Alb belohnt. Diese Tour, die als Tagesausflug ideal ist, fordert sportliche Radfahrer mit Steigungen heraus und belohnt sie mit einzigartigen Panoramen.

Die Drei Kaiserberge: Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen

Die Drei Kaiserberge bestehen aus Stuifen, Rechberg und Hohenstaufen. Der Stuifen ist der einzige unbebaute Berg. Auf dem Hohenstaufen stand eine Burg aus dem 11. Jahrhundert. Grabungen haben ergeben, dass der Hohenstaufen schon vor dieser Zeit besiedelt war. Die Ruinen der im Bauernkrieg niedergebrannten Burg wurden archäologisch aufbereitet und können heute besichtigt werden. Auch der Rechberg ist mit einer Burg bebaut.

Entstanden im 13. Jahrhundert, wurde sie in unzähligen Kriegen verschont und ist deshalb deutlich besser erhalten, wie die Burg auf dem Hohenstaufen.

Details zur Radtour

Die technisch vergleichsweise anspruchsvolle Radtour erstreckt sich über 51 Kilometer (669 Höhenmetern) und eignet sich ideal für einen Tagesausflug. Die Strecke empfiehlt sich vor allem für sportliche, konditionsstarke Radfahrer, die nach herausfordernden Steigungen mit einem herrlichen Panorama auf das Filstal und den Albtrauf belohnt werden.

Routenbeschreibung

Der Start der Fahrradroute ist ca. 5 min. vom Bahnhof entfernt. Aus Richtung Stuttgart oder Ulm kommend der B10 bis zur Ausfahrt Göppingen folgen. In Göppingen bestehen mehrere, meist kostenpflichtige Parkmöglichkeiten.

Bei der Tankstelle die Lorcher Straße überqueren und halb links in die Schickardtstraße einfahren. Bei km 0,6 nach links und dann geradeaus bis zur Lorcher Straße. Dort rechts und auf dem Gehweg hinab nach Bartenbach. Nach der Meerbachbrücke (km 1,4) nach rechts und immer am Meerbach entlang. Am Gasthaus links und nach der Brücke rechts weiter am Bach entlang. Am Ende des Fuß- / Radweges nach links und durch die Hofhalde zur Lerchenberger Straße (km 2,3). Dort rechts und an der Querungshilfe (km 2,4) nach links und nach 50 m dem ersten Feldweg nach rechts folgen.

Bei km 4,6 von der Krettenhofstraße nach rechts in den Wald abbiegen (Wanderwegmarkierung „rotes Kreuz“). Bei km 5,3 links und 300 m später rechts. Bei km 8,5 nach links und 200 m später steil nach rechts in einen Fußweg abbiegen. Dort ca. Am breiten Rundweg um den Hohenstaufen (km 8,8) nach rechts und bei km 9,0 nach links steil auf den Gipfel empor (km 9,5). Von dort weiter zurück und bei km 10,1 links und bald nach Hohenstaufen hinein.

Dort links haltend über die Beurengasse, Kaiserbergsteige und Bruckhölzer zur Reichsdorfstraße (km 10,6). Dort links und 100 m später nach rechts in die Ottenbacher Straße abbiegen. Am Ende der Bebauung geradeaus (Wegweisung „oberer Merzenhof“) und bei km 11,3 an Wegedreieck, geradeaus (Wiesenweg, Wanderwegmarkierung „blauer Punkt“) weiterfahren. Bei km 11,6 über einige Stufen schiebend hinab und weiter dem Wanderweg folgen. Bei km 12,6 geht es rechts nach Ottenbach hinein. In Ottenbach über die Schulstraße zur Rechbergstraße. Dort links (km 13,1) und am Ortsende auf den Radweg (km 13,3).

Bei km 13,8 nach rechts der Wegweisung „Straße der Staufer“ folgen. An den Herbenhöfen (km 14,1) der Wegweisung „Lindenhöfe“ später Wanderwegweisung „Rechberg“ folgen. An diesem vorbei und oberhalb des Gasthauses (km 18,3) scharf nach rechts über einen Wiesenweg (200 m) steil zur Kirche auf dem Rechberg empor (km19,1). Der Zufahrtsstraße bis nach Rechberg zurück folgen.

Am Gasthaus „Jägerhof“ (km 20,3) geradeaus und über die Hohenstaufenstraße zur Kaiserbergstraße - dort rechts und zunächst auf der Straße der Wegweisung „Stuifen“ folgen. Bei km 21,3 links der Wegweisung „Wißgoldingen“ folgen. Bei km 22,3 rechts und bei km 22,6 nach links (Wanderwegweisung „Stuifen“) folgen. Km 23,8 Stuifen. Bei km 24,8 rechts und 100 m später zweimal links. Bei km 25,9 rechts und bei der Teerstraße nach links und dieser bis zur Reiterleskapelle folgen (km 27,0). Von dort den rechten Teerweg abwärts und über Tannweiler nach Weilerstoffel.

Bei km 29,6 in der Ortsmitte nach links dem Radweg nach Waldstetten folgen. In Waldstetten auf der Hauptstraße bis zur Kirche und dort nach links der Straßdorfer Straße folgen. Bei km 34,5 nach links in den Radweg Schwäbisch Gmünd - Göppingen einbiegen und diesem bis nach Faurndau folgen. Bei km 53,2 am Ende des Radweges nach rechts und bei km 53,5 der Radwegweisung „Göppingen“ nach links folgen.

Göppingen: Historie und Sehenswürdigkeiten

INFO: Göppingen war schon früh besiedelt und die einzelnen Kulturen hinterließen ihre Spuren. Urkundlich wurde "Göppingen" im 12. Jahrhundert erwähnt. Nach den Zerstörungen des 30-jährigen Krieges und einem großen Brand im Jahre 1782, wurde Göppingen in einem schachbrettartigen Grundriss neu erbaut.

ROUTE: Der Radweg folgt der "Stuttgarter Straße" und zweigt dann gut beschildert auf die "Lehlestraße" ab. dem 13. westlich von Göppingen. Die Anfahrt erfolgt über den Filstalradweg. Sanft steigt der Radweg in einem Einschnitt zwischen den Hügelketten bergan. Anfangs verläuft er noch im Wald.

Rathaus Göppingen

INFO: Das Göppinger Rathaus wurde 1785 nach dem letzten Stadtbrand erbaut.

Göppinger Stadtkirche

INFO: Heute ist Göppingen eine moderne Stadt mit breiten Straßen und viel Industrie.

Respektvolles Miteinander und Verhaltenscodex

Respektvolles Miteinander im Landkreis Göppingen. Verhaltenskodex: Respektiere Wegsperrungen und die in der Freizeitwegekonzeption entwickelten Ruhezonen. Hinterlasse keine Spuren wie Müll sowie Tierkot, behandle Deinen Weg schonend. Handle vorausschauend und rücksichtsvoll. Passe dein Verhalten der jeweiligen Situation an. Sicherheit geht vor. Respektiere andere Nutzer von Wald und Flur. Nimm Rücksicht auf Tiere und Pflanzen. Plane im Voraus und nutze das Tageslicht. Versuche die Dämmerung am Morgen und am Abend zu meiden. Beachte das Betretungsverbot landwirtschaftlich genutzter Flächen während der Vegetationszeit. Bleibe auf den bezeichneten Wegen und meide Waldränder, so können sich Wildtiere besser an den Menschen gewöhnen.

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