Ducati Diavel Gepäcksystem: Ein umfassender Test

Die Ducati Diavel zeichnet sich durch ihr auffälliges Design und ihre hohe Leistung aus. Um das Motorrad reisetauglicher zu machen, gibt es verschiedene Gepäcksysteme, die wir uns hier genauer ansehen.

Gepäcklösungen für die Ducati Diavel

Für die Ducati Diavel 1260 / S (2019-) hat Hepco & Becker trotz des minimalistischen Hecks einen C-Bow Halter für Gepäcklösungen entwickelt. Leicht dürfte die Entwicklung des C-Bow-Halters für die Diavel 1260 nicht gewesen sein, denn schließlich ist das Heck so kurz, dass man schon argumentieren könnte, die Diavel habe gar kein Heck.

Trotzdem hat es Hepco&Becker geschafft. Somit können mit dem C-Bow-Halter kompatible Gepäcksysteme, wie zum Beispiel den Royster Seitentaschen, ab der KW 20 (11.Mai - 17.Mai) auf der Diavel montiert werden.

C-Bow Halter

Der C-Bow Halter ist eine stabile Lösung für den Gepäcktransport. Er ermöglicht die sichere Befestigung von Taschen, ohne das Design des Motorrads zu beeinträchtigen. Das System ist unauffällig und funktional.

Mit dem C-Bow Softtaschenhalter lassen sich die Royster Taschen montieren und der Wochenendtour steht somit nichts mehr im Weg. Die Taschenhalter sind zur UVP von 179,-- Euro ab Anfang Juni erhältlich. Die Seitentaschen gibt es derzeit schon für UVP 239,50 Euro auf www.hepco-shop.de

Tankring Basic

Der Tankring Basic dient zur schnellen Befestigung von Tankrucksäcken. Auch einen Tankring gibt es für die Diavel. Mit dem magnetischen System können Tankrucksäcke einfach und schnell auf- bzw. abgenommen werden.

Seatpad Basic

Das Seatpad Basic erlaubt die einfache Befestigung von Hecktaschen mit dem Basic-System.

Seitenständerplatte

Die Seitenständerplatte erhöht die Stabilität des Motorrads auf weichem oder unebenem Untergrund. Sie vergrößert die Aufstandsfläche und sorgt für einen sicheren Stand. Sollte die Pause der Tour auf unebenen oder unbefestigten Grund stattfinden, so bietet die Seitenständerplatte Stabilität und festen Stand.

Weitere Gepäcksysteme im Überblick

HEPCO & BECKER präsentieren nun ein modellspezifisches Gepäcksystem für die Ducati xDiavel.

Koffersystem Xplorer Cutout für die Triumph Tiger 800

Für die Triumph Tiger 800/XC gibt es bereits seit einigen Jahren ein solides Koffersystem. Bedingt durch die Lage des Auspuffs musste der Kofferträger asymmetrisch gebaut werden. Somit verschenkte man meist dringend benötigten Platz. Der solide Edelstahlträger kommt in Kombination mit einem 40 und einem ausgesparten 37 ltr. Koffer. Erhältlich ist das XPLORER CUTOUT Koffersystem ab Juli zu einer UVP von 1099,-- Euro auf www.hepco-shop.de Für die Triumph Tiger 800/XC gibt es bereits seit einigen Jahren ein solides Koffersystem. Bedingt durch die Lage des Auspuffs musste der Kofferträger asymmetrisch gebaut werden. Somit verschenkte man meist dringend benötigten Platz.

Ducati Diavel V4 im Vergleich

Die Wahl des richtigen Motorrads kann eine echte Herausforderung sein, besonders wenn es sich um zwei so beeindruckende Modelle wie die Ducati Diavel V4 und die Ducati Supersport S handelt. Beide Motorräder stehen für italienische Ingenieurskunst und bieten ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Doch worin unterscheiden sie sich? In diesem Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Motorräder beleuchtet, um die Entscheidung zu erleichtern.

Design und Ergonomie

Die Ducati Diavel V4 präsentiert sich als kraftvoller Cruiser mit einem markanten, muskulösen Auftritt. Ihr aggressives Design und die breite Sitzposition vermitteln ein Gefühl der Dominanz auf der Straße. Im Gegensatz dazu ist die Ducati Supersport S eher sportlich und elegant. Sie hat eine schlanke Silhouette und eine aerodynamische Form, die für hohe Geschwindigkeiten optimiert ist. Die Sitzposition der Supersport S ist sportlicher und erlaubt einen aggressiveren Fahrstil, während die Diavel V4 mehr Komfort für längere Touren bietet.

Leistung und Motor

In Sachen Leistung haben beide Motorräder einiges zu bieten. Die Ducati Diavel V4 ist mit einem leistungsstarken V4-Motor ausgestattet, der für beeindruckende Beschleunigung und Drehmoment sorgt. Damit ist sie ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die sowohl auf der Autobahn als auch in der Stadt ein kraftvolles Erlebnis suchen. Im Vergleich dazu bietet die Supersport S einen etwas kleineren, aber dennoch leistungsstarken Motor, der für hohe Drehzahlen und sportliches Fahren optimiert ist. Während die Diavel V4 mehr auf Drehmoment setzt, punktet die Supersport S mit ihrer Fähigkeit, in höheren Geschwindigkeitsbereichen zu glänzen.

Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrades. Die Diavel V4 bietet ein stabiles und komfortables Fahrverhalten, ideal für lange Touren. Sie meistert Kurven mit Leichtigkeit und vermittelt auch bei höheren Geschwindigkeiten ein sicheres Fahrgefühl. Die Supersport S hingegen ist auf sportliches Fahren ausgelegt. Ihr Handling ist präzise und reaktionsschnell, was sie zur perfekten Wahl für Fahrerinnen und Fahrer macht, die gerne auf der Rennstrecke oder auf kurvenreichen Straßen unterwegs sind. Die Unterschiede im Fahrverhalten spiegeln die verschiedenen Zielgruppen wider, die mit den jeweiligen Modellen angesprochen werden sollen.

Komfort und Ausstattung

In Sachen Komfort ist die Diavel V4 vor allem auf längeren Strecken überlegen. Mit der breiten Sitzbank und der aufrechten Sitzposition lassen sich auch längere Strecken bequem zurücklegen. Die Supersport S hingegen ist eher auf sportliches Fahren ausgelegt, was sich in einer etwas härteren Sitzposition widerspiegelt. Beide Motorräder sind jedoch mit modernen Technologien ausgestattet, die das Fahrerlebnis verbessern. Verschiedene Fahrmodi, Traktionskontrolle und ABS sorgen bei beiden Modellen für Sicherheit.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Ducati Diavel V4 ist in der Regel teurer als die Supersport S, was sich in Ausstattung und Leistung widerspiegelt. Für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort und Leistung legen, könnte sich die Investition in die Diavel V4 lohnen. Die Supersport S hingegen bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles und schnelles Motorrad suchen.

Ducati Diavel 1260 S im Fahrbericht

Ducati hat den Mut, eigene Wege zu gehen. Das Powerbike Diavel sprengt mit seinem Stilmix seit 2011 Konventionen, begründete eine völlig neue Motorrad-Spezies. Nun haben Designer und Ingenieure es einer Generalüberholung unterzogen. Wie schlägt sich die neue Ducati Diavel 1260 S auf der ersten Testfahrt?

Motor und Leistung

Der Desmo-V2 hängt unglaublich bissig am Gas, ohne aggressiv-ruppig zu sein. Was für ein Haudegen. Power trifft bei diesem Satansbraten durchaus auf Kultiviertheit. Spätestens ab Ab 5.000 Umdrehungen geht der Motor teuflisch ab, gibt es kein Halten mehr. Da bist Du froh, dass die ausgeprägte Sitzmulde dich wie bei einem Dragster nach hinten abstützt. Hinten runter fallen ist ausgeschlossen.

Dazu tragen auch die in acht Stufen programmierbare Wheelie-Kontrolle und eine spezielle Launch Cotrol: Dieses System garantiert heftige, aber sichere Starts nicht bloß auf dem Drag Strip. Dafür sorgen eine optimierte Steuerung des maximal verfügbaren Drehmoments bei eingeschaltetem DTC und einer ständigen Abhebeerkennung des Vorderrads durch die neue Sechs-Achsen-IMU von Bosch.

Fahrkomfort

Das Motorrad ist richtig toll ausbalanciert, das merkst du beim Langsamfahren. Das sind ja schon fast Honda- oder BMW-Tugenden. Selbst beim Wenden (enger Wendekreis!) Und die Sitzbank präsentiert sich deutlich verbessert. Sie gibt sich komfortabel-kommod und schön schmal geschnitten im Übergangsbereich zu Rahmen und Tank.

Du sitzt sehr drin im Motorrad, fühlst dich wunderbar geborgen. Und zwar mit einem ganz entspannten Kniewinkel. Auch für kleinere Piloten ist es eine leichte Übung, beide Füße auf dem sicheren Erdboden zu bringen. Mittschiffs montiert sind die Fußrasten. Dadurch setzte nicht so Klappmesser-artig wie auf der eher Cruiser-artigen Schwester XDiavel.

Fahrverhalten und Technik

Drei Fahrmodi ab Werk koppeln Leistungsabgabe, Gasannahme, und die Regelschwellen von ABS (dreistufig), Wheelie-Kontrolle und Traktionskontrolle (je achtstufig). Im Urban-Modus (er sollte angesichts Spanischen Landregens besser „Rain“ heißen), liegen nur noch 100 PS an. Ja Freunde, es sind moderne Zeiten. Heutzutage kaufst du 2 bis 3 Motoren in einem. Ehrensache, dass Traktionskontrolle und Kurven-ABS gefahrene Schräglage adaptieren. Der neue Zentralrechner mit Sechs-Achsen-IMU macht’s möglich.

Perfekt adaptiert präsentiert sich die achtstufig einstellbare Traktionskontrolle. Ein echtes Fangnetz, auf das man sich fast blind verlassen kann. Das schafft viel Zuversicht und Vertrauen, auch wenn’s mal dick kommt. Ducati ist stolz darauf, es allein, ohne die Hilfe von Bosch programmiert zu haben.

Federelemente und Reifen

Schön feinfühlig bilden die Federelemente bilden das Asphaltrelief ab. Du merkst jederzeit was unter dir los ist, ohne je darunter zu leiden. So schaffen die edlen Öhlins-Teile einen fantastischen Spagat von komfortabel bis straff: In der Standard-Diavel sitzt vorne eine 50er- Upside-down-Gabel von Marzocchi. Doch die S vertraut auf eine Titan-Nitrit beschichtete Front Forke von Öhlins mit „nur“ 48 Millimeter Standrohrdurchmesser. Sie spricht fantastisch an.

Reifen

Der 240er-Pirelli Diablo Rosso III mit seiner richtig runden Motorradreifen-Kontur ist ein Wunderreifen. Die fette Pirelli-Pelle macht das Motorrad so leichtfüßig, dass es eine Pracht ist. Präzise hält die Ducati selbst engere Radien. Längsrinnen oder -rillen laufen die Pneus aus deutscher Produktion kaum hinterher. Klasse! Hier haben die Reifenbäcker die Quadratur des Kreises erschaffen.

Design und Details

Für Haptiker ist dieses mächtige Motorrad eine Erfüllung: Viele liebevolle Details treffen feinstes Oberflächen-Finish. Hast Du dir jemals Gedanken über Spaltmaße bei einem Motorrad gemacht? Hier wird es Zeit, bei der Gestaltung des völlig neuen Bodyworks. Konzernmutter Audi lässt grüßen. Die metallischen Blenden über dem Kunststofftank bieten einem Magnet-Tankrucksack sicheren Halt. Das Cockpit bietet vier verschiedene Anzeige-Optionen! Dazu zählen City (Geschwindigkeit gut ablesbar) und Voll-Modus, aber auch eine Option für Rennstrecken.

Und ein Mini-Gepäckfach unterm Fahrersitz mit USB-Anschluss ermöglicht, ein Handy sogar während der Fahrt zu laden. Doch trotz Bluetooth-Konnektivität für Anrufe und Musik ist die neue Diavel kein Computer auf Rädern. Sondern ein Fahr-Erlebnis der dritten Art.

Ducati Diavel im Top-Test

Ducatis neue Diavel ist in den Schaufenstern angekommen. Aber was genau will das Motorrad sein? Musclebike? Dragster? Streetfighter? Oder vielleicht doch ein verkappter Sportler? Was sie wirklich ist und drauf hat, klärt der MOTORRAD-Top-Test.

Design und erster Eindruck

Da steht man da, umschleicht das Bike würdevoll und ist verblüfft. Auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt, aber die Italiener haben nicht einfach die Yamaha Vmax kopiert, sondern ein Motorrad geschaffen, das sich nicht so recht einordnen lässt. Mit 153 gemessenen PS ist sie viel stärker als jeder Cruiser. Und mit nur 241 Kilogramm vollgetankt viel leichter als bekannte Musclebikes. Hoch angebrachte Fußrasten versprechen respektable Schräglagenfreiheit, und der eigens dafür entwickelte Hinterreifen Pirelli Diabolo Rosso II soll angeblich für superbes Handling sorgen. Eigentlich verrückt, denn es ist ein Schlappen in 240er-Dimension. Wir werden sehen.

Motor und Sound

Kaltstart frühmorgens: Es gibt kein Zündschloss. Der mitgelieferte Schlüssel dient lediglich zum Öffnen des Tankverschlusses sowie zur Entriegelung der Sitzbank. In ihm ist ein Sender eingelassen, der im Radius von zwei Metern auf Funkwellenbasis die Fahrzeugelektronik aktiviert. Man muss ihn nur in der Tasche haben. Auf Knopfdruck schickt sich der Anlasser betont gemächlich an, die Kurbelwelle zu drehen. Sogleich bollert der auf 11,5 zu eins verdichtete V2 potent aus seinem Doppelschalldämpfer. Und zwar so tief, dass die Nachbarn neugierig ihre Gardinen zur Seite schieben. Eine Klappe im Auspuff, die das Drehmoment steigern soll, ist im Leerlauf geöffnet und ermöglicht diesen sonoren Sound.

Fahrgefühl und Ergonomie

Gemütlich und gut integriert hockt man als 1,70-Meter-Pilot im sitzmuldenartigen Sessel und stellt erstaunt fest, dass alles passt. Keine Ducati-Monster-typische und unbequeme Über-den-Tank-spann-Haltung. Allerdings fühlt man sich durch den muldenartig gestalteten Sitz ziemlich eingezwängt, fast wie betoniert. Der breite Lenker - er könnte auch als Superbike- oder Endurostange durchgehen -, liegt wunderbar in der Hand, der Oberkörper ist aufrecht, der Kniewinkel gerade noch akzeptabel. Letzteres ist für größere Piloten auf Dauer problematisch. Darum bietet Ducati optional zum Serienpendant (770 Millimeter) zwei weitere Sitzbänke (jeweils 178 Euro) an: Eine senkt die Sitzhöhe für Kleingewachsene auf 750 Millimeter und reduziert gleichzeitig auch den Komfort, die andere erhöht ihn und lässt die Sitzhöhe auf 810 Millimeter wachsen.

Alltagstauglichkeit

Innerstädtischen Stop-and-go-Verkehr nimmt die Diavel gelassen. Der Lenkereinschlag ist für eine Maschine dieses Kalibers beachtlich, das Umzirkeln von Autos wird nicht zum Abenteuer. Im warmen Zustand gerät die Leerlaufsuche allerdings zum Glücksspiel, denn das ansonsten gut schaltbare Sechsganggetriebe möchte am liebsten für immer verzahnt bleiben.

Fahrmodi und Leistung

Für den Ritt auf dem italienischen Teufel stehen drei Fahrmodi zur Verfügung: Urban, Touring und Sport. Im Urbanmodus, eine Abstimmung für nasse Fahrbahnen und eiskalte Tage mit wenig Grip, stellt der V2 lediglich 104 PS bei 8000/min zur Verfügung. Zwischen 2800 und 8000 Touren presst er mehr als 90 Nm ans Hinterrad. Dabei greift die achtstufige Traktionskontrolle früh ein, was sehr gut funktioniert. Selbst auf gerollsplitteten Straßen hat man beim Herausbeschleunigen nie das Gefühl, gleich auf der Nase zu liegen.

Im Sportmodus regelt die Traktionskontrolle dagegen spät, um maximalen Vortrieb zu ermöglichen. Zudem hängt der Motor hier extrem direkt am Gas. Bereits kleinste Drehungen am Griff bewirken aggressives Beschleunigen. Das geschieht im Touring- und Urbanmodus wesentlich humaner. Sowohl in der Sport- als auch Touringeinstellung produziert der Antrieb mit 153 PS bei 9300/min, sowie 122 Nm bei 8100/min seine Spitzenleistung. Allerdings nur im sechsten Gang. Im Fünften sind es 150, im vierten Gang maximal 145 PS. Ab 3500/min stehen in beiden offenen Modi mindestens 100 Newtonmeter zur Verfügung, 122 Nm bei 8100/min stellen das Maximum dar.

Handling und Schräglagenfreiheit

Die Diavel schnalzt sich mühelos von Kurve zu Kurve und lässt sich trotz des riesig dimensionierten Hinterreifens forsch von einer Schräglage in die nächste legen. Der Kraftaufwand dafür ist relativ gering. Im Cruiser-Segment der obligatorischen Behäbigkeit setzt die Diavel neue Maßstäbe. Nie zuvor hat sich ein solcher Brocken derart leichtfüßig bewegen lassen. Sein Geheimnis: Die Kontur des Pirelli Diabolo Rosso II ist spitzer als die vergleichbarer Dickschlappen, er rollt einfach besser ab.

Verbrauch

Im Urbanmodus liefen 5,9 Liter auf 100 Kilometer durch die Einspritzdüsen, im Sportmodus verbrauchte sie auf der gleichen Distanz lediglich 0,1 Liter mehr. Beim Ritt mit konstant 130 km/h über die Autobahn genehmigt sich der italienische V2 rund sieben Liter auf 100 Kilometer.

Testergebnisse

Aus dem Stand heraus wird auf die Pylonenlinie beschleunigt, mit 106 km/h am Messpunkt durchwedelt Testfahrer Georg Jelicic die bunten Hindernisse und ist nach 20,1 Sekunden wieder im Ziel. Großartige Werte. Zum Vergleich: Eines der meistverkauften und -geliebten Motorräder, die BMW R 1200 GS, braucht für den schnellen Slalom 21,1 Sekunden und erreicht am Messpunkt maximal 102 km/h. Noch Fragen?

Beschleunigung

Trotz dieses Handicaps feuert sich der italienische Teufel aus dem Stand in nur drei Sekunden auf 100 km/h. Ein schier unglaublicher Wert für einen Cruiser. Ein akzeptabler für ein Musclebike. Ein mäßiger für einen Dragster.

Ducati Diavel V4 vs. Benelli TRK 502 X

In der Welt der Motorräder gibt es viele aufregende Modelle, die um die Gunst der Fahrerinnen und Fahrer buhlen. Zwei davon sind die Ducati Diavel V4 und die Benelli TRK 502 X. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die sie für unterschiedliche Fahrertypen attraktiv machen. In diesem Vergleich schauen wir uns die beiden Maschinen genauer an und beleuchten, welches Motorrad für wen das Beste ist.

Design und Ergonomie

Die Ducati Diavel V4 besticht durch ihr sportlich-aggressives Design, das die DNA der Marke perfekt widerspiegelt. Mit ihrer niedrigen Sitzhöhe und dem breiten Lenker bietet sie eine angenehme Ergonomie, die sowohl für den Stadtverkehr als auch für längere Touren geeignet ist. Die Benelli TRK 502 X hingegen präsentiert sich als robustes Adventure-Bike mit einer etwas höheren Sitzposition und einer aufrechten Sitzposition, die ideal für längere Touren und Offroad-Abenteuer ist.

Motor und Leistung

In Sachen Motorleistung hat die Ducati Diavel V4 die Nase vorn. Der kraftvolle V4-Motor sorgt für eine beeindruckende Beschleunigung und eine hohe Endgeschwindigkeit. Die TRK 502 X hingegen ist mit einem weniger leistungsstarken Paralleltwin ausgestattet, der aber für entspanntes Cruisen und Touren ausreicht. Hier zeigt sich die Stärke der Benelli: Sie ist perfekt für Fahrerinnen und Fahrer, die es gemütlicher mögen.

Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten der Ducati Diavel V4 ist sportlich und präzise. Sie reagiert schnell auf Lenkbewegungen und vermittelt ein agiles Fahrgefühl, das besonders auf kurvigen Strecken zur Geltung kommt. Die TRK 502 X hingegen überzeugt durch Stabilität und ein komfortables Fahrwerk, das auch auf unebenen Straßen eine gute Figur macht. Hier zeigt sich, dass die Benelli für Abenteuer und lange Touren konzipiert wurde, während die Ducati eher für sportliche Fahrten geeignet ist.

Ausstattung und Technik

In Sachen Ausstattung hat die Ducati Diavel V4 einige technische Highlights zu bieten. Modernste Fahrerassistenzsysteme, ein TFT-Display und eine hochwertige Verarbeitung zeichnen sie aus. Die TRK 502 X bietet ebenfalls eine solide Ausstattung, allerdings ohne die ausgefeilten Features der Ducati. Dabei punktet sie mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einer soliden Grundausstattung, die für viele Fahrerinnen und Fahrer ausreicht.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Preis ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl des richtigen Motorrads. Die Ducati Diavel V4 gehört zur oberen Preisklasse und richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die bereit sind, für Leistung und Qualität zu bezahlen. Die Benelli TRK 502 X hingegen bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist somit eine attraktive Option für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer.

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