Du bist auf der Suche nach der perfekten Auspuffanlage für Motorräder, der dein Bike nicht nur optisch aufwertet, sondern auch für einen satten Sound sorgt? Dann bist du bei uns genau richtig! Der Motorrad Endschalldämpfer ist mehr als nur ein Rohr am Heck deines Bikes. Er ist das Herzstück des Sounds und verleiht deinem Motorrad seinen ganz eigenen Charakter.
Du bist dir unsicher, welcher Motorrad Auspuff zu deinem Bike passt? Keine Sorge! Ein Universal Motorrad Auspuff bietet dir die Flexibilität, deinen Sound individuell anzupassen. Der Motorrad Endtopf ist das sichtbare Ende deiner Auspuffanlage und somit ein entscheidendes Designelement. Er ist in verschiedenen Formen, Materialien und Designs erhältlich und ermöglicht es dir, deinem Bike eine individuelle Note zu verleihen. Egal, ob du es klassisch, modern oder sportlich magst - hier findest du den passenden Endtopf.
Genauso wichtig wie der Endtopf ist auch der Motorrad Schalldämpfer. Er reduziert den Geräuschpegel und sorgt dafür, dass dein Bike den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch den Klang deines Motorrads. Ein Sportauspuff Motorrad ist die perfekte Wahl für alle, die mehr Leistung und einen sportlichen Sound suchen. Diese Auspuffanlagen sind so konzipiert, dass sie den Abgasstrom optimieren und somit die Leistung deines Bikes steigern.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Auspuffs
Bei der Wahl des richtigen Auspuffs gibt es einiges zu beachten:
- Passgenauigkeit: Stelle sicher, dass der Auspuff zu deinem Motorradmodell passt.
- Sound: Informiere dich über den Klang des Auspuffs und wähle einen Sound, der deinem Geschmack entspricht.
- Zulassung: Achte darauf, dass der Auspuff eine gültige Zulassung (z.B. E-Prüfzeichen) besitzt, um Probleme bei der nächsten Hauptuntersuchung zu vermeiden.
Besitzt der gekaufte Motorrad Auspuff keine E-Nummer oder ABE-Zertifizierung muss eine Abnahme durch den TÜV nachgewiesen werden.
Viele der originalen Motorrad Auspuffe sind sehr wuchtig und dröhnen eher als einen saftigen Sound von sich zu geben. In unserem Sortiment findest du eine große Auswahl an unterschiedlichen Motorrad Auspuffen, die den individuellen Look deines Bikes unterstreichen und den Sound optimieren. Einige Modelle haben einen weiteren Vorteil, denn sie steigern die Leistung des Motorrades.
Du möchtest deinen neuen Motea Auspuff weiter optimieren? Kein Problem, denn ein Motorrad Auspuff kannst du lackieren. Wichtig ist es, dass du eine Farbe wählst, die hohen Temperaturen standhält. Alternativ dazu kannst du ein stylisches Hitzeschutzband um deinen Krümmer wickeln. Das hat nicht nur optische Vorteile, sondern wirkt auch wie eine Isolierschicht. Gleichzeitig schützt es den Fahrer bei einer versehentlichen Berührung vor Verbrennungen.
Egal ob Leistung oder Optik bei MOTEA findest du garantiert den passenden Motorrad Auspuff. Verleihe deiner Maschine den letzten Schliff mit einem neuen Motorrad Auspuff von Marken wie ZADDOX oder Craftride.
Die Ducati GT 1000 im Fokus
Individualisierungen sind bei Motorradfahrern immer beliebter. Egal ob Scheinwerfer, Verkleidung oder Tank, immer mehr Biker möchten ein echtes Custom Bike haben. Die Ducati GT 1000 versprüht mit ihrem Aussehen einen Hauch Nostalgie. Mit der GT 1000 ist es Ducati gelungen, die Motorradoptik der 70er Jahre mit der Technik von heute zu verbinden. Die italienische Traditionsmarke knüpft mit dem Bike an die legendäre GT 750 an, die vor 30 Jahren mit ihrem sportlichen V-Twin-Motor den Einstieg in die große Hubraumklasse markierte.
Der GT ist es anzusehen, dass sie ein modernes Motorrad ist. Doch die schmucken Drahtspeichenräder und die verchromten Auspufftüten auf beiden Seiten sorgen für die nötige Prise Nostalgie. Auch die klassisch inspirierten Linien der Italienerin gefallen, wobei ihr die Designer kleine Extravaganzen wie die geschwungenen Aluminiumbügel des vorderen Kotflügel gönnten. In diesen Retrolook ist der V-Motor dezent integriert worden. Dabei schöpft der Desmo-Twin aus 992 ccm Hubraum 61 kW/83 PS Leistung.
Der V-Motor verfügt über eine solide arbeitende Benzineinspritzung, wenn sie nicht die Arbeit bei feuchter Witterung im Freien aufnehmen muss. Doch läuft der Twin erst einmal, hängt er ab 3000 Touren gut am Gas. Bei niedrige Drehzahlen ist er zuweilen ein wenig unwillig, wenn abrupt der Gasgriff aufgedreht wird. Spätestens ab 4000 Umdrehungen beginnt der reine Fahrspaß. Dann genügt ein leichtes Zupfen und die bis zu 210 km/h schnelle GT stürmt vehement voran.
Dennoch fällt der Verbrauch mit durchschnittlich 5,5 Litern Superbenzin auf 100 Kilometern moderat aus. Der 20 Liter große Tank reicht somit für Etappen von rund 360 Kilometern. Mit ein wenig Gefühl in der Gashand und bei Fahrten im sehr lang übersetzten sechsten und letzten Gang lässt sich der Durst noch weiter senken.
Die Fahrerposition auf der GT 1000 erlaubt eine angenehme aufrechte Haltung. Das vermittelt in Kombination mit dem hohen Lenker auf der Upside-down-Gabel Sicherheit. Die überraschend breit geschnittene Sitzbank und der schmale Kunststofftank sorgen gleichzeitig für Sitzkomfort. Auch für ausgedehnte Touren zu zweit ist die GT allemal geeignet. Wünschenswert wäre allerdings für die Sozia eine bessere Möglichkeit zum Festhalten als ein kleiner Riemen über der Sitzbank. Auch die fehlenden Zurrhaken sind zu bemängeln. Denn die zwei Löcher an den Federbeinen sind Allenfalls zum Befestigen von Gepäck mittels Gummiexpander geeignet.
Dennoch erhält der Käufer für knapp 10.000 Euro mit der GT eine wirklich gelungene Kombination aus klassischer Optik und solider Technik.
Fahrbericht Ducati GT 1000
Stellenweise haben sie es ganz genau genommen, etwa beim Schriftzug. Der ist von damals, einer Ära, als Ducatis noch Königswellen trugen, lang, schmal und laut waren. Die moderne GT treibt ihre Nocken per Zahnriemen an, flüstert dezent aus ihren Chromtöpfen und ist im Heck-bereich etwas pummelig geraten. Und sie hebt den Hintern merkwürdig in die Luft, als wären zu lange Stoßdämpfer eingebaut. Abgesehen davon wirkt die Linie gefällig. Doch über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, konzentrieren wir uns also auf die Technik.
Gottlob hat sich das dritte Bike der Sportclassic-Baureihe in seinen Fahreigenschaften weit vom historischen Vorbild entfernt. Schon der erste Kontakt fällt positiv aus. Die Sitzposition ist lässig, der Lenker breit und angenehm gekröpft, der Kniewinkel für den Durchschnittsmenschen bequem. Einige Kleinigkeiten stören allerdings nach längerer Fahrt: Die Kanten des Tanks am Übergang zum Sitz stoßen unangenehm gegen die Schenkel, und für Menschen mit langen Beinen sind die Ausbuchtungen zu kurz geraten.
Nichtsdestotrotz sorgte die GT 1000 beim überwiegenden Teil der Testfahrer ab den ersten Metern für ein Gute-Laune-Gefühl. Denn sie ist ein ehrliches Bike ohne Hinterhältigkeiten. Eine Fahrmaschine, der man Liebe und Aufmerksamkeit schenken sollte und muss. So etwas verbindet. Nix mit schnellem Druck aufs Knöpfchen und nach 200 Metern auf die Autobahn. Nein, der luftgekühlte 992-cm3-V2 möchte dezent warm gefahren werden. Ein Ölkühler plus Kühlrippen, die ihren Namen noch verdienen, sorgen für einen moderaten Temperaturhaushalt.
Gestartet wird ohne Choke, das Motormanagement lässt den Zweizylinder selbst bei sehr niedrigen Temperaturen sofort rund laufen. Und zwar in dezenten Drehzahlen mit kaum erhöhter Leerlaufdrehzahl. Die hydraulisch betätigte Kupplung könnte leichter zu bedienen sein. Aber kein Vergleich mit früher, als man bereits nach einer Stunde im linken Arm eine Sehnenscheidenentzündung bekam. Erster Gang klack, zack, sitzt auskuppeln.
Easy schlüpft die 209 Kilogramm leichte Maschine aus der Hofeinfahrt und fädelt sich über Nebenstraßen aus der Stadt hinaus. Doch die auf Euro 3 ausgelegte und dementsprechend magere Abstimmung der Einspritzung fordert ihren Tribut: Die Testmaschine stirbt an Ampeln im halbwarmen Zustand oft schlagartig ab. Nach rund fünf Kilometern hört die »low«-Warnanzeige für die Öltemperatur zu blinken auf und zeigt 50 Grad an. Der V2 läuft nun rund, zeigt jedoch auch bei Betriebstemperatur leichtes Konstantfahrruckeln im Teillastbereich und Auspuffpatschen im Schiebebetrieb.
Allmählich sind die eigens für die Ducati GT von Michelin entwickelten Pilot-Classic-Reifen mit stilgerechtem Profildesign ebenfalls angewärmt, das Ortsschild ist passiert, die Schräglagen können kommen. Und wie sie kommen können. Denn weder Fußrasten noch die beiden seit- lich abstehenden Auspufftüten setzen dem Kurvenschwingen ein verfrühtes Ende. Lediglich im Top-Test-Parcours schabten die Töpfe bei Fahrzuständen, wie sie im normalen Leben selten auftreten.
Die Bremsanlage arbeitet gut dosierbar und ist frei von Fading. Vorn muss man allerdings recht kräftig zupacken, damit die Doppelkolben-Schwimmsättel beißen und die GT über zwei mächtige 320er-Scheiben effektiv verzögern. Erstaunlich leicht umkurvt die Tausender Hindernisse aller Art und Größe, mit dem Lastwagen-Feeling früherer Königswellen-Ducs hat das nichts zu tun. Die GT lenkt ansatzlos ein und gibt sich in jeder Situation handlich.
Und das, obwohl die Räder leichter sein könnten vorn wie hinten werden verchromte Felgen mit Stahlspeichen verbaut und der 180er-Schlappen hinten auch nicht gerade handlingfördernd wirkt. Ein Beweis, dass die Michelin-Bereifung prächtig mit der Fahrwerksauslegung der GT harmoniert. Die Pilot Classic bieten bis in den Grenzbereich viel Grip, haften selbst bei Nässe ordentlich und scheinen sich positiv auf die Handlichkeit auszuwirken.
Wird die Straßenoberfläche uneben, beginnt die Harmonie allerdings zu bröckeln. Bei forscher, sportlicher Fahrweise offenbaren sich zwei eklatante Fahrwerksschwächen: Die Federbeine sind überdämpft, während die Gabel zwar komfortabel abgestimmt ist, aber nicht feinfühlig genug anspricht und beim harten Bremsen sofort auf Block geht. Wer die Tausender über eine von den Klauen des Winters aufgebrochene Teerdecke scheucht, bekommt arge Schläge an Handgelenke und Wirbelsäule weitergereicht. Die Zielgenauigkeit lässt unter solchen Umständen ebenfalls zu wünschen übrig. Hinten hart, vorne weich, dazu Bodenwellen in Schräglage das zwingt zu schnellen Kurskorrekturen, wenn man die Ideallinie nicht ver-lassen will.
Wobei diese Schwierigkeiten ganz einfach aus der Welt zu schaffen sind, indem das Tempo reduziert wird. Wer beschaulich durch die Landschaft fährt, kann mit der Fahrwerkseinstellung leben. Und irgendwie schenkt das Retrobike vielen Fahrern die Glückseligkeit, die man bei so manchem modernen Motorrad vermisst. Beginnend mit den klassisch skalierten, gut ablesbaren Instrumenten über dem Rundscheinwerfer, weiter mit dem schnörkellosen Lenker bis zum lässig-kräftigen Stampfen des V2.
Der ausgereifte, luftgekühlte Zweiventiler bekannt aus vier weiteren Ducati-Modellen ist mit gemessenen 82 PS bei 8000/min immer noch stark genug, um jedem Blechkäfig bei Ampelstarts oder auf der Landstraße um die Ohren zu fahren. Aber nicht so stark, dass er Wiedereinsteiger oder Anfänger überfordern würde. Die goldene Mitte also, das Gefühl, alles unter Kontrolle zu haben. Auch das Drehmomentplateau ist nahezu optimal: Zwischen 3000 und 8000/min stehen immer mehr als 70 Nm parat, der Gipfel mit 81 Nm liegt bei 6100 Touren.
Im Fahrbetrieb macht sich das folgendermaßen bemerkbar: Wer auf einen zügigen Start baut, darf erst bei 3000/min einkuppeln. Im Notfall kann man den Ersten fast bis in den Begrenzer ausdrehen, der greift bei 8700/min. Dann stünden theoretisch knapp über 80 km/h auf dem Tacho. Nur, das macht kaum jemand. Denn Schaltvorgänge werden vor allem durchs Gefühl bestimmt. Und das rät zum relaxten Fahren zwischen 4000 und 6000 Touren, in diesem Bereich fühlt sich der V-Twin pudelwohl. Wenns sportlicher zur Sache gehen soll, dreht die Duc auch mal bis 8000/min.
Bei forscher Gangart stört die lang gewählte Sekundärübersetzung. MOTORRAD ermittelte als Höchstgeschwindigkeit 205 km/h im Fünften, im Sechsten fällt sie dann sogar wieder ein wenig ab. Den letzten Gang braucht man auf der Landstraße ohnehin kaum, er fungiert eher als Schongang. Bei zügiger Fahrweise nutzt man eigentlich nur die unteren vier Gänge. Freundliche 5000/min dreht die Kurbelwelle bei einer Reisegeschwindigkeit von 140 km/h. Dann läuft der Vau angenehm sanft, Vibrationen sind zwar vorhanden, doch nicht störend. Bilden sozusagen das Salz in der Ducati-Suppe. Auch der Verbrauch ist nicht unangemessen hoch: 5,1 Liter Super zerstäuben die Düsen bei konstant 130 km/h, 4,5 Liter im Landstraßenbetrieb. Das ergibt eine theoretische Reichweite von 333 Kilometern.
Letztlich trotz einiger Kritikpunkte ein positives Fazit, weil das Konzept stimmig ist. Da drängt sich der Vergleich mit der ähnlich konzipierten Monster S2R auf. Ist die GT am Ende sogar die bessere Monster? Die Unzulänglichkeiten des Fahrwerks kann man in den Griff bekommen. Auf der GT sitzt es sich lässiger, man fühlt sich beschwingter als auf der Monster. Und die GT lenkt leichter und direkter als eine Monster, transportiert auf eigenwillige Art das Thema Individualität und Rebellion intensiver. Eines haben die Italiener tatsächlich geschafft: dass man sich auf diesem Motorrad 20 Jahre jünger fühlt. Da vergisst man den Einstandspreis von 9800 Euro zumindest vorübergehend.
MOTORRAD-Messungen
Hier eine Zusammenfassung der Messungen von MOTORRAD:
Fahrleistungen
- Höchstgeschwindigkeit: 205 km/h
- Beschleunigung 0-100 km/h: 3,8 s
- Beschleunigung 0-140 km/h: 6,9 s
- Beschleunigung 0-200 km/h: 30,4 s
- Durchzug 60-100 km/h: 5,1 s
- Durchzug 100-140 km/h: 6,0 s
- Durchzug 140-180 km/h: 7,9 s
Verbrauch
- bei 130 km/h: 5,1 l/100 km
- Landstraße: 4,5 l/100 km
- Theoretische Reichweite: 333 km
Bremsmessung
- Bremsweg aus 100 km/h: 39,4 m
- Mittlere Verzögerung: 9,8 m/s²
Bemerkungen: Die Gabel taucht voll ein, um dann auf Block zu gehen. Die Brems-dosierung ist sehr gut, die Handkraft etwas hoch. Bevor das Heck steigt, blockiert das Vorderrad.
Handling-Parcours I (schneller Slalom)
- Rundenzeit: 20,0 s
- vmax am Messpunkt: 106,5 km/h
Bemerkungen: Die zu weich abgestimmte Gabel und die überdämpfte Zugstufe der hinteren Stoßdämpfer verhindert eine exakte Linienwahl. Es sind hohe Lenkkräfte nötig. Am Umkehrpunkt macht der druckvolle Motor in Verbindung mit dem neutralen Einlenkverhalten Zeit gut.
Handling-Parcours II (langsamer Slalom)
- Rundenzeit: 28,3 s
- vmax am Messpunkt: 52,8 km/h
Bemerkungen: Die weit abstehenden Auspufftöpfe begrenzen die Geschwindigkeit im langsamen Slalom. Auch hier ist hohe Konzentration nötig, um mit der soften Gabel die exakte Linie zu treffen.
Kreisbahn Ø 46 Meter
- Rundenzeit: 10,9 s
- vmax am Messpunkt: 52,4 km/h
Bemerkungen: Über die Trennfugen wird das Motorrad instabil. Aufsetzende Auspufftöpfe begrenzen die Geschwindigkeit.
Technische Daten
- Motor: Luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-90-Grad-V-Motor, je eine oben liegende, zahnriemengetriebene Nockenwelle, zwei Ventile pro Zylinder, desmodromisch betätigt
- Hubraum: 992 cm3
- Nennleistung: 61,0 kW (83 PS) bei 8000/min
Service-Daten
- Service-Intervalle: alle 10000 km
- Öl-und Filterwechsel: 10000 km/3,5 l
Punktewertung
Motor: 82 PS aus 992 Kubik das klingt nicht üppig, reicht im Alltag jedoch völlig aus, um ganz vorn mit dabei zu sein. Wertvolle Punkte büßt die Duc durch die nicht optimal gelungene Einspritzung ein (Kaltstartverhalten, Konstantfahrruckeln). Auch die Kupplungsbetätigungskraft könnte geringer, die Ge- samtübersetzung kürzer sein.
Fahrwerk: Schwuppdiwupp rum ums Eck. Die GT überrascht durch spielerisches Handling und recht ordentliche Lenkpräzision. Und das, obwohl ihr Fahrwerk nicht optimal abgestimmt ist. Bei Bodenwellen in Schräglage wird die Duc leicht instabil.
Sicherheit: Die Bremse verzögert gut, verlangt allerdings einen kräftigen Zug am Hebel. Trotzdem lässt sie sich gut dosieren. Obwohl die Gabel komfortabel abgestimmt ist, neigt die GT zum Lenkerschlagen. Grund: Die Gabel arbeitet unsensibel, filtert kurze, harte Stöße ungenügend heraus. Die Lichtausbeute ist für einen Rundscheinwerfer dieser Größe eher schwach.
Alltag: Kein Hauptständer, Fahrwerk fast nicht einstellbar, Gepäck nur sehr schwer zu verstauen, bescheidene Zuladung eine Alltagswuchtbrumme ist die GT keinesfalls. Dafür ist die Reichweite ordentlich.
Komfort: Störende Ecken im Tank, zu kleine Beinausbuchtungen das vermindert den ansonsten guten Sitz-komfort des Fahrers. Der Beifahrer hockt auf einem leicht abfallenden Bankende und findet kaum Halt.
Kosten / Umwelt: Stilbruch? Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen zwar okay, doch eigentlich verbietet sich klassischer Look mit verchromtem Plastik. Und schließlich wären angesichts des hohen Listenpreises Alufelgen und Vierkolben-Bremszangen auch ganz nett.
MOTORRAD-Fazit
Eine klassisch inspirierte, pure Fahrmaschine mit hohem Fun-Faktor, die sowohl Anfänger wie auch alte Hasen begeistert das könnte die Ducati GT 1000 fraglos sein, denn die Anlagen dazu bringt sie mit.
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