Die Hypermotard 698 Mono ist die erste straßentaugliche Einzylinder-Supermotard von Ducati, geschaffen, um mit grenzenlosem Fahrspaß neue Maßstäbe zu setzen. Die Hypermotard 698 Mono verkörpert pure Rennsport-DNA und ist damit vor allem eins: eine echte Ducati.
Ducati DNA: Supermoto-Fahrwerk
Die Hypermotard 698 Mono verbindet das für eine Supermoto aktive Fahrverhalten mit der gewohnten Präzision der Ducati Sportmotorräder. Ermöglicht wird diese Kombination durch ein sehr effektives Zusammenspiel von Lenkgeometrie und Radstand, einer geringen Trägheit des Vorderrads und einer im Vergleich zu anderen Motorrädern des Segments vorderradlastigeren Gewichtsverteilung.
Motor und Leistung
Ende des vergangenen Jahres präsentierte Ducati eine aggressiv gezeichnete Supermoto mit dem ersten neuzeitlichen Einzylinder aus Bologna. Die neue Ducati Hypermotard 698 Mono ist eine Sensation: Der Motor ist ein neuer, hochmoderner Einzylinder. Er basiert auf dem V2 der Panigale 1299 und kommt mit 659 Kubik Hubraum sowie mit Ducati-typischer, desmodromischer Ventilsteuerung auf 77,5 PS (57 kW) bei 9.750/min.
Mit dem Racing-Auspuff von Termignoni steigt die Leistung auf (nicht straßenzugelassene) 84,5 PS bei 9.500/min. Doch schon mit 77,5 PS ist der Motor der Hypermotard 698 der stärkste straßenzugelassene Einzylinder auf dem Markt. Dabei lässt Ducati sogar noch weitere Reserven für Tuning und Rennsport: Die Maximal-Drehzahl dieses großen Einzylinders ist fünfstellig.
Technische Details des Motors
- 659 Kubik Hubraum
- 77,5 PS (57 kW) bei 9.750/min (84,5 PS mit Racing-Auspuff)
- Desmodromische Ventilsteuerung
- Maximal-Drehzahl im fünfstelligen Bereich
Weitere Eckdaten: sehr große 116 Millimeter Bohrung, sehr kurze 62,4 Millimeter Hub, sehr hohe 13,1:1 Verdichtung sowie große und leichte Einlassventile aus Titan. So kann der Single bis 10.250/min drehen und damit gut 1.300 Umdrehungen höher als der KTM-Single. Mit 63 Nm bei 8.000 Touren ist der Duc-Single deutlich durchzugschwächer als der KTM-Motor, der 73,5 Nm entwickelt.
Einzylinder mit Desmodromik
Die Verwandtschaft zum alten Superquadro-V2 der Panigale 1299 stellt Ducati mit dem Einsatz des gleichen Kolbens und großen Teilen des Zylinderkopfs her - inklusive Desmodromik. Zylinder und Gehäuse sind hingegen komplett neu entwickelt und aus Alu gegossen. Interessant gestaltet Ducati die Kurbelwelle des neuen Superquadro Mono. Sie sei asymmetrisch entworfen und in 2 unterschiedliche große Hauptlager montiert, um Gewicht zu sparen, so Ducati. Die Vibrationen des Superquadro Mono halten 2 Ausgleichswellen im Zaum. Je eine vor und hinter der Kurbelwelle platziert, sollen sie die Massenkräfte der Kurbelwelle komplett ausgleichen.
Fahrwerk und Handling
Der neue Motor der neuen Hypermotard hängt in einem neuen Rahmen. Ein kurzer Stahlrohrrahmen nach dem Trellis-Prinzip verbindet Lenkkopf, Motor, Federbein und Stahl-Heck. Die Alu-Schwinge lagert im Motor. Optisch schwebt der Motor im Rahmen. So hält Ducati das Gewicht niedrig und verkündet 151 Kilogramm ohne Benzin.
Im Lenkkopf lenkt eine USD-Gabel mit einem Standrohrdurchmesser von 45 Millimeter und mit 215 Millimeter Federweg das Rad in 17 Zoll (43,18 cm). Zwischen Schwinge und Rahmen dämpft und federt ein umgelenktes, voll einstellbares Federbein mit 240 Millimeter Federweg. Die Gabel stammt von Marzocchi, das Federbein von Sachs.
Bremsen, Räder und Reifen
Wie bei Ducati üblich, liefert Brembo die Bremsanlage in Form eines M4.32-Sattels vorn, kombiniert mit einer 330-Millimeter-Scheibe. Auf den Alufelgen der Hypermotard 698 montiert Ducati Reifen von Pirelli, Typ Diablo Rosso IV, in den Dimensionen 120/70ZR17 vorn und 160/60ZR17 hinten.
Elektronik
Das Safety Pack von Ducati, basierend auf dem MSC von Bosch, regelt schräglagensensibel allzu harsche Eingriffe am Bremshebel oder Gasgriff, natürlich abstufbar in der Wirkung. Optional bietet Ducati noch einen Race-Modus und einen Wheelie-Assistent an, der das Fahren auf dem Hinterrad steuern kann. Gesteuert und angezeigt werden diese sowie weitere Informationen per LC-Display und Mäusekino mit 3,8 Zoll (9,65 cm) Diagonale.
Design und Ergonomie
Die neue Supermoto von Ducati besticht nicht nur durch ihre schiere Power, sondern auch durch ein elegantes Design. Der essenzielle Supermotogedanke wurde aufgegriffen, denn ursprünglich waren Supermotos umgebaute Motocrosser. So kommen seitliche Abdeckungen unterhalb der flachen Sitzbank zum Einsatz, Tank-Cover flankieren den Spritbehälter bis über den Kühler, ein gerader Hinterradkotflügel und ein hochgesetzter Vorderradkotflügel prägen das Erscheinungsbild ebenso wie die entschlossen blickenden LED-Fahrlichtscheinwerfer. Ducati setzt auf eine hochgelegte Doppelrohr-Auspuffanlage. Die Hypermotard 698 Mono wirkt nicht nur optisch leicht, sie ist es mit 151 kg bei leerem 12-Liter-Tank auch. Die schmale Sitzbank ist bis weit auf den Tank gezogen, um es dem Fahrer zu ermöglichen, in Kurven viel Gewicht auf das Vorderrad zu bringen.
Preis und Verfügbarkeit
Die neue Ducati Hypermotard 698 Mono kostet in der roten Basis-Version ab 12.390 Euro. Die Variante RVE mit Dekor und Quickshifter ab Werk kostet 13.390 Euro. Ducati gibt 2 Jahre Garantie und schreibt nur alle 15.000 Kilometer oder jährlich Werkstatt-Inspektionen vor.
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