Ducati Damen Lederkombi Test Vergleich

Für viele Motorradfahrer stehen Lederkombis für beides - Style und Sicherheit. Denn einerseits hat Leder in Sachen Abriebschutz die Nase vorn vor textilen Alternativen aus Kunstfasern. Zum anderen passt der Look einer Lederkombi auch besser zu sportlichen Bikes, als es das Dreilagenlaminat mit einem Dutzend Taschen und fast ebenso vielen Belüftungsöffnungen je könnte.

Doch eine oben wie unten einheitliche, knackig sitzende Lederkombi versprüht mit ihren aufgesetzten Knie-, Schulter- und Ellbogenschleifern eben mehr Racing-Spirit, und der körpernahe Schnitt sorgt nicht nur für eine direktere Verbindung zum Motorrad, sondern im Idealfall auch dafür, dass die Protektoren selbst bei einem Hochgeschwindigkeitssturz dort bleiben, wo sie hingehören.

Die neue Ducati Kollektion für 2024

Sie harmonieren besonders gut mit den neuen Modellen, die während der Ducati World Première 2024 vorgestellt wurden. Die neue Kollektion von Ducati umfasst auch eine breite Palette an Sportswear, mit der Du Deine Leidenschaft für den Hersteller aus Borgo Panigale jeden Tag aufs Neue zum Ausdruck bringen kannst: Sweatshirts, Softshells für Damen und Herren, Regenjacken, Steppjacken, Mützen, Merchandising und viele andere neue Produkte.

Ob für den Touren- oder Offroad-Einsatz oder auch für das sportliche Fahren auf der Straße oder der Rennstrecke - alle Kleidungsstücke wurden bezüglich der Sicherheit und Performance optimiert, ohne dabei auf den für Ducati typischen Stil zu verzichten. Die funktionellen Kleidungsstücke entstehen in Zusammenarbeit mit den besten Unternehmen des Sektors und werden aus hochwertigen Materialien hergestellt, die Langlebigkeit und Schutz garantieren. Ihr Look wurde durch die Zusammenarbeit zwischen Aldo Drudi und dem Centro Stile Ducati kuratiert und aufgewertet.

Racing Line

Das wichtigste neue Produkt der Racing Line ist die Lederkombi Ducati Corse K3 aus Känguruleder. Diese Kombi wurde von Drudi Performance entworfen und wird exklusiv von Dainese für Ducati hergestellt. Sie ist mit Protektoren an den Schultern, Ellbogen, Knien und Schienbeinen sowie Stahleinsätzen für einen noch größeren Schutz ausgestattet. Zudem verfügt die Lederkombi über austauschbare Schleifer an den Knien und Ellbogen und ist für den Einsatz eines optionalen Rückenprotektors vorgesehen.

Um die maximale Bewegungsfreiheit beim Fahren zu gewährleisten, ist die Kombi mit einem triaxialen elastischen Einsatz am Rücken, elastischen Einsätzen in den beweglichen Bereichen und einem nahtlosen Kragen ausgestattet.

Die Lederkombi Ducati Corse K3 ist nicht nur in der Version mit Standardgrößen und -farben erhältlich, sondern gehört auch zu den Kleidungsstücken, die der Hersteller aus Borgo Panigale im Rahmen des exklusiven Programms Ducati SuMisura anbietet. Damit erhalten Ducatisti die Möglichkeit, ihre Lederkombi sowohl in Bezug auf das grafische Design als auch auf die Passform zu individualisieren.

Ebenfalls für den Einsatz auf der Rennstrecke hat Ducati das Spitzenmodell der Helme erneuert, den Ducati Corse V7 von Arai, der einen modernen und selbstbewussten Stil mit einem ausgeprägten Racing-Look verbindet. Ermöglicht wird das dank des exklusiven Designs, das von der Grafik des Desmosedici Stradale R-Motors inspiriert ist.

Vervollständigt wird der Look durch die Ducati Corse V6 Air Stiefel im puren Racing-Stil, die in Sachen Performance und Sicherheit keine Kompromisse machen. Sie sind für den Einsatz auf der Rennstrecke konzipiert und beinhalten die Innovationen, die aus den Feedbacks der offiziellen Fahrer des Ducati Lenovo Teams, Pecco Bagnaia und Enea Bastianini, resultieren.

Touring Line

Unter den Neuheiten der Touring Line präsentiert Ducati den Helm Strada Tour V5 , der für die abenteuerlustigen Ducatisti entwickelt wurde, die auf ihren Touren hin und wieder einen Abstecher ins Gelände machen. Die Sicherheit wird durch die SFL-Schale (SuperFiber Laminate) und die patentierte EPS-Innenschale (Expanded Polystyrene) mit unterschiedlicher Dichte sowie durch die Hyper Ridge-Verstärkungsrippen gewährleistet, die die Unterseite der Schale umgeben, die Robustheit erhöhen und den Schwerpunkt des Helms senken.

Ausgestattet mit dem Facial Contour System (FCS) lässt sich der Helm leichter aufsetzen, garantiert gleichzeitig einen bequemeren Sitz und eine hervorragende Stabilität.

Die von Held entwickelten Handschuhe Tour C5 runden das Angebot von Ducati für den Toureneinsatz ab. Das geradlinige und vielseitige Design kann mit allen Jacken der Produktreihe kombiniert werden, während die 2-in-1-Technologie einen flexiblen Einsatz je nach Witterungsbedingungen erlaubt.

Urban Line

Der Helm D-Attitude V2 und die Jacke Flow C5 gehören zu den wichtigsten Neuheiten der Urban Line.

Der Helm D-Attitude V2 ist der perfekte Partner für das Fahren im Stadtverkehr und bei Ausflügen im Sommer. Die steife Außenschale und die patentierte EPS-Innenschale mit variabler Dichte garantieren hohen Fahrkomfort und erstklassigen Schutz.

Die von Drudi Performance entworfene Jacke Flow C5 mit ihren roten und schwarzen Farbblöcken, die sowohl für Damen als auch für Herren erhältlich ist, ist ein praktisches Kleidungsstück für Reisen mit Stil. Die für den Sommer und wärmere Klimazonen konzipierte Jacke ist belüftet und mit einer abnehmbaren, regen- und winddichten H2Out®-Membran ausgestattet.

Sport Line

Die Sport Line der Kollektion für 2024 umfasst die Helme Ducati Theme V2 und D-Rider V2 , die beide von Drudi Performance entworfen wurden und in ihrer Ausführung und Farbgebung auf die restlichen Artikel der Kollektion abgestimmt sind. Modernes Design, leichte Materialien und maximaler Schutz vereinen sich in einem einzigen, nach den höchsten Sicherheitsstandards zugelassenen Produkt.

Die von Drudi Performance entworfene Jacke Black Rider C2 bietet einen selbstbewussten und modernen Look für den Einsatz in der Stadt.

Weitere Modelle im Überblick

Neun zweiteilige, preislich überschaubare Motorrad-Lederkombis zeigen im Test, ob der Spagat aus Komfort und Sicherheit gelingt.

Testsieger: Held Street/Rocket 3.0

Eine Nummer größer kaufen, und alles ist gut: Passform, Tragekomfort, Beweglichkeit und Protektorenausstattung gefallen, die Held-Kombi punktet zudem mit touristischen Features wie Belüftung und zahlreichen Taschen.

MOTORRAD-Urteil:sehr gut

Kauftipp: Rebelhorn Rebel Jacket/Pants

Die in Deutschland noch recht unbekannte Marke Rebelhorn zeigt mit der Kombination aus Rebel-Jacke und -Hose, wie ein sicherer Zweiteiler für den sportlichen Einsatz auszusehen hat. Eine sehr gelungene Vorstellung!

MOTORRAD-Urteil:gut

Alpinestars GP Force Chaser

Komfort und Beweglichkeit sind im geschmeidigen Büffelleder top, die Kombination aus sportlichem Schnitt und alltagstauglicher Ausstattung bringt jede Menge Punkte. Leider umfasst das Größenangebot nur Kerngrößen.

MOTORRAD-Urteil:gut

Büse Mille

Die Büse Mille gefällt mit ihrem sportlichen Schnitt, auch kurz, lang oder weiblich geratene Fahrer werden bei der immensen Größenauswahl fündig und glücklich. Die Belüftung dürfte im Sommer gerne noch üppiger sein.

MOTORRAD-Urteil:gut

Dainese Assen 2

Die deutlich leichteste Kombi im Test zielt klar auf den sportlichen Einsatz, bietet aber kaum Stauraum und keine Belüftung. Untypische kleinere Schönheitsfehler wie lose Nähte und hakige Reißverschlüsse kosten Punkte.

MOTORRAD-Urteil:gut

FLM Sports 2.2

Die Polo-Hausmarke packt ansprechende touristische Features in eine sehr leichte Lederkombi. Die Reißverschlüsse sind zu feingliedrig und werden teils vom Obermaterial blockiert, die restliche Ausstattung gefällt aber.

MOTORRAD-Urteil:gut

Spidi Laser Touring

Der Name macht deutlich: Die Spidi steht auf Touring, Sport gehört nicht unbedingt zu ihren Stärken. Sie gefällt mit niedrigem Gewicht. Mit kurzen Beinen und viel Material am Bauch bietet sie eher eine untersetzte Passform.

MOTORRAD-Urteil:gut

Vanucci VSJ-2 und ART.X1

Die zweitschwerste Kombi im Test kommt in teils außergewöhnlichen Farben und richtet sich an touristische Fahrer. Die zwar sehr großflächige, aber leider nur angedeutete Perforierung kostet Punkte im Kapitel Belüftung.

MOTORRAD-Urteil:gut

Testkriterien

Wenngleich die Lederkombis in unserem Test möglichst auch mit Komfort und Belüftung glänzen sollten, war der Aspekt Sicherheit die punktereichste Kategorie: Bis zu 40 Punkte konnten die Teilnehmer für die Wahl und Zusammensetzung ihrer Materialien, Lederdicke und Doppelungen, Sicherheitsnähte und Protektorenausstattung sowie deren Sitz, Abdeckung und Schutzlevel sammeln.

Auch landstraßentaugliche Lederkombis wollen standesgemäß getestet werden. Dafür muss es zwar nicht auf die Rennstrecke gehen, Highspeed auf der Autobahn, eine flotte Landstraßenrunde und Rums(chw)itzen gehören aber zum Testprozedere.

Dabei sollte aber keineswegs das Wohlfühlen außen vor gelassen werden. Bis zu 20 Punkte gab es daher für Gewicht, Futter, Bewegungsfreiheit und die Klimatisierung. Weitere 20 Punkte waren in der Kategorie Passform zu holen. Dazu testeten wir nicht nur mehrere Größen jeder Kombi, sondern wählten auch zwei Testfahrer, die zwar die gleiche Größe haben, vom Körperbau aber unterschiedlich ausfallen - mal schlank, mal muskulös. Die finalen 20 von insgesamt 100 Punkten gab es für Materialqualität, Verarbeitung und Ausstattung.

Zertifizierte Sicherheit

Früher mussten nur professionelle Zweiradfahrer wie Motorrad-Polizisten oder Roller fahrende Pizzaboten zertifizierte Schutzkleidung tragen. Beim Verkauf an Normalverbraucher gab es hingegen kaum Vorgaben. Seit vergangenem Jahr gilt in Europa nun die Norm EN 17092, die Kunden dabei helfen soll, die Schutzfunktion von Motorradbekleidung zu beurteilen. Dazu wird zwischen verschiedenen Einsatzzwecken unterschieden: C (Aufprallschutz), B (Abriebschutz) und A (beides zusammen). Kategorie A unterscheidet weiterhin zwischen drei Sicherheitsstufen: A, AA und AAA. Je besser die Schutzfunktion der Bekleidung bei der Zertifizierung, desto mehr "A".

Über das erreichte Schutzlevel gibt ein Aufdruck oder Einnäher in der Kombi Auskunft, auf dem neben dem Motorradfahrer-Piktogramm auch die Norm, das Level sowie das CE-Logo aufgeführt sein müssen.

Auch für Protektoren gibt es eine Norm: die EN 1621. Diese unterteilt Protektoren je nach Kraftminderung in Level 1 oder 2, außerdem je nach geschütztem Körperbereich in A oder B. Welchen Protektor ein Bekleidungshersteller verbaut, bleibt ihm überlassen.

Vegane Alternative

Rinder sterben nicht extra für eine Lederkombi, auch Kängurus tun das nicht. Doch selbst wenn Leder häufig ein Beiprodukt der Milch- und Fleischproduktion ist: Das Argument Tierwohl findet hier genauso Beachtung wie das Schlagwort Nachhaltigkeit. Angesichts des hohen Wasserverbrauchs bei der Produktion von Leder könnte eine vegane Alternative folglich nicht nur für Vegetarier interessant sein.

Der spanische Hersteller Andromeda Moto hat mit der NearX eine solche "Nichtlederkombi" im Angebot. Der Zweiteiler aus ultra-hochmolekularem Polyethylen (UHMWPE), das auch bei Raumanzügen verwendet wird, ist an den Sturzzonen zusätzlich mit schnittsicherem Material verstärkt. Das Futter besteht aus Kevlar, zusammen mit einer kompletten Protektorenausstattung entspricht die Kombi so der Schutzklasse AAA gemäß EN 17092.

Schwabenleder

Mit dieser Erfolgsformel arbeitet Schwabenleder seit vier Jahrzehnten. Unsere „Entwicklungshelfer” sind Rennfahrer, kritische Fach-Journalisten und unsere Kunden. Mit Ihrer Erfahrung, mit Lob und Kritik tragen Sie zur ständigen Weiterentwicklung unserer Produkte bei. Die erste auf Maß gefertigte Schwabenleder-Kombi liefert Claus Hämmer im Oktober 1978 persönlich aus. Sämtliche Schwabenleder-Kombis werden in Winterbach auf Maß gefertigt.

Wir setzen ausschließlich Materialien höchster Qualität ein. Unsere Produkte werden ständig weiterentwickelt.

Weitere getestete Modelle

Hier ist eine Übersicht weiterer getesteter Modelle:

  • Büse Imola
  • Spidi Laser Touring
  • Held Slade II
  • Held Ayana II
  • Büse Silverstone Pro
  • Büse Assen
  • Büse Mille
  • Modeka Chaser Lady

Die Produktreihe Performance Wear bietet Schutzkleidung, die sich in die Linien Racing für die Rennstrecke, Sport für die Straße, Touring für die Reise und Urban für die Stadt aufteilt.

Ducati Corse C6

Wichtigste Neuerung in der Racing-Linie Racing ist die Lederkombi Ducati Corse C6 thermogeformten Verbundprotektoren an Schultern, Ellbogen und Knien, die durch weiche Protektoren an Hüfte und Steißbein ergänzt werden. Die Stahlplatten an Knien, Schultern und Ellbogen fördern das Gleiten im Falle eines Aufpralls und bieten zusätzliche Sicherheit für den Fahrer. Die Schleifer an den Knien und Ellbogen sind austauschbar.

Die Form der Lederkombi ist so konzipiert, dass der neue Rückenprotektor Company 3 Wave eingesetzt werden kann. Die C6 ist außerdem mit großen, perforierten Bereichen ausgestattet, die die Luft im Inneren zirkulieren lassen, um den Wärmekomfort des Fahrers zu verbessern.

Die Lederkombi gehört zu den Kleidungsstücken, die den Ducatisti die Möglichkeit bietet, ihre Anzüge sowohl im Grafikdesign als auch an die körperliche Konstitution anzupassen. Die Lederkombi Ducati Corse D-Air C2 hingegen wird zum ersten Mal außerhalb des Individualiserungsprogramms angeboten und ist nun in allen Standardgrößen erhältlich sein.

Ebenfalls für den Einsatz auf der Rennstrecke bietet Ducati den Helm Corse V6 mit einer Grafik an, die von der Moto-GP-Lackierung inspiriert ist. Lieferant ist Arai.

Jacke Fighter C2

In der Linie Sport kommt als Neuheit die Jacke Fighter C2, die Dainese exklusiv für Ducati herstellt. Sie besteht aus weichem Leder in Kombination mit großen Bereichen aus technischem Stretchgewebe für hohe Passgenauigkeit. Der Sicherheit dienen thermogeformte Verbundprotektoren, Aluminium-Schulterplatten und die Option auf einen Rückenprotektor. An Brust und Rücken finden sich Belüftungsöffnungen.

Der Zweiteiler Strada C5 erweitert die Touring-Kollektion. Er wird ebenfalls von Dainese gefertigt und ist auch in einer Damenversion erhältlich. Die integrierte Daunenjacke kann auch separat verwendet werden. Die dazu passenden Handschuh haben einen Visierwischer-Einsatz sowie touchscreentaugliche Daumen- und Zeigefingerspitzen, für die Nutzung des Telefons in völliger Freiheit und Sicherheit.

Die Jacke Company C4 und die Outdoor-Thermojacke C3 ergänzen die Produktlinie Urban. Die C4 besteht aus weichem Leder mit sehr dünnen und leichten Pro-Armor-Protektoren, die eine hohe Aufnahme- und Verteilungskapazität der Aufprallenergie garantieren. Das zweite neue Modell ist eine vielseitige Jacke mit einem Design, das das markentypische Ducati Red in einer dunkleren Variante im Ärmelbereich neu interpretiert.

Leder-Einteiler zwischen 1000 und 1500 Euro im Test

Zu diesem Test treten sieben einteilige Lederkombis der Preisklasse zwischen 1000 und 1500 Euro an. Damit liegen sie zwischen den Billigprodukten und der absoluten Oberklasse, für die einige weitere Hunderter fällig sind. Außer den etablierten Marken (Alpinestars, Dainese, Held, Revit, Spidi), schickten diesmal mit Gimoto und Damen auch zwei weniger bekannte Hersteller ihre Produkte ins Rennen. Sämtliche Kandidaten müssen sich in fünf Kategorien beweisen.

Ausgerechnet die beiden Exoten bieten Maßanfertigung als Standard. Die günstigeren Leder-Einteiler von Dainese, Held und Spidi bieten Maßanfertigungen gegen Aufpreis. Die Anzüge von Alpinestars und Revit gibt es weder für Geld noch gute Worte als Maßkombi.

Grundsätzlich verlangt Stangenware Kompromissbereitschaft. Meist sind die Lederkombis so geschnitten, dass sie möglichst vielen Kunden passen.

Was sagt uns dieses Kapitel am Ende? Unterschiedlich geschnittene einteilige Lederkombis und individuelle Körperproportionen beeinträchtigen bei Stangenware häufig den optimalen Sitz. Wer auf die sprichwörtliche zweite Haut nicht verzichten möchte, kommt um eine maßangefertigte Lederkombi nicht herum.

Testergebnisse im Detail

Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse der getesteten Leder-Einteiler:

  • Alpinestars Atem: Tolle Lederkombi mit für Stangenware sehr ordentlicher Passform. Wie die anderen aus Rindshäuten bestehenden Italienerinnen, verwöhnt die Atem zudem mit echtem Wohlfühl-Leder. Außerdem gewährleistet das hochwertige 3D-Innenfutter erstklassige Zirkulation.
  • Dainese Laguna Seca P. Estiva: Auf der Habenseite stehen ein großartiges Leder, die gute Passform und eine sehr solide Verarbeitung. Die Schwachstelle besteht traditionell aus den Protektoren.
  • Damen Racing Suit D2: Dank Maßanfertigung hervorragende Passform. Als einzige Lederkombi bietet die Damen keine Hüftprotektoren. Dafür sind die Restkraftwerte der übrigen Elemente die besten im Test - Respekt!
  • Gimoto Racer-R: Wie Damen bietet auch Gimoto ausschließlich Maßanfertigung. Die Passform ist bis auf etwas zu weite Oberschenkel perfekt. Unterm Strich ist die Racer-R ein sehr ordentlicher Leder-Einteiler und punktet sich auf Platz zwei.
  • Held Slade: Beste Protektorenausstattung, tolle Restkraftwerte: Bei der passiven Sicherheit ist die Slade in diesem Testfeld unschlagbar und räumt fast die volle Punktzahl ab. Leichte Schwächen offenbarte die Lederkombi bei der Passform.
  • Revit Replica One Piece: Ein Rückenprotektor fehlt, die restlichen Elemente sind jedoch vollständig und in ausreichender Größe vorhanden. Auch die Restkraftwerte gehen bei der Revit Replica One Piece in Ordnung.
  • Spidi Replica Piloti Wind Pro: Zu kleine Protektoren an Schultern und Ellbogen und ein etwas zu weit hinten sitzender Schulterprotektor werfen die Spidi Replica Piloti Wind Pro zurück.

Kaufberatung

Lederkombi am besten in Fahrposition auf dem Bike checken: Bietet sie ausreichend Bewegungsfreiheit? Wirft sie Falten? Sind Arme und Beine nicht zu lang? Stecken an allen neuralgischen Stellen Protektoren (Schulter, Ellbogen, Hüfte, Rücken, Steiß und Knie)? Umschließen Gelenkprotektoren Ellbogen und Knie umfassend und lassen sich nicht wegdrehen? Reicht der Rückenprotektor bis zum Steiß? Anfänglich etwas zu eng sitzende Einteiler weiten sich noch.

Bewertung und Urteil

Eine der günstigsten einteiligen Lederkombis macht das Rennen: Die Held Slade glänzt mit hervorragender Schutzwirkung und leistet sich nirgends eine echte Schwäche. Mit ein paar Punkten Differenz folgen Gimoto und Alpinestars. Beide Kombis schlagen sich sehr wacker, liegen im Preis aber deutlich höher. Die Gimoto brilliert mit Maßanfertigung, die Alpinestars kontert mit etwas besserer Ausstattung.

Tabelle: Übersicht der getesteten Lederkombis

Modell Herstellungsland Lederart Preis Bewertung
Alpinestars Atem China Rind 1199,95 Euro Gut
Dainese Laguna Seca P. Estiva Ukraine Rind 949 Euro Befriedigend
Damen Racing Suit D2 Niederlande Rind 1099,95 Euro Gut bis befriedigend
Gimoto Racer-R Italien Känguru 1555,00 Euro Gut
Held Slade Vietnam Rind (ca. 60%), Känguru (ca. 40%) 999,95 Euro Gut
Revit Replica One Piece China Rind 899,99 Euro Gut bis befriedigend
Spidi Replica Piloti Wind Pro Rumänien Rind 999,90 Euro Befriedigend

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