Ducati strebt monströsen Zeiten entgegen: Flankiert von der 600er und 900er Monster bahnt sich jetzt die M 750 einen Weg. Die Leute mögen das, wie die Verkaufszahlen belegen, drum haben die Monster-Macher unlängst eine M 750 kreiert, die sich nahtlos zwischen M 600 und M 900 einreiht.
Design und Modellgeschichte
Der Name - wie nur konnte Ducati auf diesen albernen Namen verfallen? Monster. Freilich, man hat sich mit den Jahren daran gewöhnt, aber das macht die Sache nicht besser: Monster ist nun mal ganz schlecht. Paßt nicht - bei allem Wohlwollen, und an Gewogenheit mangelt es den M-Modellen gewiß nicht. Eine Monster sieht nicht so und so aus, sondern jedesmal anders und in jedem Fall sehr, sehr extravagant.Die Ducati Monster 750 wird von 1996 bis einschließlich 2002 produziert und ergänzt die Monster-Baureihe als Mittelklassemodell zwischen der 600 und der 900 Monster. Sie basiert auf dem typischen Ducati-Gitterrohrrahmen und verwendet den luftgekühlten 748-cm³-Zweiventil-V-Twin aus der Ducati 750 SS. Die Modellbezeichnung lautet offiziell "Monster 750".
Die Modelljahre im Überblick
- 1996: Die Monster 750 wird als neues Modell eingeführt. Sie übernimmt das Chassis der größeren Monster 900, ist jedoch mit einem kleineren Motor ausgestattet. Die Sitzhöhe beträgt laut offiziellem Ducati-Handbuch 770 mm. Die Bremsanlage besteht vorne aus einer 320-mm-Doppelscheibe mit schwimmend gelagerten Zweikolben-Festsätteln von Brembo. Hinten kommt eine 245-mm-Scheibe zum Einsatz. ABS ist in keinem Baujahr verfügbar.
- 1997-1999: In diesen Jahren bleibt die Monster 750 technisch unverändert. Ducati bietet verschiedene Farbvarianten an, darunter klassisches Ducati-Rot und Gelb. Die Ausstattung umfasst ein analoges Cockpit mit separatem Tacho und Drehzahlmesser. Ein LC-Display ist nicht vorhanden. Der Tank fasst 16 Liter, ein offizieller Verbrauchswert wird von Ducati nicht angegeben. Die Reichweite liegt bei moderater Fahrweise bei etwa 200-250 km.
- 2000: Im Jahr 2000 ergänzt Ducati die Modellpalette um die "Monster 750 Dark". Diese Version ist technisch identisch, verzichtet jedoch auf aufwendige Lackierungen und glänzende Oberflächen. Sie ist in mattem Schwarz gehalten und richtet sich an Puristen. Die Dark-Version besitzt ebenfalls keine Verkleidung und ist mit einem Soziussitz ausgestattet.
- 2001: Für das Modelljahr 2001 führt Ducati eine neue Lackierung in "Senna Grau" ein. Technisch bleibt die Maschine unverändert. Die Sitzposition ist weiterhin aufrecht mit leicht nach vorne geneigtem Oberkörper. Die Soziustauglichkeit ist gegeben, ein Soziussitz mit Haltegriffen ist serienmäßig vorhanden. Für längere Touren empfiehlt sich Zubehör wie Gepäckträger oder Tankrucksack, da Ducati keine werkseitigen Koffersysteme anbietet.
- 2002: Im Jahr 2002 läuft die Produktion der Monster 750 aus. Die Monster 750 bleibt bis dahin ein klassisches Naked Bike mit Vergasermotor und ohne elektronische Assistenzsysteme.
Motor und Fahrgefühl
Nun ja, da weiß man wenigstens, was man hat. Was einem nach dem problemlosen Startvorgang allerdings zu Ohren kommt, weckt wenig Erinnerungen an die zuletzt getestete 750er: So zurückhaltend plotterte diese ganz bestimmt nicht vor sich hin. Mit dem legendären Ducati-Sound haben die Töne der M 750 - wegen des immer schärfer werdenden Geräuschlimits - nicht mehr viel gemein. Ansonsten aber nimmt alles seinen gewohnten Lauf: Die Kupplung - genau, da war doch was - hydraulisch betätigt und trotzdem schwergängiger als eine angerostete Türklinke. Krach - ach ja - der erste Gang, fährt rein, als wolle er das Getriebe zertrümmern. Jetzt das vertraute Ruckeln bis 2500 Umdrehungen. Diese Durststrecke, während der sich die Zylinder verzweifelt darum bemühen, in Einklang zu kommen. Wer hätte gedacht, daß man das vermissen kann. Und dann, bei 3000/min: der Knotenplatzer. Wie ernsthaft der Motor jetzt antritt, ohne Druckverlust durch den mittleren Bereich prescht und schiebt und zieht und macht und tut - die reinste Freude.Mein Fazit: Zur Mitte, bitte: Nach dem Lesitungseinbruch der M 900 fast so stark wie diese und um immerhin neun PS reicher als die M 600, könnte sich die M 750 zum Chef-Monster mausern. Mir ist der 750er Motor ohnehin der liebste: Bei niedrigen Drehzahlen nicht ganz so ruppig wie das 900er Triebwerk und insgesamt nicht ganz so brav wie jenes der M 600, trifft er den sprichwörtlichen goldenen Mittelweg.
Fahrwerk und Bremsen
Angefangen bei der Upside-down-Gabel, die - außer wichtig aussehen - ziemlich wenig kann. Kleinere Unebenheiten des Straßenbelags veranlassen sie zu keinerlei Reaktion. Erst so richtig derbe Asphaltverwerfungen bewegen das bockige Federerlement zum Ansprechen. Unter widrigen Umständen kann durch dieses unsensible Gebaren so eine scheußliche Sache wie Lenkerschlagen auftreten. Nun mangelt´s der 41er Gabel aber nicht nur an Feingefühl, sondern auch an Standhaftigkeit: Von 120 Millimetern Federweg bleibt beim harten Bremsen kein einziger mehr übrig. Schluß mit lustig ist beim Bremsen in Schräglage, wenn sich zum Abtauchen der Gabel das enorme Aufstellmoment des 120/60er Vorderreifens gesellt, das einem alles, nicht nur die Linie, versauen kann.Über die Bremsanlage selbst gibt es auch wenig Erfreuliches zu berichten, sie kann weder mit einem klar definierten Druckpunkt noch mit überzeugender Wirkung dienen. Gewiß, die M 750 besitzt nur eine Scheibe im Vorderrad, doch ist dies noch keine hinreichende Erklärung dafür, daß einem ein gerade mal 191 Kilogramm schweres Motorrad beim Bremsen wegläuft wie ein alter Camembert.Heckwärts nehmen die Schwächen der M 750 ab: Das einstellbare Federbein macht im Solobetrieb keine Zicken, und was es unter Doppelbelastung veranstaltet, ist eigentlich egal, da man den Zweipersonenbetrieb aus christlicher Nächstenliebe unterlassen sollte. So richtig ernst hat Ducati das mit dem Soziusplatz nicht gemeint. Nur wer unter 1,60 Meter mißt, fühlt sich dort hinten wie ein Mensch. Hochwüchsigen gegenüber zeigt sich die Monster allerdings grundsätzlich verschlossen, denn auch die Führungsposition wurde kleineren Leuten auf den Leib geschneidert: Wer über 1,85 Meter lang ist, hat auf der Ducati nicht so viel zu lachen, der Rest darf sich ausnahmsweise mal ins Fäustchen grinsen. Ja, auch Sie mit Ihren kurzen Beinen: 780 Millimeter Sitzhöhe sind selbst von laufenden Metern zu bewältigen.Und keine Panik: Das Ding strotzt geradezu vor Handlichkeit. Ein leichter Zug am breiten Lenker, schon schlägt es die gewünschte Richtung ein. Auf gepflegten Fahrbahnen macht die M 750 keinerlei Mucken, werden die Straßen schlechter, verliert sich ihr gutes Benehmen jedoch zusehends. Das nervöse Herumgestocher der Gabel bringt eine gewisse Unruhe ins Fahrwerk, was die Linienfindung doch erheblich erschwert. So richtig spaßig ist das nicht, richtig schlimm allerdings auch nicht.Wirklich gefährliche Züge nimmt die Monster erst im Klein-Klein-Betrieb an. Wenden beispielsweise kann zum Horrortip ausarten: Zack, kaum hat man das Vorderrad eingeschlagen, schon patscht die Gabel gegen den Lenkanschlag, und der Stolz Italiens liegt darnieder. Dann gibt es da diesen Seitenständer, der zurückklappt, sobald er entlastet wird: ebenfalls eine ganz böse Falle. Den Kontrolleuchten sollte man auch nicht allzu viel Vertrauen schenken, sie blinken nach dem Lustprinzip.
Stärken und Schwächen
Fahrwerksseitig driftet die Monster jedoch vom Pfad der Tugend ab. Die Telegabel gehört zur mieseren Sorte, auch hat die Welt schon weitaus bessere Vorderradbremsen gesehen. Unzulänglichkeiten, die Ducati ohne viel Federlesens beseitigen könnte. Eine kleine Modellpflege, in deren Rahmen man vielleicht auch mal Hand an den Seitenständer, den Lenkeinschlag und die Kontrolleuchten legen könnte: Aber bitte: Finger weg vom äußeren Erscheinungsbild. Das Design der Monster ist unantastbar.
Stärken:* Extravagantes Outfit* Spurstabiles Fahrwerk
Schwächen:* Vergaser-Motor im Antritt unkultiviert* Zu straffe Gabel* Aufwendige Wartung* Zu knapper Lenkeinschlag
Monster-Übersicht: Krümelmonster und Monsterbacke
Drei Modelle, ein Gesicht: Worin sich die Monsters unterscheiden. Die drei Monster ähneln einander wie ein Ei dem anderen. Um sie auseinanderhalten zu können, bedarf es schon eines zweiten und dritten Blicks. So unterscheidet sich die M 600 äußerlich von der M 750 allein dadurch, daß sie keinen Ölkühler besitzt. Innerlich trennen die beiden neun Pferdestärken und preislich 2650 Mark. Schlaue Füchse wissen jetzt: Die 600er kostet 13690 Mark inklusive allem. Auf 19390 Mark kommt eine M 900, die als einzige Vertreterin der Monster-Family mit einer Doppelscheibenbremse und seit neuestem auch mit einer einstellbaren Telegabel aufwartet.Leistungsmäßig sieht´s bei der 900er seit Anfang dieses Jahres schlecht aus. Aufgrund immer schärfer werdender Geräusch- und Abgasvorschriften blieben dem Riesenmonster von nominell 80 Pferdestärken nurmehr 67 übrig. Damit dürfte sich wohl das Hauptargument für den Kauf einer M 900 zerschlagen haben.
Technische Daten im Vergleich
Die folgende Tabelle vergleicht die Ducati Monster mit der Ducati Monster +:
| Merkmal | Ducati Monster | Ducati Monster + |
| Motor | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder | 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder |
| Hubraum | 937 Kubik | 937 Kubik |
| Federung vorne | Telegabel Upside-Down von Marzocchi, 43 mm | Telegabel Upside-Down, 43 mm |
| Federung hinten | Monofederbein, Federvorspannung verstellbar | Monofederbein, Federvorspannung verstellbar |
| Bremse vorne | Doppelscheibe, 320 mm, Vierkolben-Zange von Brembo | Doppelscheibe, 320 mm, Vierkolben-Zange von Brembo |
| Bremse hinten | Scheibe, 245 mm, Zweikolben-Zange von Brembo | Scheibe, 245 mm, Zweikolben-Zange von Brembo |
| Bereifung vorne | 120 / 70 - 17 | 120/70-17 |
| Bereifung hinten | 180 / 55 - 17 | 180/55-17 |
| Radstand | 1.474 Millimeter | 1.474 mm |
| Sitzhöhe | 775 bis 840 Millimeter | 775 bis 840 Millimeter |
| Gewicht fahrfertig | 188 kg | 189 kg |
| Tankvolumen | 14 Liter | 14 Liter |
Gebrauchtberatung Ducati M 900 (750, 600) Monster
Ducatis Monster hat einen ganz eigenen Charakter. Nachdem die 900er seit 2000 mit Einspritzung angeboten wird, sinken die Preise für die alten Vergaserversionen allmählich. Das Monster-Menü hat etwas unmittelbar Geglücktes: rot, leicht und von einer Transparenz wie Pergamentpapier. Wer die Monster schön findet, und das werden hierzulande immer mehr, will auch unbedingt eine haben. Die 67-PS-Version kann, nach längerer Standzeit infolge der Verdunstung des zündwilligen Benzins in den Schwimmerkammern leider üblich, erst mit einigen Tricks zum Leben erweckt werden. Gemessen am Kilometerstand läuft der 900er erstaunlich leise und kultiviert, auch das Rasseln der Trockenkupplung bleibt im zivilen Rahmen. Das Cockpit beschränkt sich aufs Wesentliche.Außer einem schon etwas antiquierten kleinen Tacho nur acht Kontrollleuchten. Einen Drehzahlmesser gibts bei der 900er ab dem 2000er-Modell, und bei den beiden kleinen Monstern spendiert Ducati für den nicht ganz unempfindlichen V2 mit desmodromischem Ventiltrieb erst ab 2001 ein komplett ausgestattetes Cockpit. Die Sitzposition des Monster-Treibers ist dank nicht zu hoch positionierter Fußrasten bequem, der für Ducati-Verhältnisse fast breite Lenker könnte günstiger gekröpft sein, dem Fahrer mehr entgegenkommen. Etwas Aufmerksamkeit erfordert das Herausfahren aus engen Einfahrten oder das Abbiegen an 90-Grad-Kreuzungen, da der Lenkeinschlag sehr knapp bemessen ist. Der Motor spricht schlecht an, das kann die Einspritzung, die ab dem Modelljahr 2000 von der Supersport-Baureihe übernommen wurde, wesentlich geschmeidiger.Auf Anhieb vertrauenerweckend wirkt die gesamte Balance der Maschine, der Schwerpunkt ist dank des V2 niedrig, das Handling gerät ausnehmend leicht. Auch die Stabilität auf den Geraden überzeugt. Lediglich in langgezogenen Biegungen könnte die Präzision und Zielgenauigkeit exakter sein. Die Vorderpartie mit dem frei und ungeschützt im Fahrtwind gebeutelten Piloten wird dann leicht. Außerdem ist die Upside-down-Gabel etwas zu straff gedämpft an, auf welligen Fahrbahnen spürt man jede Unebenheit in Armen und Oberkörper. Die Doppelscheibenbremsanlage vorn gefällt durch feine Dosierbarkeit und mit exaktem Druckpunkt. Wie alle Ducati-Motoren braucht das Monster M 900-Triebwerk penible Wartung: Problematisch sind vor allem Vergaser und Kupplung. Mangelndes Ansprechen der Gasfabrik versuchen die Besitzer mit einer kürzeren Übersetzung, größeren Leerlaufdüsen, Dynojet-Kit plus K&N-Luftfiltern zu verbessern. Die radikalere und effektivste Lösung: 41er-Keihin-Flachschiebervergaser, allerdings jenseits von Gut und Böse, was die Eintragungsmöglichkeit betrifft. Auch Ventile und Zahnriemen benötigen innerhalb der 10000-Kilometer-Inspektionsintervalle penibler Pflege. Und der Zahnriemen sollte bei jedem zweiten Intervall ausgetauscht werden. Alle Modellmodifikationen aufzulisten würde diesen Rahmen sprengen. Das Wichtigste: Ab dem 1996er-Modell ist die Showa-Gabel einstellbar, und es wurden einige Marzocchi-Exemplare verbaut. Hinten arbeitete bis 1996 ein Boge-Federbein, dann eins von Showa. Bis einschließlich Baujahr 1997 war die Monster mit Aluschwingen ausgestattet, die ab 1998 außer an der Monster S durch Stahlversionen ersetzt wurden. Die Motorleistung betrug zunächst 75 PS, ab 1997 aufgrund geänderter Steuerzeiten und kleineren Ventilen nur noch 67 PS (mit Ausnahme der Special und Cromo, die weiterhin den 75 PS-Motor sowie die kleine Cockpit-Verkleidung aufwiesen).Der unverwechselbare Charakter des V2 und das gekonnt klassische, extravagante Outfit der Monster-Modelle sind erst in den letzten Jahren mit steigenden Zulassungen entsprechend honoriert worden. Das Verhältnis von 900er, 600er und 750er dürfte etwa bei 60 zu 30 zu 10 Prozent liegen. Ein starkes Ego spricht, egal ob großer oder kleiner Hubraum, an.
Technische Daten - Ducati M 900 Monster
Ducati M 900 Monster Technische Daten* Motor: Luft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-90-Grad-V-Motor, je zwei obenliegende, zahnriemengetriebene Nockenwellen, zwei desmodromische betätigte Ventile pro Zylinder, zwei Mikuni-Gleichdruckvergaser, 0 38 mm, kontaktlose Transistorzündung, Hubraum 904 cm³, Nennleistung 54 kW (74 PS) bei 7000/min, Fünfganggetriebe, O-Ring-kette, E-Starter.* Fahrwerk: Gitterrohrrahmen aus Stahl, Upside-down.Gabel, Gleitrohrdurchmesser 41 mm, Zweiarmschwinge, Zentralfederbein mit Hebelsystem mit verstellbarer Federbasis und Zugstufendämpfung, Doppelscheibenbremse mit Vierkolbensätteln vorn, 320 mm, Scheibenbremse hinten, 245 mm, Leichtmetall-Gußräder, Federweg vorn /hinten 120/144 mm* Maße und Gewichte: Sitzhöhe 770 mm Tankinhalt/Reserve 16,5/3,5Liter Gewicht vollgetankt 204 kg* Service-Intervalle: alle 10 000km* Testwerte: Höchstgeschwindigkeit solo/mit Sozius 197/180 km/h Beschleunigung 0-100 km/h solo/mit Sozius 3,9/5,3 sek Verbrauch 5,2Liter Kraftstoff Super
Ersatzteil-Preise (Mark)
* Sturzteile: Kupplungsarmatur 85, Handbremsarmatur 85, Lenker 95, Rückspiegel 93, Blinker vorn 23, Tachometer 330, Gabelstandrohr 723, Schutzblech vorn 200, Vorderrad 1055, Schalldämpfer 932, Tank, lackiert 2028, Rahmen komplett 2662, Lampenverkleidung 197, Scheibe 154* Verschleißteile: Kettenkit 457, Bremsbeläge vorn komplett 84, Kupplungsreibscheiben 270, Bremsscheibe vorn 319, Luftfilter 25, Ölfilter 16
Lesererfahrungen
* Harald Kaminski, Attenschwiller, Frankreich: Technische Änderungen: Spiegler-Bremsleitungen sowie White-Power-Federn vorn und hinten, angehobenes Heck und durchgesteckte Gabel. Außerdem Keihin-Vergaser CR 41 und K&N-Luftfilter, wodurch der Verbrauch auf der Landsraße auf 4,5 Liter zurückging. Zum besseren Schutz montierte ich noch eine Lenkerverkleidung von Diopa, was in schnellen Kurven die Vorderpartie beruhigt.* Thomas Noderer, Thalmaessing: Nachdem Keihin-Vergaser installiert waren, zeigte der Motor deutlich mehr Leben. Nach 6000 Kilometern hat das Lager der Getriebe-Ausgangswelle gefressen. Zahnräder und Schwinge wurden auf Garantie gewechselt.* Alexandra Haak, Stuttgart: Zuerst fiel das Starterrelais aus. Später versagte die Kupplungshydraulik, was die Duc vor roten Ampeln in einen Automatikroller verwandelte.* Christine Schwedtke, Berlin: 1999 ergatterte ich dann die letzte gelbe 750er in Berlin mit zweiter Bremsscheibe vorn, Stahlflexleitungen und Vergaser-Heizung, aber leider noch mit dem alten, unschönen Cockpit.
Ducati Monster vs. Honda CB 750 Hornet - Der ultimative Vergleich
Die Ducati Monster besticht durch ihr sportlich-aggressives Design. Mit ihren scharfen Linien und dem markanten Rahmen zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist sportlich, aber auch für längere Touren bequem genug. Im Gegensatz dazu ist die Honda CB 750 Hornet etwas klassischer, aber nicht weniger ansprechend gestaltet. Die ergonomische Sitzposition ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Pendler macht.In Sachen Leistung hat die Ducati Monster einen klaren Vorteil. Mit ihrem leistungsstarken V2-Motor bietet sie eine beeindruckende Beschleunigung und ein aufregendes Fahrerlebnis. Die Honda CB 750 Hornet hingegen ist mit einem zuverlässigen V4-Motor ausgestattet, der zwar nicht ganz so viel Leistung bietet, dafür aber eine sanftere und gleichmäßigere Kraftentfaltung hat. Das macht die Hornet besonders einsteigerfreundlich.Das Fahrverhalten ist ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Motorrads. Die Ducati Monster bietet ein agiles Handling und ist perfekt für kurvenreiche Strecken. Sie reagiert schnell auf Lenkbewegungen und vermittelt ein sportliches Fahrgefühl. Die Honda CB 750 Hornet hingegen punktet mit Stabilität und Berechenbarkeit. Sie eignet sich hervorragend für längere Touren und bietet auch bei höheren Geschwindigkeiten entspanntes Fahrvergnügen.Beide Motorräder sind mit moderner Technik ausgestattet, jedoch gibt es Unterschiede in der Ausstattung. Die Ducati Monster bietet eine Vielzahl von Fahrmodi und eine ausgeklügelte Elektronik für ein individuelles Fahrerlebnis. Die Honda CB 750 Hornet hingegen konzentriert sich auf Benutzerfreundlichkeit und bietet eine intuitive Bedienung, die auch weniger erfahrenen Fahrern entgegenkommt.Wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht, hat die Honda CB 750 Hornet die Nase vorn. Sie ist günstiger in der Anschaffung und bietet dennoch solide Leistung und Ausstattung. Die Ducati Monster ist zwar teurer, rechtfertigt den Preis aber durch ihre sportlichen Eigenschaften und das aufregende Fahrerlebnis.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Ducati Monster als auch die Honda CB 750 Hornet ihre Vorzüge haben. Die Ducati Monster ist ideal für sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Leistung und ein aufregendes Fahrgefühl legen. Sie eignet sich hervorragend für kurvenreiche Strecken und bietet ein agiles Handling. Die Honda CB 750 Hornet hingegen ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein zuverlässiges und komfortables Motorrad für den Alltag suchen. Sie bietet eine sanfte Leistung und ist besonders einsteigerfreundlich. Letztlich hängt die Entscheidung davon ab, welches Fahrerlebnis man sucht.
FAQ: Ducati 750 Monster
- Ist die Ducati 750 Monster für Anfänger geeignet? Die Ducati 750 Monster bietet eine moderate Leistungsentfaltung und eine niedrige Sitzhöhe. Sie ist für Fahrer mit Grundkenntnissen geeignet, jedoch nicht explizit als Einsteigermodell konzipiert.
- Hat die Ducati 750 Monster ABS? Nein, die Ducati 750 Monster ist in keinem Baujahr mit ABS ausgestattet, weder serienmäßig noch optional.
- Ducati 750 Monster vs. 600 Monster - Unterschiede? Die 750 Monster bietet mehr Drehmoment und eine stärkere Bremsanlage mit Doppelscheibe vorne. Beide Modelle teilen sich den Rahmen, unterscheiden sich jedoch im Motor und in der Fahrwerksabstimmung.
- Ducati 750 Monster Tankinhalt und Reichweite? Der Tank fasst 16 Liter. Bei moderater Fahrweise liegt die Reichweite bei etwa 200 bis 250 Kilometern.
- Kann man mit der Ducati 750 Monster zu zweit fahren? Ja, die Ducati 750 Monster ist serienmäßig mit einem Soziussitz und Haltegriffen ausgestattet.
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