Die Ducati Monster 937 vereint kraftvolle Leistung mit einem agilen und sportlichen Design. Seit dem 2. August testen 4 MOTORRAD-LeserInnen die Ducati Monster. Regelmäßig berichten sie von ihren Erfahrungen und Testeindrücken mit der Monster. Hier ist eine Zusammenfassung der Eindrücke und Erfahrungen von Fahrern mit der Ducati Monster 937, einschließlich Auspuff-Tests und Vergleiche.
Leser-Erfahrungen mit der Ducati Monster
Maren Mydla
Maren reiste für die Ducati Monster extra aus Berlin an. Sie fährt ansonsten eine Enfield. Maren, was hat dich an der Monster überzeugt? "Ich bin nach 4 Wochen Leser-Test immer noch hin und weg vom Handling!"
Was hat Maren mit der Ducati Monster unternommen?
Weiterhin kleine Ausfahrten rund um Berlin. Eine Fahrt nach Oldenburg, kleinere Ausfahrten rund um Oldenburg, Bremen und Umgebung. Von Bremen zurück nach Berlin über Soltau, Lüneburg, Lauenburg, Wittenburg, Neustadt-Glewe. 2. 000 Kilometer habe ich bisher zurückgelegt.
Was hat Maren an der Monster überzeugt?
Auch nach längeren Strecken fühle ich mich dank der bequemen Sitzposition entspannt. Die Kurvenlage der Monster ist grandios. Sie ist super wendig. Ich hätte Sie gerne noch bei einem Kurventraining auf der Rennstrecke gefahren, aber leider war so kurzfristig natürlich alles ausgebucht.
Was hat Maren an der Monster überrascht?
Ich bin immer noch von dem guten Handling der Monster überrascht. Sie meistert auch bei schnellen Gangwechseln jede Situation.
Zunächst einmal, dass sie so schmal ist und ich dadurch mit meiner 1,52 Meter Körpergröße immerhin mit einem Fuß (meine Sohlen sind ja schon erhöht) mit den Zehenspitzen den Boden berühren kann. Und ihre Leichtigkeit. Außerdem, dass der Tank so klein ist und man dadurch auf der Autobahn gefühlt immer wieder tanken muss. Ich dachte, sie hätte einen 14-Liter-Tank, aber es scheint, als wäre es nur ein 10-Liter-Tank. Überrascht hat mich auch, dass sie eine ziemliche Hitze entwickelt - bei dem aktuellen Wetter an den Oberschenkeln nicht unbedingt vorteilhaft ...
Marc Beckord
Marc Beckord aus Nordrhein-Westfalen misst 1,85 Meter und fährt ansonsten eine Kawasaki Z 900 (2021). Marc, was hat dich an der Monster überzeugt? "Der Ducati Quickshifter (DQS) überzeugt mich so sehr und macht so einen Spaß, dass ich ihn auf meiner eigenen Maschine vermisse."
Was hat Marc mit der Ducati Monster unternommen?
Am beeindruckendsten war die Fahrt am 13. August: Bei 35 °C losgefahren, unterwegs nach Bonn bei 37 °C auf der Autobahn, um auf der Rückfahrt abends sehr spät in ein stundenlanges Unwetter zu geraten. So genoss ich die Nass-Performance der Ducati Monster bei Dunkelheit und Starkregen mit tollem Licht und Grip - sowohl auf der Autobahn als auch auf dürftig geflickten Landstraßen. Verschiedene Ausflugsziele in NRW hat sie mit ihrer Leichtfüßigkeit, Eleganz und Nonchalance genommen. Ich bin mehrere Male meine Hausstrecke gefahren, teils in Begleitung meiner Frau auf ihrer Ducati Multistrada. Der Höhepunkt war der Ausflug an die Mosel, zum 250 Kilometer entfernten Bernkastel-Kues.
Was hat Marc an der Monster überzeugt?
Die Antrittsschnelligkeit, das famose Handling in jeder Fahrsituation, die Hochgeschwindigkeitsstabilität, das Beschleunigungsvermögen auch aus hohen Geschwindigkeiten und der dazu trotzdem moderate Verbrauch. Der Ducati Quickshifter (DQS) überzeugt mich so sehr und macht so einen Spaß, dass ich ihn auf meiner eigenen Maschine vermisse. Wunschlos glücklich gemacht hat mich das automatische Umschalten des Beleuchtungssystems inkl. TFT-Display bei wechselnden Lichtverhältnissen (z.B. auch Walddurchfahrten). Der kräftige, durchzugsstarke Motor, der für einen V2 sehr wenig mit einem Motorbremsmoment zum "Einnicken" des Vorderbaus nervt. Das macht sich gerade in engen Kehren sehr angenehm bemerkbar und erinnert fast schon an die Gutmütigkeit meines normalerweise gefahrenen Reihenvierzylinders (Kawasaki Z 900). Besonders in der Abstimmung mit "Engine smooth" (Voreinstellung im Touring-Modus) tritt dies zutage, aber auch im Sport-Modus ("Engine dynamic") lassen sich auch sehr enge Kreisverkehre fast ohne Ruckeln im zweiten Gang mit ordentlichem Speed durchfahren.
Was hat Marc an der Monster überrascht?
Überrascht hat mich, dass die Wärmeentwicklung des hinteren Zylinders auch bei aktuell hohen sommerlichen Temperaturen für den Motor nie kritisch wird. Die Lichtausbeute bei Nacht ist toll und das Kaltlauf-Ruckeln des Motors angenehm kurz. Die relative geringe Rückmeldung der Front beim Einlenken v.a. in mittelschnellen Kurven mit einem gewissen (Hinein-)Kippeleffekt.
Markus Poser
Markus Poser hatte aus dem Saale-Orla-Kreis auch nicht den nächsten Weg. Er fährt ansonsten eine Ducati Panigale 1199 (20215). Körpergröße: 1,76 Meter. Markus, was hat dich an der Monster überzeugt? "Überzeugend ist für mich immer noch der Look und die Tatsache, dass man die Monster wie ein Leichtkraftrad bewegen kann."
Was hat Markus mit der Ducati Monster unternommen?
In der 2. Test-Hälfte habe ich die Monster im Freundeskreis vorgestellt und bin des Öfteren mit meinem Sohn (17) als Sozius gefahren. Sein ehrliches Feedback: "Joa geil". Kurzerhand bin ich zur Konkurrenz und habe eine BMW R nineT zum Vergleich gefahren. Und ich muss sagen: Die Monster hat für mich in allen Punkten (Handling, Dynamik & Komfort) die Nase vorn. Natürlich durfte auch ein Ausflug zum nahe gelegenen Schleizer Dreieck nicht fehlen, wo ich die Monster etwas zügiger bewegen konnte. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich 450 Kilometer zurückgelegt. Zur Arbeit alleine und im Anschluss eine Feierabendrunde zu zweit. Am Wochenende ging es ca. 100 Kilometer zum Leipziger Cospudener See.
Was hat Markus an der Monster überzeugt?
Überzeugend ist für mich immer noch der Look und die Tatsache, dass man die Monster wie ein Leichtkraftrad bewegen kann. Sitzkomfort wie Ergonomie sind für mich nahezu perfekt (wenn man es Sportlicher mag). Ich finde auch das eine Duc nicht immer rot sein muss. Das grau mit den roten Felgen steht der Monster sehr gut. Überzeugt hat mich außerdem, dass der Rosso III für Grip in allen Fahrsituationen sorgt. Sei es am Morgen, bei Regen oder auf der Rennstrecke. Das sorgte beim mir von Minute eins für extrem viel Vertrauen. Das leichte Handling lädt zum Kurvenfahren ein. Der Sozius sitzt nicht weit vom Fahrer und somit findet das "Aufrutschen" nicht statt. Es ist sehr angenehm zu zweit zu fahren. Das Design ist, wie von Ducati zu erwarten, richtig Klasse.
Was hat Markus an der Monster überrascht?
Überrascht hat mich dann doch eher im negativen, dass man bei Kleinigkeiten wie den Tankaufklebern, die Sparflamme angemacht hat. Hier stehen die Ecken des Schriftzuges ab, so dass man Angst hat, die Aufkleber nach dem Waschen in den Händen zu haben. Da erwarte ich von Ducati als Premium-Marke mehr. Positiv überrascht war ich, dass man im Soziusbetrieb sehr angenehm fahren kann. Der Durchzug ist wirklich top, und wenn man mit dem Schaltautomaten erst einmal vertraut ist, dann sorgt der für ein echtes Plus an Komfort. Dass die 111 PS wirklich ausreichend sind, um Spaß zu haben.
Steve Ziegler
Steve Ziegler Leser-Tester aus Bayern. Meine Testkilometer beschränkten sich leider nur auf ein paar Stunden nach Feierabend und am Wochenende. Ich bzw. wir - meine Freundin fährt eine Z 650 - fuhren meist im Spessart und angrenzenden Odenwald nach Feierabend. Erst in der zweiten Hälfte des Testzeitraums sind die Wochenenden für ausgiebigere Fahrten geblockt. Steve, was hat dich an der Monster überzeugt? "Mich hat das Gesamtkonzept Monster überzeugt. Das geringe Gewicht von 179 Kilogramm leer, Quickshifter, 111 PS und fast 100 Nm Drehmoment stehen der Monster wirklich sehr gut."
Was hat Steve mit der Ducati Monster unternommen?
Zu den üblichen Feierabend- und Eisdielenrunden unternahmen wir 2 größere Tagestouren. Die erste Tour führte uns durch den Spessart und das malerische Hafenlohrtal mit seinen kleinen, nicht viel befahrenen Waldstrecken, auf denen die Wendigkeit der Ducati Monster überzeugen konnte. Anschließend ging es am Main entlang nach Wertheim und Miltenberg, inklusive Fotoshooting vor der bekannten Häuserfassade der Altstadt im sogenannten Schnatterloch. Auf der zweiten Tour ging es durch den Spessart, am Engländer vorbei in Richtung Main-Kinzi Kreis und weiter in die osthessische Gemeinde Hersfeld. Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir durch den Vogelberg und Main-Kinzig-Kreis zurück in den Spessart. 2 wundervolle Touren mit vielen (Fahr-)Eindrücken und Erlebnissen mit der Monster. Dennoch sind aktuell gute 500 Kilometer zusammengekommen. 500 Kilometer mit viel Spaß und grinsen im Gesicht. Es ist eine wahre Freude, mit der Monster im Sportmodus über die heimischen Strecken zu fahren.
Was hat Steve an der Monster überzeugt?
Mittlerweile habe ich mich an die Optik der linken Seite mit den sichtbaren Schläuchen gewöhnt - über den Aftermarkt bekommt man bestimmt diverse Carbon-Abdeckungen, die das Ganze aufwerten. Mich hat das Gesamtkonzept Monster überzeugt. Das geringe Gewicht von 179 Kilogramm leer, Quickshifter, 111 PS und fast 100 Nm Drehmoment stehen der Monster wirklich sehr gut. Die Ducati Monster ist ein sehr leichtes und wendiges Bike, welches sich sehr schön durch die Kurven jagen lässt.
Was hat Steve an der Monster überrascht?
Das die Monster mir nach 2 weiteren Testwochen unheimlich viel Spaß bereitet und zu jederzeit kontrollierbar ist.
Technische Details der Ducati Monster 937 (2021)
Mit ihrem 937-ccm V2-Motor, der 111 PS bei 9.250 U/min leistet, bietet sie ein aufregendes Fahrerlebnis. Der Motor der Ducati Monster 937 2021 ist ein Testastretta 11° V2 mit 4 Ventilen pro Zylinder und desmodromic Ventiltrieb. Mit einem Hubraum von 937 ccm und einem maximalen Drehmoment von 93 Nm bei 6.500 U/min sorgt er für eine kraftvolle und dynamische Beschleunigung. Die Ducati Monster 937 2021 erreicht eine beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h. Die Ducati Monster 937 2021 bietet zahlreiche fortschrittliche Sicherheitsfeatures, darunter ein Kurven-ABS, das auch in Schräglage für optimale Bremswirkung sorgt. Die Traktionskontrolle und die Anti-Wheelie-Control tragen zusätzlich zur Sicherheit bei, indem sie das Durchdrehen des Hinterrads und das unerwünschte Abheben des Vorderrads verhindern.
Das Elektronikpaket der Ducati Monster (2021) reicht vom TFT-Display über den serienmäßigen Quickshifter hoch/runter über Kurven-ABS mit Supermoto-Einstellmöglichkeit, Wheelie- und Traktionskontrolle bis zu den drei Fahrmodi mit weiter konfigurierbarer Motorcharakteristik.
Mit einer Sitzhöhe von 820 mm bietet die Ducati Monster 937 2021 eine für viele Fahrer komfortable Ergonomie. Das Fahrwerk der Ducati Monster 937 2021 ist mit einer Ø43mm Marzocchi USD-Gabel und einem progressiven Gestänge mit einem einstellbaren Monoschock-Federbein ausgestattet. Die Ducati Monster 937 2021 hat ein Gesamtgewicht von 200 kg, was sie leicht und agil macht. Der Neupreis der Ducati Monster 937 2021 in Österreich liegt bei 13.795 Euro. Ja, die Ducati Monster 937 2021 ist mit einer digitalen Ganganzeige ausgestattet.
Ducati Monster SP
Mit feinster Ausstattung, einem spritzigen Motor und agilem Handling verspricht die Ducati Monster SP viel Fahrspaß auf verwinkelten Strecken. Wie breit das Grinsen im Sattel der Italienerin wirklich wird, haben wir auf der Costa Brava, Spaniens bester Küstenstraße, überprüft.
Merkmale der Monster SP
- Öhlins Fahrwerk: NIX 30 Upside-Down Telegabel mit 43 mm Durchmesser und 140 mm Federweg und Federbein mit 150 mm Federweg.
- Brembo Stylema Bremssättel auf der 320 mm Doppelscheibenanlage vorne. Hinten bleibt die 245 mm Einzelscheibenanlage von Brembo.
- Innere Bremsscheibenringe an der Front aus Aluminium. Spart 0,5 kg.
- Gewichtsersparnis durch neues Fahrwerk, Bremsen und Batterie liegt insgesamt bei 2 kg.
Im sportlichen Fahrbetrieb machen den größten Unterschied zur Standard-Monster das Fahrwerk und die Bremsen aus. Die güldene Farbe zeigt auf den ersten Blick, dass Ducati die Monster SP mit ganz feiner Ware ausgestattet hat. An der Front federt eine Öhlins NIX 30 Upside-Down Telegabel mit 43 mm Durchmesser und 150 mm Federweg. Am Heck federt ein Öhlins Federbein mit 150 mm Federweg und vollen Einstellungsmöglichkeiten, wie auch auf der Gabel. Die Bremserei ist am Heck mit der 245 mm Einzelscheibe gleich geblieben, vorne werden die zwei 320 mm Bremsscheiben jedoch von potenten Brembo Stylema Bremssätteln in die Zange genommen. Diese Kombination schafft ein Vertrauen in die sportlichen Fähigkeiten der Monster SP.
Mit der Monster SP lässt es sich sehr scharf auf den Radius zufahren. Mit kaum Kraft am Hebel und einem klaren Druckpunkt verzögert die Italienerin präzise und gleichzeitig vehement. Die knackig abgestimmte Gabel taucht dabei nur wenig und sehr berechenbar ein und lässt die Duc sauber in Schräglage kippen. Dort zieht sie stabil durch den Radius und lässt sich auch bei Bodenunebenheiten kaum aus der Ruhe bringen. Diese Stabilität ist ein richtiger Freundenspender auf stark verwinkelten Strecken, wie der Costa Brava. Permanent wird die Monster SP von einer Seite auf die andere geworfen und begeistert dabei mit ihrer extremen Agilität und gleichzeitiger Stabilität.
Mit 93 Nm Drehmoment bei 6.500 U/min und 111 PS bei 9.250 U/min bei nur 186 kg Fahrzeuggewicht kommt man schnell auf Tempo und muss nur allzu bald den Gasgriff wieder schließen, um Portemonnaie und Führerschein zu schützen. Im Winkelwerk erreicht man die Maximalleistung häufig aber gar nicht, sondern bewegt sich im Sweet Spot des Motors zwischen 4.000 und 9.000 Touren. Hier dreht der V2 quirlig hoch und macht richtig Spaß.
Durch den serienmäßigen Quickshifter ballert man auch sportlich und knackig durch die Gänge, und das überraschenderweise nicht nur im sportlichen Betrieb. Auf der Multistrada V2 S im letzten Jahr war es noch so, dass außerhalb des Wohlfühlbereichs des Motors in den niedrigen Drehzahlen auch der Quickshifter rumzickte. Doch auf der Monster SP gelingen unabhängig von der Fahrsituation alle Schaltvorgänge sauber und schnell, außer zwischen dem ersten und zweiten Gang. Dieses ebenfalls von anderen Ducati-Modellen bekannte Problem tritt vor allem beim sportlichen Anfahren von Kurven auf. Selbst mit Nachdruck lässt der Quickshifter manchmal nicht das Zurückschalten in den ersten Gang zu.
Abgesehen von dieser einen Unregelmäßigkeit funktionieren die zahlreichen elektronischen Assistenzsysteme auf der Monster SP aber einwandfrei. Der Fahrmodus Sport liefert die giftigste, direkteste Gasannahme und am meisten Fahrspaß bei guten Bedingungen. Für entspanntere Anfahrten oder bei wechselnden Straßenbedingungen empfiehlt sich der sanftere Road-Modus, wo sich das Gas sanfter entfaltet und die Traktionskontrolle empfindlicher eingestellt ist. Der eigene Fahrmodus der SP, der "Wet"-Modus, ist sehr vorsichtig und findet bei schlechten Bedingungen seinen Einsatz. Aber auch im Detail lässt sich die elektronische Regelung verstellen, von der Traktionskontrolle, bis zur Gasannahme, Launch Control und Wheelie Control. Das Bedienkonzept funktioniert dabei recht intuitiv und einfach. Wie bei anderen Ducati-Modellen wird über den Blinker-Schalter und einen Auf-Ab-Kippschalter gesteuert. Die Informationen werden auf dem 4,3-Zoll TFT-Display gut ablesbar angezeigt.
Die Ducati Monster SP ist ein scharfes Naked Bike, das auf der richtigen Strecke maximalen Fahrspaß bieten kann. Vor allem Landstraßenräuber, die in engen Winkelwerken und auf verschlungenen Strecken auf die Jagd gehen, werden die extreme Agilität und die tolle sportliche Performance von Motor, Fahrwerk und Bremsen genießen. Abseits der sportlichen Gangart ist die Monster SP aber weniger zufrieden und zeigt das auch dem Fahrer.
Vergleich: Neue Monster vs. Monster 821
Am verblüffendsten war natürlich das Handling der neuen Ducati Monster (2021), besonders weil Ducati uns zum Vergleich eine Monster 821 für den Test-Ride mitgab. Dabei wirkte die Neue wie ein kurvengieriges Spielzeug gegen einen etwas sperrigen Gesellen. Während nämlich die 821 spürbar entschlossener eingelenkt werden muss und insgesamt einen aktiveren Fahrstil nötig macht, kann die neue Monster das fluffig leicht. Ein Zupfer am viel entspannter angebrachten Lenker - und sie klappt willig ab. Dabei kann sie jedwede Linie abspulen, während ihre Vorgängerin stoisch der einmal eingeschlagenen Spur folgt und sich nur widerwillig neuen Befehlen hingibt.
Dazu trägt natürlich diese Old-School-Sitzhaltung bei, die den Monster-Piloten bisher immer so weit über den Tank spannte und fest in den Sitz pferchte.
Auspuffanlagen: SC Project vs. Termignoni
Die Diskussion um die beste Auspuffanlage für die Ducati Monster ist ein beliebtes Thema unter Fahrern. Hier ein paar Überlegungen zu SC Project und Termignoni:
- Sound: Der Termignoni Auspuff wird oft als "mega nice" beschrieben, mit einem satteren Klang im Vergleich zum SC Project.
- Preis: SC Project bietet möglicherweise ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Optik: Die Meinungen zur Optik sind geteilt, wobei einige das "Hasengitter" an den Auslässen des Termignoni nicht mögen.
- Leistung: Beide Auspuffanlagen können die Leistung verbessern, aber der subjektive Eindruck des Fahrers ist entscheidend.
Es wird empfohlen, beide Auspuffanlagen live anzuhören, um eine fundierte Entscheidung zu treffen. Sound-Videos können irreführend sein, da die Klangqualität stark vom Aufnahmeequipment abhängt.
Technische Daten im Überblick
| Merkmal | Ducati Monster 937 (2021) | Ducati Monster SP |
|---|---|---|
| Motor | Testastretta 11° V2, 937 ccm | Testastretta 11° V2, 937 ccm |
| Leistung | 111 PS bei 9.250 U/min | 111 PS bei 9.250 U/min |
| Drehmoment | 93 Nm bei 6.500 U/min | 93 Nm bei 6.500 U/min |
| Gewicht | 200 kg | 186 kg |
| Fahrwerk (vorne) | Ø43mm Marzocchi USD-Gabel | Öhlins NIX 30 Upside-Down Telegabel |
| Bremsen (vorne) | Doppelscheibe | Brembo Stylema Bremssättel, 320 mm Doppelscheibe |
| Sitzhöhe | 820 mm | 820 mm |
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