Motorrad Montageständer gehören für jeden Motorradfan zur Grundausstattung in der Garage. Mit einem Motorrad Montageständer lässt sich nämlich das Leben eines Motorradfahrers deutlich einfacher gestalten. Der Besitz eines Motorradständers ist nicht unbedingt erforderlich, aber er wird dir das Leben deutlich vereinfachen. Ein Motorrad Montageständer hilft dir ungemein bei der Wartung, Pflege und Lagerung deines Motorrads.
Warum ein Montageständer?
Zum raschen und sicheren Aufbocken des Motorrads empfehlen sich klassische Montageheber (bzw. Montageständer) für vorne und hinten. Relativ günstig in der Anschaffung und einfach in der Handhabung, lassen sich damit Reifenwärmer anlegen, die Felgen reinigen, die Kette schmieren, Räder ausbauen oder Reparaturen an der Maschine vornehmen. Allerdings ist vor dem Kauf die Kompatibilität zu prüfen, da nicht jeder Montageständer zu jedem Bike passt.
Verschiedene Arten von Montageständern
Unterschiedliche Motorräder erfordern unterschiedliche Arten von Ständern. Radständer sind die gebräuchlichsten Ständer für Sportbike-Fahrer. Diese Motorradständer, auch als Paddock-Ständer bekannt, sind kleine Gestelle, die mithilfe einer Hebelwirkung die Vorder- und Hinterräder eines Motorrads anheben. Es ist wichtig zu beachten, dass man einen hinteren Ständer alleine verwenden kann, der vordere Ständer aber nicht unabhängig und eigenständig verwendet werden sollte.
Aufnahmearten
- Hinten: Einarm- oder Zweiarmschwinge, mit Prismabuchsen (V-Aufnahme) oder eben ohne diesen Racing Bobbins (L-Aufnahme).
- Vorne: Mit Rollen-, Radial- (L-Aufnahme), Gabel- (Kegel/PIN-Aufnahme) oder Lenkkopfaufnahme (Gabelschaft-Adapter).
Universalaufnahmen vs. Rollenaufnahmen
Die meisten Montageständer werden mit Universalaufnahmen ausgeliefert. Diese gewährleisten die Aufnahme über de Schwinge bzw. die Gabelholme. Um Universalaufnahmen verwenden zu können, bedarf es keinerlei besonderer Vorrichtung am Motorrad. Leider kann man nicht mit allen Universalaufnahmen eine höhe erreichen, damit das Rad genügend Freigängigkeit erreicht. Rollenaufnahmen (Bobbins) sind die stabilere Option und bei vielen hochwertigen Sportmotorrädern sind auch schon die passenden Gewinde in der Schwinge eingebracht. Über diese lassen sich kleine „Rollen“ an die Schwinge schrauben, die dann über spezielle Aufnahmen am Montageständer aufgenommen werden. Der Stand mit Rollenaufnahmen ist sicher und stabil. Wir bevorzugen diese Art der Aufnahme immer gegenüber den Universalaufnahmen.
Weitere Ständer-Typen
- Gabelaufnahmen: So gut wie jede hochwertige Motorradgabel hat auf der Unterseite spezielle Aufnahmen, die das Einführen von Bolzen (Dornaufnahmen) ermöglichen. Über diese Bolzen lässt sich ein Motorrad äußerst sicher und stabil an der Vorderachse aufbocken.
- Einarmschwingen-Ständer: Einige Motorräder verfügen über eine besonders schöne Einarmschwinge am Hinterrad. Natürlich passt hier ein regulärer Montageständer nicht.
- Lenkkopf-Ständer: Diese Art von Montageständern eignet sich hervorragend für Arbeiten an der Gabel. Über die Aufnahme an der unteren Gabelbrücke am Lenkkopf, lässt sich das Motorrad so aufbocken, dass die Gabelholme nicht unter Last sind und einfach ausgebaut oder verstellt werden können.
Worauf Du beim Kauf achten solltest
Sobald du dich für die Art des Motorradständers entschieden hast, solltest du dich noch mit den feineren Details befassen. Bevor du dich für ein Produkt entscheidest, prüfe ob es alle notwendigen Kriterien für deine Bedürfnisse / dein Motorrad erfüllt.
Die Maße
Stelle sicher, dass der Ständer deiner Wahl zu deinem Motorrad passt! Die meisten Ständer werden mit einer maximalen Reifenbreite oder einem maximalen Schwingenmaß verkauft. Prüfe diese Maße vor dem Kauf um auszuschließen, dass deine Schwinge zu breit oder zu schmal für den Ständer ist.
Die Materialien
Es ist außerdem wichtig, die verwendeten Materialien zu überprüfen. So solltest du nicht nur auf starke und robuste Metallteile und Komponenten wertlegen, sondern auch nach gummibeschichteten Schutzteilen oder pulverbeschichteten und rostfreien Merkmalen suchen.
Die Stabilität
Ein Motorradständer muss stabil sein; das ist Fakt. Einige sind jedoch stabiler als andere. Suche am besten nach zusätzlichen Funktionen, die für einen stabileren und sichereren Stand sorgen könnten. Zum Beispiel können stabile Räder die Balance des Ständers verbessern und vier Räder pro Ständer sind oft auch besser als zwei. Berücksichtige auch das Gewicht deines Motorrads und die maximale Zuladung des jeweiligen Ständers.
Test von Heckständern
Wir haben fünf Heckständer beziehungsweise Montageständer getestet sowie ergänzend einen Zentralständer. Den Anfang machen die klassischen Heckständer. Diese besitzen alle V-Aufnahmen, um sogenannte Prismabuchsen aufzunehmen, die in die Schwinge verschraubt werden. Die Heckständer für diesen Vergleich stammen von Büse (Universal Heckheber plus Extra-V-Aufnahme), Louis (Alu-Motorradheber Racing plus Extra-V-Aufnahme), Polo (HI-Q Tools Montageständer III), Racefoxx (High End) sowie Telefix (Hinterradheber Sport mit Klauenaufnahme).
Aufbau und Montage
Schon beim Auspacken fällt auf, dass die Hersteller verschiedene Ansätze verfolgen. So sind die meisten Heckheber einteilig ausgeführt, nur die V-Aufnahmen müssen noch montiert werden, während die Ständer von Polo und Telefix aus mehreren Teilen bestehen. Die Montage ist etwas aufwendiger, dafür können diese Ständer bei Nichtgebrauch wieder auseinandergebaut werden. So nehmen sie weniger Raum ein. Dass es bei einer teilbaren Ausführung auf eine präzise Fertigung besonders der Verbindungsteile ankommt, beweisen die beiden Ständer ebenfalls. Während der Polo-Heber etwas verzogen auf seinen Rollen steht, fluchtet beim schwersten Heckheber, dem Telefix, alles satt ineinander, liegt er solide auf dem Boden. Das kommt auch der Stabilität zugute.
Stabilität und V-Aufnahmen
Wobei diese nicht nur vom generellen Aufbau abhängt, sondern auch durch die V-Aufnahmen beeinflusst wird. So gefällt der leichte Racefoxx-Ständer mit einer grundsoliden Konstruktion, die V-Aufnahmen fallen in Sachen Materialstärke aber ziemlich schmal aus. Daher kommt der Racefoxx-Heber bei der Stabilität, die solo und mit Frontheber bewertet wurde, schlechter weg als erwartet. Zudem fehlt dem Racefoxx-Ständer eine sinnvolle Breitenverstellung der V-Aufnahmen. Racefoxx liefert zwei unterschiedliche V-Aufnahmen mit. Diese sind auf eine Breite von 32 und 34 Zentimeter ausgelegt. Sehr schmal bei den heutigen Superbike-Schwingen. Die Test-Fireblade ließ sich gerade so aufbocken. Besser machen das alle anderen Ständer, die ein Motorrad zudem höher heben. Beim Racefoxx kann’s schon mal eng werden, wenn ein Reifenwärmer aufgezogen werden soll. Wie es top funktioniert, demonstriert wieder der Telefix-Ständer, der einen Breitenverstellbereich bis zu 45 Zentimetern bietet. Dazu lassen sich die V-Aufnahmen bei ihm in verschiedenen Höhen arretieren.
Zentralständer als Alternative
Und der Bursig-Zentralständer? Der kann natürlich noch mehr. Ist der Modell-spezifische Adapter angepasst und sitzt die Aufnahme fest am Motorrad, gleitet die Fireblade fluffig in die Höhe. Dank zusätzlicher Rollen lässt sich das angehobene Motorrad sogar noch frei bewegen. Ein weiterer Vorteil: Das Federbein ist zugänglich, eine Demontage möglich, da die Schwinge nicht belastet wird. Das alles hat natürlich seinen Preis. Zudem wiegt der Zentralständer eine Menge, braucht viel Platz. Für Vielschrauber ist er dennoch eine überlegenswerte Alternative zu den reinen Heckhebern.
Einzel-Tests im Überblick
Polo Hi-Q Tools Montageständer III
Polo Hi-Q Tools Montageständer III: 79,99 Euro. Gewicht: 5,1 kg, Breite: 29-37,5 cm, Preis: 79,99 Euro Winkel- und V-Aufnahme liegen bei, klein zerlegbar, gute Breitenverstellung per Handrad. Der Ständer ist sehr universell geeignet. Ständer in sich leicht verzogen. Dürfte stabiler sein. Die Zerlegbarkeit wirkt sich hier negativ aus. Hoher Kraftaufwand beim Aufbocken.
Fazit: Der Polo-Ständer will alles auf einmal sein: zerlegbar und universell einsetzbar. Das schafft er auch, allerdings führt das beim Kraftaufwand und bei der Stabilität zu Abstrichen.
Louis Rothewald Alu-Motorradheber
Louis Rothewald Alu-Motorradheber: 129,98 Euro Gewicht: 3,2 kg, Breite: 31-40 cm, Preis: 129,98 Euro Da einteilig, kann der Louis-Ständer sofort eingesetzt werden. Super: Sein geringes Gewicht und der stabile Stand - auch dank der breiten V-Aufnahmen. Die V-Aufnahmen sind wirklich breit, passen nicht zu allen Buchsen. Dazu braucht’s ordentlich Schmackes, um die Blade anzuheben.
Fazit: Der Rothewald-Ständer sieht gut aus, steht selbst belastet stabil und ist dabei noch richtig leicht. Das macht ihn zu einem rundum gelungenen Montageständer.
Büse Universal Heckheber
Büse Universal Heckheber: 63,90 Euro Gewicht: 4,1 kg, Breite: 22,5-39 cm, Preis: 63,90 Euro Aus der Kiste auf die Piste: Da der Büse aus einem Stück besteht, müssen nur noch die V-Aufnahmen als Extra montiert werden. Dem Büse-Ständer würde mehr Stabilität guttun. Die Fireblade steht zwar satt auf den Aufnahmen, bei anderen aber noch ein wenig satter.
Fazit: Schlicht und gut: Für den Preis bietet der Heckständer von Büse ein gelungenes Gesamtpaket, mausert sich so zum Tipp für Sparfüchse.
Racefoxx Montageständer High End
Racefoxx Montageständer High End: 129,00 Euro Gewicht: 2,9 kg, Breite: 32-34 cm, Preis: 129,00 Euro Leichter geht es nicht. Schon beim schlichten Heben zaubert der Racefoxx ein Lächeln ins Gesicht, zudem gefallen gute Verarbeitung und geringe Aufbockkraft. Die V-Aufnahmen sind nicht verstellbar, dafür gibt’s gleich zwei verschiedene pro Ständer. Allerdings fallen die instabil aus, die Verstellweite passt nicht zu allen Bikes.
Fazit: Top Material, top Gewicht, nur bei den Aufnahmen hakt es. Daher nur eine Empfehlung, wenn die V-Aufnahmen wirklich zum eigenen Bike passen.
Telefix Heber Sport mit Klauenaufnahmen
Telefix Heber Sport mit Klauenaufnahmen: 99,95 Euro Gewicht: 7,0 kg, Breite: 7,5-45 cm, Preis: 99,95 Euro Sehr stabiler Stand, besitzt als einziger Ständer eine Höhenverstellung für die V-Aufnahmen. Mehr Verstellmöglichkeiten bietet keiner. Dazu lässt er sich noch platzsparend zerlegen. Mit sieben Kilogramm fällt der Telefix schwer aus, zudem gelingt die Breiten-Verstellung nur mit Werkzeug, ein Handrad wäre besser.
Fazit: Präzise Fertigung und großer Verstellbereich machen den Telefix zum stabilen Universalheber für verschiedenste Bikes und damit auch zum Testsieger unter den Heckständern.
Testkriterien
Der Test der Heckständer erfolgt nach sechs unterschiedlichen Gesichtspunkten mit unterschiedlicher Wertung. Als Testmotorrad diente eine Honda Fireblade aus dem MOTORRAD-Dauertest-Fuhrpark.
- Verarbeitung und Aufbau: Beim Aufbau sind einteilige Grundständer im Vorteil. Hier müssen nur noch die V-Aufnahmen angebracht werden. Bei mehrteiligen Ständern steht erst der Zusammenbau an. Das bedeutet Mehraufwand. Für alle gleich ist die Wertung der Verarbeitung: Sitzen alle Schrauben, wie sehen Schweißnähte aus, steht der Ständer stabil oder ist er verzogen: Um diese Fragen geht’s hier.
- Einfädeln: Wie sicher und simpel finden V-Aufnahme und Schwinge der Honda Fireblade zusammen? Passt also die Breite des Heckständers für ein sicheres Aufbocken, lässt sich diese sinnvoll anpassen und greifen die V-Aufnahmen sicher in die Bobbins? Je nach Materialstärke der V-Aufnahme gab es hier große Unterschiede.
- Kraftaufwand: Braucht man Arme wie ein Bodybuilder, um die Fireblade in die Höhe zu wuchten oder geht’s auch leichter? Das ist besonders davon abhängig, wie hoch der jeweilige Ständer die Fireblade anhebt. Mit einem guten Hebelarm klappt das leichter.
- Stabilität solo und mit Frontständer: Steht die Fireblade auf dem Heckständer, folgt die Stabilitätsprüfung. Wie stabil steht das Bike auf den V-Aufnahmen, wenn am Motorrad gearbeitet wird? Und gibt es Unterschiede, wenn zusätzlich das vordere Rad aufgebockt wird? Um das zu beurteilen, verwendeten wir bei allen Test-Ständern einen Vorderradständer von Kern-Stabi mit Wippen-Aufnahme.
- Platzbedarf: Zerlegbare Ständer liegen vorne. Danach ist die reine Größe wichtig. Allerdings: Im Normalfall bleibt der Ständer einfach unterm Bike, weshalb es in dieser Kategorie nur wenige Punkte gibt.
Zentralmontageständer im Detail
Bursig Zentralmontageständer inkl. Rollen
Der Zentralständer von Bursig kann viel mehr als ein normaler Montageständer, hebt gleichzeitig beide Räder an. Gewicht: 12,8 kg, Breite: beliebig, Preis: 429 Euro Vorder- und Hinterrad der Fireblade sind gleichzeitig entlastet. Dank der als Zubehör erhältlichen Rollen lässt sich das Motorrad aufgebockt leicht bewegen. Federbein zugänglich. Wird der Ständer nicht benötigt, nimmt er viel Platz ein. Die Erstmontage ist zudem etwas aufwendiger, dazu kommt sein im Vergleich zu den anderen Ständern hohes Gewicht.
Fazit: Der Bursig-Ständer kann viel mehr als ein normaler Montageständer, hebt gleichzeitig beide Räder an. Allerdings hat der Ständer seinen Preis und benötigt relativ viel Platz.
LV8 ELEVATE U-Stand
Mit den brandneuen U-Stand Paddock Ständern möchte LV8 ELEVATE, ein italienischer Produzent hochwertiger Hebebühnen und Motorradständer, nun den Spagat zwischen Universalität und Stabilität bei geringstmöglichem Platzbedarf geschafft haben. Die ebenfalls in Italien hergestellten Montageständer sind in verschiedenen Varianten für vorne und hinten erhältlich und zeichnen sich durch ihr patentiertes Verbindungssystem ohne jeglichen Einsatz von Schrauben und Bolzen aus. Im Handumdrehen lassen sie sich verdrehsicher zusammenbauen und mittels ihrer in der Breite einstellbaren L-, V- und Kegel-Aufnahmen aus Polyamid an nahezu jedes Motorradmodell anpassen. In der Praxis erwiesen sich die modularen Montageständer als ungemein stabil und hinterließen dank des cleveren Einsatzes von Polyamid an den richtigen Stellen keinerlei Spuren an den beanspruchten Teilen der Bikes. Ihre präzise Fertigung, der stabile Stand und der große Verstellbereich machen die LV8 U-Stands zu rundum gelungenen Universalhebern für verschiedenste Bikes.
- E600LC LV8 U-Stand: vorne inkl.
- E620LV LV8 U-Stand: hinten für Kastenschwinge inkl.
- E620LG LV8 U-Stand: hinten für Kastenschwinge inkl.
Die LV8 U-Stands werden vollständig zerlegt in stabilen, äußerst kompakten Kartons geliefert und sind - bestmöglich geschützt und versandkostengünstig - in vielen Online-Shops und im Fachhandel erhältlich.
Vorteile von Montageständern
- Erleichtern das Schrauben am Motorrad
- Motorrad steht stabil
- Große Kompatibilität zwischen verschiedenen Motorrädern
- Verschieben des gesamten Motorrads mit rollbaren Montageständern
Im Vergleich zu einem Zentralständer kann ein Montageständer meist für verschiedene Motorräder benutzt werden.
Auswahl des richtigen Vorderradständers
Bei dem Vorderradständer kommt es auf zwei Punkte an:
- Gabelbreite: Der passende Vorderradständer wird anhand der Gabelbreite bestimmt. Bei allen Ständern ist angegeben, was die minimale und maximale Gabelbreite ist.
- Aufnahmepunkte: Am unteren Ende der Gabel befinden sich bei manchen Modellen zwei Löcher. Sofern diese Löcher bei deinem Motorrad existieren, kannst du Dornaufnahmen verwenden. Wenn nicht, passt die Standardaufnahme.
Das Wichtigste bei der Nutzung eines Vorderradständers ist die Verwendung eines Hinterradständers. Sollte das Motorrad nur mit dem Vorderradständer aufgebockt werden, besteht die Gefahr, dass die Gabel eindreht und das Motorrad umkippt. Wichtig beim Aufbocken ist, dass immer zuerst das Hinterrad und dann das Vorderrad aufgebockt wird.
Eine Alternative zum herkömmlichen Vorderradständer ist der Lenkkopfständer. Hier wird ein Pin in das Loch der Gabelbrücke eingeführt, um das Vorderrad komplett in die Luft zu bringen. Somit ist ein problemloser Ausbau des Vorderrades und der Gabel möglich.
Auswahl des richtigen Hinterradständers
Auch die Hinterradständer sind universell einsetzbar. Hier kommt es auf zwei Punkte an:
- Einarm- oder Zweiarmschwinge: Hat dein Motorrad eine Einarmschwinge wird ein Einarmständer benötigt. Der Ständer für die Monoschwinge hat einen einzelnen großen Pin, der von der linken Seite der Schwinge eingeschoben wird. Hier ist nur der Durchmesser der Aufnahme an der Einarmschwinge relevant. Bei Motorrädern mit Zweiarmschwinge werden die gängigen Hinterradständer benutzt.
- Bobbins / Prismabuchsen: Einige Motorräder mit Zweiarmschwinge haben an den Schwingen Gewindeaufnahmen für Bobbins oder auch Prismabuschen genannt. Bei den Prismabuchsen wird nur zwischen der Gewindegröße unterschieden.
Auch für Motorräder mit Einarmschwinge gibt es einen passenden Montageständer. Bei Monoschwingen kommt es auf den Durchmesser der Aufnahme für den Pin an, der mit dem Montageständer zum Aufbocken genutzt wird.
Welcher der richtige Montageständer für vorne und hinten ist, ist abhängig vom Anwendungsfall. Soll das Motorrad stabil aufgebockt werden, zum Schrauben, genügt ein herkömmlicher Frontständer und Heckständer.
Verwandte Beiträge:
- Ducati Supersport 950: Leistung, Daten & Testbericht
- Ducati Supersport 950 S 35 kW: Test, Daten & Fakten
- Ducati Monster Buch: Geschichte, Modelle & Pflege
- Welches E-Mountainbike kaufen? Unverzichtbarer Leitfaden für dein perfektes Bike
- Unverzichtbar für deine Sicherheit: Die wahre Bedeutung von Radwegschildern in Deutschland enthüllt!
Kommentar schreiben